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Ein- und Warmspielen von Audiogeräten, ist so etwas notwendig?

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    Ein- und Warmspielen von Audiogeräten, ist so etwas notwendig?

    Zufällig habe ich heute früh einen Artikel dazu gefunden (gesucht habe ich nach speziellen Lacken für Lautsprecher!). Voller Überzeugung wurde davon berichtet, wie wichtig das alles ist und wie viel sich ändert, bis HiFi-Produkte ihre "endgültigen Performance erreichen". Manche Geräte sollen davor noch längere Zeit "so richtig grauslich" geklungen haben. Sogar Kabel wurden in diesem Zusammenhang erwähnt.
    Das Übliche halt.....

    Beim Einspielen wird von hunderten Stunden gesprochen und beim Warmspielen von mindestens einer Stunde, besser zwei.

    Was ich davon halte, das brauche ich nicht zu schreiben, sollte klar sein.

    -----------------------------------

    Das Einzige das ich auch schon bemerkt habe ist, dass wenn ich meine Anlage am nächsten Tag nach Optimierung der Einstellungen (samt Dirac Live) wieder einschalte und sofort im Sweetspot messe, das Ergebnis nicht ganz so "schön" aussieht wie im Rahmen der letzten "Einmessorgie".

    Nur aus Interesse werde ich mich damit, sobald meine neuen Lautsprecher fertig sind, noch einmal beschäftigen. Und es interessiert mich auch, wie lange es dauert, bis wieder alles passt.
    Dabei geht es aber wirklich nur um Kleinigkeiten, die unter Garantie unhörbar sind. Aber wieso überhaupt?
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

    Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #2
    Beim Einspielen wird von hunderten Stunden gesprochen und beim Warmspielen von mindestens einer Stunde, besser zwei.
    Mit welcher Begründung sollte es so etwas (ausser bei Röhren, oder bei ganz neuen "mechanischen" Wandlern) geben?

    Ich kenne einen seit mindestens 50 Jahren im Geschäft erfolgreichen HiFi-Händler (ursprünglich gelernter Elektriker)der empfiehlt, unbedingt eine HIFI- Anlage ständig „befeuert“ zu lassen, also noch nicht mal Standby akzeptieren will, dann aber doch sehr verwundert war, wie ausserordentlich gut meine Anlage schon nach ca 2 Min. klingt (solange brauchte er etwa auch, um sich zu konzentrieren), die ich immer nur zum Musikhören einschalte.

    LG
    Bernd
    shibumi

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      #3
      Ja, was die oft schreiben ist mehr als abenteuerlich.....Kein Kommentar dazu.
      Dass mit dem Messen am nächsten Tag kenne ich gut, aber die einzige Erklärung, die ich habe ist, dass es fast unmöglich ist, das Mikro exakt so zu platzieren, wo es am Vortag war. Ich gehe da vielleicht nicht ganz so akademisch vor wie du, mit Laserpointer usw., aber wir wissen ja, dass eine minimale Abweichung schon ein leicht anderes Ergebnis bringt.
      Aber vielleicht probieren wir es auch mal mit Vorheizen des Raumes und einer Klangschalenvorbehandlung des Mikros....haha, jedenfalls amüsant die Storys aus der Voodooszene.

      Kommentar


        #4
        Aus leidlicher Erfahrung weiß ich, dass Lautsprecher auf Umgebungstemperatur reagieren. Meßtechnisch und hörbar. Da schreibe ich aber von 20°C unterschied.
        Auch gibt es schlecht konstruierte Geräte mit instabilem Arbeitspunkt, der sich erst im Betrieb stabilisiert. Da hört und misst man aber erst, wenn man sich im Grenzbereich des Betriebes befindet. Moderne, rein elektronische Geräte sollten völlig stabil in dem für sie angegebenen Temperaturbereich laufen.
        best regards

        Mark von der Waterkant

        Kommentar


          #5
          Ich wollte es schon vorher schreiben, kam aber nicht mehr dazu: die einzige halbwegs plausible Erklärung für mich wäre die unterschiedliche Raumtemperatur, denn Anfangs ist es da immer ziemlich kalt, so um die 15 Grad und später sind es dann ca. 22 Grad.

          Zum Thema Lautsprecher einspielen" gibt es bei youtube mehrere Beiträge, sogar einen vom Hersteller Teufel (Mark) mit einer Frau die das kommentiert und die sagt, dass das bei ihren Produkten nicht notwendig ist.
          Gruß
          David


          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

          Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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            #6
            Wenn es arg notwendig wäre, provoziert es die Frage, wie der Hersteller die Endkontrolle gemacht hat, bei "unreifer" Hardware?.

            Rein praktisch gesehen, kann es aber bspw. sinnvoll sein, neu gekauften Lautsprechern 1-2 Stunden lang "die volle Dröhnung zu geben" - denn wenn ein Defekt passieren sollte, besser im Rücksendezeitraum, als danach

            Defekte passieren bei Neuware öfter, als später im Gebrauch (Badewannenkurve etc.)

