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Ungewöhnliche Anordnungen für den Mittel-/Hochton in Vintage Lautsprechern

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    Ungewöhnliche Anordnungen für den Mittel-/Hochton in Vintage Lautsprechern

    Es dürfte inzwischen 8-9 Jahre her sein, dass ich diese Bilder aus dem Netz gesammelt habe.


    Tesla "ARS 631":

    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: ARS631_1.jpg Ansichten: 1 GröÃe: 379 KB ID: 699710


    Dual "CL161":

    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: Dual_CL161_Schaltplan.jpg Ansichten: 1 GröÃe: 1100 KB ID: 699711




    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: Dual_CL161_Test.jpg Ansichten: 1 GröÃe: 639 KB ID: 699712


    Finnland (vemutlich ein veröffentlichtes Selbstbau Projekt):

    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: hifi032.jpg Ansichten: 1 GröÃe: 3411 KB ID: 699713



    Rectilinear:

    Klicke auf die Grafik für eine vergröÃerte Ansicht  Name: jcjMS.jpg Ansichten: 1 GröÃe: 1990 KB ID: 699714




    Zuletzt geändert von dipol-audio; 01.09.2024, 15:39.
    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

    #2
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: rectilinear_III_drivers.jpg
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Größe: 1098 KB
ID: 699716


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: rectilinear_III_manual_2.jpg
Ansichten: 335
Größe: 2032 KB
ID: 699717

    ...
    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

    Kommentar


      #3
      da legst die punktschallquelle agackta
      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

      Kommentar


        #4
        Einige dieser LS werden in Veröffentlichungen aus der jeweiligen Zeit sinngemäß als
        "natürlich klingend" bezeichnet ...

        Was auch immer das bedeutet:

        >> Handelt es sich hier um Experimentierwahn oder gar Experimentierglück?
        >> Oder wurde am Vorabend der Idee vielleicht zu tief in's Glas geguckt?
        Zuletzt geändert von dipol-audio; 01.09.2024, 16:06.
        Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

        Kommentar


          #5
          Natürlich, klingen sie, irgendwie
          Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

          Kommentar


            #6
            Sieht alles "sehr abenteuerlich" aus. Aber was soll's, auch da kam Musik raus. (reimt sich sogar).

            ----------------------------------------------------------

            Sorry für's ......

            Wenn man so bedenkt, dass JBL bereits etwa 1972 die 4311 herausgebracht hat, die sogar heute noch als "durchaus ernst zu nehmender Lautsprecher" durchgehen würde, mit einer "Frequenzweiche", die nur aus zwei Kondensatoren bestanden hat, dann sieht man, dass bestimmte Hersteller auch damals schon in der Lage waren, auf diesem Gebiet recht Gutes herzustellen.
            Gruß
            David

            Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
            Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

            Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

            Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

            Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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              #7
              Andersherum gefragt:

              Mal angenommen, jemand würde euch den "Vintage" Dual LS (s.o.) mit den 4 Hochtönern
              geben (guter Zustand), und ihr hättet die Möglichkeit, einen aktuellen Kalottenhochtöner
              anstelle der ursprünglichen 4 Kalotten HT einzubauen (angenommen Pegelanpassung,
              Filterdesign und ggf. Holzarbeiten wären "kein Problem": D.h. ihr könntet es z:B. auch
              jemanden "machen lassen" ...):

              Würdet ihr das tun? (ein etwaiger Sammlerwert oder eine Absicht zum Wiederverkauf
              würden keine Rolle spielen)

              Welche Art Veränderung/Verbesserung könnte man durch eine solche Modifikation erwarten?
              Zuletzt geändert von dipol-audio; 01.09.2024, 17:12.
              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                #8
                Also Oliver, ich sicher nicht, denn ich bin bei allem technischen Zeugs nur für's zeitgemäße. Ich bin auch noch nie auf die Idee gekommen, mir ein (wenn auch noch so schönes) altes Auto zu kaufen. Alte Sachen sind für mich ein Fall für's Museum, dort schaue ich mir das dann ganz gerne an.

