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    Abacus Elektronik

    Hat hier jemand Erfahrungen mit dieser Firma ? Was mich besonders interessiert.

    https://www.abacus-electronics.de/pr...erstarker.html. Ist da was dran mit ihrer speziellen Schaltung in den Verstärkern ?

    l.g. werner

    #2
    Moin Werner,

    Abacus ist eine Firma für mehr oder weniger professionelle Audiotechnik. Nicht in Hamburg, sondern bei Bremerhaven. Die Geschichte des Gründers erinnert an Dieter Burmester: vom Radio- und Fernsehtechnikmeister aus Norddeutschland zum Hersteller hochwertiger, eher an traditionelle HIFI-Technik orientierter Audiotechnik. Karl-Heinz Sonder hat schaltungstechnisch einige höchst interessante Ideen umgesetzt, die gute, alte, traditionelle Technik in die Moderne führt, ohne dabei vollkommen auf Schaltnetzteile und Schaltverstärker zu setzen.
    Die Produkte werden relativ transparent erklärt und als Kunde kann man mit weiterreichender Hilfe rechnen. Ist heute ja leider nicht mehr selbstverständlich.
    Die Produkte werden im Direktvertrieb, aber auch in einigen wenigen, Fachgeschäften vertrieben. Leider ist mir kein Geschäft in Österreich bekannt.
    best regards

    Mark von der Waterkant

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      #3
      Hab ja den kleinen Ampino. Mir ging es eher um die angeblich völlig andere Schaltungstechnik zu den MITBEWERBERN. Emitter-Kolektor Schaltung.

      l.g. werner

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        #4
        abacus hat eine geschichte besonderer schaltungen, die unter der resonanzfrequenz wirken. das führt dazu, dass sie bei reduzierter beslastbarkeit tief können. kann man aber schalten, dann ist die belastbarkeit zu ungunsten des tiefgangs wieder da. vor dsp war das eine sonderform der abstimmung 6. ordnung, sehr grob umrissen ein überschwingender tief abgestimmter hochpass. folge, tiefe töne aus relativ kleinen gehäusen.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          Ich bin vor ca. 15 Jahren auf der Suche nach einen Verstärker auf Abacus gestoßen und habe mir einen gekauft. Eigentlich war Abacus (und David´s Homepage) der Grund warum ich mir aktive LS näher ansehen wollte. Hatte einige Jahre mit der Abacus ABC 24-23 meine Freude und bin ohne Verlust wegen einer Gelegenheit auf auf die Mirra 14 umgestiegen. Ein ausgesprochen gut gelungener Studio LS. War immer wieder mal Kontakt mit den beiden Sonders. Der Vater, ein norddeutsches Original. Der Junior, Hanno super smart und nett.
          Das Unternehmen hat Stil und Klasse. Einzig Uli Brüggemann´s (Acourate) Entwicklung des "cleaner" in Zusammenarbeit mit Abacus fand ich etwas Voodoo. Schade, aber ihre LS, Verstärker und ihr Service und Entgegenkommen sind über jeden Zweifel erhaben.

          Wie weit die Schaltung und die Lastunabhängigkeit hörbar ist, hm, von solchen Bewertungen halte ich mich fern, solange ich nicht selbst absolut seriös und blind getestet habe. Hatte ich damals nicht. Ich glaube zwar heute nicht mehr an hörbare Unterschiede bei Verstärkern, (damals war das noch nicht so geklärt für mich) aber bei den Abacus Amp bildete ich mir eine Verbesserung ein.
          Zuletzt geändert von Gast; 09.01.2025, 03:31.

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            #6
            Ich werde nie verstehen, warum immer noch versucht wird, neue Verstärkerschaltungen zu entwickeln, wenn es doch längst tadellos funktionierend gibt.

            Bei Jedem der so etwas macht, muss man sich fragen, ob er generell etwas von der Audiotechnik versteht.
            Gruß
            David

            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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              #7
              Class AB hatte ja schon vor Dekaden tadellos funktioniert, Class D zu entwickeln war trotzdem nicht verkehrt.
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                #8
                Nein, im Gegenteil, weil viel ökonomischer, ohne sonstiger Nachteile. Das sind wirklich "Verbesserungen", im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, die nur in der Werbung hochgejubelt werden.
                Zuletzt geändert von David; 09.01.2025, 12:28.
                Gruß
                David

                Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                  #9
                  Dankeschön
                  Habe meinen kleinen Ampino ca. 15 Jahre und bin immer noch hochzufrieden. Bis auf die Lautsprecheranschlüsse ( Federklemmen )

                  l.g. werner

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                    #10
                    SOT: Ich weiß nicht so recht, was an Federklemmen als Anschluß für passive Lautsprecher so schlecht sein soll. Eigentlich sind sie zuverlässiger (sofern aus vernünftiger Fertigung), als Schraubklemmen, weil sie sich, dank Federdruck, nicht lockern, auch nach Jahren. Platzsparend sind sie auch, sie begrenzen allerdings den Querschnitt, aber braucht man den wirklich für 3-4 m Kabel?

                    Die alte Lösung wird für manche Installation, Multiroom etc., gerne genommen, als connect and forget.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_preview.jpg
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Größe: 305 KB
ID: 705830
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      #11
                      Das mit den dicken, oft überdimensionalen Lautsprecheranschlüssen, oft auch Biampterminals an Zweiwegekompaktlautsprecher , ist auch so ein typisches HIFI-Phänomen. Man schaue sich nur mal typische Netzstromverteilungen an. Was da reicht, soll im HIFI-Bereich falsch sein? Manche "HighEnd"-Verbindung ist massiver als die Anschlüsse am Anlasser meines Autos. Und da gehen gern mal deutlich über 100 Amperé durch. Naja, wenns schön macht
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        #12
                        Ihr habt ja Recht. Habe die Reson Single Core Kabel. Nur schön sind die nicht. Von Dynavox 2 mal 3 m. sehen einfach besser aus. Die passen aber nicht in die Federklemmen.
                        l.g. werner

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                          #13
                          ooops
                          ich hatte spontan an die lautsprecher gedacht, hab verdingst, dass es um verstärker geht.
                          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                            #14
                            Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
                            Ihr habt ja Recht. Habe die Reson Single Core Kabel. Nur schön sind die nicht. Von Dynavox 2 mal 3 m. sehen einfach besser aus. Die passen aber nicht in die Federklemmen.
                            l.g. werner
                            Es ist nicht verboten, die Enden "passend zu machen"

                            Auch SolidCore kann man "verjüngen" oder mit entspr. Endstücken versehen.
                            Wobei Solidcore nie so "meins" war, so was bricht manchmal...
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                              #15
                              An den TOCARO L.S. und an den DNM- Verstärkern,die ich mal hatte waren Mini-Bananenbuchsen. Die Kabel haben entsprechende Stecker, die passten perfekt in die Federklemmen vom Abacus. NUR schön aussehen ist was anderes.

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