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  • Audiodrom
    antwortet
    Dies ist mir alles bekannt und geläufig
    Ich habe mich da missverständlich ausgedrückt.
    Ich meine natürlich Hören in Räumen.
    Entschuldigung dafür.

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  • longueval
    antwortet
    räumliches hören hat nix mit zimmer zu tun, sondern mit den vektorrichtungrn x,y. und z. was reflektiert wird, wird in diesen richtungen im musikdignal nicht aufgenommen oder eingestellt. wird eine raumspur dazugemixt, dann stammt sie vom aufnahmeraum, musikaufnahme ist kein zufallsprodukt
    eine musikaufnahme besteht seit stereo aus frequenzen, pegeln, in der zeit und aus y richtungen. durch einstellungstricks besonders in den halleinstellungen und betonung gewisser frequenzbänder (blauertsche frequenzbänder) kann man noch eine spur von virtuellem x und z eindruck vorgaukeln und durch anfangszeitlücke im hall (einstellsache) und das ausklingverhalten in der x richtung im sinne von nah und fern, besser präsent und diffus.
    anders als bei kopfhörerwiedergabe, kommt bei lautsprechern noch die gegenseitige beeinflussung und das umweghören mit beiden ohren von 2 lautsprechern dazu.
    gackt der raum durch reflexionen da hinein, kann es nur anders werden, aber nie besser

    hörst du auf der wiese richtungen? das ist räumliches hören. ähnliches wort, engere bedeutung.

    so, wie die musikdaten sind, hörst du im freien auf der riesen wiese mit den lautsprechern auf min. 5m hohen fahnenstangen
    und
    du hörst richtungen, und das ist räumlich, mindesten eindimensional, im besten fall 3 dimensional also räumlich

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: grafik.png Ansichten: 0 Größe: 81 KB ID: 709775


    (0/0/0) ist die phantommitte

    (-/0/0) ist diffus
    (+/0/0) ist präsent







    dazu kommen noch die interferenzerscheinungen zweier lautsprecher und strafverschärfend die laufzeitdifferenz und pegeldifferenz zweier ohren

    auf den karneval der wohnzimmerakustik is gschissn ...
    Zuletzt geändert von longueval; 11.03.2025, 17:00.

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  • respice finem
    antwortet
    Mal sehen wie es wird und was noch (mich) stören wird.
    Daß der Mittelton schwer durchhörbar ist, habe ich nicht gesagt - ich habe gesagt, daß mich das generell stört.
    Wenn er noch besser werden kann, habe ich natürlich nichts dagegen.

    Mein stiller Vorteil auf der "Konsumseite" ich bin kein natural born basshead. Außer der einen Senke stört mich da nicht viel nach EQ.
    Wie Du richtig bemerkt hattest, es soll kein Studio / Regieraum werden.

    Außerdem vermute ich, daß mich "zu" kurze Nachhallzeit im MT/HT nicht stören wird, weil ich gerne und viel mit Kopfhörern höre.
    Jede Jeck ist anders.
    Zuletzt geändert von respice finem; 11.03.2025, 16:18.

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  • Audiodrom
    antwortet
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ein wenig geht bei der Grundsatzdiskusion unter, daß ich im relativen Nahbereich (150 cm) höre (also viel Direktschall).
    Da die Neumann KH 310A Waveguides für MTund HT haben, gibt es möglicherweise weniger Schall im MT/HT zu diffusieren, als befürchtet (?)
    Erst recht da dieser LS wie die meisten anderen auch eine kohärente und damit Kammfilterfähige Abstrahlung hat ,was ein Übel der so favorisierten Punktschallqwelle ist.
    Warum hat wohl Toole so viele Diffusoren in seinem "Labor"?

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  • Audiodrom
    antwortet
    Ja aber der ungleichmäßige ist ein großer Fehler . MEINER bescheidenen MEINUNG nach.
    Mein Ansatz ist beseitigen den größten Fehler und siehe weiter.
    Ich kann mir in diesem Fall z.B. vorstellen das der Grund unter Untere Mittelton total verwaschen ist und schwer durchhörbar ist, weil in dem Frequenbereich viel zuviel Energie im Raum verbleibt.
    Die Aufgabe ist erstmal zu analysieren was stört .

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  • respice finem
    antwortet
    Ich glaube, ein wenig geht bei der Grundsatzdiskusion unter, daß ich im relativen Nahbereich (150 cm) höre (also viel Direktschall).
    Da die Neumann KH 310A Waveguides für MTund HT haben, gibt es möglicherweise weniger Schall im MT/HT zu diffusieren, als befürchtet (?)
    Die Hörposition bleibt auch, wo sie ist, weil dieser Raum keine andere sinnvolle zulässt.

    Noch zu meiner Auflistung der Absorptionsflächen - sie sind ja nicht alle gleich, und schon gar nicht hochwirksam.
    Damit bin ich relativ zuversichtlich, daß sich die Addition des Deckenabsorbers nicht negativ auswirken wird am Hörplatz.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Audiodrom Beitrag anzeigen


    So wie es mit den Tonnen ja schon gut geklappt hat.
    Eben. Meine Rede. Hat ja vor Allem Dank deines inputs geklappt. Zusätzlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass es bei dem Projekt ja nicht ausschließlich um NHZ geht.

