das mit der rasierklinge schneiden war natürlich teils faktisch, teils leicht übertrieben
ich hatte 2 maschinen, eine studer a80 halbzoll und eine akai stereo in profiqualität (nähere bezeichnung inzwischen entfallen)
trotzdem sie beide gute zählwerke hatten, war ein wirklich gutes schneiden eine qual, ergo rasierklinge und kleber. pain in the ass und trotzdem schwarzstellen.
umkopieren war natürlich alternativlos.
Ich kann ja noch verstehen, analog aufzunehmen, weil man einen bestimmten Sound erzeugen will (z.B. wenn das Magnetband in die Sättigungsgrenze kommt, aber wie longueval schon bemerkte, mit der Rasierklinge zu schneiden oder beim analogen Umkopieren Klangverluste zu riskieren, erschließt sich mir nicht.
die christuskirche ist akustisch eine katastrophe, die ist so hallig, dass die orchestermusiker teilweise nicht mehr hören, was die anderen spielen. so kann man es musikern auch schwer machen.
Vielleicht meinst Du ja die hier? Oder kennst Du beide?
Rainer Esche über Akustik und Ton der Philharmonie
Aber heutzutage werden hier sogar Konzerte mit "direkt Kamera" aufgenommen (Digital Concert Hall live), so daß man hören und sehen kann, und es funktioniert ziemlich gut.
LG
Bernd
die christuskirche ist akustisch eine katastrophe, die ist so hallig, dass die orchestermusiker teilweise nicht mehr hören, was die anderen spielen. so kann man es musikern auch schwer machen.
Herzlichen Dank Bernd, sehr informativ. Die kleine Seejungfrau unter Chailly habe ich.
So kann die perfekte Illusion entstehen in den Raum, Kirche zu sein. Da höre ich eben nicht den ach so bösen Hörraum. l.g. werner
is schon recht, wenn es nischen gibt
aber ich möchte nicht mehr mit der rasierklinge schneiden und kleben und umkopieren undundund
wer sein zeug so verkaufen kann, wie on the fly aufgenommen, soll sein ...
ich hab ohnehin keine lust mehr, aber analog schon gar nicht, gschissane hacke, wie der austriake sagt.
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Ein Gast antwortete
Andreas Spreer (Labelinhaber und Tonmeister) von TACET produziert sowohl rein analog (mit Röhrenequipment) als auch digital (www.TACET.de).
Die Analogproduktionen gibt es auch als CD und manche Digitalproduktionen als LP.
Ein weiteres Label, das analog produziert ist NeuKlang für die "Studio Konzert" Reihe (she. auch meine Tipps bei Dolores' Musiktipps).
Die sind allerdings nur als LP zu haben.
Andreas Spreer verwendet Telefunken- und Neuklang Studer-Bandmaschinen.
wird in 99% aller fälle alles digital gemacht, aprich, mikro mikroverstärker ist analog, dann gehts in den ad wandler, der je nach modell mehrere spuren kann. meiner kann 16, hab ich aber noch nie so benutzt, maximal 8
dann werden die spuren nachbearbeitet
dann werden die spuren downgmixt, sprich zusammengeführt
dieser downmix wird dann gemastert, sprich dem zukünftigen medium angepasst, für schallplattenproduktion wird dann bei vinylmateriung da gewandelt
Vinyl Mastering ist keine Geheimwissenschaft, aber unterscheidet sich in ein paar wichtigen Punkten vom üblichen Mastering für CD, oder online-Portale, etc
aufnahme, nachbearbeitung, downmix ist das studio, der tonmeister
mastering ist meist ein eigener dienstleister, sprich spezialist.
Der Prozess des Masterings wurde ursprünglich als "Premastering" bezeichnet. Im Audiobereich geht es darum, einer Musik-, oder Tonproduktion klanglich den
klarer weise ist es am besten, wenn schon der mixdown weitgehend passt und das mastering nur mehr auf das endmedium angeoasst wird.
Zuletzt geändert von longueval; 06.01.2025, 13:21.
Loser Gedanke: Nicht zuletzt dürfte es auch eine Kostenfrage sein. Ein hochqualitatives Tonband kostet richtig Geld, und man braucht als Studio viele. Dito die Bandmaschinen und deren Service. Ist ein wenig wie das Oldtimer Hobby, ist nix für arme Leute.
Dagegen sind digitale Speichersysteme quasi "Portokasse".
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