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  • David
    antwortet
    Für wen "wirklich gute"?
    Dieses "wirklich gut oder optimal" ist sogar ein absoluter Begriff, wenn man es messtechnisch an die Spitze treibt. Das muss (und wird vermutlich) klanglich nicht gefallen.

    Deshalb finde ich es sogar wichtig, dieses optimale Ergebnis an die individuellen Klangvorstellungen anzupassen. Das ist aber dann messtechnisch keine wilde Berg- und Talfahrt mehr, samt grauslicher Raummoden, sondern hat einen ruhigen/sanften Verlauf.

    Oder anders: das Chaos ist beseitigt.

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  • respice finem
    antwortet
    hakuna matata

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Mit genug Akustischer Energie lässt sich sogar ein Bunker zum schwingen bringen ...

    Wenn einer meiner Mieter (M W D) meint es müsste ein F18 Super Hornet - Testcenter eröffnet werden kommt es zu rechlichen Problemen ....

    Sagabona kunjani wena ?
    Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 25.10.2024, 09:08.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    ...wirklich gute Klangwiedergabe...
    Für wen "wirklich gute"?

    Manche sind voll zufrieden mit "Qualität", die mir in 30 Minuten einen Migräneanfall beschert hätte (umpff umpff furz furz zisch zisch).
    Der "Gegenpol" - es ließen sich sicherlich Zeitgenossen auftreiben, die selbst an Deiner Kelleranlage was zu meckern hätten.
    Der reine Konsument, also kein Musiker oder "chronisch Audiophiler", ist mit "gut genug" zufrieden - und das ist oft sehr wenig.
    Mancher Musiker ist auch schnell zufriedengestellt (selbst erlebt), am reinen Nichtwissen, wie es richtig klingt, liegt es also nicht immer.
    Zuletzt geändert von respice finem; 25.10.2024, 08:48.

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  • David
    antwortet
    In dem von Mark verlinkten Video wird viel gesagt das stimmt, aber etwa ein Drittel dieser Aussagen stimmen m. M. nach nicht, denn auch hier müsste der Ordnung halber gesagt werden, dass bei üblicher Raumakustik keine wirklich gute Klangwiedergabe möglich ist, aber vielleicht weiß er das nicht, so wie auch sonst kaum ein "HiFi-Mensch".

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen

    Es wird genau so angeregt (die Physik ist immer die gleiche), aber weil es relativ leise ist, fallen Unzulänglichkeiten weniger auf.
    Ok. Nicht so viel angeregt .

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  • David
    antwortet
    Ja. Moderate Lautstärken. Da wir auch nichts an angeregt​
    Es wird genau so angeregt (die Physik ist immer die gleiche), aber weil es relativ leise ist, fallen Unzulänglichkeiten weniger auf.

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Ja. Moderate Lautstärken. Da wir auch nichts an angeregt.
    Manche Haiender müssen ja leider zu Hause Rammstein - Testbetrieb fahren .....

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  • respice finem
    antwortet
    Warum sollte es der Audiobranche anders ergehen, als der Video-, Auto- und PC-Branche?
    Alles das ist zur "commodity" geworden, der Hype ist vorbei. Maschine um einen Zweck zu erfüllen, wie ein Kühlschrank o. dgl.
    Kleine Enthusiasten- und Liebhaber-"Blasen" ausgenommen.
    Zuletzt geändert von respice finem; 24.10.2024, 21:40.

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  • Observer
    antwortet
    Ganz so drastisch sehe ich es nicht. Zumal ich schon selbst mehrere Wohnungen entsprechend für mich zugerichtet habe. Es gibt paar eherne Grundsätze bezüglich Lautsprecher- und Hörplatzpositionierung. Hält man die ohne Kompromisse ein, ich weiß, oft nicht möglich, dann klappt es meist mit guten Klang bei moderaten Lautstärken. Man muss halt Prioritäten setzen.

    Er hier bringt es auf den Punkt, wo Wohnzimmer-HIFI heute steht:



    Für die Nischen gibt es noch einige ehrliche Händler mit Beratungsfunktion. Und wenn man sich umfassend informiert und vor jeder Entscheidung mal eine Nacht drüber schläft, kann es was werden mit dem guten Musikklang. Raum und Lautsprecher sind die wichtigsten Faktoren dabei. Will einem ein Händler/Berater was anderes erzählen, weiß man schnell, woran man ist.