            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              #7
              Interessantes Thema, was ich selbst an meinen LS über die Jahre festgestellt habe, die Umgebungstemperatur scheint subjektiv betrachtet eine gewisse Rolle zu spielen, belegen kann ich das aber nicht. Was belegt scheint, was auch schon von anderen berichtet wurde, das sich gerade Lowther Chassis wegen der Schaumstoffaufhängung von Spinne und Sicke im Laufe der Zeit geringfügig anders anhören, das hat offenbar mit der zunehmenden Nachgiebigkeit des Materials zutun(wird weicher), das am Anfang straffer und unnachgiebiger agiert, man kann da also in gewissen Sinne von Einspielen in Anführungszeichen reden. Auch die Papiermembran, welche ja aus organischem Material besteht, unterliegt gewissen Veränderungen je nachdem in welcher Umgebung, Luftfeuchte, Temperatur usw. die LS betrieben werden. Allgemein hören sich Lowtherchassis nach Jahren des Betriebs subjektiv gefälliger an als brandneue, aber wie gesagt messtechnisch wohl nicht untersucht. Müßte man mal machen ob das wirklich so ist.

              Gruß,
              Joachim
              Zuletzt geändert von JoachimA; 17.12.2024, 15:51.
              Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

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                #8
                Einiges dürfte das "Einspielen" der eigenen Perzeption sein.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                Kommentar


                  #9
                  Schon möglich, wenn der Raum als Beispiel richtig kalt ist und man friert, meint man vielleicht das sich das Gedudel aus den LS auch nicht mehr so toll anhört
                  Vielleicht schon etwas Psychoakustik. - Unstrittig aber ist, das Membranen aus Naturmaterialien auf Veränderungen in der Umgebung anders reagieren als Kunststoffe, ist die Frage, wieviel Einfluss das auf die Musikwiedergabe hat.

                  Gruß,
                  Joachim
                  Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                  Kommentar


                    #10
                    Ja das Zähneklappern stört total
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                    Kommentar


                      #11
                      Ja so sehe ich das auch.
                      Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                      Kommentar


                        #12
                        Eine Diskussion zu diesen beiden Themen ist m.M.n. reiner Zeitvertreib für gelangweilte Leute - von einem gewissen D. nur deshalb ins Gespräch gebracht, um der blöden HiFi-Meute wieder eins reinzuwürgen und sich dabei überlegen zu fühlen.

                        Egal, ob ein Warm- oder Einspielen von Komponenten überflüssig oder notwendfig ist, beides passiert von allein ohne zutun der Betreiber*innen.
                        Wenn jemand glaubt, es sei nötig - dann tu es doch.
                        Wenn einer glaubt (oder zu wissen glaubt), es sei unnötig - dann lass es bleiben.

                        Die Frage ist aber: Wenn ich nicht warm/einspielen will, weil ich glaube oder weiss, dass es nicht nötig ist, wie will ich das aber verhindern?
                        Am besten sicherheitshalber nach der Installation niemals einschalten!

                        So, mein Bedarf an Langeweilevertreibung ist für heute gedeckt.

                        Mit besten Weihnachtsgrüssen
                        E.M.

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                          #13
                          Nach dem Einschalten müssen die Arbeitspunkte eines Halbleiterverstärkers innerhalb einer gewissen Zeitspanne stimmen.
                          Bis es klickt . Sonst gibt es Chaos.
                          Außerdem gibt es noch Toleranzen innerhalb der Schaltung.

                          Röhren brauchen etwas länger. Die müssen erst ihre Betriebstemperatur erreichen.


                          Aus der Wiki :

                          Ein Transistor allein ist kein linearer Verstärker, auch nicht, wenn er als Stromverstärker verwendet wird, obwohl die Linearität in diesem Fall nicht so schlecht ist. In Wirklichkeit ist es die Rückkopplung, die wir dem Transistor in Verstärkerschaltungen hinzufügen, die das nichtlineare Schaltungselement linearisier​t .....

                          Ich werde jetzt meinen Tokamak - Reaktor im Keller einspielen ....
                          Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 17.12.2024, 18:13.
                          Transformiert zum Kopfhörernutzer.

                          Mac Mini (M4), RME ADI-2 DAC FS , AKG K 812

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                            #14
                            Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                            Eine Diskussion zu diesen beiden Themen ist m.M.n. reiner Zeitvertreib für gelangweilte Leute...
                            ...und periodisch "Polterbedürftige"
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                            Kommentar


                              #15
                              Nach dem Einschalten müssen die Arbeitspunkte eines Halbleiterverstärkers innerhalb einer gewissen Zeitspanne stimmen.
                              Bis es klickt . Sonst gibt es Chaos.​
                              Ja, aber das dauert vielleicht 10 Sekunden, nicht mehr.
                              Gruß
                              David


                              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe basiert auf tadellosen Messwerten beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen.

                              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich abschließend einen „besser gefallenden“ Klang einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC notwendig ist.

                              Von allem, was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, habe ich mich schon vor sehr langer Zeit komplett distanziert und ich möchte mich an derartigen Diskussionen in Zukunft nicht mehr beteiligen.

                              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -
                              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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