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Die Hifi Youtuber, die Technik, der gute Klang und ich

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    #91
    Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen

    Vor allem stehen die Monitore nebeneinander. Die beeinflussen sich doch gegenseitig.
    Ich persönlich habe das als eine Art "Gruppenfoto" aufgefasst und nicht so, dass die "Nahabhören" in dieser
    Anordnung auch betrieben werden sollen.


    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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      #92
      Ich habe das in meinem Geschäft auch so gemacht (machen müssen, wie denn sonst?) und bei Vorführungen habe ich das jeweilige Lautsprecherpaar dann an eine andere Wand gestellt, wo keine weiteren daneben waren.

      Viel mehr stören mich Fotos/Bilder, wo LS vorgeführt werden und mehrere Leute nebeneinander sitzen. So wie auch bei HiFi-Messen üblich. Wenn zumindest dazu gesagt werden würde, dass man auf diese Art nicht Stereo hören kann, aber das habe ich noch nie wo in diesem Zusammenhang erlebt.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

      Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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        #93
        Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
        Hallo zusammen

        In beiden Lagern geht es mehr oder weniger um Technik, Geräte. Messschriebe,Kabel, Lautsprecher und und und. Warum geht es so wenig um das Wesentliche ? Der Musik.
        Etwas zur Audio Widergabe, was auch immer, ist in erster Linie Technik.
        Hat mit Musik erstmal garnichts zu tun.

        Es geht darum das Widergabe Medium in ein im übertragenen Sinne gut funktionierendes Fenster zu bringen.
        Dazu sollte die Widergabe im günstigsten Fall in der Mitte des Fensters liegen.
        Das gilt auch für die Ton Konserve.

        Aber beide werden meist etwas davon abweichen.

        Aber solange beides zusammen noch im Fenster bleibt ist die Widergabe für die meisten Hörer akzeptabel.

        Ändern kann ich das nur an der Technik Zuhause.

        Indem ich einen hohen Anteil an Direktschall am Hörplatz sicherstelle.
        Oder Fehler im Aplituden Frequenzgang im Bereich des Hörplatzes korrigiere.
        Die Klangbalance halt so einstelle das Sie etwa in der Mitte des Fensters liegt.

        Nur so werden die meisten Ton Konseven noch akzeptabel widergegeben, ohne das ich was verstellen muss.

        Es soll ja nicht nur Musik sondern auch Film Ton akzeptabel widergegeben werden, zumindest bei mir.
        Hier soll sowohl ein moderner 5 Kanal Ton mit hoher Dynamik, als auch der Mono Ton eines 50er Jahre Films passabel sein.
        Natürlich werden die Grenzen der 50er Jahre Aufnahmetechnik hörbar.
        Aber was kann ich daran ändern?

        Moderne Messtechnik hilft halt, aus dem vorhandenen, ein möglichst gutes Endergebnis zu erzielen.
        Und Fehler schneller einzugrenzen, und nach möglichen Problemlösungen zu suchen.
        Austausch beispielsweise der Hardware ohne Optimierung, wird das einfach nur anders, aber wahrscheinlich nicht besser machen.

        Gruß Frank

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          #94
          Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
          ...Austausch beispielsweise der Hardware ohne Optimierung, wird das einfach nur anders, aber wahrscheinlich nicht besser machen...
          Genau das passiert ja bei manchem uninformierten "chronisch audiophilen" Käufer:
          1. Hurra das ist es, was ich die ganze Zeit gesucht habe (Präsentation beim Händler).
          2. Hmm, klingt (im eigenen Raum) irgendwie anders, aber trotzdem "geil", das gibt sich bestimmt nach "x" Stunden "einspielen".
          3. In wenigen Wochen ist der shiny new thing Effekt verflogen, "muß wohl an den Kabeln liegen", "Amp passt nicht" usw.
          Leicht überspitzt, aber nur leicht. Was solls, jeder darf spielen bis das Geld alle ist. Oder sich weiterbilden, wenn er möchte.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #95
            Haha, sehr gut beschrieben….dank dieser Methode konnte ich umfassend Erfahrung mit unglaublich vielen Geräten sammeln….(hatte die B&W Nautilus 804, hat scheisse geklungen, woraufhin ich mehrmals ALLES getauscht hab weil ich nicht glauben wollte, dass die B&W das Problem sind)….irgendwann hab ich die Spikes ohne Untersetzer in den Parkettboden gerammt in der Hoffnung, es würde was bringen…hat es nicht
            dann kamen die VA Strauss und das Thema LS war für ca. 20 Jahre beendet…

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              #96
              Zitat von David Beitrag anzeigen
              Hallo Mike und

              Erst heute früh - noch im Bett liegend - habe ich an alte Zeiten gedacht und unter Anderem an die erste HiFi-Messe die ich besucht habe. Da war ich noch "ein junges Bubi". Damals gab es noch kein "HiFi-Voodoo", das kam erst viel später hinzu, aber dann mit "voller Wucht". Plötzlich hörte man von vielen Seiten, was man alles tun kann, um zu besseren Klang zu kommen. Von den Händlern konnte man sich gegen finanzielle Sicherstellung einen Koffer voller diverser Kabel ausborgen, um "die für sich richtigen" zu finden. Ich war damals schon skeptisch und habe dabei nicht mitgemacht. Aber viele meiner Kollegen, Bekannte und Freunde waren davon fasziniert. Sie haben sich so richtig in diese Sache "verbissen". Und kaum einer war dabei, der keinen Unterschied hören konnte.

