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Die Herstellung meiner neuen Open Baffle Sats (aktiv ab ca. 90Hz)

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    #16
    Nach vielen Messungen, Versuchen und Vergleichen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit nur zwei Wegen zumindest ein gleich gutes Ergebnis erzielen kann, wenn nicht sogar ein noch besseres als mit drei. Und noch etwas wird sich ändern, meine OB-Sats werden jetzt endgültig "aktiv" (genau genommen nur "self powered", da kein DSP dabei ist). Das wollte ich schon bei der Erstellung der letzten Lautsprecher so machen, habe es mir aber dann doch anders überlegt.

    Auch neu: die Schallwände "trenne" ich in zwei Teile auf. Das erleichtert in Zukunft Änderungen, wie beispielsweise andere Chassis.

    Zuletzt geändert von David; 01.11.2025, 17:59.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #17
      Die neuen Metallgestelle habe ich bereits fertig gestellt. Dieses Mal habe ich ohne Zeitdruck (den ich mir immer selbst auferlegt habe) gearbeitet. Dabei ist mir etwas gelungen, auf das ich ein bisschen stolz bin, denn das traue ich nur sehr wenigen Leuten zu, die "nur" meine Möglichkeiten haben, nämlich zwar eine hochwertige Bohr- und Fräsmaschine, aber nur eine sehr kleine Arbeitsfläche.

      Konkret geht es um 44 Bohrungen (!!!) in vier 20x20mm Alustangen, die fast 1,2 Meter lang sind (siehe die Zeichnung oben). Diese Bohrungen befinden sich in einem Abstand zueinander, der es nicht ermöglicht, zwei Bohrungen mit einer Einspannung durchzuführen, ich musste also nach jeder Bohrung die Alustangen weiterschieben, so genau wie möglich. Dazu habe ich mehrere Tricks angewendet, auf die man erst einmal kommen muss!

      Der wundersame Endeffekt war der, dass ich danach die vier Alustangen nebeneinander legen (und fixieren) konnte und durch alle Löcher den Bohrer den ich dazu verwendet habe (5,2mm Durchmesser)) ohne Widerstand durchschieben konnte. Das heißt, ich habe 44 Löcher, die sich auf eine Länge von ca. 1,2 Meter verteilen, mit einer Genauigkeit gebohrt, die kaum mehr Toleranz zueinander haben als ein bis zwei hundertstel Millimeter.

      Wer schafft das noch?
      Zuletzt geändert von David; 05.07.2025, 06:14.
      Gruß
      David

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        #18
        Das sehr freundliche Angebot, dass ich die Holzteile per CNC gefertigt bekomme, ermöglicht mir ganz neue Überlegungen, zum Beispiel die, zuerst einmal eine Art der Konstruktion durchzuführen und wenn ich damit nicht wirklich zufrieden bin, ohne viel Aufwand eine andere, die ich auch schon fertig gezeichnet habe. Seit längerer Zeit schwanke ich Hin und Her, denn beide haben Vor- und Nachteile, so wie es immer bei Lautsprechern ist. Ein "Perfekt" gibt es nicht.
        Gruß
        David

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        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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          #19
          Die Holzteile, die ich von einem Freund per CNC-Maschine hergestellt bekomme, sind schon in Arbeit.
          Ich habe noch einmal umkonstruiert und versuche erstmals eine Variante ohne Metallgestelle.

          Hier der Plan dazu. Es wird aber noch ein bisschen dauern, bis ich dazu komme, diese neuen Open Baffles fertigzustellen:



          Simulierte Ansicht:

          Zuletzt geändert von David; 15.12.2025, 09:12.
          Gruß
          David

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          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

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          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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