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    Erstmals ist es so, dass ich nicht schon während der Herstellung auf neue Gedanken (Verbesserungsmöglichkeiten) komme. Naja, fast..... Betrifft aber nur die Verbindung zwischen Schallwand und den Korpussen hinten, denn statt den selbst gemachten Holzleisten könnten es auch spezielle Eckverbinder sein (danach habe ich schon mehrmals gesucht) und endlich habe ich welche bei Amazon gefunden, die passen würden. Oder ich mache sie selbst, aus 30x30mm Aluwinkel. Jedenfalls hat die leidige Holzkleberei gestern dazu geführt, dass ich mir gedacht habe "so besser nie mehr".

    Was auch immer kommen möge, die jetzt begonnenen Lautsprecher ziehe ich durch, um wieder funktionierende zu haben und um zu klären, ob Koax oder Einzelkomponenten besser ist. Eher dann im Winter vielleicht noch ein Upgrade, hat aber keine Dringlichkeit.
    Zuletzt geändert von David; 02.09.2026, 11:00.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
    ​
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    Kommentar


      Die beiden Lautsprecherpaare sind nicht endgültig fertig, aber so weit, dass ich sie zusammenbauen und ausprobieren kann. Noch gibt es weder Feinschliff oder Lackierung, aber das hat mit der Funktion nichts zu tun. Als Erstes werde ich die Koax-Variante betriebsbereit machen (weil einfacher) und wenn ich damit schon die ersten Messergebnisse habe, dann kommt die Variante 2x10" plus AMT dran.

      Das ging jetzt relativ schnell, weil ich mich dazu entschieden habe, nur ein Paar Sockel zu machen und auch nur ein Paar von den Metallgestellen. Die Breite der Metallgestelle ist variabel, dazu muss ich nur zwei einfache Teile tauschen. Der gemeinsame Sockel ist im Besonderen für die Komponenten-Variante viel zu breit, aber das bleibt ohnehin nicht so.

      Heute sollte es schon die ersten Messungen ausgehen.
      Gruß
      David

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        Ich habe bereits mehrere Messungen (und zuvor natürlich DSP-Einstellungen) mit der Koax-Variante durchgeführt und die sind mehr als nur gut. Meine Behauptung "ein Brettl genügt" hat sich zu 100% bestätigt (Anmerkung: wenn kein Tiefbass wiedergegeben werden muss). Es wird schwierig, das noch zu überbieten.

        Mit nur ganz wenigen Filtern (nur beim Koax Hochtöner, beim Koax-Konus nichts!) und nur Pegeleinstellungen (Delays waren nirgends notwendig) habe ich das zustande gebracht: (alle Messungen sind beim Hörplatz gemacht!)



        Dann mit Dirac linear:

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        Hier mit Dirac und Bassanhebung:



        Die Verzerrungen bei "vernünftigem" Pegel (geschätzt 80dB beim Hörplatz):



        Die Verzerrungen bei "sattem" Pegel (geschätzt 95dB beim Hörplatz):



        Danach gibt es noch sehr hohe Pegelreserven.

        Musik habe ich noch nicht damit gehört, klingt ganz sicher wie immer, kann ja gar nicht anders sein.

        Als nächstes kommt 2x10" plus AMT dran.....
        Gruß
        David

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          Danke für die Messreihe. Das muss ich mir heute Abend mal in Ruhe anschauen wie sich mein unkorrigierter Frequenzgang im Vergleich zu deinem verhält. Auf jeden Fall schon mal eine sehr schöne Vorher-Nachher-Messung.


          Ich hätte da noch eine kleine Bitte: Könntest du für uns HiFi-Menschen die Klirr-Diagramme vielleicht noch mal in 1/24 Oktave plus der THD-Kurve (der Vollständigkeit halber ) hochladen? Hat natürlich überhaupt keine Eile. Das wäre gut zwecks besserer Vergleichbarkeit, denn mit der starken Glättung können Außenstehende im Detail leider nicht so wirklich etwas anfangen.



          Kurze Frage noch: Ist der unkorrigierte Frequenzgang mittels eines einzigen Sinus-Sweeps gemessen oder ist das schon die gemittelte Messung?

          Kommentar


            Wenn der Klirr mit höherem Pegel sinkt (K5 nund K3 zum Teil), dann ist das etwas das mir komisch vorkommt - weil untypisch - und ich wissen will warum das so ist.
            Zu niederiger Messpegel, respektive zu viel Rauschen?

            Klirrpsitzen sind auch immer "verdächtig" - hier um 1kHz, ist aber auch was im Amplituden-FG zu sehen.

            mfg


            Kommentar


              Kurze Frage noch: Ist der unkorrigierte Frequenzgang mittels eines einzigen Sinus-Sweeps gemessen oder ist das schon die gemittelte Messung?
              Nur eine Messung. Mit Carma geht es nur so.

              Bevor ich noch mehr ins Detail gehe, mache ich die andere Version fertig. Für einen groben Vergleich reicht mir das Bisherige.

