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Wohnraumlautsprecher: Festlegungen für eine erste Umsetzung
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Die Zeichnung wurde noch etwas angepasst und enthält Hilfslinien für spätere
Montagevarianten.
Die Rohlinge für die Frontplatten der einzelnen Mittel-/Hochtöner erhalten ihre
Rundungen an einer Bandschleifmaschine und werden dann "als Klotz" zu-
sammengefügt und nochmals gemeinsam nachbearbeitet.
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So dürften die Frontplatten für die Einzeltreiber des Mittel-/Hochtonarrays dann
etwa aussehen ...
Edit: Die ursprüngliche Vektorgrafik ist hier über mehrere Umwege konvertiert
worden, da dürften jede Menge "Umwandlungsartefakte" entstanden sein ...
Zum "Angucken" wird's wohl reichen.
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Siehe oben Post Nr. 196Zitat von respice finem Beitrag anzeigenBanausenfrage (spontaner Gedanke) - wären AMT ...
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Banausenfrage (spontaner Gedanke) - wären AMT, wie David sie verwendet, nicht geeigneter, da ab 1 kHz einsetzbar?
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FritzS
Die Varianten mit Membranen aus Fiberglas-Gewebe machen sie dort wohl schon seit
Jahrzehnten nicht mehr. Zwischenzeitlich gab es wohl auch ein Modell mit Titanmembran
und dann sind sie schließlich bei Beryllium angelangt ...
Edit: Das steht ja aktuell auch groß auf der Frontplatte des Hochtöners.
Wie auch immer:
Der Übergang vom "Urmodell" des T120 FC zum T120 FC II brachte eine Polkernbohrung
mit sich, so dass der Hochtöner nach hinten "ventilliert" (offen) war. Daher benötigt er eine
eigene Gehäusekammer und erreicht eine niedrigere Eigenresonanz (bei meinem oben
gezeigten Modell lag die "Freiluftresonanz" dann um ca. 380Hz), was grundsätzlich auch den
Einsatz in 2-Wege Kombinationen mit etwas niedrigeren Übernahmefrequenzen (viel weniger
als 2Khz m.E. dennoch nicht empfehlenswert) ermöglichte mit relativ unproblematischen
Impedanzverläufen des Treibers für den Einsatz auch relativ einfacher passiver Weichen.
Die ersten Polkernbohrungen habe ich bereits beim T120 FC angebracht, bevor Focal sie
hatte:
Das hat dann immer viel Freude gemacht, denn alle magnetisierten Späne aus dem Polkern
mussten sorfältig an allen möglichen und unmöglichen Stellen entfernt werden, das war
aufwändiger als die Bohrung selbst. Das habe ich dann mit kräftigen Klebebändern erledigt.
Das muss jetzt ca. 40 Jahre her sein ...
Ich habe mich über die Jahre sehr viel mit unterschiedlichen Treibern, deren Eigenschaften
und auch Modifikationen befasst.
Inzwischen verwende ich die gesammelte Erfahrung vorwiegend zur Auswahl von "Kaufteilen",
führe aber immer noch bei Bedarf u.a. paarweise Selektion nach Messung durch.
Zum Wohnraumlautsprecher:
In der Bestückung des Mittel-/Hochtonarrays könnte ich selbst mit Hochtönern nach dem oben
beschriebenen "Strickmuster" nichts anfangen. Bei einer Übernahmefrequenz um ca. 550Hz
kann eine 25mm (1") Kalotte einfach nicht mehr genug Luft verschieben (selbst wenn es 3
davon wären ...), dies auch weil sowohl Aufhängungen als auch Motor dort nur für sehr geringe
Membranhübe ausgelegt sind.
Außerdem soll die Eigenresonanz der Einzeltreiber vorzugsweise 1.5 ... 2 Oktaven unterhalb
der Übernahme liegen, denn selbst wenn der maximale lineare Hub es hergibt, sollte ein
"hochpassgefilterter" Treiber (d.h. in der Rolle als "Hochtöner" oder "Mitteltöner") nicht bis in
die Nähe seiner Eigenfrequenz betrieben werden. Der Klirr steigt in diesem Bereich "prinzip-
bedingt" an in Relation zu dem Teil des Übertragungsbereiches, in dem der Treiber eindeutig
"massegehemmt" ist (also deutlich oberhalb Fs).
