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    #61
    Wobei weisser Teppich auf weisser Wand in modernem Ambiente durchaus sehr WAFfig sein kann.
    LG
    Bernd

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      #62
      Vielen Dank für eure Nachrichten!

      Ich habe jetzt ein bisschen recherchiert und so wie ich das sehe, wird alles, was ästhetisch etwas hermacht – bedruckte Stoffe oder fertige Raumakustikelemente, auf die man sein Wunschbild drucken lassen kann – extrem teuer werden, wahrscheinlich noch einmal so viel wie die Anlage selbst, die im Bereich von 800-900 € liegen dürfte. Die Raumakustik ist natürlich auch sehr wichtig, und ich glaube, dass ich bisher kaum absorbierende Gegenstände in der Wohnküche stehen habe. Das Sofa schluckt am meisten, aber sonst ist direkt neben der Wohnwand eine recht große Glasfront mit Balkontüre, und die Wand hinter dem Sofa sowie die Wand links neben dem Sofa in Sitzrichtung sind komplett blank.

      Wenn man da raumakustisch etwas verbessern will, wird das bestimmt entweder sehr teuer oder – wenn man etwas selbst baut – relativ hässlich und/oder extrem viel Arbeit. Ich weiß echt nicht, ob ich mir das an dieser Stelle schon antun will.

      Ich warte vielleicht den Test am Donnerstag (doch schon einen Tag früher) ab und sehe dann weiter.

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        #63
        Wenn man da raumakustisch etwas verbessern will, wird das bestimmt entweder sehr teuer oder – wenn man etwas selbst baut – relativ hässlich und/oder extrem viel Arbeit. Ich weiß echt nicht, ob ich mir das an dieser Stelle schon antun will.
        Das kann ich verstehen. Somit wirst du über die übliche "Raumbeschallung" nicht hinwegkommen.

        Aber es ginge auch ohne dem besser, ohne großen Aufwand.

        In einem Fall sehr kleiner Hörabstand, mit einem bequemen Stuhl, den du nur dafür in die dementsprechende Position bringst und danach wieder wegstellst. (WAF?)

        Im anderen Fall mit einem guten Kopfhörer.


        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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          #64
          Zitat von AudioHatamoto Beitrag anzeigen
          ...ob ich mir das an dieser Stelle schon antun will.
          Ob an dieser Stelle, und ob überhaupt, hängt von der Antwort auf die Kopfhörerfrage ab.
          Ein Kopfhörer befreit von allen hörraumbedingten Sorgen, und das für einen vergleichsweise "schmalen Taler".
          ...und der ist sogar schon da.

          Hören über Lautsprecher ist dann halt "sonore Beschallung". Mehr ist es in den meisten realen Wohnräumen sowieso selten.
          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
          Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

          Kommentar


            #65
            Man kann ja dünnen Fahnenstoff mit eigenen Motiven bedrucken lassen und die Panels selber damit bespannen.

            Das ist deutlich günstiger
            Grüße
            :S

            Babak

            ------------------------------
            "Alles was wir hören ist eine Meinung, nicht ein Faktum.

            Alles was wir sehen ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit!"


            Marcus Aurelius

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              #66
              Hallo Babak,

              vielen Dank für den Hinweis! An Fahnenstoff habe ich noch gar nicht gedacht. Ich habe mir jetzt einige YouTube-Videos zu DIY-Schallabsorbern angeschaut. Es gibt wirklich viele Anleitungen, und wenn man handwerklich begabt ist, kann dabei sicher etwas Gescheites herauskommen.

              Im Prinzip müsste man sich nur überlegen:
              • Welche Stoffe gibt es als Außenüberzug für die Schallabsorber, die in Frage kommen, und kann man diese bedrucken lassen?
              • Welche Materialien kommen für den Schallabsorber innen in Frage?
              • Welchen Frequenzbereich will man eigentlich genau dämpfen? Abhängig davon muss dann vermutlich das Dämmmaterial und dessen Dicke gewählt werden.

              Dieses Video scheint beispielsweise recht gut zu sein: https://www.youtube.com/watch?v=HO7aeraKLsM&t=611s

              Es gibt aber unzählige Videos zu dem Thema.

              So eine ganze gerade Wand mit Schlitzen, wie in diesem Video,

              Aus einer alten Vertäfelung, die ich kostenlos bei Kleinanzeigen gefunden habe, habe ich mit etwas Aufwand diese geniale Lamellenwand gebaut. Wichtige Info: ...


              könnte ich mir auch gut vorstellen, wenn sie einfach komplett wandparallel über dem Sofa montiert wird. Bei diesem Video frage ich mich jedoch, ob der Herr hinter der Front auch noch Dämmmaterial in ausreichender Dicke angebracht hat oder nur eine dünne Schicht schwarzen Filz verwendet hat, um Höhen ein wenig zu dämpfen. Ich frage mich auch, ob aufgrund der vielen Holzleisten und somit der großen Holzfläche nach vorne nicht einfach ein großer Teil des Schalls daran total reflektiert wird und die dämpfende Wirkung des Elements dadurch reduziert wird.

