Eigentlich müsste es heißen "erstmalige Hördreiecks Herstellung horizontal und vertikal"
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Stimmt. Aber das "zieht" sich leider sehr in die Länge, aus diversen Gründen. Und da ich gerne konstruiere, komme ich laufend auf neue Ideen. Angeblich bekomme ich in 1-2 Wochen alles, aber ich bin mir schon gar nicht mehr sicher, ob ich das je herstellen werde, denn das was ich jetzt konstruiert habe, ist eindeutig besser. Hat nichts mit irgendwelchen akustischen Dingen zu tun, sondern nur mit der Art der Herstellung und wie die Teile zusammengebaut sind.Zitat von Klaus F. Beitrag anzeigenDavid
Ich habe bei deinen Planungen offenbar den Faden verloren... Letztstand war, du wartest auf die zugeschnittenen Teile für 2 Varianten:
10 Zöller plus AMT und Koaxe..
Nur insofern, weil es sozusagen keines mehr gibt. Ich wollte schon seit längerer Zeit von den Metallgestellen weg kommen, aber nicht weil ich dabei Probleme habe, sondern nur deshalb, weil es unmöglich ist, makelloses Grundmaterial zu bekommen, das noch dazu sehr teuer ist. Immer gibt es beschädigte Kanten, tiefe Kratzer und sogar (wenn auch nur leicht) verbogene Teile. Ich müsste die doppelte bis dreifache Menge bestellen, um selektieren zu können und um halbwegs zufrieden zu sein. Ich habe bereits bei mehreren Firmen bestellt und gekauft (in A und D), es ist überall das Gleiche. Und wenn ich mit denen nachher telefoniere, höre ich immer: "ist ja nur Rohmaterial". Es ist zum verzweifeln, egal was ich mache, ich bekomme nirgends die Qualität die ich gerne hätte.Oder ging es da nur um das Gestell?
Das was ich jetzt vor habe, hat nicht mehr viel mit Open Baffle zu tun, viel mehr sind es "Boxen", die aber hinten offen sind. Auf diese Art komme ich zu sehr guter Stabilität, die man mit Open Baffle nur ganz schwer erreichen kann - bzw. nur mit sehr großem Aufwand. Deshalb habe ich Metallgestelle verwendet. Brauche ich somit nicht mehr. Und extra Seitenflügel auch nicht, deren Befestigung auch immer "so eine Sache war", die mir nie gefallen hat.
Für mich ist das was ich jetzt vor habe, ein richtiger "Gamechanger".
Aber! Vielleicht baue ich trotzdem zuerst einmal die Teile zusammen die ich bekomme. Sowohl mit den vorhandenen Chassis, als auch mit den Koaxen. Zwar habe ich erst heute früh geschrieben dass ich skeptisch bin was die Koaxe betrifft, aber noch schwanke ich hin und her, weil ich so große noch nie hatte und es mich sehr interessiert, welche Qualität man damit erreichen kann. Auch habe ich heute eine billigere Quelle gefunden.....mal sehen.....Gruß
David
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Hallo David,
Warum steigst du eigentlich nicht in die Mehrkanaltechnik ein, die Voraussetzungen dafür sind vorhanden. Drei baugleiche Lautsprecher für die Front und das musikalische Inferno kann beginnen.
Das zu toppen wäre quasi unmöglich. Bleibst du hingegen bei Stereo hast du mich im Nacken.
Zuletzt geändert von Dr. Who; 05.01.2026, 18:02.
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Milon, Surround hat mich nie sonderlich interessiert (obwohl - wir haben es im Obergeschoß, im Zusammenhang mit unserem Heimkino mit Projektor und 3 Meter breitem Bild), weil mir Stereo (aber nur perfekt funktionierend!) völlig reicht.
Aber!
Ich habe mich eine Zeit lang recht intensiv mit der Trinaural-Wiedergabe beschäftigt. Mit einem selbst gebauten Prozessor (habe ich erst vor kurzem hier verlinkt - weiß aber nicht mehr wo). Das hat sehr gut funktioniert (einfache Technik, in der Mitte Mono, also beide Kanäle zusammengeschaltet, rechts minus links - links minus rechts) und das Ergebnis war super. Als mittleren Lautsprecher hatte ich zwar nicht die gleiche wie links und rechts zur Verfügung, aber auch "etwas Gröberes" das ich selbstverständlich ebenfalls bestmöglich eingemessen habe.
