Hat das Leben eigentlich einen Soundtrack? Vom ersten Moment an sind wir umgeben von Geräuschen und Klängen. Egal wo wir sind und was wir tun, wir hören etwas. Wie sehr beeinflussen uns Geräusche und Klänge? Hören wir überhaupt alle das Gleiche? Und wenn wir ein Geräusch hören, hören wir es alle gleich? Oder unterschiedlich?
Jeder Mensch ist ein einmaliges Wesen mit individuellen und subjektiven Eindrücken, dessen Sinnesorgane nur mit dem Hirn dieses Menschen zusammenpassen. Das gilt sogar für Zwillinge. Würde man also von einem Menschen den Hörapparat mit dem Hirn eines anderen Menschen zusammenschalten, käme etwas Undefinierbares dabei raus.
Gilt sicher für alle Sinne.
Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live
WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.
Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.
Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.
Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!
Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests:Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse:Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
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Ja, zumindest bis sich das Gehirn daran adaptiert hat. Übrigens, ein Kleinkind ist so "tolpatschig", weil seine visuelle Welt "Kopf steht", erst allmählich wird das wegkompensiert, so daß man es später gar nicht wahrnimmt. Zurück zur Hauptfrage - wir hören alle ähnlich genug, um funktionierende Normen zu erstellen, also quasi die Gaussche Verteilung. Ausreißer in beide Richtungen gibt es, der "Löwenanteil" ist im Normbereich. Dieser ist wiederum altersabhängig... Was unser Gehirn aus/mit dem ankommenden Signal macht, ist noch eine andere "Baustelle".
Zuletzt geändert von respice finem; 03.09.2025, 17:51.
Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
und
musik ist eine sprache, bersteht man die muster der musik nicht, bleibt die musik unverstanden und es ist wie mit sprache, täglich lernt man floskeln und würter dazu auch beim hören macht die übung meister.
und
es ist wie bei sprache, das gesagte kann langweilig sein, oder blödsinn, kitsch usw. man kennt die gespräche, wo ein klischee das andere jagt. da wird einem auch das horn sauer.
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
stille ist ein wichtiger wichtiger bestandteil der musik, er nennt sich pause oder generalpause, oder, wie mein kompositionslehrer ein gebürtiger wiener und profi musiker einmal sagte
jeder satz der sonatensatzform braucht mindestens eine generalpause in der länge des wortes "gumpendorferstraße"
einfachstes beispiel zum spannungsaufbau
taratatam pausepausepause taratatatamtatam
Zuletzt geändert von longueval; 29.09.2025, 12:07.
ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)
Am Rande: Was mir "tierisch" auf den Senkel geht, ist die neue "Mode", das gesprochene Wort mit "Hintergrundschall" zu verhunzen, nicht selten auch noch mit "Muzak". Fürchterlich.
Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.
Am Rande: Was mir "tierisch" auf den Senkel geht, ist die neue "Mode", das gesprochene Wort mit "Hintergrundschall" zu verhunzen, nicht selten auch noch mit "Muzak". Fürchterlich.
Autotune ...... . Ich weiß, was Du meinst. Klingt Grausam.
Transformiert zum Kopfhörernutzer.
Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812
SL 1200 GR , Orthofon Black
Auto-Tune ist ein Effekt und eine Software in der Musikproduktion, die dazu dient, die Tonhöhe (Intonation) von Audioaufnahmen, meist Gesang, automatisch zu korrigieren oder zu verändern. Der ursprüngliche Zweck war die Korrektur von Fehlern im Gesang, aber später wurde der Effekt auch bewusst eingesetzt, um einen charakteristischen, digitalen Klang zu erzeugen, wie er durch den sogenannten "Cher-Effekt" bekannt wurde. Die Software wurde von der Firma Antares Audio Technologies entwickelt und ist heute ein Standardwerkzeug, das nicht nur zur Korrektur, sondern auch als kreatives Gestaltungsmittel eingesetzt wird.
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