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    #31


    Hallo Jean,
    Was und wie Du es machst, finde ich beachtlich und gar nicht mal uninteressant. Im Grunde sogar lehrreich.
    Deinen Wahlspruch teile ich,
    carpe diem.

    E.M. schrieb
    Mit Deinen Themen bist Du hier automatisch voll integriert
    Da schliesse ich mich gerne an.
    weil ich selbst nur zu den a) HiFi-Konsumenten und b) viel schlimmer noch, zu den HiFi-Dealern zähle,
    Edward, Dich sehe ich übrigens nicht als typischen (eiskalten) „Dealer“. Eher als eine Art wohlmeinenden möglichst fairen „Überzeugungstäter“ in Sachen HiFi.
    Konsumenten sind wir hier IMHO mehr oder weniger Alle.

    LG
    Bernd

    Kommentar


      #32
      An Alle; Danke für Eure aufmunternden Threads, und das es nicht böse gemeint war. Alles o.k.

      Kann heute nur kurz, wenn es besser geht, dann mehr. LG Jean

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        #33
        Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
        Hier hören alle an der Belastungsgrenze der Hardware.
        Mein Eindruck.​
        Stimmt in meinem Fall überhaupt nicht. Selbst bei sehr hohen Pegeln hat meine Anlage noch "sehr viel Luft nach oben" und das habe ich ganz bewusst so gemacht, um Musik immer mit extrem niedrigen Klirr zu hören. Selbst meine Subwoofer erzeugen bei Extremlautstärken (wie schon geschrieben machen die Membranen dann ca. 5mm Hub, 28mm sind möglich) Klirrwerte, die selbst größere HiFi-Lautsprecher bei Zimmerlautstärke im Mitteltonbereich erzeugen.

        Wenn HiFi-Enthusiasten einmal sehen würden, welchen Klirr ihre Lautsprecher erzeugen, würden sie es nicht glauben.

        Verstärkerklirr? Überhaupt kein Thema, selbst bei ganz billigen nicht.
        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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          #34
          Wer dich nicht besser kennen würde, könnte nun meinen, du lebst bezüglich HIFI den absoluten Widerspruch, David. Aber die Meisten hier kennen sicher den Grund.

          Obwohl, deine Forderung an minimalster nichtlinearer Verzerrung (gemeinhin Klirrfaktor genannt) widerspicht schon deiner Aussage, dass wir selbst im für uns maximal relevantem Hörfrequenzbereich selbst noch 1% k3 als nicht störend wahrnehmen. Für Laien: k3, die Klirrkomponente mit dreifacher Frequenz zum Originalsignal, ist besonders störend und unangenehm und wird in erster Linie von Verstärkern mit Bipolartransistorbestückung verursacht. k2, mehr von Röhren und übersteuerten MOS-FETs verursacht, kann hingegen oft als fast angenehm empfunden werden. Und noch ein Hinweis: 1% bedeutet, die Störung ist 40dB geringer als das Nutzsignal.

          Und ja, Hauptverursacher in HIFI-Ketten ist fast immer zuerst der Lautsprecher. Was ich da schon alles messen musste... selbst viele oder gerade die, 12"-Subwooferchassis zerrten schon bei etwas mehr als 80dB derart, dass sie selbst mit einem Sinus von 80Hz gefahren, deutlich ortbar waren. Sprich, sie erzeugten auch reichlich 160Hz, 240Hz.....
          Bose hat deshalb viele Subwoofer mit zwei Chassis im Push/pull-Betrieb und mit recht kleinen Langhubchassis ausgestattet, damit sie auch bei höheren Pegeln nicht ortbar sind.
          Einige Hersteller, besonders bekannt B&M (auch Silbersand) statten Chassis deshalb auch mit Hallsonden aus, die in einem Regelkreis die Membranen kontrollieren und rechtzeitig gegensteuern. Über den Preis solcher Lösungen müssen wir nicht schreiben......

          Und wie vermeiden wir auf bezahlbarerweise solche Verzerrungen am einfachsten? Wir hören leise in Nahfeld.
          best regards

          Mark von der Waterkant

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            #35
            Teilzitat aus Beitrag 34 von Mark:
            ... von 80Hz gefahren, deutlich ortbar waren. Sprich, sie erzeugten auch reichlich 160Hz, 240Hz.....
            Bose hat deshalb viele Subwoofer mit zwei Chassis im Push/pull-Betrieb und mit recht kleinen Langhubchassis ausgestattet, damit sie auch bei höheren Pegeln nicht ortbar sind.​


            Mark, war das als Witz gedacht oder bist Du immer noch vom Bose Marketing so abhängig, dass solche Sprüche kommen.

