(Ich weiß, es gab schon mehrere ähnliche Threads hier, aber das macht nichts)
Wie schon mehrmals betont, hat „HiFi“ für mich kaum etwas mit dem zu tun, wie es ursprünglich gemeint war. Und damals, als diese Bezeichnung kreiert wurde, konnte man das in einem geschlossenen Raum, mit den damals zur Verfügung stehenden Geräten nicht realisieren, nur wusste man das noch nicht. Es war also nur eine Zielvorstellung, aber eine unrealistische, weil die Physik dabei nicht „mitspielt“. Somit war es nur (wieder Mal) Wunschdenken.
Das Schlimme ist, dass sich daran bis heute nichts Grundlegendes geändert hat, weder „in den Köpfen“ derer, die sich so etwas kaufen wollen (oder die so etwas bereits haben), aber ebensowenig in den Köpfen derer, die dahingehend beraten. Immer noch ist alles „so wie anno dazumal“. Man kauft oder hat dazu:
- ein Tonquellengerät (nur da gab es tatsächlich zwischenzeitlich durch die Digitalisierung Verbesserungen, aber auch die sind bereits „sehr angegraut“),
- einen Stereoverstärker,
- und zwei passive Lautsprecherboxen.
Betreibt man so etwas – wie üblich – in einem Wohnraum, hat das was man dann zu hören bekommt, mit dem wie die Aufnahmen produziert wurden, in messtechnischer Hinsicht kaum noch etwas zu tun. Dabei geht es leider nicht um Kleinigkeiten, denn könnte man es A/B vergleichen, wären die Unterschiede eindeutig hörbar sehr anders.
Das muss nicht heißen, dass es deshalb fürchterlich klingt, in vielen Fällen wird es sogar gefallen, denn man hat ja keinen Vergleich dazu wie es sein soll und außerdem sind die meisten Leute die so etwas kaufen oder haben, in klanglicher Hinsicht sowieso nicht sehr anspruchsvoll. „es kommt Musik raus“ und das reicht (ich kenne privat nur solche Leute).
Die zweite Möglichkeit ist die, bei der mit technischen Mitteln (die es schon längere Zeit gibt) angestrebt wird, dem „HiFi-Gedanken“ so nahe wie möglich zu kommen. Abhängig davon, welcher Aufwand dabei getrieben wird (der üblicher Weise mit den „Basisgeräten“ kaum etwas zu tun hat, sogar relativ billige Geräte können dazu reichen), ist dann „die Erfolgsquote“.
Das (letztlich) einzige Problematische dabei ist, dass man dazu schon mehr machen und können muss, als nur „ein paar Kabel anstecken“.
Wenn aber realisiert, beinhaltet diese Sache einen riesigen Vorteil den man nützen kann (ich beispielsweise mache es) und das ist der, dass man sich – wieder einen kleinen Schritt weg von „HiFi“ – seinen individuell bevorzugten Klang einstellen kann.
Das hat dann aber „Hand und Fuß“, weil man dabei von einer „gesunden“ und bestmöglichen Basis unter den gegebenen Umständen ausgeht. Das heißt, „das übliche Chaos“ ist (mehr oder weniger) weg und dann reicht meist nur noch eine kleine Korrektur an einer bestimmten Stelle, aus Gründen wie auch immer.
Da passt dann alles bestmöglich zusammen: der Raum, die Anlage und die individuellen Klangvorstellungen.
-------------------------------------
Was mich interessiert: wurde diese Möglichkeit je irgendwo in den HiFi-Medien erwähnt? Ich weiß es wirklich nicht, weil ich damit schon seit langer Zeit nichts mehr zu tun habe.
Wie schon mehrmals betont, hat „HiFi“ für mich kaum etwas mit dem zu tun, wie es ursprünglich gemeint war. Und damals, als diese Bezeichnung kreiert wurde, konnte man das in einem geschlossenen Raum, mit den damals zur Verfügung stehenden Geräten nicht realisieren, nur wusste man das noch nicht. Es war also nur eine Zielvorstellung, aber eine unrealistische, weil die Physik dabei nicht „mitspielt“. Somit war es nur (wieder Mal) Wunschdenken.