              --------------------------------------

              Wenn der Klirr mit höherem Pegel sinkt (K5 nund K3 zum Teil), dann ist das etwas das mir komisch vorkommt - weil untypisch - und ich wissen will warum das so ist.
              Zu niederiger Messpegel, respektive zu viel Rauschen?
              Habe ich mir auch schon gedacht. Hatte ich so noch nie, immer ist alles mehr oder weniger gleichmäßig rauf- oder runtergegangen.

              Klirrpsitzen sind auch immer "verdächtig" - hier um 1kHz, ist aber auch was im Amplituden-FG zu sehen.?
              Genau da ist die Übergangsfrequenz (1,2kHz) und nur da gibt es eine gewisse Unruhe zwischen den beiden Systemen. Aber nur wenn Dirac dazukommt und interessanter Weise nur beim rechten Kanal. Damit habe ich mich lange herumgespielt.

              Noch etwas: die beiden Chassis haben sehr geringe Toleranzen zueinander. Wenn ich alles gleich lasse und nur die Lautsprecher tausche, sehen die Messschriebe praktisch genau so aus.

              Die Unterschiede im Schalldruckverlauf ohne Dirac (erste Grafik) kommen ausschließlich vom Raum. Früher war das nicht so, das verursacht jetzt die Band-Ausstattung. Im Raum gibt es noch sechs (!) weitere 15 Zöller, die unregelmäßig positioniert sind. Und dazu noch das Schlagzeug.
              Gruß
              David

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                So sehen die (vorerst nur Koax-) Lautsprecher jetzt aus. Wie gesagt, sehr "unfertig" aber voll funktionstüchtig.

                Gruß
                David

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                Kommentar


                  Genau hier demonstriert REW seine Überlegenheit. Sofern der Klirr ins Grundrauschen übergeht blendet REW die Messkurven aus. Oder halt nur Teile davon, je nachdem. Ist eine Spitze über dem Grundrauschen wird nur diese angezeigt. Bei 80 dB ist bei mir quasi nur ein Bruchteil zu sehen, da sind die kompletten Klirr-Kurven hellgrau markiert, weil REW keine verlässlichen Daten mehr ausspucken kann. Dadurch wird verhindert, dass falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Derartige Spekulationen und vor allen Dingen falsche Schlüsse könnte sich David sparen.Da wird dann etwas gesuchtwas vielleicht gar nicht existiert, weil Carma nicht über die entsprechenden Fähigkeiten verfügt.

                  Kommentar


                    Wobei der Peak ja auch bei geschätzten 95 dB liegt. Von daher ist es dann auch kein Stochern im Nebel.

                    Kommentar


                      Ich gehe jetzt ohnehin in den Keller und werde mir das mit dem Klirr noch einmal ansehen, bevor ich diese Lautsprecher wieder zerlege. Ich glaube, da ist mir ein Fehler passiert.
                      Gruß
                      David

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                      Kommentar


                        Hi David,

                        sieht gut aus

                        - fast schon langweilig, wenn du schon im Vorfeld weist, dass die Messung nahezu perfekt wird, und sich das dann auch noch bestätigt...

                        - eine Frage hätte ich noch > dein UMIK Messmikrofon ist waagrecht angeordnet, nicht senkrecht?! Ist das bei Stereo so, im Gegensatz zu Mehrkanal oder welchen Grund hat das? Habe bisher immer mit senkrechter Anordnung gemessen...

                        Chris

                        Kommentar


                          Falls du die Klirrwerte meinst: Das ist eine 1/3-Oktavglättung. Das hat mit den tatsächlich ermittelten Werten nicht wirklich etwas zu tun. Wenn du das Mikrofon in die Senkrechte installierst, misst du halt mehr Raum mit als in der Waagerechten. Wichtig dabei ist, dass man für die jeweilige Position die richtige Kalibrierungsdatei verwendet.

                          Kommentar


                            Chris schrieb:

                            - eine Frage hätte ich noch > dein UMIK Messmikrofon ist waagrecht angeordnet, nicht senkrecht?! Ist das bei Stereo so, im Gegensatz zu Mehrkanal oder welchen Grund hat das? Habe bisher immer mit senkrechter Anordnung gemessen...
                            ?
                            Die Meinungen gehen da auseinander, aber mit einer Bevorzugung waagrecht. Ich habe beides unter ganz gleichen Bedingungen verglichen, viel Unterschied gibt es da nicht.

                            -------------------------------

                            Der beste Beweis dass bei den Lautsprechern alles passt ist, dass der Koax ohne irgendwelcher Filter genau den Schalldruckverlauf erzeugt, wie im Datenblatt abgebildet.

                            Das wird mit der anderen Variante ebenso sein. Morgen baue ich um.
                            Gruß
                            David

                            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


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                            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.
                            ​
                            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - ​

                            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                            Kommentar


                              Gibt es dei dem Umik keine unterschiedlichen Kalibrier Dateien ?
                              Bei Beyer Dynamic sind die unterschiedlich.

                              Gruß Frank

                              Kommentar


                                Ja, gibt es. Im Gegensatz zur 0-Datei senkt die 90Grad-Datei die Höhen ab.

                                Kommentar

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