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    Gerätefetischismus

    Erst jetzt wird mir bewusst was wir für ein Bramborium um die Geräte gemacht haben. Höre fast nur noch Spotify über Laptop und bin total zufrieden damit.

    l.g. werner

    #2
    HiFi ist in erster Linie Gerätefetischismus, das war immer so und wird sich nicht ändern, solange es dieses Hobby (noch) gibt. Dafür sorgen sowohl die einschlägige Werbung als auch die einschlägigen Medien.

    Ich habe grundsätzlich nichts dagegen (bin es in anderer Hinsicht auch), aber wie schon oft gesagt, stört mich nur, dass fast Alle die "HiFi-Zeugs" kaufen, glauben, dass umso teuerer, desto klanglich besser. Und das ist definitiv falsch (Anmerkung: bei üblicher HiFi-Konfiguration: Tonquelle, Stereoverstärker und zwei passive Lautsprecher dran).
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      Wobei, optisch / haptisch ansprechende Geräte haben zu wollen, ist nicht gleich "Fetischismus".
      Menschen kaufen dauernd Dinge, die über das "utilitäre Minimum" hinausgehen.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        #4
        Habe nichts dagegen sich optisch schöne und hochwertige Geräte zu kaufen. Nur, wenn die Sinnhaftigkeit nicht mehr gegeben ist, ja dann...............?

        l.g. werner

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          #5
          Dann muß man in dem Fall wenigstens keine Alimente dafür abdrücken, wie in anderen Fällen üblich

          But seriously: Es gibt ja keinen Kaufzwang (jedenfalls in Audio bisher).
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #6
            Diese Diskussion hatten wir hier bei Hififorum.at schon mehrfach, in anderen Foren auch. Ist absolut kein Problem, bei mir gammeln etliche, tws. hochwertige Geräte rum. Gut, meist bin ich dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Aber schön ist es doch, damit rumzuspielen.
            Bei Uhren jammert doch auch kaum wer rum, dass die 20Euro-Uhr die Zeit genauso genau anzeigt wie die Breitling, Lange oder Rolex. Und trotzdem wird die Rolex getragen. Nur dass dann Niemand behauptet, die Zeit der Rolex stimmt viiiiel genau, als die der Swatch. Accuphase, Burmester oder McIntosh sollen aber so deutlich besser klingen als Grundig, Körting oder Graetz?

            Lasst uns verspielte, nie erwachsen werdende Männer (ja, fast nur Männer!) unsere Spielsachen, egal ob Uhren, Autos oder HIFI-Geraffel. Wir lassen den Frauen ihre Schuhe, Blusen, Blumen und Dekorationen.
            best regards

            Mark von der Waterkant

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              #7
              Frauen sind sich aber dessen bewusst, dass die "schönen Dinge" die sie sich kaufen/leisten, nichts Anderes sind als das. Und wenn sie Freude damit haben, ist dagegen nichts einzuwenden - und ich füge dem sogar hinzu, dass sie damit "aus ihrer Sicht" vernünftig handeln.

              Aber HiFi??? Da wird sich doch selbst in die Tasche gelogen, dass man nur den Kopf schütteln kann. Ist alles nur auf Illusionen aufgebaut. Nur das stört mich, alles Andere ist mir egal.
              Gruß
              David


              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                #8
                Aber alles hat doch seinen natürlichen Zweck. Wären Männer konsequent rational, könnten viele Frauen keinen Mann finden.
                Jedenfalls keinen Ehemann.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  #9
                  ...und, ob Mann oder Frau, der Mensch ist ein Optimierungs- und Maximierungstier. Viele Audiogeräte von heute wären vor 20-40 Jahren für den 10-fachen Preis "mit Handkuss" gekauft worden. Stattdessen ist heute bei jeder Vorstellung "bäh, mäh, nö, das und das fehlt noch" usw.
                  Ist normal. Das Bessere ist des Guten Feind.
                  Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                    #10
                    ich steh auf gerätefetischismus
                    der ist auch ungefährlich, solange man das weiß nd mit selbstironie behandelt.

                    mir fiele aber nie ein, das jemandem als non plus ultra verkaufen zu wollen, oder im sozialen settings mit der penisverlängerung zu wacheln ich hab zb eine sehr alte büchse von h&h und eine neuere flinte von pudey. fiele mir nicht ein, die jemandem zu zeigen, der nicht selbst sammler sind ähnlicher qualität.
                    als arbeitsgerät verwende ist steyr, beretta und krieghoff (alles relativ schmucklos)

                    selbes gilt für meine audioausrüstung. das alles liegt auch daran, das ich unverdient erbend finanziell weitgehend schmerzfrei bin
                    nur der parvenue neigt zum züpfiherzaga.
                    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                      #11
                      Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
                      Erst jetzt wird mir bewusst was wir für ein Bramborium um die Geräte gemacht haben. Höre fast nur noch Spotify über Laptop und bin total zufrieden damit.

                      l.g. werner
                      Zum wiederholten Male frage ich mich, woher wohl dieses Phänomen herrührt (ich kenne es seit mehr als fünf Jahrzehnten, denn es tauchte auch in meiner Zeit im Autohandel auf, ja selbst bei der Buchung der Kabinen für Kreuzfahrten):
                      Da kann sich einer nur was "Bescheidenes" leisten oder er will sich nicht mehr leisten (ist egal ob kann oder will,
                      denn es geht keinen etwas an) und alles wäre gut. Aber nö, für die "Beschränkung" muss ein Statement her,
                      im Stile von "mehr braucht kein Mensch" oder "mehr ist nur "Selbstbetrug" - das "Mehr ist nur unnötig teuer
                      ohne Mehrwert" etc.

                      Übrigens höre ich nie mit Spotify (oder Ähnliches) und auch nicht über Laptop - und bin total zufrieden damit.

                      LG
                      E.M.

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                        #12
                        Die Beobachtung ist nicht falsch - umgekehrt funktioniert es genauso: Manche meinen, einen "Lustkauf" rechtfertigen zu müssen, als wäre er eine "Sünde". Nicht wenige Audiomythen sind auf diesem "Mist" gewachsen IMHO. Der Mensch ist ein seltsames Viech...

                        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 715655
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #13
                          Im Normalfall bin ich der linke Typ, im Speziellen dann der rechte.
                          Gruß
                          David


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                            #14
                            Ich bin Objektivist, aber froh, daß ich nicht "die Staubmilben furzen" höre, insofern, dito.
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                              #15
                              Ich hab grad meinen Restek Mams+ und das Antimode 2.0 aussortiert nachdem Roon jetzt Faltungsfilter mit Einmessung durch REW unterstützt und ich nach direktem Vergleich Antimode <-> Roon keinen Unterschied feststellen kann. Dann steht noch ein Thule Vollverstärker und ein Arcam 7R hier rum. Der Marantz KI Ruby ist nicht mehr angeschlossen, auch der Cinema 50 nicht. Höre über einen Cinema 70s mit A1 Evo Acoustica Einmessung.

                              Eigene Hörkurve eingemessen und mit der Mehrkanal Einmessung von Audyssey optimiert. Bin jetzt sowas von zufrieden (Stereo hat vorher schon gepasst).

                              Also bei Intersse an einem der Geräte gerne melden ;-)

                              Aber ja die Optik und Haptik bei Geräten ist mir sehr wichtig, somit ein bekennender Geräte Fetischist.

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