Zweites Aber: verbessert hat sich nur, dass der Sweetspot deutlich größer wurde und das brauche ich nicht. Der Aufwand stand für mich in keiner guten Relation zum "Gewinn". Noch dazu, wo auch Stereo beim mir funktioniert, als stünde in der Mitte ein weiterer Lautsprecher. Allerdings muss ich dazu immer genau in der Mitte sitzen (alle Lautsprecher und mein Hördreieck sind mit einem Lasergerät ausgerichtet).
Auch das ist mir lieber!Bleibst du hingegen bei Stereo hast du mich im Nacken.
?
Gruß
David
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Leider habe ich die Variante mit den zwei 10 Zöllern und dem kleinen, aber sehr leistungsfähigen Horn wieder aufgeben müssen. Der einzige Grund dafür war der, weil ich dann das Horn von vorne an der Schallwand mit sichtbarem Korbrand und sichtbaren Schraubenköpfen montieren müsste und das gefällt mir gar nicht. Ist leider bei jedem Horn so. Hinten montieren geht zwar auch, aber wie dann den quadratischen Hornverlauf nach außen fortsetzen? Das klappt sicher nicht. Jedenfalls nicht mit meinen Möglichkeiten.
Schade! Wäre technisch sicher sehr gut gewesen.
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Bleiben also noch zwei Varianten übrig:
1.) 2x10 Zoll plus AMT - wie gehabt. Nur anders als bisher gemacht. Das messtechnische Ergebnis ist jetzt schon klar und das ist sehr gut.
2.) Der 12 Zoll Koax. Der läßt mir einfach keine Ruhe.
Da kann alles passieren, beginnend bei "gleich nach der ersten Messung ein Fall für den Kübel" bis zu "ist doch super, warum habe ich das nicht schon früher gemacht"?
Die Klärung dieser Frage kostet mich allerdings nicht wenig Geld. Und optisch wäre dieser Lautsprecher von den Proportionen her ziemlich
, damit könnte ich mich aber abfinden, wenn sonst alles passt.
Zuletzt geändert von David; 08.01.2026, 20:24.Gruß
David
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David
Was könnte denn bei der Koax Variante in die Hose gehen?
Im Prinzip ist ja nur der Übergang zum Hochton kritisch, aber mit maximaler Auswahl bei der Crossover Frequenz, Flankensteilheit, Güte, usw. sollte das doch eigentlich sehr gut werden.
Eine eventuell nötige Linearisierung des Hochtöners wäre noch LS Korrektur und m.E. nicht negativ bezüglich off axis FG.
Unter ca. 100hz muss das System nicht und die 4 potenten Subs in deinem Raum würden sogar noch eine höhere Trennung vertragen, wenn es bezüglich Klirr sein müsste.
Was gäbe es sonst noch an Stolpersteinen?
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Klaus, vielleicht bin ich so vorsichtig, weil diese Dinger recht teuer sind. Und ich kenne mich, wenn ich damit nicht wirklich zufrieden bin, dann kommen sie ins Regal und dort bleiben sie dann "für ewig".
Was technisch nicht ideal ist, das ist der Hochtöner mittig auf der Schallwand. Das geht aber in diesem Fall nicht anders, wenn die Schallwand schmal bleiben soll. Interessanter Weise sieht die Simulation dazu aber gar nicht schlecht aus, es gibt zwar einen "Schlenkerer" im Bereich der Übernahmefrequenz, aber wie gesagt nicht sehr ausgeprägt.
Die Variante mit den 2x10 Zoll und dem kleinen Horn ist in dieser Hinsicht besser, aber die Montage vom Horn mit dem sichtbaren Flansch ist halt ein Jammer. Könnte sein, dass die Montage von hinten auch geht, aber um beurteilen zu können, wie ich dann den Verlauf vorne machen könnte, müsste ich eines da haben. Vielleicht stelle ich mir das komplizierter vor als es ist.