            Die Übernahmefrequenz von Bose Sub's zu den Mini-Sats (Cubes) kann schwerlich unter 200 Hz - vermutlich sogar höher - gelegen haben, wenn der Übergang einigermassen bruchlos erfolgen sollte, und damit sind sie nicht ortbar gewesen??? - Dagegen seien Klirrkomponenten anderer Sub's in diesem Frequenzbereich aber ortbar - bestimmt, dann jedoch auch das volle Signal des Bose-Subs.
            Ich hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen so ein Bose-Set vorgeführt zu bekommen - mit das Übelste, was ich mir je freiwillig angehört habe und die verlangten in den 1980'ern 1300 DM dafür. Da gab es von Marken wie MB Quart, quadral, ELAC, Dynaudio etc. schon richtig gute Kompaktlautsprecher auch für weniger Geld).

            LG
            E.M.

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              #36
              Ja, Bose hat grauenhafte Systeme, z.B. das alte 3-2-1-System. Musste ich mal von einem Pianisten zurücknehmen, der auch entsetzt war. Aber die aufwendigeren Systeme, kosteten damals so ab 3000-4000 Euro, sind andere Kaliber. Die Satelliten dazu waren trotzdem Brüllwürfel. Doppelcubes, die so ab 150 Hz anfingen. Da hörte der SW schon längst auf. Mit den kleinen Cubes hatten unsere Kunden damals den maximalen WAF. Und darum ging es.

              Auch viele B&O-Aktivlautsprecher, preislich nochmal eine ganz andere Liga, setzten bei vielen Beolabs (6000, 8000...) auf kleine, recht einfache Breitbänder, die weit oben durch Kalottenhochtöner unterstützt wurden. Ohne den Beolab 2 (SW) absolut bassarm. Und auch Loewe baute extrem schmale Alusäulen mit recht kleinen Chassis. Nichts davon konnte mich wirklich überzeugen.
              Aber sehr viele Kunden waren zufrieden. Ist die Frau glücklich, ist der Haussegen gerettet. Sprich WAF ist oft wichtiger als perfekter Klang.
              Hat David sein Hochleistungssystem im Wohnzimmer? Würde es seine Frau zulassen? Du hast unglaublich Glück, eine Partnerin zu haben, die ein HIFI-Vorführraum mitten im Haus zulässt.

              Was hatte ich so alles, als ich allein lebte? Genau, Canton, MB Quart, Spendor, B&W...... Brauch ich das heute noch, zumal ich immer noch preiswert an extreme Lautsprecher komme? Nö, absolut nicht.
              best regards

              Mark von der Waterkant

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                #37
                Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                ...Und wie vermeiden wir auf bezahlbarerweise solche Verzerrungen am einfachsten? Wir hören leise in Nahfeld.
                Auch laut ist im Nahbereich, mit vernünftigen Lautsprechern, verzerrungsarm möglich (nur nebenbei für die stillen Mitleser).
                Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

                Kommentar


                  #38
                  Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                  Einige Hersteller, besonders bekannt B&M (auch Silbersand) statten Chassis deshalb auch mit Hallsonden aus, die in einem Regelkreis die Membranen kontrollieren und rechtzeitig gegensteuern. Über den Preis solcher Lösungen müssen wir nicht schreiben......

                  Und wie vermeiden wir auf bezahlbare Weise solche Verzerrungen am einfachsten? Wir hören leise in Nahfeld.
                  Ist auch viel besser für das Gehör ......

                  Wer den Endkick braucht, kann sich hier beraten lassen .

                  Bundeswehr, Luftwaffe, Alarmstart, Alarmrotte, Eurofighter, Kampfjet, Jet, Bayern, Flugzeug, Neuburg an der Donau, Nachbrenner




                  Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 26.05.2024, 15:05.
                  Die Audioeigenschaften basieren auf der Tonaufnahme, der durch das Betriebssystem bestimmten Geräteleistung und den bestehenden Netzwerkbedingungen. Die Wahl der Lautsprecher, Kopfhörer sowie die Hörbedingungen beeinflussen die allgemeine Audioqualität.

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                    #39
                    Mark #34

                    Das weiß ich doch alles und ich spreche in Bezug auf übliche HiFi-Lautsprecher nicht von Klirr im einstelligen Bereich, vor allem im Bassbereich kann es da schon recht "heftig" werden, die sind in dieser Hinsicht kaum besser als die Subwoofer die du erwähnst. Aber schon richtig, der Mensch ist ohnehin fast "taub" was das betrifft.

