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Harman Kardon TU 912 - Widerstände brennheiß

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    Harman Kardon TU 912 - Widerstände brennheiß

    Hallo,

    Ich habe einen Harman Kardon TU 912 bekommen, der mir Sorgen bereitet:

    Im Netzteil sind zwei 120 Ohm, 1 Watt Widerstände, die schon nach 1-2 Minuten extrem heiß werden und die Platine verfärbt haben. Den Ingenieuren war scheinbar bekannt, dass es hier zu einer Belastung kommt (daher 1 W und nicht wie sonst üblich 0,25 W), jedoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das "normal" ist, weil es einfach so extrem heiß wird, dass man sich sofort daran verbrennt (also ich glaube man schafft nicht 1 Sekunde diese wirklich anzugreifen (natürlich nach dem abstecken vom Strom, aber direkt nach dem Betrieb)). Also das müsste eigentlich bei Tests aufgefallen sein, deswegen lässt mich der Gedanke nicht los, dass vielleicht irgendwas kaputt sein könnte.

    Als Verursacher konnte ich bisher mMn es auf die Display-Platine schieben. Sobald ich diese abstecke, werden die Widerstände nicht mehr heiß. Es geht ein separates Kabel vom Netzteil zum Display. Am Display-Board selbst wird nichts heiß (IC, Widerstände, 1 Diode und 4 kleine Transistoren) und die Bauteile sind soweit okay. Das Display und der Radio funktioniert normal.

    Ich habe 3W und 5W Widerstände bestellt und ich werde testen, ob sich etwas verbessert. Jedoch kommt mir das so "falsch" vor, und es gibt leider keine Bilder im Internet zum TU 912 im Inneren. D.h. ich kann nicht vergleichen ob es sich um einen Konstruktionsfehler handelt (alle sind betroffen, es ist "normal") oder ob es nur meinen betrifft (andere haben keine Verfärbungen).

    Es handelt sich um R18 und R19 auf PCB 3 (POWER):
    Service Manual: https://de.scribd.com/doc/282306282/...on-tuner-TU912

    Fragen:
    1.) Hat jemand einen TU 912 und wäre bereit, ihn zu öffnen und zu sehen, ob das "normal" ist?
    2.) Welches Bauteil könnte schuld sein / wie kann ich es beheben oder testen?

    Falls jemand etwas weiß, ggf. auch einfach technisch versteht, wie diese Schaltung funktioniert oder welche Teile Probleme verursachen können, bitte melden.

    Wenn niemand eine Idee hat, werde ich versuchen, die neuen Widerstände einzubauen sodass die Hitzeentwicklung weniger ist und die Platine in einem Abstand zur Platine montiert werden.

    Vielen Dank im Voraus.


    #2
    Disclaimer: bin kein Profi. Vermutung: allgemeiner ESR Anstieg aufgrund Alterung anderer Bauteile (Elkos?)
    Leider wird es mühsam, die einzeln zu messen, Alternative: tauschen und schauen, was es wird (wäre IMHO bei dem Alter des Tuners gerechtfertigt).

    Ein alter "dirty trick" für Resistoren, die gut warm werden können, war, diese "schwebend" einzulöten, also mit einigen mm Luft über der Platine. Aber: ein Tuner braucht nicht viel Strom, die heißen Teile sind also definitiv kein "Normalbefund".
    Zuletzt geändert von respice finem; 20.10.2025, 08:25.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      #3
      Hab mir das Schematic angeschaut. Scheint so, als ob diese beiden Widerstände die Heizung des Fluoressenzdisplays aus dem AC Output des Trafos bereitstellen. Leider ist das im Internet erhältiche Service Manual sehr knapp gehalten, so dass man die Spannungen und Ströme nicht erfährt, geschweige denn, dass es noch ein Spec vom Display gibt. Ein 1 Watt/120Ohm Widerstand hat einen Bemessungsstrom von ca. 90mA. Fluoressenzdisplays ziehen in dieser Region Strom, eher mehr (je nach Größe und Display). Also m.E. klassischer Fall von "auf Kante dimensioniert".

      Der Austausch der Widerstände gegen 3 Watt oder 5 Watt Typen ist also keine schlechte Idee (und ja, schwebend montieren macht Sinn, damit das Bauteil "atmen" kann).

      P.S.: Das Fluoressenzdisplay habe ich mir aus den Bildern erschlossen.

