Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Staccato

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    Nein, das hat vorerst keine Eile,

    da ist einiges vorzubereiten.

    Kommentar


      #17
      Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen


      Und?
      Hast Du sie schon bei Dir gehört?
      LG
      Bernd
      Ohne Raumanpassung wird auch dieser Lautsprecher nicht ausgeglichen spielen. Und ich habe, schon bevor diese Lautsprecher einen Käufer gefunden haben, gesagt, dass ich dafür nicht zur Verfügung stehe. Mit Rat ja, aber nicht mit Tat. Ich habe es aber damals organisiert, dass der User "Schauki" das übernimmt, sogar kostenlos, oder vielleicht mit nur Spesenersatz. Da ihn aber debonoo so verärgert hat, dass er hier seit damals nichts mehr schreibt (was mir sehr leid tut, noch dazu, wo auch er "ein Auskenner" ist), wird das vermutlich nichts mehr werden.
      Zuletzt geändert von David; 11.10.2024, 13:14.
      Gruß
      David

      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

      Kommentar


        #18
        Bspw. ein Antimode als DAC/Preamp und fertig ist die Laube. Oder, bei Ambitionen, selbst einzugreifen, den Minidsp, oder oder...
        Oder vernünftig aufstellen und mit den "Restsünden" des Raums leben.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

        Kommentar


          #19
          Ich genieße die Schönheit der Staccato.

          Jeden einzelnen Tag.

          Haben wollen.

          Haben.



          PS:

          Sie schaut weit besser aus, als der erste Entwurf von David.

          Kein Photo kann die schiere Präsenz, die wahre Größe abbilden.
          Zuletzt geändert von debonoo; 11.10.2024, 11:05.

          Kommentar


            #20
            Zitat von David Beitrag anzeigen
            Wieder mal ein typischer "Edward-Beitrag", aber wir kennen ihn ja schon.....

            Was bitte daran ist ein Querschlag gegen die anderen Hersteller? Ich habe damals nur kritisiert, was ich bei üblichen HiFi-Lautsprechern schlecht finde (daran hat sich bis heute nichts geändert) und habe eine Alternative angeboten.

            https://www.hifiaktiv.at/aktivboxen/

            David


            Speziell bei deiner "Pauschalabwertung" des Bassreflexprinzips gehe ich nicht mit:

            "
            -> Fast alle passiven Lautsprecher arbeiten im Tieftonbereich nach dem Bassreflexprinzip. Das ist ein guter Kompromiss in Bezug auf Baugröße und Tiefgang, aber in der Physik bekommt man nichts geschenkt. Jeder Vorteil bringt auch Nachteile mit sich und in diesem Fall leidet die Präzision bei tiefen Frequenzen. Bei “wohnraumgerechter” Baugröße gibt es eingeschränkten Tiefgang und nicht allzu hohe Belastbarkeit. Das heißt, es gibt keinen relativ kleinen passiven Lautsprecher mit präzisem, tiefen und druckvollen Bass, weil das physikalisch gar nicht möglich ist.
            "


            Insbesondere das BR Prinzip profitiert jedoch ebenso von aktiver Ansteuerung oder DSP Einsatz, u.a. weil man
            damit die geringe akustisch/mechanische Belastbarkeit (weit) unterhalb der Abstimmfrequenz durch Hochpass-
            Filterung angehen kann, wenn das gewollt ist. Ausserdem wird dadurch das Repertoire der "nutzbaren"
            Abstimmungen erheblich erweitert.

            Schlechtes Einschwingverhalten - so dass es unter Kleinraumakustik wirklich relevant würde - gibt es bei BR
            tatsächlich nur mit ungeeigneten Abstimmungen/Auslegungen.

            Ansonsten ist ein vernünftig ausgelegtes BR-System einer CB bei der Kompromissfindung aus

            - Baugröße der Box
            - Unterer Grenzfrequenz
            - Pegelfestigkeit / Verzerrungsarmut

            so haushoch überlegen, dass man mit einer CB jeweils vergleichbarer Größe und/oder treiberseitigem
            Verschiebevolumen wirklich nur "Mitleid" empfinden kann:

            Daran ändert auch eine "Aktivierung" nicht viel, denn es geht hier tatsächlich um "physikalische Grenzen"
            (Verschiebevolumen am "unteren Ende" des Übertragungsbereiches, erforderlicher Membranhub).


            Es gibt gegen konventionelle BR Ports nur einen Einwand, den ich wirklich gelten lasse:

            Betreibt man bei einem BR Gehäuse - z.B. einer 2 Wege Kombination - das Tieftonchassis bis in den
            Mittelton, so können je nach Auslegung dort "Längenresonanzen" des Ports angeregt werden:

            Das ist zwar i.d.R. nicht sehr "wild", kann aber einen verfärbungsfreien Mittelton durchaus beeinträchtigen.