                    Wie auch immer, "lustig" ist in jedem Fall, dass über Verstärker- oder gar Kabelklang (und Ähnlichem) diskutiert wird und dazu (ohne es zu wissen) mit Lautsprechern abgehört wird, die verzerren (linear und nicht linear), dass man sich beim Messen nur an den Kopf greifen kann. Vor allem wenn sie nicht raumangepasst sind - also "HiFi mäßig".

                    Der "Wahnsinn" den ich betreibe ist wieder anders, denn ich versuche dabei etwas zu verwirklichen, das weit außerhalb von dem ist man zum Musikhören wirklich braucht (schon gar nicht bei üblichen Lautstärken). Mit interessiert das einfach.
                    Gruß
                    David


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                    Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                    Kommentar


                      #40
                      #30 Hallo Mark,

                      Du hast es wieder genau getroffen.

                      Bose 2.1 hatte ich bei Freunden in München (80er Jahre) oft gehört und war positiv überrascht aber damals war ich voller Vorurteile gegen so etwas. Denn Hi-FI musste damals groß sein.

                      Mein DIY ist im Grunde Bose ähnlich. Ein PC-Soundsystem 2.1 kombiniert mit

                      zwei Ein-Watt Verstärkern und hochwertige Breitbandlautsprecher parallel dazu.

                      Viele was Ihr vorher geschrieben habt von Nahfeld, Klirr (1% 40 DB leiser) Raummoden kleiner Räume, Hör-3-Eck und Position ist so gut zu meiner Erfahrung passend.

                      Für die Händler von Hi-Fi und Tonträgern habe ich vollstes Verständnis das Sie Ihr Wissen mit "Blood, Swear, & Tears" erworben haben und zu recht verteidigen.

                      Bei Dir gesellt sich zu B,S,&T noch eine positive Offenheit dazu.

                      B,S,&T war auch mein beruflicher Weg und wetterte gegen weiche Kontaktlinsen und Fertigbrillen und stellte sogar Freundschaften dafür in Frage mit hitzigsten Debatten.

                      Ich tippe hier gerade mit einer Fertigbrille auf meiner Nase und kenne Risiken & Nebenwirkungen und deren Behebung.

                      LG Jean

                      Kommentar


                        #41
                        Jens, hast du schon je akustische Messungen gemacht? PC verwendest du ja, somit bräuchtest du nur noch ein Messmikrofon. Und dann erfährst du, was wirklich Sache ist. Alls was irgendwo geschrieben steht, muss nicht stimmen (und tut es auch fast nie).

                        Meine Ansicht dazu: wer sich ernsthaft mit der Musikwiedergabe beschäftigt, der kommt um's Messen nicht umhin. Alles Andere ist "Irgendwas".
                        Gruß
                        David


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                        Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                          #42
                          Zitat von David Beitrag anzeigen
                          Jens, hast du schon je akustische Messungen gemacht? PC verwendest du ja, somit bräuchtest du nur noch ein Messmikrofon. Und dann erfährst du, was wirklich Sache ist. Alls was irgendwo geschrieben steht, muss nicht stimmen (und tut es auch fast nie).

                          Meine Ansicht dazu: wer sich ernsthaft mit der Musikwiedergabe beschäftigt, der kommt um's Messen nicht umhin. Alles Andere ist "Irgendwas".

                          Da liegen wir ziemlich auf einer Linie.

                          Da gebe ich Dir nämlich (fast) absolut recht, solange es um Musikwiedergabe geht jedenfalls.
                          Denn Musik (als Liebhaberei oder Beruf) und Musikwiedergabe, das ist nicht unbedingt dasselbe:

                          Wenn sich jemand intensiv nicht nur theoretisch mit Musik beschäftigt, macht er möglicherweise entweder selbst aktiv Musik oder hört gerne Musik. Das kann im Konzert sein, das kann aber auch Wiedergabe zu Hause beinhalten, per Radio, von einem uralten Plattenspieler, den er vielleicht mal vor Urzeiten „preiswert“ über einen „Lesering“ erworben hat, oder auch über eine mehr oder weniger teure HIFi-Anlage, die sein Wohnzimmer oftmals eher „verschandelt“ als zum „Schöner Wohnen“ beiträgt.

                          Solange Jemand damit glücklich und zufrieden ist (z.B. Kunde und gleichgesinnter Freund von Edward ), ist für ihn im Grunde Alles in bester Ordnung und er sollte sich erst gar nicht (weiter) mit der eigentlichen Musikwiedergabe, wie das unter HiFi-Freaks üblich ist, und mit der zugehörigen - häufig hauptsächlich werbefinanzierten - „Fachpresse“ zu beschäftigen anfangen.