              Kommentar


                #67
                Ein paar Catches, wenn's Wohnraum sein und bleiben soll, gibt es noch:
                • Möglichkeit, sich Kältebrücken einzuhandeln insbesondere bei Konvektionsheizung. Insofern ist Rahmen + Dübelmontage mit Wandabstand zur Hinterlüftung eher zu empfehlen, als direktes Kleben. Wenn der Rahmen hinten offen ist, wird der Abstand sogar die Wirkung erhöhen.
                • Probleme bei der nächsten Renovierung, mit festangeklebten Absorbern
                • Dito bei Änderung der Möblierung
                • last but not least: Muß man dafür extra Werkzeug anschaffen, kann es schnell passieren, daß ein Kauf die sinnvollere und günstigere Variante ist.
                • (...)
                Letzteres war bei mir der entscheidende Punkt, doch fertig zu kaufen, um den Raum wenigstens etwas zu "zähmen".
                Die "Viecher" haben noch den Vorteil, man kann sie ganz einfach woanders hinstellen, bei Bedarf.
                https://www.thomann.de/de/hofa_basstrap_v2_creme_white.htm?ref=intl&shp=eyJj b3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6MiwibGFuZ3VhZ2UiOj F9&reload=1
                Zuletzt geändert von respice finem; 10.07.2024, 17:41.
                Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
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                  #68
                  Die Hörsituation des Fragestellers ist mit dem Foto in Beitrag 52 (bitte auch Spiegelung im TV genau betrachten) doch ziemlich eindeutig dargestellt.
                  Wenn dann noch die Aussagen bezüglich der Vorgaben der Partnerin und der Ansprüche/Rücksichtnahmen der Kinder dazuaddiert werden, ist doch jegliche
                  Beratung völlig sinnfrei.
                  Es gibt Situationen, die sind hoffnungslos und das hier ist so eine.

                  LG
                  E.M.

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                    #69
                    Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                    ...Es gibt Situationen, die sind hoffnungslos und das hier ist so eine.

                    LG
                    E.M.
                    Ja. (jedenfalls ohne Änderungen der Raum- bzw. Wohnsituation, die andere Aufstellung verhindert).
                    Deswegen mein diskretes "Nudging" in Richtung Kopfhörer fürs Seriöse, und LS nur als Beschallung.

                    Ändert sich die Situation, kann man das anders gestalten, es ist ja "nicht aller Tage Abend".
                    Zuletzt geändert von respice finem; 10.07.2024, 18:42.
                    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                      #70
                      Hallo

                      Zitat von AudioHatamoto Beitrag anzeigen
                      Ich habe mir jetzt einige YouTube-Videos zu DIY-Schallabsorbern angeschaut. Es gibt wirklich viele Anleitungen, und wenn man handwerklich begabt ist, kann dabei sicher etwas Gescheites herauskommen.

                      Im Prinzip müsste man […]
                      … erst mal messen.

                      ich würde eien RT30 Messung vornehmen, um zu sehen, bei welchen Frequenzen Absorber notwendig sind.

                      Ich würde auch - da folge ich Toole - die Moden ermitteln und die Tieftöner (Vollbereichs-LS oder Sub) und den Hörplatz auf Knotenpunkte stelle.

                      Passende Absorber kaufen (gibt es im Vergleich günstig und hübsch bei Artnovion oder Vicoustic)

                      Gerade bei so einem kleinen Raum würde ich nicht ausschließlich auf Absorption setzen, sondern auch auf Diffusion.
                      Von beiden Herstellern gibt es sehr gute Panels , die Absorber und Duffusor sind und gut aussehen.
                      Manche kann man über die Raumkanten montieren, dann arbeiten sie tiefer runter (bis 200 Hz)

                      Dann schauen, welche Motive zum Bespannen passen.

                      Jedenfalls:
                      Erst messen

                      LG
                      Grüße
                      :S

                      Babak

                      ------------------------------
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                      Marcus Aurelius

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                        #71
                        Hallo liebe Audio-Enthusiasten,

                        ich habe gestern mit einem Kollegen einen ABC-Vergleich der folgenden drei Lautsprecher am WiiM Amp durchgeführt:
                        1. Pioneer CS-161
                        2. Heco Meta 301 XT
                        3. KRK Rokit RP8 G3

                        Da der WiiM Pro Plus leider zum Zeitpunkt der Probehörsession noch nicht geliefert wurde, haben wir den Vergleich nicht direkt über den Streamer gemacht. Stattdessen haben wir den Klinkenausgang des Smartphones genutzt, auf dem Tidal lief, und sind damit in den Cinch-Input des WiiM Amp bzw. in die Cinch-Eingänge der Monitore gegangen. Wir hatten am Anfang der ganzen Aktion auch die Regallautsprecher direkt über den Streamer des WiiM Amps angeschlossen. Ob man mit einer Direktumschaltung einen Unterschied zwischen dem internen Streamer des WiiM Amps und der Variante, bei der man vom Smartphone in den Line-in des WiiM Amps geht, gehört hätte, weiß ich nicht. Für mich war kein Unterschied zu hören, auch wenn ich die beiden Varianten zeitlich nicht direkt hintereinander gehört habe.

