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    Als weiteres das hier bei einem externen Pegelmessgerät

    externes pegelmessgerät zeigt anderen wert an als carma


    Dass ein externes Pegelmessgerät (SPL-Meter) einen anderen Wert anzeigt als die Software Audionet CARMA, ist völlig normal und hat einen einfachen Grund:
    CARMA misst ohne Kalibrierung zunächst nur relative Pegel (dB FS = Dezibel Full Scale) innerhalb des Computers, während Ihr externes Gerät den absoluten Schalldruckpegel (dB SPL) im Raum misst.
    Damit beide Werte übereinstimmen, müssen Sie CARMA einmalig mit Ihrem externen Messgerät kalibrieren.

    So gleichen Sie die Pegel an (Kalibrierung)
    Um CARMA auf den realen Schalldruck einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
    • Testsignal starten: Schalten Sie in CARMA das Rosa Rauschen (Pink Noise) als Dauersignal ein.
    • Extern messen: Halten Sie Ihr externes Pegelmessgerät direkt neben die Kapsel Ihres Messmikrofons am Hörplatz.
      • Wichtig: Stellen Sie das externe Gerät auf die Frequenzbewertung C-Bewertung (dBC) und die Zeitbewertung Slow.
      • Regeln Sie die Lautstärke Ihrer Anlage so, dass das externe Gerät genau 75 dB(C) (oder alternativ 80 dB) anzeigt.
    • Wert in CARMA eintragen:
      • Öffnen Sie in CARMA das Menü für die Audio-Einstellungen (meist unter Optionen oder Setup).
      • Suchen Sie nach dem Feld "Kalibrierung", "Offset" oder "SPL Calibrate".
      • Tragen Sie dort den exakten Wert ein, den Ihr externes Messgerät gerade anzeigt (z. B. 75).
    Ab diesem Moment rechnet CARMA die internen Digitalpegel in den echten Schalldruck um, und die Diagramme zeigen Ihnen die realen dB-SPL-Werte an.

    Warum weichen die Werte sonst noch ab?
    Selbst nach einer Kalibrierung kann es bei Musik oder Mess-Sweeps zu kleinen Unterschieden kommen. Das liegt an folgenden Faktoren:
    • Frequenzgewichtung: Ihr externes Gerät misst vermutlich mit einer Filterkurve (A- oder C-Gewertung), die tiefe Bässe und sehr hohe Töne abschwächt, um das menschliche Gehör zu simulieren. CARMA hingegen erfasst im Standard-Messfenster oft das ungewichtete, lineare Gesamtsignal (Z-Gewertung).
    • Trägheit (Zeitgewichtung): Günstige SPL-Meter sind oft zu langsam (Einstellung Slow), um kurze, heftige Pegelspitzen eines Mess-Sweeps korrekt anzuzeigen. CARMA registriert im digitalen Datenstrom jede Millisekunde exakt.
    • Fehlendes Mikrofon-Kalibrierfile: Wenn Sie für Ihr Messmikrofon in CARMA keine .cal- oder .txt-Korrekturdatei geladen haben, "weiß" die Software nicht, ob das Mikrofon bestimmte Frequenzen (z. B. den Tiefbass) lauter oder leiser wiedergibt als das externe Gerät.

    LG
    Clara



    Kommentar


      Typische KI Antwort, funktioniert nur wenn ich die Vorverstärkung des Mikrofons nicht ändere.
      Sinnvoll ist aber die Verstärkung anzupassen um den AD Wandler im guten Arbeitsbereich zu betreiben.

      Bei Umik geht das, halt das der Messpegel kräftig nach oben begrenzt ist.

      Gruß Frank



      Kommentar


        Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
        Eben nicht - (mit demselben Pegelmesser ermittelt) bei 66 dBa war "Feierabend" (Carma Meldung "übersteuert").
        Steht alles hier genau beschrieben https://www.hififorum.at/node/708947...121#post741121
        und hier https://www.hififorum.at/node/708947...123#post741123
        ist nur alles "ersoffen" in der allgemeinen Pegeldiskussion...

        EQ wäre so theoretisch möglich, aber stimmt die Messung überhaupt, wenn sie so "lahmt"?
        Und was ist wirklich los?
        So ganz strukturiert dass ich es gleich kapiere ist das leider nicht.
        Aber ich tue mir auch schwer wenn ich einen ärzlichen Befund lese

        Jedenfalls sieht es für mich so aus, vielleicht kannst du das bestätigen ob ich das richtig gesehen habe.
        - Mehr als 66dB geben die am RME angeschlossenen Lautsprecher nicht her??
        - Gleichzeitig meldet Carma bei höheren Pegel dass es (intern) übersteuert?

        D.h. Lösung:
        Ausgangsspannung erhöhen, Eingansspannung senken.
        Leider kenne ich weder den RME, noch Carma gut genug um die Stelle zu nennen wo das machbar ist.
        Auch ist der Mixer im OS eine Stelle wo man normalerweise drehen kann.