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        #4
        Die Lösung mit den höher belastbaren Widerständen (und Montage mit Abstand) könnte eine "mehr oder weniger" dauerhafte sein, aber irgendwas scheint an der Sache trotzdem faul zu sein. Und so wie es aussieht, liegt es gar nicht am Display. Auf alten Platinen kann es durch oberflächliche Ablagerungen zu "Kriechströmen" kommen. Auch die bei der Herstellung notwendigen Flussmittel, die mit der Zeit "verdrecken" und die im Zusammenhang mit dem Lötzinn notwendig waren, können so etwas bewirken.

        Fest steht, so etwas in einem "Audio-Service" in Ordnung bringen zu lassen, das kann Kosten erzeugen, die in keiner vernünftigen Relation zum Wert eines so alten Gerätes stehen (der sowieso schon sehr lange Null beträgt).

        Tut leid, aber so ist es nun mal.
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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          #5
          Kriechströme oder Flussmitteldings würde (in der Regel) dazu führen, dass weniger Strom durch den Widerstand fließt, nicht mehr. Das Problem mit dem heißen Widerstand ist auch kein Einzelfall, was man im englischsprachigen Internet auch recherchieren kann.

          main@FMtuners.groups.io | H/K TU 912 hot spot on the power supply?

          Das Problem mit heißen Widerständen wegen knapper Dimensionierung kenne ich gut aus diversen Vintagegeräten. Die laufen problemlos, werden aber so heiß, dass sich sogar die Platine verfärbt. Standardlösung: Widerstände mit mehr Leistung verwenden (oder einfach den Wert verdoppeln oder verdreifachen und dann zwei oder drei parallel schalten).

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            #6
            Hallo,

            Danke für die Antworten.
            Die Widerstände selbst sehen weiterhin aus wie neu - einzig die Platine ist komplett schwarz im Bereich und die Lötstellen waren nicht mehr 100% ok.


            respice finem: ja, das ist mir bekannt, ich denke aber, dass die Elkos OK sind (ich konnte weder optisch noch messtechnisch grobe Fehler finden).


            Paradiser: Vielen Dank für die Information, dass es ggf. unterdimensieniert sein könnte. Es scheint tatsächlich nur mit dem Display zu tun zu haben. Kannst du mir ggf. sagen, welche Bauteile (zB Kondensatoren im Netzteil) an dieser Versorgung vom Display hängen, oder geht es wirklich direkt vom Trafo aus? (ich habe es mir angesehen aber bin da nicht wirklich schlau geworden - das ist meine Schwäche mit dem "verstehen" von den Schaltungen, aber so wie ich das verstehe gibt es wohl für AC vom Netzteil keine Filterung über Elkos?). Ja, es ist ein blaues Fluoressenzdisplay mit ein paar Heizungsdrähten die man mit der Kamera sehen kann.

            Wird der IC und die Logik vielleicht von wo anders gespeist? Das müsste ich mal schauen. Wie du sagst, das Display braucht mehr Spannung für die Heizung, aber es gehen 4 Kabel zu dem Display Board, es bleibt immer heiß außer wenn ich die Verbindung zwischen Power und Display abstecke. Der Rest ist (Vermutung) die Daten für das Display, ein Kabel ist für die LED Anzeige unter dem Display (Empfangstärke) und dann gibt es noch ein Kabel, könnte also sein dass er den "normalen" TTL Spannungen (5V usw.) von der Hauptplatine bekommt und nicht dem Netzteil direkt. Das würde dann auch erklären, warum es nur heiß wird wenn ich die direkte Verbindung zwischen Power und Display Board abstecke, weil nur diese für die Heizspannung dient. Somit können im Netzteil auch nicht wirklich Bauteile "kaputt" sein (meine Vermutung, wenn du sagst, dass es direkt vom Trafo kommt) - korrekt?

            Das heißt es wird vermutlich ausreichen, die Widerstände belastbarer und besser gekühlt umzurüsten. Weil so kann oder möchte ich es nicht betreiben, das wäre zu sehr eine Belastung für die schon angegriffene Platine. Ich hoffe, dass es dann kühler bleibt, die Widerstände sind schon bestellt.

            Ich habe den Trafo umgestellt von 220 auf 240V, aber es wird extrem heiß, auch wenn die Widerstände optisch und technisch OK sind.

            Was ich weiß ist, dass die 2SC2603 sehr oft defekt werden ("leaky" - ein Problem in meinem PM 645 (rauschte nach 1 Stunde Betrieb) und im HK 825 (die Spulen für die Phono Schalter brennen gerne durch)). Aber ich glaube nicht, dass das etwas mit dem Problem zu tun hat.