              Damals habe ich begonnen, verblindete Vergleiche zu machen. Noch ohne Umschaltmöglichkeit, einfach durch Umstecken. Und es war wie zu erwarten, noch im unverblindeten Zustand war von "Welten" die Rede, nach Verblindung gab es verzweifelte Gesichter und es wurde geraten. Und das hat sich bis heute nicht geändert, außer dass es nicht nur bei Kabeln blieb, zwischenzeitlich gibt es gibt noch viel mehr, das angeblich klangbeeinflussend sein soll.

              Eine Zeit lang habe ich auch "übliches HiFi" betrieben. Tonquelle, Stereoverstärker und zwei passive Boxen dran (Thorens, Yamaha und sogenannte "Studiomonitore" von JBL). Und ich habe viel nachgedacht, ob das was ich da (mit-) mache, der Weisheit letzter Schluss sein kann. Dann bin ich sozusagen "richtig abgebogen" und habe mich nach dem orientiert, was sich in der Profi-Szene abspielt. Zu diesem Zeitpunkt kamen bereits die ersten DSPs ins Spiel und aktive Lautsprecher. Und PCs. Die Folge war - bis heute - der Selbstbau diverser Anlagen, deren "Kern" ein PC ist. Auch diesen habe ich mir selbst zusammengebaut und selbst konfiguriert. Mache ich heute nicht mehr, bin dann auf Apple umgestiegen, gefällt mir viel besser.

              Die letzten zwei großen Veränderungen sind Open Baffle Lautsprecher ab ca. 90 Hz und Dirac Live. Beides muss nicht sein, aber mir gefällt es und damit kann ich meiner Perfektionstick ausleben.
              Hi David,

              Dirac nutze ich schon seit vielen Jahren, damals hab ich mit der PC Version angefangen, dann irgendwann mal mit den minidsp + Dirac weitergemacht.

              Aktuell habe ich es nur am PC im Einsatz.
              Bei meinen Genelecs + minidsp ist es momentan aus, weil ich raumtechnisch viel probiert hab und nicht jedesmal einmessen wollte.
              Hab mich da auf den PEQ des minidsp beschränkt. Irgendwann mal, wenn ich Frieden mit dem Raum geschlossen hab, mess ich nochmal neu auf Dirac ein. Der Unterschied zwischen PEQ und Dirac ist jetzt nicht sooo gross.

              Kleine Anekdote - anscheinend weil ich Dirac Nutzer der frühen Stunde bin (Uralt PC 1.0 Version) haben die mir letztes Jahr die Version 1.0 auf die aktuelle PC (3.0) Version upgedatet - ohne Kosten. Fand ich klasse von denen.

              Da ich Hifi Technisch auf vielen Fronten kämpfe, hätte ich noch einen Denon Surround Receiver (Ich gestehe - Surround ist auch mein Ding ) der Dirac könnte, ist mir aber aktuell zu teuer, zumal ich da Audyssey gekauft habt.

              Mal schauen...

              LG
              Mike

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                #97
                Hallo Frank
                Gehöre zu den Dinosauriern in Sachen HIFI. Denke viele haben den gleichen " Leidensweg " hinter sich wie meiner einer. Fehlkäufe, Händlerobrigkeit, angelesenes Halbwissen u.s.w.
                Habe von Messtechnik keine Ahnung. DSP will ich nicht mehr begreifen müssen. Streamen.....Nein, nix für mich. Aktivierte Boxen auch nicht.
                Das soll nicht heissen das es damit deutlich besser geht. Bin mit dem zufrieden was ich habe. Und da liegt die Krux. ZUFRIEDENHEIT ! Wäre sie da, könnte die ganze High- End - Branche zu machen.
                Wer wie ich keine Ahnung von Technik hat, muss sich mit logischen Denken begnügen. Kann auch erfolgreich sein.. z.B. Nahfeldhören, weniger Reflexionen. Grosse Abstände zur Rück- und Seitenwand. Einwinkeln auf die Ohren und dann ( das gilt nur für mich ) die berühmten 5 auch mal gerade sein lassen.
                Das eigentlich traurige am ganzen Hifi-Zirkus. Viele meiner Weggefährten haben dieses schöne Hobby mittlerweile aufgegeben. Ähnlich wie bei der Fotografie.

                l.g. werner

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                  #98
                  Hallo Werner

                  HiFi ist kein Leidensweg - es ist unser Hobby

                  Zufriedenheit ist keine KRUX - es ist die LÖSUNG

                  das sind meine 5 Cents..

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                    #99
                    Hallo debonoo ( Weiss leider nicht deinen richtigen Namen )

                    Nicht falsch verstehen. Zitat. HiFi ist kein Leidensweg - es ist unser Hobby

                    Zufriedenheit ist keine KRUX - es ist die LÖSUNG​. Zitat Ende.

                    Da hast du natürlich Recht. Mit Krux meinte ich eher, die Unzufriedenheit in meinem Bekanntenkreis, die nach zahlreichen Gerätewechsel frustriert aufgegeben haben, weil ihnen der Fuhrpark wichtiger erschien als die Musik. Letztendlich haben sie sich dadurch den Zugang zur Musik... ( wenn sie den überhaupt hatten ) verbaut.

                    l.g. werner

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                      Zitat von Onkel Werner Beitrag anzeigen
                      ...Wer wie ich keine Ahnung von Technik hat, muss sich mit logischen Denken begnügen. Kann auch erfolgreich sein.. z.B. Nahfeldhören, weniger Reflexionen. Grosse Abstände zur Rück- und Seitenwand. Einwinkeln auf die Ohren und dann ( das gilt nur für mich ) die berühmten 5 auch mal gerade sein lassen...
                      Wenn man zufrieden ist, absolut - womit man kein Problem hat, dafür muß man keine Lösung suchen.

                      Polnischer Spruch - Übereifer ist schlimmer sls Sabotage.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                        Werner

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