        Ganz grundsätzlich ist für Amplituden-FGs ein Abstand zum Rauschen von 30dB aber ausreichend. Das sollte bei 66dB gegeben sein.
        Kann man prüfen indem man Pegel Steps macht, also jew. 2dB lauter/leiser, da sollte sich am Verlauf selbst nichts ändern, nur eben der Offset.


        mfg

        Kommentar


          Zitat von schauki Beitrag anzeigen
          ...So ganz strukturiert dass ich es gleich kapiere ist das leider nicht.
          Aber ich tue mir auch schwer wenn ich einen ärzlichen Befund lese
          Danke für den Lacher aber so ist es nun mal mit so einen "Frontbericht". Ich bin noch "voll drin" - hole gleich den Laptop von oben, der dieses Verhalten (an den Neumann Boxen) nicht gezeigt hat, ggf. tausche ich noch den RME gegen seinen "Zwilling" aus, probeweise.

          Zu Deinen Fragen: Die 66 dB sind die Obergrenze dessen, was Carma nicht als zu laut moniert. Die Lautstärke bei normaler Wiedergabe von Musik etc. ist nicht eingeschränkt (außer daß bei Maximalpegel das Geschirr scheppert usw.). Jedenfalls "Peltorpflicht"...

          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: max spl.jpg Ansichten: 0 Größe: 635 KB ID: 741198

          Zwei Skurrilitäten:
          1. Windows hat beim latzten Update den Mixer "verstümmelt", die "zig" Optionen sind weg. Eine Mikrofon Position ist in dem neuen "Gerätemanager" drin, hat einen "Lautstärkeschieber", und der hat sein Maximum bei ca 70% (was den 66 dB entspricht). Jede Bewegung hin oder her bewirkt, daß Carma noch weniger "toleriert".
          2. Carma habe ich "dabei erwischt", daß es, wenn man zwischen den Messungen das Hauptfenster nicht zu- und dann wieder aufmacht, nach mehreren Durchläufen falsche Ergebnisse produziert. Insofern habe ich bedenken, ob ich damit überhaupt arbeiten sollte... Nur, REW muß ich erst neu lernen, das dauert dann halt.

          Zitat von schauki Beitrag anzeigen
          ...Ausgangsspannung erhöhen, Eingansspannung senken...
          Dafür habe ich keinen "Hebel", sozusagen, außer Umschalten am Sub und den Sat von der Werkseinstellung -10dBV auf +4 dBu. Habe ich schon gemacht. Der RME hat sowieso eine "Automatik" (auto ref level). Windows bietet in der bei mir laufenden Version gar nix...
          Ich habe, nach etwas EQ und "shelving" via Gain Regler des Subs die Sache halbwegs gezähmt, der "Korridor" ist ca 15 dB, also nicht grundsätzlich schlechter oder besser als vorher, aber ich habe mir das besser erhofft, naja. Möglicherweise wird das, in diesem Raum, einfach nicht besser ohne "Raummaßnahmen", und/oder ich bräuchte Dirac...
          Zuletzt geändert von respice finem; 02.10.2026, 09:37.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            REW für das was Carma kann/macht ist denke ich kein Problem, also in 1-2 Stunden sitzt das.
            Da geht es eher darum die richtigen Knöpfe zu finden.

            Sonst sind auch kleinere Tools wie ARTA, Holmimpulse,.. eine Option. Aber REW ist sowas wie der "Goldstandard", wenn was neues, dann würde ich das nutzen.
            Ich selbst bin auch nicht so der REW Fan, aber es bietet unterm Strich doch das meiste für eien Gratis Software.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 442 KB ID: 741193

            Bei diesem Win11 PC ist das gerade angeschlossene Mic einer Webcam von 0-100 einstellbar, und ein/aus.
            Aber anscheinend gibt es für die Ausgabe einen globalen Steller, aber auch Programm/App spezifische...

            Man muss da einfach "durch", wo sind die möglichen Stellen wo man den Pegel beeinflussen kann. Sowohl ausgabe- als auch eingangsseitig.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image.png Ansichten: 0 Größe: 2129 KB ID: 741197
            REW hat z.B. einen eigenen Pegelsteller im "Measure" Fenster, hat das Carma auch?


            Aber...
            Carma wertet da ziemlich sicher sowieso nur den Intput aus. Wenn der digital clippt, dann kann man die Messung vergessen. D.h. hier würde ich grundsätzlich eher die Eingänge kontrollieren.


            Plan sollte sein:
            So laut wie möglich (ohne dass die LS selbst klirren, aber möglichst weit weig vom Grund-Rauschen), oder ein definierter Pegel für Klirmessungen (z.B. 70, 75, 80dB,.. am Messpunkt) gleichzeitig so dass Carma intern gerede nicht clippt. So hat man das best mögliche Signal-to-Noise Verhältnis und die höchste Rechengenauigkeit.


            mfg
            Zuletzt geändert von schauki; 02.10.2026, 09:26.