                          Denn sobald der dort verbreitete Virus ihn ergreift, läuft er große Gefahr, in einen Optimierungswahn hinein infiziert/gezogen zu werden, der ihn über eine Menge teilweise sogar scheinbar plausibler Scheinwahrheiten (auch wiederum der sogenannten „Fachpresse“ ) dazu verführen kann, nicht unerheblich viel Geld, Zeit und Engagement zu investieren. Dabei wird oft mit jeder „Verbesserung durch eine Neuanschaffung“ ein vorübergehender Zustand des Glücksgefühls erreicht, aber der Virus nagt weiter und die damit verbundene G-Z-E-Spirale findet oftmals erst ein Ende, wenn die Partnerin ein Machtwort spricht oder das Hobby „Musikwiedergabe bei bestmöglichem Klang“ nach vielen kleinen Enttäuschungen dann letztendlich doch noch an Schwung verliert.

                          Aber es gibt ein paar probate „Heilmittel“, die den Virus in vernünftigen Grenzen zu halten helfen können, und das sind in erster Linie vernünftig angewandte Messungen im Hörraum und vernünftig eingesetztes DSP .

                          Klingt es (ganz nach Geschmack) gut, obwohl diese Messungen etwas Anderes suggerieren, ist das dennoch akzeptabel, solange man auch akzeptiert bzw Jemandem egal=Wurst ist, ob er annähernd das hört, was die ursprüngliche Intention bei der Aufnahme war.

                          Will Jemand aber gezielt das mögliche Optimum aus seinem Datenträger herausholen, dann kommt er imho in der Tat nicht darum herum, Deinen Vorschlägen zu folgen.

                          Spassgewinn durch Erfolg ist dabei fast garantiert.

                          Nur absolute Perfektionisten werden wahrscheinlich auch hier „kein Ende finden wollen“.

                          Bei Dir sehe ich da tatsächlich auch weiterhin eine Gefahr, aber wenigstens bist Du Dir selbst dessen auch bewußt.




                          LG
                          Bernd

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                            #43
                            #41, #42 '#36#42 Tatsächlich habe ich mir schon auf Soundimports Messmikrofone ab 40 - 120 € angeschaut. und überlege. Software/Hardware Tipps wären sehr nett.

                            Zum Klirr bei meiner Anlage habe ich folgendes zu sagen.

                            Ich vermute starken Klirr, der mich aber nicht stört (Alterstaubheit vermutlich). Aber das nehme ich für diese unglaubliche Auflösung und Räumlichkeit der Instrumente in kauf.

                            So ein Hörerlebnis hatte ich noch nie und nach einer Messung wäre ich wahrscheinlich nicht am Boden zerstört. Vielleicht ist das das Geheimnis, die Kröte zu schlucken um

                            besseres zu erhalten, nach dem Motto man kann nicht alles haben.

                            An Mark; warum hat Bose denn nie versucht das Problem der Satelliten, mit Open Baffle zu lösen? An Bose Besitzer vielleicht einen Bastelempfehlung.

                            An Palisanderwolf; freut mich, und volle Zustimmung. Weniger ist manchmal mehr. Oft zitiert hier und sehr war. Plattenempfehlung: Genug ist nicht Genug-1977 Konstantin Wecker

                            LG Jean

                            Noch eine audiophile Empfehlung von mir. Klaus Doldinger 68 In Amerika, sowie Cross Collateral und Looking Thru 73 und

                            Volker Kriegel 68 With a little Help from my Friends, die ich allen rate die noch zu wenig audiophilen Jazz hören, dann diese Platte führt von den Beatles zum Jazz,. MPS Records

