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Die Hifi Youtuber, die Technik, der gute Klang und ich

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    Die Hifi Youtuber, die Technik, der gute Klang und ich

    Hallo zusammen,

    bisher habe ich nur mitgelesen, dies ist mein erster Beitrag.

    Zuerst muss ich kurz ausholen wo ich mich in der Hifi Welt einordne. Ich = Team Technik und Akustik Physik. Und ja, strenggenommen gibts das nicht mehr zu sagen als David in seinen "Guidlines" zusammengefasst hat. Ich kann das alles unterschreiben.

    Ich stehe, nach vielen Irrwegen, aktuell bei Aktiven 2-Wege Studiomonitoren in Verbindung mit bis zu vier aktiven, geschlossenen Subwoofer, das ganze penibel per minidsp angesteuert und eingemessen.
    Diese Kombi in Verbindung mit diversen Raumakustikmassnahmen gibt mit für meinen Geschmack einen ganz hervorragenden Klang. Ich habe aktuell drei Anlagen am Laufen, die PC Beschallung mitgezählt. Danach noch Wohnzimmer und eigenen Musik-Raum.

    Weshalb ich dieses Thema aufmache: Vor einiger Zeit hab ich angefangen die diversen deutschsprachigen Hifi Youtube Kanäle zu schauen. Erst aus Interesse, dann doch mehr aus Verwunderung.

    Ich weiss nicht, wer sie kennt, aber dort verbreitete Meinung sind komplett dimetral zu dem was bei mir als gutem Klang funktioniert und auch hier im Forum der Konsens ist, was man für vernünftigen Klang machen sollte.

    Jedem seine Meinung, kein Problem, aber dort bekommt man nicht nur erzählt, das analog, Röhre, Breitbänder, im Kombination mit Klangoptimierung durch Kabel, Verstärker, retro DACs der Weg zum audiophilen Himmel sind, nein damit nicht genug, man bekommt auch regelmässig bestätigt, das aktive, digital, DSP, der, wörtlich "letze Mist" ist und gradezu grauselig kling.

    Jetzt ist die Hifi Welt nicht grade für Harmonie und Einigkeit bekannt, schon klar, aber es ist sehr krass welchen komplett anderen Weg dort den Leuten geraten wird.

    Wie denkt Ihr über die Sache?, schon mal jemand den "wirklich audiophilen" Kram der dort angepriesen wird mal ausprobiert?

    LG
    Mike

    #2
    Schön, daß mal ein "Rationalist" dazukommt.

    Zur Frage: Ich (57.) bin zu faul geworden, das Ganze zu verfolgen.
    Soll doch jeder machen, was er will, im Gegensatz zu manch anderen Dingen, muß ich nicht mitzahlen.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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      #3
      Also letztendlich nichts anderes, als was uns die HiFi-Printmagazine auch schon seit Jahrzehnten weismachen wollen …
      Viele Grüße
      Thomas

      www.forestpipes.de

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        #4
        vergiss es, es ist einfach ärgerlich, wenn man sich darauf einlässt. mehrere faktoren werden da schlagend.

        1.) youtubecontent ist ein geschäft
        2.) auf youtube brauchst nix beweisen nur behaupten
        3.)präpotenz ist keine potenz
        4.)neben dem finanziellen interesse gibts auch den faktor selbsterhöhung
        5.) hat man das mal oder mehrmals angeklickt, ist man in der algorithmus falle, es wird einem noch mehr von dem unsinn angeboten.
        6.) ich werd nicht religiös, weil mir der algorithmus die sektenkeiler anbietet, werd mich hüten
        7.) zum glück sind die meisten gesundheitstipps auf youtube relativ harmlos.

        in summe, tu dir den gesteigerten unsinn nicht an ...
        youtuber hassen diesen trick
        und
        nicht einmal grinsen kann man bei dem unsinn, dazu ist das zu unlustig.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          Schlangenöl kalt gepresst ... und die Operationsverstärker.
          Dazu gibt es eine Antwort von Lehmann Audio.
          Alles auf Youtube zu finden.

          Das geht dann weiter mit der Behauptung, dass nur handverdrahtete Geräte gut klingen. Yamaha - Bashing .....
          Sehet selbst und lauschet den Berichten.



          Transformiert zum Kopfhörernutzer.

          Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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            #6
            Hallo Mike

            ZITAT....Jedem seine Meinung, kein Problem, aber dort bekommt man nicht nur erzählt, das analog, Röhre, Breitbänder, im Kombination mit Klangoptimierung durch Kabel, Verstärker, retro DACs der Weg zum audiophilen Himmel sind, nein damit nicht genug, man bekommt auch regelmässig bestätigt, das aktive, digital, DSP, der, wörtlich "letze Mist" ist und gradezu grauselig klingt.
            ZITAT Ende.
            Trifft das nicht auf beide Seiten zu ? Oder anders gesagt. Nehmen wir alle dieses ansonsten schöne Hobby nicht zu Ernst ? Grabenkriege, Besserwisserei, Weisheiten mit dem Löffel gefressen u.v.m.
            Stelle immer wieder Parallele​n mit der Fotografie fest. Alles ziemlich ähnlich. Das Problem bei beiden. Die Resultate haben oft nur noch sekundären Stellenwert. Primär ist die Hardware wichtiger.
            Nicht bei allen, doch bei sehr vielen. Schade eigentlich.

            l.g. werner

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              #7
              longueval Und wehe ein Ungläubiger vergreift sich an dem "Heiligtum" um es z.B. zu reparieren

              Nachdem ein Youtuber vor laufender Kamera einen teuren Phono-Vorverstärker reparierte, lässt der Hersteller das Video sperren. Es folgt ein Shitstorm.


              kennt man aber in anderen Bereichen auch...

