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    Ach?

    Über 300 Musiker haben das Internet Archive gegen eine 621-Millionen-Dollar-Klage wegen Urheberrechtsverletzungen verteidigt. In dem Rechtsstreit geht es um das "Great 78 Project", in dessen Rahmen alte Schallplatten digitalisiert und bereitgestellt werden.
    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

    #2
    Ich hab's gelesen. Was soll man dazu sagen, außer wieder mal "Menschen!". Aber wenn ich das hie zu sehr betone und Fakten aufzeige, werde ich zum Buhmann, wie erst kürzlich.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      ich seh das als das, was es in wirklichkeit ist, ein auswuchs eines perversen rechtssystems. eigentlich ist rechtlich die sache klar. die verwertungsrechte liegen bei den verlagen, die haben nämlich die rechte gekauft und irgendwann einmal dafür bezahlt. das ist die eine seite.
      die perversion liegt wo anders. die frage könnte einem gericht vorgelegt werden, um rechtsfrieden herzustellen. das aber auf dem weg zu machen, die kosten, die ja einen teil der klagssumme ausmachen. dass man aber auf viele millionen klagt, ist ein versuch eine entscheidung zu unterdrücken, indem man mit irren summen verunmöglicht, eine rechtsfrage einer entscheidung zuzuführen. ob das was mit den kosten der lawschools in den staaten zu tun hat?
      manchmal frag ich mich schon, ob der satz stimmt, "er war jurist und auch sonst von mäßigem verstand"
      wäre vernunft am werk, könnte man eine regelung finden, die sich an die rechtsverhältnisse von bibliotheken anlehnt oder an die regelungen der rundfunkanstalten. ich bekomme zugriff, bezahle wenig und durch die masse der zugriffe kommt geld herein, womit die rechte abgegolten werden.
      das urheberrecht gilt bis 70 jahre nach dem tod. dann ist alles gemeinfrei.
      es wäre also eine regelung zu verhandeln. aber da verdiente man als lawfirm ja wenig daran. das ist der grund, warum solche daschlogklagen in den usa eingebracht werden.
      weil
      find in den usa einen anwalt, der sowas nicht über einen anteil des erfolges bezahlt haben will.
      andererseits zahlt der unterlegene in den usa die anwaltskosten des erfolgreichen klägers nicht. das wäre bei uns die folge.
      Zuletzt geändert von longueval; 11.12.2024, 09:07.
      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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        #4
        Zitat von longueval Beitrag anzeigen
        ...wäre vernunft am werk...
        ...wäre diese Welt anders.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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          #5
          Noch so eine "Stilblüte" - kann interessante Folgen haben IMHO (wegen KI und Durchschnüffelung):

          Handy-Videos etwa von Naturkatastrophen haben zwar keinen filmischen Charakter, genießen als Laufbilder laut einem Urteil aber urheberrechtlichen Schutz.
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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            #6
            da gilt das urheberreicht außer man verzichtet darauf, der verzicht muss als schlüssige handlung erkenn00bar sein
            ansonsten gilt das gleiche, wie bei zitaten

            "Zitate müssen gemäß Urheberrecht als fremdes geistiges Eigentum zu erkennen sein. In der Regel kommen dafür Anführungszeichen zum Einsatz, aber auch eine kursive Darstellung kann die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus verlangt der Gesetzgeber eine Quellenangabe.​"

            umstritten ist die frage, ob der verzicht durch hochladen auf eine kopierbare seite schon eingetraten ist, also ob die herunterladbarkeit und speicherbarkeit eine gemeinfreiheit erzeugt.
            wird das material aber weiterverwendet dann erlischt die gemeinfreiheit.(ausnahme ist natürlich die 70 jahresfrist)
            Zuletzt geändert von longueval; 08.06.2025, 10:07.
            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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              #7
              Ich "denke" das insbesondere im Kontext KI und Co. "Futter".
              Aber wahrscheinlich wird das "erledigt" durch Hinweis grau auf hellblau auf Seite 934 der AGB
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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