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  • Audiodrom
    antwortet
    Zitat von Klaus F. Beitrag anzeigen
    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht Name: 1741686712729719530119712833017.png Ansichten: 0 GröÃe: 607 KB ID: 709735jetzt mal ganz unabhängig von einer Grundsatzdiskussion, konkret im Fall respice finem:

    Wenn er es schafft mit weiteren Massnahmen wie Deckenabsorber plus Zusatztonne die NHZ von 200 bis 450hz noch etwas zu reduzieren, dann kommt das ja einer ausgewogeneren NHZ näher. Was soll daran schlecht sein?
    Drunter illusorisch und ohnehin kein Ziel.
    Er müsste dann mit Bassabsorbern arbeiten.
    Plattenschwingern o.ä. Die nur im Bass absorbieren bzw. resonieren.
    Ich persönlich!!!! würde versuchen alles linear zwischen 450-600ms einzustellen.
    Hierzu ist es wichtig die Bandbreiten der Absorber zu kennen und diese an den effektivsten Stellen einzusetzen.
    So wie es mit den Tonnen ja schon gut geklappt hat.
    Zuletzt geändert von Audiodrom; 11.03.2025, 15:24.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von Uemmel Beitrag anzeigen
    Er hat die Büchse aufgemacht und da er ein sehr aktives Mitglied hier ist muss er auch mit den Konsequenzen leben
    Genau so ist es Aber da es ein Hobby ist, gibt es keine Pflichten, auch keine 1:1 Umsetzungspflicht
    Wovon an den Vorschlägen ich profitieren kann, ist gut, wovon Andere profitieren können, ebenfalls.
    Win-Win.

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  • Audiodrom
    antwortet
    Was ist ein mieser Raum und was ein guter?
    Wofür soll er genutzt werden?
    Es spricht nichts gegen DSP für Moden 1. u. 2. Ordnung .
    Wenn der Raum natürlich auch im Tiefbass sehr gut (behandelt) ist braucht man keinen DSP.
    Ich benutze auch einen.
    Ein LS mit gleichmäßigem Energiefrequenzgang + linearem Achsfrequenzgang in einem Raum mit flacher NHZ erzeugen automatisch die B&K Kurve hier wäre nur ein Bass u. Höhenregler für die Geschmacksanpassung nötig.
    Bei guten LS und gutem Raum braucht man also defacto keinen DSP.
    Auch Subwoofer ändern daran nichts.
    Zuletzt geändert von Audiodrom; 11.03.2025, 15:04.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
    Folgendes
    Keiner hier wird bestreiten das ein akustisch optimierter Raum auch noch mit DSP eingemessen das Optimum darstellt. Was ist aber mit dem sehr guten Raum, der ohne DSP beschallt wird und einem miesen Raum mit DSP ???

    l.g. werner
    Ich würde ersteres jedenfalls bevorzugen, also einen sehr guten Raum OHNE DSP. Aber nur wenn es absolut um entweder oder geht.
    Wenn Subwoofer ins Spiel kommen siehts eventuell anders aus.

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  • Onkel Werner
    antwortet
    Folgendes
    Keiner hier wird bestreiten das ein akustisch optimierter Raum auch noch mit DSP eingemessen das Optimum darstellt. Was ist aber mit dem sehr guten Raum, der ohne DSP beschallt wird und einem miesen Raum mit DSP ???

    l.g. werner

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  • Audiodrom
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    Audiodrom

    ein tipp
    hör dir mal deine lautsprecher im freien abseits von reflexionsflächen an
    und wir reden dann weiter
    Dazu kein Kommentar, da wir komplett gegensätzliche Ansichten über die Lautsprecher -Raum -Interaktion haben. Ich rede vom Räumlichen Hören und das schließt nunmal den Raum mit ein.

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  • longueval
    antwortet
    in seiner letzten frequrnzgangmessung seh ich keine baustellen, die sich nicht mit etwas eq r3egeln lassen, dass man die ausklingzeit etwas mäßigen könnte ja, aber katastrophal ist anders, was bleibt also, die frühen reflexionen. das wird er auch noch hinbringen. tun wir nicht panik verbreiten und wirrnis.
    zur ausklingzeit.
    rt 60 schaut immer so dramazisch aus. das ist ein messstandard, der in der praxis hinterfragenswer ist. in wirklichkeit hörst im tiefen bass nix mehr, was leiser als -20-30db ist. es kommt auf den dbu pegel an und auf die hörschwelle. spielst extrem laut, hörst du das nachschwingen noch, spielst leiser fällt es unter die hörschwelle nach kurzer zeit.

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  • Uemmel
    antwortet
    Ich bin bei weitem auch kein Profi. Aber bei meinem Raum der natürlich nicht als Wohnraum herhalten muss habe ich folgende Regel angewendet:
    Jeder Absorber min. 150mm Dicke und ausschließlich 5 kPa∙s/m²​.
    Kein bezahlbares Deckensegel mit min.150mm habe ich gefunden. Also auch DIY.
    4 Holzlatten mit Holzverbinder verschraubt, Stoff drauf getackert und Steinwolle mit Müllsack rein. Lampenaufhänger aus Drahtseilen dran, fertig.
    Die 3 Deckensegel mit 180mm Dicke haben mich wenn überhaupt 150€ plus Lebenszeit gekostet.
    Hier mal ein Vergleich meiner NHZ vorher und nachher. Mein Raum ist gerade mal 12qm".
    Bei respice finem ist doch genug Platz im Arbeitszimmer. Der soll die Bude vollkloppen mit Steinwolle

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: NHZ.jpg
Ansichten: 138
Größe: 767 KB
ID: 709750

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