Alle drei Zeichnungen sind fertig, jetzt warte ich mal ab, ob ich die Teile aus der Tischlerei noch bekomme. Aber wenn nicht bald, dann hole ich mir das Holz aus dem Baumarkt und mache wieder alles selbst. Allerdings habe ich dann ein halbes Jahr unnötig verloren. Habe ich mir anders vorgestellt. Aber es beweist das was ich schon "seit jeher" sage: nie von Irgendwem abhängig sein, denn das geht fast immer schief!Gruß
David
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Leider ist das bei Selbstbau Projekten der Fall, wenn etwas nicht richtig funktioniert.
Ist oft teures Zeug für die Katz beschafft worden.
Das ist der Grund warum ich da heute nur noch sehr vorsichtig etwas selbst baue.
Oder das minimal mal bestelle zum testen.
Dann sind es nur 5..10 Euro, wo das zurückschicken nicht lohnt.
Oder gebraucht kaufen.
Und zu testen hätte ich die Chassis erstmal auf ein Baumarkt Brett geschraubt, bis ich weis wie es endgültig aussehen soll.
Es würde mir weht tuen das teure Zeug kurze Zeit später wegzuwerfen.
Gruß Frank
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Ja, mir wäre es auch zu schade...Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
Und zu testen hätte ich die Chassis erstmal auf ein Baumarkt Brett geschraubt, bis ich weis wie es endgültig aussehen soll.
Es würde mir weht tuen das teure Zeug kurze Zeit später wegzuwerfen.
Gruß Frank
Ich würde es wahrscheinlich aus so machen. Erstmal rudimentär testen, ob das Prinzip überhaut funktioniert. In David´s Fall ist eigentlich nur die Koax-Variante ein Unsicherheitsfaktor. Darum habe ich oben nachgefragt, was denn die Stolpersteine dabei sein könnten...
Wenn die Chassis nicht schon rumliegen ist es halt verständlich, dass man zögert...
Vielleicht unterschätze ich das Ganze, aber sie müssen nicht unterhalb 100hz, wahrscheinlich lächerlich für Top 12er Chassis von B&C. Aber wer weiß? Bleibt nur der Übergang zum Hochtöner, bzw. ob hier die Vorteile der Punktschallquelle (zumindest theoretisch) nicht von anderen Nachteilen erschlagen werden.
Ich bin nicht ganz uneigennützig daran interessiert, wie das endet. Warum? Weil es mich reizt, sowas irgendwann auszuprobieren. Andere Konzepte selbst zu bauen macht für mich keinen Sinn, ich würde wahrscheinlich viel Lehrgeld zahlen und egal ob Gehäuse oder nur Schallwand, das müsste ich auslagern..
Da ist Fertiges schon top, wenn man bez. Raum, Aufstellung, DSP und DRC Einsatz die Hausaufgaben erledigt hat. Nach 20 Jahren aktiv höre ich momentan wieder mit passiven LS und revidiere so manchen Glaubenssatz.
Subwoofer und DSP sind bei mir sozusagen ebenfalls fix gesetzt, egal, was ich noch alles ausprobieren werde.
Insofern erscheint mir ein Open Baffle Koax, digital getrennt, die Variante, die am Leichtesten umzusetzen ist, auch ohne bez. know how erst ein Studium nachholen zu müssen.
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Um mit der Membranfläche von zwei 10 Zöllern gleichzuziehen, müsste ich einen 14 Zoll Koax verwenden (gibt es von B&C) und selbst der hat noch etwas weniger, ist aber kaum der Rede wert.
Der 12 Zöller hat eindeutig weniger Membranfläche.
Es gibt auch noch einen 15 Zoll Koax, der dann wirklich noch mehr Membranfläche hat als die beiden 10 Zöller. Alle diese Koax Chassis haben ganz genau die gleiche Technik, sogar ganz genau den gleichen "Motor". Somit also auch den gleichen Hochtöner. Nur die TT-Membran ist unterschiedlich groß.