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                              #44
                              Kommen wir zurück zur Anfangsfrage: gibt es einen unbedingten Zusammenhang zwischen Verstärkerleistung und Lautsprecherbelastbarkeit? Ähm, nö, eher nicht. Für Laien schwer nachvollziehbar. Mit schlecht designten schwachen Verstärkern kann man selbst Lautsprecher für extreme Leistung zerstören, Stichwort klipping. Wird ein Verstärker über seine Leistungsgrenzen hinaus übersteuert, werden beispielsweise von einem Sinuspuls die Spitzen gekappt. Das führt zu hohen Klirranteilen, die mal eben die Hochtöner auch von großen Lautsprechern zerstören können. Bessere Verstärker haben da entsprechende Schutzelemente, die das verhindern. Bei ganz schwachen Verstärkern reichen die Leistungen der Spannungsversorgungen schon mal nicht, um all zu großen Schaden anzurichten.
                              Ich fing damals mit einem kleinen Verstärker an, der bestenfalls 2x5W hatte, eher noch weniger. Daran angeschlossen ein Paar Saba Zweiwegeboxen. Klang eigentlich recht gut. Nur so als junger Teenager wollte ich mehr und war der Überzeugung, dass mehr Leistung mehr Klang bringt. Also baute ich einstweilen einige Verstärker. Dazu ein sehr potentes Netzteil mit riesengroßen Transformator. Klangen die Saba nun besser? Nö, da half auch noch soviel Einbildung nix. Also neue Boxen. Canton Dreiweger, boah, klang gleich viel....tja, was eigentlich? Ach ja, mehr Tiefbass.
                              Als Auszubildender im Radio- und TV-Handwerk kam ich schon früh an Verstärker und Receiver mit höherer Leistung. Z.B. kaufte ich billig von unserer Firma einen hochgeheizten Körting-Receiver. 2x50W rms (TA220). Eine der beiden Endstufen war zerstört, wie auch immer. Für mich ein Leichtes, die zu reparieren. Und ja, klang genauso gut wie meine selbstgebauten. Was sonst. Denn schon früh erkannte ich, dass zuerst der Hörraum stimmen muss, dann die Lautsprecher dazu passen müssen und natürlich die Hörposition korrekt eingenommen werden muss.
                              Und DAS war dann mein Experimentierfeld. Auch größere Luxman und Kenwood-verstärker, die ich z.T. auch länger besaß, konnten da nichts dran ändern: der Verstärker war nahezu irrelevant bezüglich Klang.

                              Später hatte ich dann diverse Denon-Boliden. Nicht weil ich glaubte, die würden klangliche Vorteile bringen. Sondern einfach aus Bedienungsgründen, der Haptik und Optik wegen.

                              Der große HIFI-Altar sollte aus meinem Wohnzimmer verschwinden, besonders als meine Freundin bei mir einzog. Die Mega-Boliden nervten da besonders. Auch die Bedienung war für meine Freundin eher unpraktisch. Also kaufte ich einen modernen, kleinen Yamaha-Receiver, der faktisch alles automatisch machte, mit der TV-Fernbedienung (ARC, CEC....).
                              Und die vielen großen Verstärker? Verkauft, verschenkt oder dümpeln noch im Keller rum.

                              Messtechnik? Ja, habe ich reichlich. Und brauche ich sie noch in meinem Wohnzimmer? Mehr als die automatische Einmessung des kleinen Yamahas ausrichtete, brauch ich nicht mehr. Zu starke Raummoden beseitigte ich durch die Beseitung meiner großen Subwoofer. Zuletzt flog ein Teufel S5000SW raus. Viel zu potent. Ein kleiner Yamaha mit 8"-Chassis soll nun nur etwas Tiefbassunterstützung liefern. Und siehe da, alle nervigen Raummoden sind weg. Die kompakten Nubert Nulines reichen fast immer allein. Auch die Adam Audio am Schreibtisch ("schweben" mittels variablen Studioständern etwas über Ohrhöhe auf die Ohren angewinkelt) brauchen keinen SW, obwohl die untere Grenzfrequenz bei 50Hz liegt. Mein Wohn- (und Arbeitszimmer) ist relativ überbedämpft, das macht es nochmal einfacher.

                              Raumodenprobleme kommen oft durch zu hohe Ansprüche an Volumen, Tiefbassforderung und Lautstärke. Einfach bescheidener sein, dann klappt es oft deutlich einfacher mit dem Klang. Zwei große Standboxen bringen meist viel mehr Probleme als sie lösen.
                              best regards

                              Mark von der Waterkant

                              Kommentar


                                #45
                                Zitat von Jean Beitrag anzeigen
                                An Mark; warum hat Bose denn nie versucht das Problem der Satelliten, mit Open Baffle zu lösen? An Bose Besitzer vielleicht einen Bastelempfehlung.
                                Moin Jean,

                                Bose hat so zeimlich alles probiert. Keine HIFI-Firma hat wohl mehr rumexperimentiert als Bose. Die hatten zeitweise an die 2000 Ingenieure. Die eigentlichen Produkte sollten aber immer recht einfach sein und die Systeme wurden oft in Mexiko gefertigt. Bose ist auch bekannt für porfessionelle Headsets, besonders von Piloten genutzt. ANC, also aktives Noisecancelling, ist zuerst von Bose entwickelt wurden.
                                Würde Bose Open Buffle nutzen, könnte man die lächerlichen Breitbandchassis sehen, wäre dann wohl doch zu peinlich.
                                best regards

                                Mark von der Waterkant

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