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Retro DAC - was ist dran

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    Retro DAC - was ist dran

    Moin zusammen,

    ich mach mal ein neues Thema auf weil ich den Punkt gern noch etwas näher diskutueren würde.

    Aktuell wird ja allerortes die Retro DAC Sau durchs Dorf getrieben. Deshalb ohne grosse Einleitung - Ist da was dran am angeblich besseren Klang der alten DACs ? (konkret gehts meist um die alten Philips Chips 1541/43)

    LG
    Mike

    #2
    nix

    außer es gibt eine technische begründung, von der ich nix weiß

    mein infostand
    neuere chips gehen mit mehr bitwortbreite und mit besseren taktgebern mit höheren frequenzen, was den abstand zu filterfehlern erhöht. filterfehler erzeugen durch überschwinger (ringing) und phasenschweinereien dreck.
    Zuletzt geändert von longueval; 28.12.2024, 14:37.
    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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      #3
      "Das langjährige Zugpferd der Philips-Wandler wird zurecht von vielen für einen der besten, wenn nicht für den bisher absolut besten Industrie-Audio-DAC gehalten. Dessen Einsatz ist ein Thema für sich, dieser Typ birgt sogar Möglichkeiten, die bei industriellen Umsetzungen nie zur Anwendung kamen - diese Diskrepanz zwischen in Bauteile gegossener, vorbereiteter Qualität und deren konsequenter Einsparung im Endprodukt wurde weitgehend Tradition bei Philips-CD-Spielern."

      Quelle: https://ftbw.de/xp/basics/dac-histor...plication.html

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        #4
        erklär mal qualität digital außer mit ja nein und wie schnell aus ein und auf wie vielen bahnen gleichzeitig

        ich bin da technisch zu wenig beleckt

        als laie verdächtige ich da eher taktgeber, filter, ausgangsstufen

        ich habe einen cdt, der hat einen hinaufschnaxler von phillips, also eine schaltung, die den takt verdoppelt oder verdreifacht vor der digitalen weitergabe, dazu braucht er aber eine schnelle und konstante uhr. weiß nicht, warum das phillips als oem anbietet.
        Zuletzt geändert von longueval; 28.12.2024, 18:12.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          Was ist dran? Ganz ehrlich? Ein fettes Preisschild

          Fun fact 1: Als die "Biester" aktuell waren, war das Narrativ der gewissen Presse sinngemäß "um Gottes Willen, digitales Zerhäckseln der Musik, wir werden alle sterben, nur rein analog ist der wahre Glaube" usw. Als wenig später der beschworene Untergang der musikalischen Kultur ausblieb und die CD dominant wurde, kam man sich wohl selbst albern vor und schwenkte um auf Bitzahl und Oversampling "Kriege" mit ebenso hanebüchenen Erzählungen. Das heutige Narrativ ist ebenso "schräg", von der einen Seite werden Retro Wandler angepriesen, von der anderen "Hires Audio" - also entweder oder...

          Fun Fact 2: Unser Gehör ist immer noch Ver. 1.0 (zunehmend retro).

          Hören kann man mit so was, ja. Wozu? keine Ahnung.

          Fällt uns allen nix mehr ein, darf es wieder Retro sein.
          Zuletzt geändert von respice finem; 28.12.2024, 18:44.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #6
            Zitat von mikep70 Beitrag anzeigen
            Aktuell wird ja allerortes die Retro DAC Sau durchs Dorf getrieben.
            LG
            Mike
            "Allerorts"? - Ist mir bisher weder beruflich noch (als stiller Mitleser) im deutschen HiFi-Forum untergekommen/aufgefallen.
            Ist allerdings auch ein Thema, dass mich nicht sonderlich interessiert. Also ein DAC schon, aber was für Wandlerchips da verbaut werden, ist mir ziemlich egal. Am Ende geht es nur darum, dass er mein Musikempfinden nicht "stört".
            Allerdings gebe ich zu, dass mir eine sichere klangliche Unterscheidung von CD-Spielern oder externen DAC's (jeweils vergleichbare Ware) schon immer schwer gefallen ist bzw. gar nicht gelungen ist.
            Ausnahmen waren, soweit ich mich erinnere, in den 1990'ern die Wandler Nakamichi 1000 p und was von Burmester - da passierte "was" mit der Musik, was ich mit einer "tieferen Zufriedenheit" beschreiben möchte.

            Heute benutze ich aktuelle Wandler von Vincent und den von Electrocompaniet und keine alte Ware.

            Mich mit "Verbesserungen" analoger Programmquellen zu beschäftigen bringt mir mehr, weil da tatsächliche Unterschiede zu vernehmen sind.

            LG
            E.M.

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              #7
              Ich hatte den Philips CD 880 aus 1989, heute der hl. Gral unter den Retroplayern, nicht nur die TDA 1541 in der Silver Crown Edition waren verbaut, sondern auch das nicht minder legendäre CDM1 Mk 2 Laufwerk samt metallschublade…
              Würde sagen, der oftmals nachgesagte „analoge“ Klang kommt daher, dass die damals verwendeten LS sowie die Elektronik bei weitem nicht so gut aufgelöst haben wie heute. Dies hat häufig zu einem entspanntem Hören geführt, dass halt einiges verschluckt wurde, ist nicht so aufgefallen….

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                #8
                So ist es halt mit den "Legenden"

                In 2014, the hifidiy.net forum released a series of DIY projects to mark the tenth anniversary of the forum. This 1541 PCB is based on the 1541 DAC project. Basically the TDA1315H input, SAA7220+TDA1541 architecture supports RCA and XLR outputs. Some of the above PCB replicas were made last...