Wenn Motor und Komponenten der Membranaufhängung sehr linear arbeiten, fällt der Anstieg
des Klirr um den Eigenresonanzbereich (und darunter ...) zwar moderater aus, aber ein relativer
Anstieg ist i.d.R. dennoch zu verzeichnen.
Ich setze hier zwar (aktuell zufällig) ebenso "Inverskalotten" ein (derzeit mit Membranen aus
Aluminium/Magnesium), die sind jedoch eher als "Mini-Breitbänder" dimensioniert und haben
mehr als die dreifache Membranfläche üblicher Hochtonkalotten, wobei das unverzerrte
Verschiebevolumen eine ganze Größenordnung höher liegt.
Anders als eine Hochtonkalotte (ob "invers" oder nicht) sind diese Treiber dann auch in 2-Ebenen
zentriert/aufgehängt, d.h. haben sowohl eine Sicke als auch eine "Zentriermatte" ("Spinne") als
Aufhängung.
Die Körbe der Mini-Breitbänder sind nach hinten vollständig offen, weshalb Dimensionierung,
Formgebung und Bedämpfung der dahinterliegenden Kammern für die Qualität des Mittel-/
Hochtonbereiches sehr wichtig sind.
Deshalb "frickle" ich hier aktuell an der Form der Montageflansche herum, denn
>> die Treiber sollen sich nach aussen inkl. schützender Frontbespannung "glatt" in die
.....Schallwand integrieren.
>> die Umgebung der Körbe "nach innen" soll hinreichend frei sein, ohne dass unerwünschte
....."Kammern in der Kammer" entstehen, welche resonanzträchtig sind. D.h. es muss ein
.....kontinuierlicher bzw. nach freiem Querschitt passend gestufter Übergang von der innenliegenden
.....Membranfläche in die dahinterliegende Kammer hergestellt werden, welcher es ebenso ermöglicht,
.....dass Dämpfungsmaterialien in der Mittel-/Hochtonkammer nah genug an die Membranen/Körbe
.....herangeführt werden können.
>> die unmittelbare Umgebung der Treiber in der Kammer bzw. den Schallwandausschnitten
.....soll bereits ansatzweise "diffusierend" gestaltet sein, d.h. ich möchte keine Mittel-/Hochton
.....Membran im Zentrum eines kreisförmigen Schallwandausschnittes haben, auch wenn dieser
.....Ausschnitt deutlich größer sein wird, als das kreisrunde Loch zur Aufname des Treibers in
.....seinem "Montageflansch" (Frontplatte).
>> Gleichzeitig soll keine der Aussparungen für die Mittel-/Hochtöner in der eigentlichen
.....Schallwand zu nah am Rand liegen, um hier keine unnötig schmalen "Stege" am Rand
.....der Schallwand entstehen zu lassen.
Das würde in der zuletzt gezeigten Variante dadurch erreicht, dass die Schallwandaussparungen
(hier im Schema der Schallwand noch nicht sichtbar) gegenüber den Treibern etwas nach innen
versetzt sind: Die von aussen sichtbare Position der 3 Treiber in Relation zu den Außenkanten der
Schallwand ist zur Erzielung der gewünschten Abstrahlcharakteristik und der Kompensation von
Kantenbeugungseffekten zw. den 3-Einzeltreibern akustisch vorgegeben und somit "fix".
Die gewünschte "exzentrische" Montage der Einzeltreiber gegenüber ihren jeweiligen Schallwand-
aussparungen würde dann über eine exzentrische Anordnung der Treiber in ihrem jeweiligen
Montageflansch selbst hergestellt.Zuletzt geändert von dipol-audio; 18.05.2025, 14:09.
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Focal Invers Kalotte, dass es diese noch gibt?Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigenSidekick: Inverskalotte "Focal T120 FC II"
Edit: "FC" steht hier für "Ferro Cobalt" und bezieht sich auf das Material des Magneten.
Ich war eben im "Lager" und habe etwas hervorgeholt, von dem ich bereits vor Jahrzehnten
einige Exemplare eingelagert hatte ...