    Und es ist oft nicht wirklich ratsam, auf alte HighEnd-Equipmentweitwerfer zu hören. Denn oft ist Beratung nur Selbstbestätigung, ja, Rechtfertigung der eigenen Entscheidungen, die unumstößllich sind, weil man sich selbst nicht eingestehen will, dass man sein Leben lang falsch lag. Wir betrügen uns zuallerserst selbst am übelsten.

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Wenn Du ein Wohnzimmer mit guten Abhörbedingungen haben willst, lässt Du am besten einen Bagger mit einer Abrissbirne kommen.
    Und fängst fachgerecht für Akustik an neu zu bauen.
    Tonstudios haben nicht umsonst so "komische" Grundrisse .
    Mir persönlich reicht Beschallung. Ansonsten Kopfhörer .....

    Ich muss auch nicht jedes Mal neu einmessen, wenn eine Spinne unter der Decke her schwingt.

    PS : Hier noch etwas zur Musikalischen Untermalung extra für EM :

    Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 23.10.2024, 17:16.

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  • gnt
    antwortet
    Ich lese auf reddit gerne den sub (so heißen die Gruppen dort) namens "listeningspaces":


    Die meisten gezeigten Räume sind akustisch suboptimal und teilweise sogar wirklich schlecht. Da sieht man schon am Bild, dass das nicht gut klingen kann.
    Aber: zum Wohlbefinden trägt eben auch die Optik bei, es kann subjektiv besser klingen, wenn es besser aussieht. (Vielleicht waren/sind deshalb auch Röhrenverstärker beliebt) Jeder muss für sich einen Kompromiss finden. Je älter ich werde, desto mehr tendiere ich Richtung Optik.

    Vielleicht mögen ja Leute hier ein paar Bilder posten. Ich kann das aktuell noch nicht tun, aber vielleicht in zwei Wochen.

    lg
    Gernot

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  • longueval
    antwortet
    passt scho

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  • gnt
    antwortet
    Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen

    (Hervorhebung durch mich)

    armin75

    dieser Punkt wird m.E. zumeist vernachlässigt:

    Denn "gewöhnliche Heimlautsprecher" sind m.E. darauf angewiesen, dass eine Diffusierung
    durch die Ausstattung des Raums ergänzt/herbeigeführt wird.

    Ist das so? Bei Genelec unterscheiden sich die Heimlautsprecher in ihrer Abstrahlcharakteristik nicht von den Studiomonitoren.
    Heimlautsprecher ist ein sehr weites Feld. Dazu zählen Flächenstrahler wie Elektrostaten ebenso wie kleine Koaxiallautsprecher.

    Ein wichtiger (der wichtigste?) Faktor ist, ob der Frequenzgang off axis dem on axis ähnlich ist. Dann wird Diffusschall (von den Seitenwänden) sich tendenziell positiv auswirken (breitere Bühne).

    Aber ein reflexionsarmer Raum wird mit zwei Lautsprechern immer suboptimal klingen. So gesehen stimmt die Aussage natürlich, man braucht Diffusschall.

    lg
    Gernot

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  • gnt
    antwortet
    Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
    Alle anderen Schreiber haben das Thema bis zur absoluten Unkenntlichkeit zertreten (wie so oft bei Themen, die zwar zulässig sind, aber von "den Kettenhunden" nicht gewollt).
    Bei dem Tohuwabohu hier, wird sich bestimmt kein "Wohnzimmer-HiFi-Hörender" mehr zu einer Äusserung getrauen.
    Also habe auch ich das Thema deiner Ansicht nach "bis zur absoluten Unkenntlichkeit zertreten". Danke dafür.
    Das Ansinnen, ein möglichst strenges on topic Regime zu etablieren, kann ein Forum nur zerstören. Weil eben viele Themen mit anderen zusammenhängen.
    Als Newbie empfinde ich das nicht als sehr einladend (höflich formuliert)

    lg
    Gernot

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