                I've had some recording projects recently, so in my multi-room Roon setup, have had to remove the audio interfaces being used as DACs with proper stereo usage DACs. This had me reviving one DAC not recently used into service. It's a home made one in plain black metal box purchased off ebay...

                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  #9
                  Zitat von E.M. Beitrag anzeigen



                  Heute benutze ich aktuelle Wandler von Vincent und den von Electrocompaniet und keine alte Ware.


                  LG
                  E.M.
                  Damit machst Du nichts falsch .

                  Vincent z. B. nutzt: ES9038Q2M SABRE32



                  Der TDA 1541 ist dagegen echte Antike Ware. Die Chips werden aber teilweise mit bis zu 250 Euro gehandelt.

                  Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                  Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                    #10
                    Hm. In meinem CDP werkeln zwei Wolfson WM8742 und in meinem Streamer ist ein ESS Sabre ES9033Q​.
                    Ob ich jetzt eine CD abspiele oder einen Song (als .aiff) von der SSD - ich höre keinen Unterschied. Ist der Wolfson denn schon als "Retro" zu bezeichnen? Wahrscheinlich eher nicht, aber er ist min. 10 Jahre älter als der ESS. Bestimmt ist es wie so oft: viel Lärm um nichts ;-)

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                      #11
                      Bei einem der letzten verblindeten Vergleiche in meinem Geschäft (da waren ungefähr 10 Leute dabei, die als Probanden mitgemacht haben), hat einer von den Leuten ein Exemplar vom ersten CD-Player von Sony mitgebracht. Der war damals schon ca. 20 Jahre alt und beim Besitzer nicht mehr in Verwendung. Aber er hat noch funktioniert.

                      Nach peniblen Pegelausgleich (ohne macht es nicht den geringsten Sinn, zu vergleichen!!!) konnte nicht ein Einziger im Vergleich zu einem damals aktuellen Accuphase einen Unterschied hören, es wurde nur geraten. Gleiches dann mit einem CD-Player von Krell.

                      Das sind so die Erlebnisse, die mich zu meiner sehr negativen Einstellung zum Thema HiFi gebracht haben. Nur viel Gerede, Mythen ohne Ende, aber nichts dahinter.

                      Wer klangliche Verbesserungen, sowohl messtechnisch als auch gehörmäßig anstrebt, der muss ganz wo anders ansetzen. Und was die "Hardware" betrifft, wenn überhaupt, dann bei den Lautsprechern, aber selbst die sind meist unschuldig wenn es mies klingt. Ein laufender Tausch bringt sicher eine Veränderung mit sich, aber wer sagt, dass das auch tatsächlich eine Verbesserung ist? Nur weil es momentan besser gefällt oder gar nur "haben Wollen" ist?

                      Ohne dass man akustisch misst und dann an der richtigen Stellen Verbesserungen durchführt, ist alles nur ein "Irgendwas". Wer damit zufrieden ist - OK, soll sein.
                      Gruß
                      David


                      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                      Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                        #12
                        in meinem dac tut wolfson, in meinem lxnx ad wandler weiß ich es gar nicht.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          #13
                          ECHT? Der TDA 1541 ist wieder voll hype? Ich biete aus meinem reichhaltigen Repertoir mein Philips CD834 an, den ich 1991 zu meinem Sony DAT 57 ES kaufte, Funktioniert noch einwandfrei, hat den großen CD-Programmspeicher, den berühmten, sehr schnellen Schwenk-LASER und natürlich zwei TDA1541. In Anbetracht des angeblich tollen Hype begnüge ich mich auch nur noch mit 1000,-Euro für das gute Stück

                          Und wieder einmal mehr möchte man als gestandener Techniker der UE-Branche nur noch......
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

                          Kommentar


                            #14
                            Die Audioblase ist schon lustig
                            Ist ungefähr so, als würden PC Freaks wieder auf alte 32 Bit Pentium umsteigen, weil sie besser rechnen.

                            Ach ja, da war mal was...
                            How one of the most famous computer bugs of all time, the Intel Pentium floating-point division glitch, blew out of proportion into a PR crisis.
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                            Kommentar


                              #15
                              Ich hatte die Diskussion retro DAC neulich mit einem glühenden Verfechter der Technik...

                              Mein Argument, das die messtechnisch besten DACs aktuelle Geräte von Topping/SMSL in der 500€ Klasse sind wurde mit einem mitleidigen Lächeln abgetan das diese zwar messtechnisch gut sind aber real klingen wie ein steriles Arztzimmer. Kein Vergleich zu einem "guten" DAC die musiklisch klingen. Beweise wie David beschreibt per Blindtest werden aber abgelehnt bzw. nie gemacht.

                              Das lasse ich mal so stehen.

                              Aber zwei Gedanken dazu: Wenn retro DACs besser oder gleich wie heutige aktuelle DACs klingen - was ist dann die letzen 40 Jahre in der DAC Entwicklung passiert. Hätte man sich doch sparen können?

                              Wenn messtechnisch Exzelenz angeblich nichts wert ist, man aber messen kann das zB. so ein oller Philips 1541 deutlich schlechtere Werte hat - wo macht sich der angebliche bessere Klang dann fest?


                              PS: Mal so zum testen einen alten Philips/Sony Player kaufen scheitert eigentlich daran das diese 40 Jahre alten Geräte bei Kleinanzeigen ab 800€ gehandelt werden. Daran sieht man schon den Kult den sie unter audiophilen haben.


                              LG
                              Mike​
                              Zuletzt geändert von mikep70; 29.12.2024, 12:57.

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