            Auch dafür gibt es übrigens Abhilfen - sogar in Form veröffentlichter Maßnahmen (teils Patente/Geschmacks-
            muster, die sogar frei verfügbar wären, weil abgelaufen oder im Ablauf begriffen) - die jedoch am Markt de
            Facto nicht eingesetzt werden, weil die LS Industrie m.E. mehrheitlich hoffnungslos altbacken und
            innovationsträge
            ist: Es werden selbst seit Jahrzehnten bekannte "Kniffe" nicht eingesetzt, weil es an
            Problembewusstsein, Interesse oder schlicht auch Sachkenntnis fehlt.
            Zuletzt geändert von dipol-audio; 11.10.2024, 12:11.
            Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

            Kommentar


              #21
              Zuerst einmal: das habe ich vor über 20 Jahren geschrieben und bis heute nicht geändert. Aber zugegeben, ich habe meine Ansicht darüber auch nicht wesentlich geändert. Meine Subwoofer bleiben CB (ich bin nach wie vor kein "Fan" von BR) und sie reichen ohne viel Anhebung ganz unten locker bis 20Hz, bei nur ca. 100 Liter Nettovolumen für einen 18 Zöller (Chassis-Volumen nicht abgerechnet). Klirr irgendwas um die 0,5% bei ca. 90dB/1 Meter.

              Interessant ist auch, dass praktisch jeder aktive serienmäßige Subwoofer CB ist.

              Ein CB-Subwoofer reicht (theoretisch und auch praktisch - für Musik sinnlos, schon klar) bis Null Hz. Das kann ein BR-Subwoofer nie, weil es (-3dB Punkt natürlich je nach Auslegung) vorher schon zum akustischen Kurzschluss kommt.

              Aber vielleicht bin ich komplett auf dem Holzweg, wäre nicht das erste Mal in meinem Leben.
              Zuletzt geändert von David; 11.10.2024, 13:15.
              Gruß
              David

              Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


              WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
              Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
              Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

              Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

              Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

              Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

              Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

              Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

              Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
              Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

              Kommentar


                #22
                Zitat von David Beitrag anzeigen
                ...
                Ein CB-Subwoofer reicht (theoretisch und auch praktisch - für Musik sinnlos, schon klar) bis Null Hz. Das kann ein BR-Subwoofer nie, weil es (-3dB Punkt natürlich je nach Auslegung) vorher schon zum akustischen Kurzschluss kommt.

                Aber vielleicht bin ich komplett auf dem Holzweg, wäre nicht das erste Mal in meinem Leben.

                David

                Wirst lachen, aber bei speziellen Subwoofern sehe ich die Abwägung BR/CB auch je nach konkreten
                Anforderungen(!) etwas anders.


                Aber hier hat man es eben mit einem spezialisierten "Tiefbasslautsprecher" zu tun, d.h. man kann
                u.a. das Tieftonchassis "kompromisslos" dafür auslegen (Membranfläche, Motor, Hub, ...).

                Der Tieftöner in einem "Hauptlautsprecher" oder einer "Stereobox" ist - das muss man sich m.E.
                auch klarmachen - i.d.R. dasjenige Wandlersystem, welches die größte Bandbreite (in Oktaven)
                abdecken muss:
                Bei einem 2-Wege LS ist das oft noch deutlicher als bei einem 3-Wege System.

                D.h. ein Tieftöner muss hier auch bis in den oberen Bass/unteren Mittelton oder ggf. sogar bis in
                den Hochton hinein (Übernahmefrequenzen in konventionellen 2-Wege Systemen oft ca. 1,8 ...
                3,5Khz) gute Übertragungseigenschaften aufweisen: Eine einseitige Auslegung nur auf die
                Eigenschaften im Tiefbass ist hier gar nicht möglich.


                Das führt dazu, dass die Membran - je nach Übernahmefrequenz - nicht zu groß werden darf
                (Bündelung, Partialschwingungen und daraus resultierende Verfärbungen) - und auch die Gesamt-
                auslegung (weit vorstehende Sicken etc.?) die Übertragungsqualität bei höheren Frequenzen mit
                priorisieren muss.

                D.h. für Stereo LS (wenn ohne Subwoofer betrieben) spielt die Frage "Wie bekomme ich die beste
                Tiefbassperformance bei gegebenen/begrenztem max. unverzerrten Verschiebevolumen treiberseitig?"
                eine sehr viel größere Rolle.