            EDIT: PERFEKT! Ich habe das Englische nicht gesehen! GENAUSO sieht das aus, ich habe nur in Google Bilder nach TU 912 gesucht, aber ich konnte so nichts finden. Also ist es scheinbar doch normal und unterdimensioniert und kein Problem an meinem Netzteil oder TU 912. Naja, ist wirklich nicht der beste Wurf, alles wirkt so gebastelt und überhaupt nicht wie alle anderen Harman Tuner dieser Serie.


            David: ?Ich möchte das auf jeden Fall selbst machen/lernen/versuchen/probieren und generell komme ich damit gut zu Recht (fast alle meine Geräte funktionieren), aber bei manchen Dingen bin ich nicht so sicher. Wollte nur eine zweite Meinung einholen oder falls jemand einen TU 912 hat zum Vergleich, wäre das natürlich optimal. Es gibt leider gar keine Bilder oder Informationen zu dem Gerät. Und generell sind diese auch nicht wirklich wertvoll oder selten. Es wäre also nicht wirklich sinnvoll, es prof. reparieren zu lassen.


            LG

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              #7
              Hallo: die beiden Widerstände sind ausschließlich (und noch ein paar andere Widerstände) für die AC Versorgung des Displays zuständig und speisen sich direkt aus dem AC-out des Trafos. Die liegen also in der AC Versorgungsebene und haben mit dem ganzen (DC) Rest nichts zu tun.

              Wenn Du die Widerstände gegen belastbarere ausstauschst, wird die Platine weniger warm werden. Die umgesetzte Leistung bleibt aber dieselbe, sie wird nur über eine größere Fläche verteilt. Einen noch besseren Effekt erreichst Du, wenn du noch einen Kühlköper an die Widerstände bastelst (aber nicht aus Unachtsamkeit den Widerstand mit dem Kühlkörper brücken, dann brauchst Du ein neues Display).
              Zuletzt geändert von Gast; 20.10.2025, 10:06.

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                #8
                Wenn es so ist, wie Gast schreibt, spricht eigentlich wenig dagegen, nach dem Motto "if it works, don't fix it", es im Istzustand zu belassen. Und es ist plausibel, was er schreibt, auch wenn mir eine solche "heiße" Lösung seltsam vorkommt.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  #9
                  respice finem: Ich möchte es verbessern, weil die Platine und die Lötstellen beschädigt werden.

                  Paradiser: ?Perfekt, vielen Dank. Dann werde ich es austauschen und melde mich, ob sich was verbessert hat. Ein Projekt weniger. Top, danke.

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                    #10
                    Hallo,

                    Habe nun die 3W eingebaut, aber horizontal, d.h. beide Anschlussdrähte gehen nach oben und es wurde nicht direkt einseitig an der Platine befestigt.

                    Leider finde ich es trotzdem noch ziemlich heiß. Vielleicht einen kleinen Ticken besser, aber das wird weiterhin richtig heiß.

                    Ich habe noch die 5W aber die sind größer und bisschen schwer zu montieren.

                    Tja, ich bin ratlos, gut gemeint und trotzdem nichts anders. Die Hitze geht trotzdem irgendwie auf die Drähte.

                    Irgendwie ist der Harman TU 912 (ich glaube er geht ganz gut) kein schön gemachtes Produkt. Das mit dem Konstruktionsfehler da und dieser Kabelverhau im Inneren. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.

                    Ich glaube fast, dass es nicht an den Watt liegt sondern dass die einfach immer heiß werden weil sie ja immer dieselbe Last haben. Die anderen sind zwar etwas größer, aber dann wieder näher an der Platine, aber es ist scheinbar auch egal, weil die Hitze ja dem Metall folgt und nicht verschwindet magisch wie ich das dachte. D.h. der Widerstand hält zwar mehr aus (wird nicht so schnell defekt), aber insgesamt wird die Situation nicht besser.



                    Soll ich die 5W probieren? Die sind größer und eckig, aber wenn die auch die gleiche Hitze produzieren und nur mehr aushalten, dann wäre das sinnlos.

                    LG

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                      #11
                      Hallo, das hatte ich ja gesagt, die umgesetzte Leistung ist dieselbe, nur das Volumen der Widerstände ist etwas größer. Dass das warm wird, ist klar. Wenn Du es noch kälter haben willst, dann musst Du das Kühlvolumen erhöhen (also noch dickere Widerstände oder Kühlkörper anbringen). Die Energie, die die Widerstände verbraten ist immer dieselbe, die Temperatur, die sich einstellt, hängt von der Oberfläche ab, die in Kontakt mit der Außenluft ist (und natürlich auch von der Temperatur der Aussenluft). Magisch verschwinden tut keine Energie, das ist eine fundamentale Grundlage der Physik.