Das Schlimme ist, dass sich daran bis heute nichts Grundlegendes geändert hat, weder „in den Köpfen“ derer, die sich so etwas kaufen wollen (oder die so etwas bereits haben), aber ebensowenig in den Köpfen derer, die dahingehend beraten. Immer noch ist alles „so wie anno dazumal“. Man kauft oder hat dazu:
- ein Tonquellengerät (nur da gab es tatsächlich zwischenzeitlich durch die Digitalisierung Verbesserungen, aber auch die sind bereits „sehr angegraut“),
- einen Stereoverstärker,
- und zwei passive Lautsprecherboxen.
Betreibt man so etwas – wie üblich – in einem Wohnraum, hat das was man dann zu hören bekommt, mit dem wie die Aufnahmen produziert wurden, in messtechnischer Hinsicht kaum noch etwas zu tun. Dabei geht es leider nicht um Kleinigkeiten, denn könnte man es A/B vergleichen, wären die Unterschiede eindeutig hörbar sehr anders.
Das muss nicht heißen, dass es deshalb fürchterlich klingt, in vielen Fällen wird es sogar gefallen, denn man hat ja keinen Vergleich dazu wie es sein soll und außerdem sind die meisten Leute die so etwas kaufen oder haben, in klanglicher Hinsicht sowieso nicht sehr anspruchsvoll. „es kommt Musik raus“ und das reicht (ich kenne privat nur solche Leute).
Die zweite Möglichkeit ist die, bei der mit technischen Mitteln (die es schon längere Zeit gibt) angestrebt wird, dem „HiFi-Gedanken“ so nahe wie möglich zu kommen. Abhängig davon, welcher Aufwand dabei getrieben wird (der üblicher Weise mit den „Basisgeräten“ kaum etwas zu tun hat, sogar relativ billige Geräte können dazu reichen), ist dann „die Erfolgsquote“.
Das (letztlich) einzige Problematische dabei ist, dass man dazu schon mehr machen und können muss, als nur „ein paar Kabel anstecken“.
Wenn aber realisiert, beinhaltet diese Sache einen riesigen Vorteil den man nützen kann (ich beispielsweise mache es) und das ist der, dass man sich – wieder einen kleinen Schritt weg von „HiFi“ – seinen individuell bevorzugten Klang einstellen kann.
Das hat dann aber „Hand und Fuß“, weil man dabei von einer „gesunden“ und bestmöglichen Basis unter den gegebenen Umständen ausgeht. Das heißt, „das übliche Chaos“ ist (mehr oder weniger) weg und dann reicht meist nur noch eine kleine Korrektur an einer bestimmten Stelle, aus Gründen wie auch immer.
Da passt dann alles bestmöglich zusammen: der Raum, die Anlage und die individuellen Klangvorstellungen.
-------------------------------------
Was mich interessiert: wurde diese Möglichkeit je irgendwo in den HiFi-Medien erwähnt? Ich weiß es wirklich nicht, weil ich damit schon seit langer Zeit nichts mehr zu tun habe.
Hi-Fi war gestern, heute ist My-Fi. Immer mehr. Bei mir übrigens auch zunehmend, bis auf den sporadischen Purismus-Anfall 
), dass wenn wer zur Beschäftigung und Beurteilung mit/von Musik tolle Wiedergabequalität benötigt, es nicht weit her sein kann mit seinem Wissen auf diesem Gebiet und mit seiner Musikalität. Mir reicht dazu Standard Autoradio Qualität. Nur zu leise darf es nicht sein, denn dann gehen tatsächlich wichtige Details unter.



bei ASR, aber irgendwie unterhaltsam:
Kommentar