                Nur aus "Nostalgiegründen" habe ich noch eine Revox A77 und eine B77, beide in neuwertigen Zustand. Habe ich noch nie in Betrieb genommen. Und - vielleicht kennt das heute noch wer - ein "Stuzzi" Tonbandgerät. Habe ich geerbt.
                Gruß
                David

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                Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

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                Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                  #9
                  Na gut, dann verlassen wir mal das Museum ...


                  Hier sind 2 Frequenzgänge "auf Achse", beide in grün:



                  Klicke auf die Grafik fÃÃür eine vergrÃÃöÃerte Ansicht  Name: 1vs3.jpg Ansichten: 0 GrÃÃöÃe: 834 KB ID: 699727


                  Welche der beiden folgenden Anordnungen gehört zu welchem der beiden Frequenzgänge?

                  (der "welligere" der beiden schneidet den "glatteren" knapp oberhalb 2Khz)



                  Klicke auf die Grafik fÃür eine vergrÃöÃerte Ansicht  Name: 1-Element.jpg Ansichten: 0 GrÃöÃe: 1226 KB ID: 699728



                  Klicke auf die Grafik fÃür eine vergrÃöÃerte Ansicht  Name: 3-Elements.jpg Ansichten: 0 GrÃöÃe: 1244 KB ID: 699729


                  Die rote Marke ist das "virtuelle Mikrofon", die Bezugsachse hat sich hier also für beide
                  Anordnungen etwas verschoben.

                  Anmerkung: In jeder Anordnung werden die jeweils vorhandenen "Hochtöner" gleich
                  angesteuert, d.h. es gibt hier keine "Wege" seitens einer Frequenzweiche.



                  Zuletzt geändert von dipol-audio; 01.09.2024, 18:52.
                  Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                    #10
                    ich denke, dass die, die bei ca. 1,5kHz weiter unten liegt, die ist, mit den drei Hochtönern.
                    Gruß
                    David

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                    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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                      #11
                      @David,

                      so ist es (du hast ja mit diesem "Schätzeisen" auch Erfahrung ...)

                      Aber in Tendenz darf man das durchaus ernst nehmen, was hier heraus kommt.


                      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                        ...Würdet ihr das tun? (ein etwaiger Sammlerwert oder eine Absicht zum Wiederverkauf würden keine Rolle spielen)...
                        Nein. Ich würde sie "unters Volk bringen", so wie sie sind, aus rein subjektiven Gründen.
                        Weder Vintage noch DIY ist so wirklich "meins".
                        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                          #13
                          Es wäre interessant zu wissen, was die sich damals gedacht haben, bei solchen Chassis-Anordnungen. Aber vielleicht konnten sie schon akustische Messungen durchführen.

                          Ich habe das, allerdings erst ca. 10 Jahre später, mit einem Plotter, Tintenpatronen in mehreren Farben und Papierstreifen auch gemacht. Dieses Gerät habe ich heute noch, ist aber - glaube ich - schon defekt, ist ja noch viel Mechanik drinnen.
                          Gruß
                          David

                          Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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                          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                            #14
                            Ich vermute, das:
                            https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinstellungsmerkmal Nicht nur auf den Audiomarkt bezogen, beschert(e) uns das Streben nach Einzigartigkeit und dadurch Abhebung von der Konkurrenz gemischte "Erfolge". Einerseits Vielfalt, und sei es nur Designvielfalt, andererseits manchmal verspielte, verbastelte und
                            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                              #15
                              Zitat von David Beitrag anzeigen
                              Es wäre interessant zu wissen, was die sich damals gedacht haben, bei solchen Chassis-Anordnungen. Aber vielleicht konnten sie schon akustische Messungen durchführen.
                              ...
                              Ende der 1960er konnte man zum Mond fliegen und wieder zurückkehren:

                              Das ist z.B. etwas, das man heute nicht mehr kann (evt. gäbe es auch Wichtigeres).

                              Wir betrachten jedoch oft Menschen vergangener Zeiten sowie ihre Werke und
                              Herangehensweisen z.B. 1-2 Generationen zuvor, 1000 Jahre zuvor, 10.000 Jahre zuvor ...
                              als wären sie "völlige Idioten" gewesen.




                              Zuletzt geändert von dipol-audio; 01.09.2024, 22:59.
                              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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