Ziffernvergleich in Quadratzentimetern:
2x10 Zoll: 845
Koaxe
1x12 Zoll: 633
1x14 Zoll: 829
1x15 Zoll: 995
Was wird je nach Größe besser oder schlechter? Wenn größer, wird der Tiefgang besser, schlechter wird aber die frühere Bündelung - und umgekehrt. Der Wirkungsgrad mit etwa 100dB/1W/1m bleibt praktisch gleich.
Vermutlich wird der Klirr, wenn größer, auch minimal geringer.
Nach wie vor spricht alles für 2x 10 Zoll Variante plus Hochtöner. Nächste Frage: AMT oder Horn?
Damit schlage ich mich seit über einer Woche herum und zeichne und zeichne..... macht mich aber auch nicht "klüger".
Gruß
David
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Hallo Milon,Zitat von Dr. Who Beitrag anzeigenHallo Klaus ,
von aktiv auf passiv hört man aber auch nicht alle Tage, was war denn letztendlich ausschlaggebend würde mich mal interessieren.
Möchte Davids thread nicht missbrauchen, aber auch keinen eigenen dazu eröffnen.
Ich hatte die letzten 2 Jahre mit LS aus David´s damaligen Eigenbau gehört. Die Spiccato. Günstig eingekauft. Ist ein toller LS, Gehäuse für die Ewigkeit, Top Chassis, Hypex Endstufen und Xilica DSP´s. Konnte damit viel Erfahrung beim messen sammeln bez. Auswirkung unterschiedlicher Weichen (Güte, Steilheit) Der Zugriff auf die DSP´s war damals eine Innovation, die kaum zu finden ist. Andererseits bin ich Acourate und Dirac Nutzer und mit einem minidsp flex erübrigt sich die Anpassung über den LS eigenen DSP.
2 weitere Dinge waren für mich nicht ganz stimmig, einerseits möchte ich keine veritkal aufgefädelten Chassis mehr, die ein Stand LS nun mal mit sich bringt, andererseits konnte man die Basschassis nicht höher als max. 250hz trennen und den Mitteltöner nicht tiefer als 200hz. Insofern mussten sich die Subwoofer und die je 2 Stk.8 Zöller im LS den Frequenzbereich bis 200hz teilen, das sind alleine schon mal 2 Wege. Hab ich zwar auf mehrere Art und Weise super hinbekommen, aber die Grundfläche, die draufgeht ist nicht ohne und kommt mit anderen Nachteilen.
Ich habe letztlich ein gutes Angebot bekommen und mich, nicht ganz ohne Wehmut, von ihnen getrennt.
Außerdem hab ich begonnen, mich mit den Klippelmessungen zu befassen und war neugierig, ob ich für meine Anforderungen, allein aus den Messdaten, einschätzen kann, wie sich ein LS bei mir verhalten würde. Das geht wunderbar.
Letztlich habe ich am black friday die Wharfedale Super Linton sehr günstig gekauft und bin überrascht, wie gut die Dinger sind. Während die noch unterwegs waren, stolperte ich über ein Inserat der Asclilab C6B, die mir schon wegen deren Top Messwerte aufgefallen war. Total vergriffen, bekommt man eigentlich zur Zeit nicht. Hab ich also auch zugeschlagen, noch dazu deutlich günstiger als Listenpreis. Dabei auch gleich einen netten Typen kennengelernt, der tief im Selbstbau ist...
Insgesamt um weniger Geld als eingenommen also plötzlich 2 interessante LS. Hypex Endstufen hatte ich schon. (2x2 Kanäle)
Die Ascliab ist so gut, dass ich sie nicht mehr hergebe, darf derweil mein Sohnemann genießen. Die Wharfedale hat eine breitere Schalllwand und insgesamt mehr Membranfläche. Da braucht es gerade mal 2 moderate EQ´s oberhalb des modalen Bereichs. Die Chassis sind nun enger beieinander, der Hochtöner deutlich tiefer, was mir zugute kommt.
Bin also super zufrieden und muss, das hätte ich dennoch so nicht gedacht, keinerlei downgrade in Kauf nehmen. Im Gegenteil sogar. Liegt aber nicht an den LS, sondern am Gesamtkonzept.
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