                Und damit liegt die Entscheidung für ein BR System - was übrigens einen dafür geeigneten Treiber
                erfordert - hier sehr viel näher und hat mit der Abwägung "aktiv vs. passiv" m.E. erstmal wenig
                zu tun: Sowohl BR als auch CB können von aktiver Ansteuerung und/oder DSP (s.o.) profitieren.


                Zuletzt geändert von dipol-audio; 11.10.2024, 13:57.
                Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                Kommentar


                  #23
                  weiterer nachteil von bassreflex

                  br ist ein doppelt so steiler filter als cb mit den folgen in bezug auf laufzeit/phase
                  ob man das hört in verbindung mit raum ist zurecht strittig, aber theoretisch ist das so
                  cb geht tiefer allerdings leiser, daher ist ein nachschieben anders als bei der br relativ ungefährlicher
                  was man dann allerdings an hub und fläche braucht, ist ein anderes kapitel

                  ich hab in grauer vorzeit aktive subs 6.ordnung gebaut und das ausflippen minimal falsch abgestimmter miterlebt und deren seltsames verhalten. wild. selbst das verrutschen und mitschwingen von dämpfungsplatten hat abenteuerliches verhalten verursacht.
                  außerdem schiebt br relativ schmalbandig an und nicht verlaufend um gekehrt entzieht das br schwingsystem energie dem chassisschwungssystem. kann man beobachten, bei brfrequenz macht das basschassis weniger hub. darunter allerdings ist hölle und verdammnis, weil die luftfeder fehlt. (hochpassfilter steht schon bei dir)

                  wenn man das mal bveobachtet hat, kann man schon der meinung von david sein.

                  in summe also, wie immer, it depends ...

                  und

                  wenn die br frequenz mit dem teufel und der raummode ein kind zeugt, ist die kacke am dampfen, mehr als bei cb.
                  Zuletzt geändert von longueval; 11.10.2024, 14:18.
                  ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                  Kommentar


                    #24
                    David longueval

                    ich halte eure Argumentationen teils für einseitig, ggf. auch durch "persönliche Einzelerfahrung"
                    geprägt und nicht für "allgemein anwendbar" (mein persönlicher Eindruck).

                    Jedenfalls habt ihr euch beide noch nicht intensiv mit der Konstruktion / messtechn. Evaluierung
                    von BR Lautsprechern/Auslegungen befasst, das lese ich deutlich heraus.

                    (z.B. kann ich den Übergang vom "Durchlass-" in den "Sperrbereich" bei einem Filter
                    4. Ordnung genauso "sanft" gestalten wie bei einem Filter 2. Ordnung:
                    Die asymptotische Flankensteilheit deutlich unterhalb der Grenzfrequenz ist natürlich
                    bei 4. Ordnung 24db/Oktave anstatt 12db/Oktave bei 2. Ordnung, das ist richtig.)


                    Argumente aus "Markt und Praxis":

                    Auf der anderen Seite sind z.B. (m.E.) die meisten "Hauptmonitore" diverser Hersteller BR-
                    Systeme.

                    Warum machen die das?

                    Können sie keine "vernünftige" Abwägung von Vor- und Nachteilen treffen?




                    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
                    ...
                    wenn die br frequenz mit dem teufel und der raummode ein kind zeugt, ist die kacke am dampfen, mehr als bei cb.

                    Das ist m.E. kein zielführender Hinweis:

                    Sowohl BR als auch CB haben "Hochpasscharakteristik" (s.o.).

                    Ob eine Raumode (primär) durch einen BR-Port (als Volumenquelle oder "Drucksender") angeregt wird
                    oder (nur) durch ein Tieftonchassis (als Volumenquelle oder "Drucksender") ist vollkommen unerheblich:
                    Der Raum "weiß nix" davon und trifft auch keine Unterscheidung.

                    Beide Systeme (BR und CB) sind in so einem Fall gleichermaßen zugänglich für "hörplatzbezogene
                    DSP Korrekturen".

                    Zuletzt geändert von dipol-audio; 11.10.2024, 14:50.
                    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                    Kommentar


                      #25
                      Oliver, damit hast du natürlich völlig recht. Man muss schon unterscheiden, ob "wirklich nur Subwoofer" oder "Tieftöner".