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              Es gibt Neues - das erratische Carma Verhalten ist wohl keins, oder zumindest nicht nur. Der Sub, obwohl neu, ist "geschossen". Habe mir eine Pause gegönnt und... Youtube plötzlich superleise. Wohlgemerkt, auf Linux, WTAF?. Also zurück zu Windows (habe es eh online genommen wg. Updates), dort erst OK, dann dasselbe. Ca 10 dB Pegel weg bei den Sat - mal passiert es, mal nicht. Ich habe Glück gehabt und es auch erfasst beim Messen (s. unten). Schöne Bescherung...

              And the winner is longueval mit "geht's dem Esel zu gut..."
              Sub geht Retour.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: mit sub 10 dB zu leise Sat.png
Ansichten: 107
Größe: 743 KB
ID: 741207
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: erratisches Verhalten mit Sub.png
Ansichten: 108
Größe: 817 KB
ID: 741208
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                Aber du gehst mit 2 Kanal Signal analog in den Sub und von dort zu den Sats?
                Und dann ist je nach Messung mal der Sat 10dB leiser, mal nicht?
                Immer nur ein Kanal, oder beide?
                Solche "sauberen" Offsets deuten irgendwie auf eine Einstellung hin. Gibts da irgendwo vielleicht Schalter, wo ein Wackler drin sein kann?
                Kenne leider die ganze Hardware nicht.
                Hinweise: -4dBu zu -10dBV (Schalter? sollte eigentlich ~11,8dB sein, aber...)
                XLR Wackler, Pin auf Masse ~6dB - Kabel quertauschen
                Alle mechanischen Gainschalter die verfügbar sind, mehrmals hin- und herbwegen, damit sich möglichst "eindeutig" geschalten sind.


                Ganz allgemein zum Verlauf:
                ab 2kHz läuft der ja linear weiter, das könnte durchaus etwas ins scharfe gehen, wenn es eine Hörplatz Messung war.
                Die Zielkurve ist schon okay, und würde diese Schärfe sicherlich reduzieren.

                mfg
                Zuletzt geändert von schauki; 02.10.2026, 11:35.

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                  Ja genau, Sub/Sat analog aus dem RME "gefüttert".

                  An die Kabel habe ich gedacht, sind alles recht neue Cordial XLR mit Neutrik-Steckern (gelötet), messen sich alle gut. Was natürlich sein kann, "kalte Lötstelle" o. dgl. im Sub selber. Ich lege da aber nicht "Hand an", Retour und gut ist's. Sonst, wenn ich den Termin verstreichen lasse, bleibt nur Reparatur, und wie lange die a) dauert und b) reicht, weiß Gott. Wer billig kauft, kauft öfters

                  Hardware ist diese:

                  JBL LSR 310 S, Aktiver 10" Studiosubwoofer, 200 Watt Class-D Verstärker, 27 Hz (-10 dB), max. SPL 113 dB, analoge Stereo-Eingänge auf XLR oder Klinke, Stereo-Ausgänge XLR, 180 Grad Phasenanpassung, 80 oder 120 Hz Hochpassfilter, XLF Preset für...
                  Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                    Da hätte ich den "Sensitivy" Input Schalter im Verdacht.
                    Das sind einfach billige Schalter drin, wenn man da nicht "sauber" geschalten hat, kann der einfach hin- und herspringen.
                    Ist ja bei Potis auch mal so, dass man die mal "freischleifen" muss.

                    Das is jetzt auch kein selbst dran rumbasteln, aber ich bin bei sowas auch eher DIY, also nicht ganz frei davon es selbst zu richten.

                    Aber klar:
                    Im Zweifelsfall zurück damit.

                    mfg

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                      Danke für den technischen und "moralischen" Beistand

                      Es lohnt sich für die Zukunft, im Sinne von nicht zu billig kaufen, und, wenn man begrenzt Ahnung hat, wenn schon Subwoofer, dann mit kompletter "Fertiglösung" wie Dirac & Co.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                      Kommentar




                        Lösung: Bewegen Sie den Crossover-Schalter bei ausgeschaltetem Gerät mehrmals zügig hin und her, um die Kontakte freizureiben. Bringt das keine Besserung, hilft oft Kontaktspray (z. B. DeoxIT) oder im Ernstfall das fachmännische Reinigen bzw. Ersetzen des Schalters. [1]?

                        zuerst stand er lang im feuchten china klima, dann fuhr er lange im 40fuß seekontqaner und dann stand er in der thomannhalle. da kann schon mal der kontakt schwankend werden.
                        Zuletzt geändert von longueval; 02.10.2026, 21:42.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          Ich frage mich ohnehin, wozu die Schalter, wenn das sich "professional" schimpft? Pro-Standard fix und fertig.
                          Wäre was Anderes, wenn die LS auch Cinch hätten, haben sie aber nicht.
                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                            nur zur sicherheit
                            die bda hast schon ausführlich gelesen?
                            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                              Jetzt ist eh zu spät Sub ist bereits im Kofferaum, am Montag kommt er weg.
                              Aber wenigstens habe ich jetzt das "Futter" an den JBL Monitoren, das für den RME am Besten geeignet ist (+4dBu).
                              Zuletzt geändert von respice finem; 03.10.2026, 17:14.
                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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