                      Ein ganz verwegener Plan könnte sein, die Widerstände von der Platine an das Gehäuse zu bringen per Kabel, dann wirkt das Gehäuse als Kühlkörper. Darf aber unter keinen Umständen elektrischen Kontakt zum Gehäuse bekommen. Aber wie ich schon schrub: das ist eine Billigkonstruktion, um einen extra Abgriff am Trafo zu sparen. Wird halt heiß, funktioniert aber.

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                        #12
                        Ja, trotzdem ist es gut, wenn es nicht am Limit betrieben wird und die Abstände größer sind. Die anderen konnte ich ja nicht anders montieren, weil die Beinchen schon abgeschnitten waren. Das war ja eigentlich die Idee, es weiter weg zu bringen usw. Aber das hat nicht geklappt.

                        Die 5W sind größer, aber habe da nicht mehr die große Hoffnung.

                        Das traut man sich ja gar nicht so verwenden, wenn man das weiß. Das wird ja viel zu heiß einfach, das zerstört sich ja selbst.

                        Und wenn man den Trafo ändert oder die Volt? Also 220 oder 240 V, was wäre da besser. Eigentlich sagt man, dass 240V weniger Hitze produziert.

                        Ja, ich kann noch die 5W versuchen, weil die sind etwas größer von der Bauform, aber so Basteleien wie ans Gehäuse oder so, das mache ich nicht. Es soll schon sicher und "Original" sind. Ob es Kühlkörper für Widerstände gibt, weiß ich leider nicht. Ich kenne auch nicht den Namen dieser Bauform. Aber auch das muss ja sicher und fix montiert sein.

                        LG

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                          #13
                          Widerstände mit Kühlkörpern gibt es. Aber sind entsprechend groß, und wenn wenig Luftzirkulation ist, werden sie auch heiß.
                          Wie Paradiser schrieb, Energie verschwindet nicht. Die Frage ist, war das mit den heißen Widerständen schon immer so? Weil, wenn ja, können sie das wohl vertragen, wenn sie viele Jahre intakt geblieben sind. Blöd gedacht (ohne die Schaltung zu kennen): Was passiert ohne sie? Wenn nur das Display dunkler wird, ist das ev. nicht so schlimm, und wo kein Strom fließt, da ist auch keine Hitze.
                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                            #14
                            Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
                            Was passiert ohne sie? Wenn nur das Display dunkler wird, ist das ev. nicht so schlimm, und wo kein Strom fließt, da ist auch keine Hitze.
                            Ja, das wird ganz kurz ganz hell und dann für immer dunkel ...

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                              #15
                              Zitat von gehtjanx Beitrag anzeigen

                              Und wenn man den Trafo ändert oder die Volt? Also 220 oder 240 V, was wäre da besser. Eigentlich sagt man, dass 240V weniger Hitze produziert.

                              Ja, ich kann noch die 5W versuchen, weil die sind etwas größer von der Bauform, aber so Basteleien wie ans Gehäuse oder so, das mache ich nicht. Es soll schon sicher und "Original" sind. Ob es Kühlkörper für Widerstände gibt, weiß ich leider nicht. Ich kenne auch nicht den Namen dieser Bauform. Aber auch das muss ja sicher und fix montiert sein.

                              LG
                              Sicher ist es wohl, zumindest läuft es seit zig Jahren ohne abgefackelt zu sein. "Heiß" alleine ist per se nicht unsicher, auch die verfärbte Platine ist eher unschön als per se mordsgefährlich. Aber wenn Du es kalt und original haben willst, dann geht das leider nicht. Eine "sichere" kalte Methode wäre, die Spannung über den beiden AC Pins des Displays zu messen und einen zusätzlichen kleinen Trafo mit genau dieser Spannung einzukaufen und ins Gehäuse nur für diesen Zweck zu bauen. Mordsaufwand für ein besseres Gefühl. Deshalb habe es die Harman Ingenieure auch nicht gemacht (ein Trafo mit ner Zusatzwicklung hätte bestimmt 10 Cent mehr gekostet! Pioneer Ingenieure haben in den 70gern das Geld hierfür noch ausgegeben.).

                              P.S.: Bei unsicher fallen mir Wäschetrockner ein. Die sammeln im Inneren über die Jahr einen regelrechten Flusenteppich an. Brennt super und heiß werden die Teile auch. Möcht nicht wissen, wieviele von den Dingern abbrennen nach zig Jahren ungesäuberten Betrieb.
                              Zuletzt geändert von Gast; 27.10.2025, 13:43.

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