              Freilaufender Gedanke nebenbei: Solange wir solche "Probleme" haben, geht's uns noch gut.
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                #8
                Retro Dacs ohne Rekonstruktionsfilter.
                Salopp gesprochen wird der ganze Mist, den der DAC erzeugt in den Amp geblasen .... Schön , schön.....
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                  #9
                  Mrwarpi o SOT: Witzigerweise habe ich einen Lehmann KHV mit Operationsverstärkern (Rhinelander). Feines Teil eigentlich, uneigentlich waren die Operationsverstärker schon 2x kaputt so landete er im Schrank. Funktioniert, aber hat ein leises "Plätschern", das vielleicht nicht hörbar wäre, wenn ich nicht davon wüsste. So etwas ist wie ein bad pixel auf dem Bildschirm, man kann ihn 10 Jahre nicht bemerken, aber wenn man ihn gesehen hat, stört er.
                  Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                    #10
                    Müsste man mal analysieren, wie das zustande kommt .
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                      #11
                      Ich habe da so eine Vermutung und zwar, daß die Teile wie Frosch im Topf gekocht werden (class A Betrieb, kein Radiator). So oder so, nochmals 90 € "versenken", damit nach 6 Monaten dasselbe ist, war mir zuviel. Liegt eben rum als "Fallback" für den Fall der Fälle.
                      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                        #12
                        Zwei Vermutungen:

                        Versorgungsspannung zu hoch. Das Plätschern könnte aus dem Schaltnetzteil kommen (Ripple)
                        Die OPAS mit Kühlkörpern bestücken.

                        Statt den Standard - OPAS Military - OPAS .....

                        PS:

                        Ich habe mir den Amp grade mal von innen angeschaut.
                        Also ein Schaltnetzteil hat er nicht .
                        Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 23.12.2024, 18:59.
                        Transformiert zum Kopfhörernutzer.

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                          #13
                          Spannung aus der "Wandwarze" (24 V warum auch immer) stimmt jedenfalls. Für den Rest bin ich zu faul da ich den eh nicht brauche z.Z. (und ihn sonst keiner haben wollte in der Verwandtschaft). Lustigerweise ist das "Plätschern" nicht immer da, und leise ("Ohrometer" ca -60 dB).
                          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                            #14
                            Der Amp hat eine konventionelle Längsregelung. Vermutlich LM 317 , LM337​.


                            Absolut bewährt.

                            Aber das ist nur das halbe Netzteil.
                            Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                            Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                              #15
                              Hallo Mike und

                              Erst heute früh - noch im Bett liegend - habe ich an alte Zeiten gedacht und unter Anderem an die erste HiFi-Messe die ich besucht habe. Da war ich noch "ein junges Bubi". Damals gab es noch kein "HiFi-Voodoo", das kam erst viel später hinzu, aber dann mit "voller Wucht". Plötzlich hörte man von vielen Seiten, was man alles tun kann, um zu besseren Klang zu kommen. Von den Händlern konnte man sich gegen finanzielle Sicherstellung einen Koffer voller diverser Kabel ausborgen, um "die für sich richtigen" zu finden. Ich war damals schon skeptisch und habe dabei nicht mitgemacht. Aber viele meiner Kollegen, Bekannte und Freunde waren davon fasziniert. Sie haben sich so richtig in diese Sache "verbissen". Und kaum einer war dabei, der keinen Unterschied hören konnte.

                              Damals habe ich begonnen, verblindete Vergleiche zu machen. Noch ohne Umschaltmöglichkeit, einfach durch Umstecken. Und es war wie zu erwarten, noch im unverblindeten Zustand war von "Welten" die Rede, nach Verblindung gab es verzweifelte Gesichter und es wurde geraten. Und das hat sich bis heute nicht geändert, außer dass es nicht nur bei Kabeln blieb, zwischenzeitlich gibt es gibt noch viel mehr, das angeblich klangbeeinflussend sein soll.

                              Eine Zeit lang habe ich auch "übliches HiFi" betrieben. Tonquelle, Stereoverstärker und zwei passive Boxen dran (Thorens, Yamaha und sogenannte "Studiomonitore" von JBL). Und ich habe viel nachgedacht, ob das was ich da (mit-) mache, der Weisheit letzter Schluss sein kann. Dann bin ich sozusagen "richtig abgebogen" und habe mich nach dem orientiert, was sich in der Profi-Szene abspielt. Zu diesem Zeitpunkt kamen bereits die ersten DSPs ins Spiel und aktive Lautsprecher. Und PCs. Die Folge war - bis heute - der Selbstbau diverser Anlagen, deren "Kern" ein PC ist. Auch diesen habe ich mir selbst zusammengebaut und selbst konfiguriert. Mache ich heute nicht mehr, bin dann auf Apple umgestiegen, gefällt mir viel besser.

                              Die letzten zwei großen Veränderungen sind Open Baffle Lautsprecher ab ca. 90 Hz und Dirac Live. Beides muss nicht sein, aber mir gefällt es und damit kann ich meiner Perfektionstick ausleben.
                              Gruß
                              David


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

                              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                              Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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