Damals war ich selbst bei Jacques Mahul (Focal) in St. Etienne - als "Abstecher" auf einer
Urlaubsreise durch Frankreich - und konnte dort auch in seinem Hörraum einige noch in
Entwicklung befindliche Lautsprecher Modelle hören. Focal hatte damals u.a. noch für den
Selbstbau Markt entwickelt. Während ich mit meiner damaligen Begleitung im Hörraum war,
wurden diese Hochtöner tatsächlich für mich angefertigt, weil "keine mehr da waren":
.....
Stand früher oben auf in Katalogen für DIY LS Bau.
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Zum Thema "Neues aus der Werkstatt":
Ich wollte "spaßeshalber" mit der digitalen Schieblehre "mal eben" einige Maße an dem
Focal Hochtöner (s.o.) abnehmen
- die Zahlen fingen an zu "tanzen" und rannten Richtung tausend mm während u.a. das Vorzeichen zw. "+" und "-" wechselte
- der Nullpunkt war am Ende total verstellt
- am Magneten "festgeklebt" ist sie zwischenzeitlich natürlich auch
selbst das Streufeld dieses Magneten ist wirklich "gemein". Ich weiß nicht, ob ich dieser
Schieblehre jemals wieder trauen kann.
Kann das überhaupt sein, dass das Ding auf Magnetfelder reagiert?
Ich kenne ehrlich gesagt das Funktionsprinzip nicht.
Bisher war ich damit noch nicht in die Nähe starker Magnetfelder gekommen.
Dies habe ich dazu gefunden:
Zitat:
"
Hallo,
das Prinzip, das im Messschieber verwendet heisst in der NC-Technik:
Inductosyn; was einem abgewickelten Resolver entspricht.
Noch mehr Fremdwörter, aber google findet allerhand darüber.
http://www.kh-bock.de/techniker/wzm/zusammenfassung.pdf Seite 14, Abb b
zeigt die Funktion eines Resolvers (der ist einfacher zu verstehen): Die
Spule U1 wird mit sin-förmiger Spannung gespeist, die Spule U2 mit
cos-förmiger. Je nach Drehlage der Messspule (rot) wird eine sin- oder
cos-förmige Spannung induziert -> die Phasenlage der induzierten
Spannung ist ein Mass für den Drehwinkel der roten Spule.
Das Inductosyn (Abb a) ist ein aufgeschnittener und flachgedrückter
Resolver und arbeitet ähnlich: Spule U1 wird mit Wechselspannung
gespeist und induziert in der kurzgeschlossenen grauen "Spule" eine
Spannung. Die in U2 induzierte Spannung wird je nach Lage der grauen
Spule eine Phasenverschiebung aufwiesen, die ein Mass für die
Verschiebung darstellt -> der lineare Messschieber ist geboren. In
dieser Version ist aber eine ständige Speisung der Spule U1 notwendig.
Anders gehts wenn der Masstab (die graue "Spule") ein magnetisiertes
Band ist, ähnlich einem Tonband; die Spulen U1 und U2 wären die
"Tonköpfe". Dann müssen nur die induzierten Spannungen der Spulen U1 und
U2 ausgewertet werden.
Vielleicht hilft das weiter.
Jürgen
"
Meine vorläufige Einschätzung:
Ich denke, dass so ein Messschieber von starken Magnetfeldern beeinflusst werden kann.
Ob er danach wieder zuverlässig arbeitet, dürfte von bauartbedingten Details abhängen,
die ich nicht einschätzen kann.
Sollten z.B. Teile magnetisiert worden sein, ist das Ding ggf. nicht mehr zuverlässig.
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Das hier könnte eine für die Praxis realistische Größe der "Montageflansche" sein:
Anhänge
- links etwas größer (könnte etwa so erforderlich werden wg. Ausschnitten, Dichtungen etc.)
- rechts altes Bild von oben (kleiner)
Zuletzt geändert von dipol-audio; 17.05.2025, 15:28.
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Hi Mirko,
es scheint darauf anzukommen, wie lange man draufschaut, jedenfalls geht
mir das so. Hinsichtlich Umsetzung und Funktion ist mir die quadratische Form
jedenfalls auch lieber.
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Also ich finde die "quadratische" Variante besser
Es bräuchte noch nichtmal eine so deutliche Rundung der Ecken
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