                        Von der Hörposition aus haben wir uns auf den Boden gesetzt bzw. die Ohren in etwa auf Höhe der Hochtöner der Lautsprecher gebracht.

                        Ergebnis des Probehörens: Die Heco Meta 301 XT klangen relativ hell und das Gesamtklangbild war am einheitlichsten und kohärentesten. Die Basswiedergabe des Lautsprechers war nicht übertrieben laut, aber der Bass war im Vergleich zu den anderen beiden Lautsprechern am definiertesten. Auch wenn ich normal auf dem Sofa saß, hat es immer noch gut geklungen.

                        Die KRK Rokit RP8 G3 hatten eine größere Soundstage als die Heco Meta 301 XT und deutlich mehr Bass. Von der Leistung her haben sie pro Lautsprecher 100 Watt, also deutlich mehr als der WiiM Amp mit 60 Watt pro Kanal, wobei die 8-Zöller und die Tweeter separate Endstufen haben. Lauter, größer, mächtiger – so klangen die KRKs. Der Bass war jedoch teilweise nicht so definiert, undifferenziert, wummerig und verwaschen. Außerdem hat man bei den KRKs einzelne Instrumente mehr separiert voneinander gehört, was prinzipiell vielleicht positiv ist, ich aber beim Musikhören als unnatürlich empfand. Einzelne Instrumente oder bestimmte Geräusche, wie beispielsweise ein bestimmtes Becken, kamen wie Fremdkörper aus den Lautsprechern. Nicht alle diese Instrumente waren gleich laut, wodurch bestimmte Instrumente oder Sounds betont wurden. Dadurch ergab sich für mich ein inkohärentes Klangbild, das mir nicht so gut gefallen hat. Wir haben im Anschluss die KRKs stark nach innen gedreht und uns in ca. 1 Meter Entfernung ins Stereodreieck gesetzt. Dadurch wurde dieser Effekt deutlich besser. Da ich aber wohl nie in dieser Situation im Wohnzimmer Musik hören werde, macht das die KRKs für meine Wohnzimmersituation nicht besser.

                        Die Pioneer CS-161 klangen im Vergleich zu den anderen beiden Lautsprechern relativ mittig. Die Bässe waren zwar nicht laut, aber dafür relativ definiert, etwa zwischen den Hecos und den KRKs. Insgesamt klangen sie jedoch ziemlich fad. Was mir auch aufgefallen ist, war, dass man am WiiM Amp die Lautstärke deutlich höher aufdrehen musste, um die gleiche Lautstärke zu erreichen, vermutlich wegen des schlechteren Wirkungsgrades.

                        Was kann man aus diesem Test lernen?
                        1. Die aktiven KRK-Monitore klangen nicht besser als die passiven Heco-Lautsprecher. Das bedeutet aber nicht per se, dass alle aktiven Monitore in einem Wohnzimmer-Setup schlechter klingen müssen als passive Lautsprecher.
                        2. Die Pioneer CS-161 Lautsprecher klangen deutlich schlechter als die KRKs und die Hecos, woraus sich schließen lässt, dass der WiiM Amp per se gut an guten oder normalen Lautsprechern klingen kann. Mein bisheriges Hörerlebnis des WiiM Amps war durch die nicht so guten Pioneer Lautsprecher „gedeckelt“.
                        3. Auch wenn die Raumakustik in meiner Wohnküche nicht optimal zu sein scheint, war das Hörerlebnis mit den besseren Lautsprechern durchaus positiv, weshalb ich das Unterfangen, selbst ohne zusätzliche Absorber in diesem Raum eine Stereoanlage betreiben zu wollen, nicht als gänzlich sinnbefreit bezeichnen würde.
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                          #72
                          Lose Bemerkungen: Das unsterbliche "mehr Leistung" hatten wir im Forum so oft "zerlegt", daß ich dazu nichts mehr sagen will. Probleme der Monitore im Bass = relativ erwartbar bei dieser Hörsituation, und eine Andere ist ja z.Z. nicht in Sicht. DSP könnte helfen, nur ohne Messung ist das halt eine "Geschmackseinstellung". Raumakustik naja, wie soll sie sein, nach einer Messung würde man wohl "schreiend weglaufen". Subjektiv schlecht klingen muß das trotzdem nicht, insofern Lautsprecher je nach Gusto und "gut" ist's.

                          Mein posenerischer Geiz sagt, in dem Vergleich fehlen die Aiwa, ggf. kann man mit etwas DSP Einsatz doch diese "zweitverwerten"?

                          Bei der Beurteilung würde ich dazu tendieren, dem Kopfhörer zu "glauben" und nicht der eigenen Hörgewohnheit - man gewöhnt sich nämlich auch an Falsches. Andererseits, es wäre alles wieder anders in einem anderen Raum und anderer Aufstellung, das ist "der physikalische Fluch" des Abhörens über Lautsprecher.
                          Zuletzt geändert von respice finem; 12.07.2024, 20:23.
                          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                          Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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