                      Die Staccato beinhaltet "richtige Subwoofer", obere Trennfrequenz 80Hz. Fast könnte man sagen, sie ist eine kleine Ausgabe meiner Anlage. Bei hohen Pegelansprüchen und dem Wunsch nach gleichzeitig geringem Klirr ist 4-wegig aus meiner Sicht sozusagen "Pflicht". Der Bass war bei allen meinen Anlagen im Keller immer eine komplett eigenständige Angelegenheit.
                      Gruß
                      David

                      Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                      Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                      Kommentar


                        #26
                        Um bezahlbar recht tiefen Bass in relativ kleinen Gehäusen zu bekommen, gibt es zwei konventionelle "Tricks": Bassreflex und Passivmembran. Ein Lautsprecherhersteller, für den ich tätig war, baut und baute die meisten Lautsprecher und Subwoofer genau damit auf. Und das auch sehr erfolgreich. Da wurde auch mal ein sehr guter Standlautsprecher vollkommen geschlossen konstruiert. Untere Grenzfrequenz, trotz recht großem Gehäusevolumen, 45Hz. Allerdings mit ziemlich flachem Abfall nach weiter runter, halt eine geschlossene Konstruktion. Später kam die abgespeckte Variante, gleiche Gehäusemaße, aber BR und 30% billiger. Und wurde zu einem Hit. Untere Grenzfrequenz nun 40Hz, aber deutlich steilere Filterflanke nach unten.
                        Der Tiefbass wurde unpräziser? Offenbar hats keinen Käufer interessiert. Die gleiche Firma stellt eine sehr preiswerte Standbox mit zwei ziemlich großen BR-Öffnungen her. Der Bass ist nach meinem Empfinden schwammig und zu kräftig. Aber dieser Lautsprecher ist ein absoluter Renner, seit vielen Jahren.
                        Auf'n Massenmarkt geht kaum was ohne Bassreflex.
                        best regards

                        Mark von der Waterkant

                        Kommentar


                          #27
                          bei mir ist alles geschlossen ...
                          sowohl hauptmonitore, als auch subs.
                          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

                          Kommentar


                            #28
                            Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                            ...
                            Die gleiche Firma stellt eine sehr preiswerte Standbox mit zwei ziemlich großen BR-Öffnungen her. Der Bass ist nach meinem Empfinden schwammig und zu kräftig.
                            ...

                            Observer

                            Wie oben schon geschrieben: Das muss nicht so sein, sondern ist Auslegungs-/Dimensionierungssache:
                            Ich habe bei einem Filter 4. Ordnung schlicht mehr Freiheitsgrade in der Auslegung als bei einem Filter 2.
                            Ordnung.

                            Das weiß man aber (spätestens) seit den Veröffentlichungen von Thiele & Small Anfang der 1970er zum
                            Thema "Vented Box".

                            Offenbar benötigt selbst elementares Grundlagenwissen (in allen erdenklichen Bereichen nicht nur in der
                            Elektroakustik ...) min. ein halbes Jahrhundert, um hinreichend verbreitet und/oder akzeptiert zu werden:

                            Mir persönlich dauert das in Relation zu meiner (erwartbaren) Lebensspanne zu lange, deshalb bin ich ein
                            tendenziell ungeduldiger und auch ggf. schnell "ungehaltener" Mensch:

                            Das mag schade sein, aber ich orientiere mich tendenziell an denjenigen, die wissen (oder Wissen schaffen),
                            und nicht an denjenigen, die geschaffenes Wissen ignorieren.

                            Eine "Box" mit per se schlechtem Einschwingverhalten kann man sowohl geschlossen als auch in BR-
                            Technik zuwege bringen, das ist kein Problem ...

                            Zuletzt geändert von dipol-audio; 11.10.2024, 22:11.
                            Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                            Kommentar


                              #29
                              Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                              ...ich orientiere mich tendenziell an denjenigen, die wissen (oder Wissen schaffen),
                              und nicht an denjenigen, die geschaffenes Wissen ignorieren...
                              Dazu eine latente Vermutung, basierend auf Erfahrungen in meinem "Metier": Möglicherweise hat einfach nicht jeder, der sich als Konstrukteur betätigt, hat Deinen Wissensstand. Zeitgeist, sozusagen. Die andere Möglichkeit: es regiert der Rotstift, gemacht wird, was in der Herstellung billiger bzw. einfacher ist, nach dem Motto "merkt eh keiner" bzw. "ist 40 Jahre gut gegangen".
                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                              Kommentar


                                #30
                                Es kommt m.E. eine 3. Komponente hinzu, die wäre (möglichst billig) den "Massengeschmack" zu treffen ...

                                Nur kann man davon ausgehend - d.h. durch Analyse verbreiteter konkreter Produkte - keinerlei Rück-
                                schlüsse auf "die wirklichen" Möglichkeiten/Potentiale der jeweils angewandten Technologien und Prinzipien
                                ziehen.

                                (Funktions-) Prinzipien und Technologien erklären sich nicht (allein) durch "verbreitete Produkte" und/oder
                                deren (wirkliche oder behauptete) Eigenschaften.



                                Zuletzt geändert von dipol-audio; 11.10.2024, 22:44.
                                Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X
                                👍