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Frage zu Reußenzehn Phono Vorverstärker

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    Frage zu Reußenzehn Phono Vorverstärker

    Hallo,
    ich benötige mal euren Rat.
    zzt. Habe ich einen guten Phono Vorverstärker von Trigon, den Vanguard 2. Nun habe ich einen Reußenzehn Phono Preamp MK 2 angeboten bekommen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät. Würde sich ein Wechsel lohnen?​
    ich habe zzt. ein Hana MC Tonabnehmer.

    #2
    Bedenke Röhren sind Verschleißteile , Halbleiter rauschen weniger und müssen nicht geheizt werden ......
    Die Audioeigenschaften basieren auf der Tonaufnahme, der durch das Betriebssystem bestimmten Geräteleistung und den bestehenden Netzwerkbedingungen. Die Wahl der Lautsprecher, Kopfhörer sowie die Hörbedingungen beeinflussen die allgemeine Audioqualität.

    Kommentar


      #3
      Moin robbitobbi....,

      was ist der Unterschied zwischen dem Trigon und dem Reußenzehn Phonopreamp? Der eine ist ein recht unscheinbarer Halbleiterverstärker, der recht umfangreiche Einstellmöglichkeiten zulässt und dessen Eigenschaften über jeden Zweifel erhaben sind. Der Dynamikumfang geht weit über das hinweg, was Tonabnehmer im Zusammenhang mit der Vinylabtastung vermögen. Was will man mehr?
      Der Reußenzehn ist ein optischer Eyecatcher, die Röhren arbeiten im linearen Bereich, so dass zu erwarten ist, dass auch dieser Verstärker weit über das hinausgeht, was man braucht, um die maximal 55dB bei der Vinylabtastung zu realisieren, ohne das hörbare Verzerrungen (sowohl linear als auch nichtlinear) erkennbar werden.
      Beide Preamps können mit Sicherheit die RIAA-Entzerrung vollumfänglich gewährleisten. Die Hoffnung, dass sowas ähnliches wie ein typischer Röhrenklang aus dem Reußenzehn kommt, kann man vergessen, wenn man rein akustisch analysiert. Da das Auge "mithört", meint man einen "wärmeren" Klang vernehmen zu können. Messtechnisch zeigen die Reußenzehns aber keine Auffälligkeiten, sprich, der berühmte k2 (harmonische Verzerrung erste Harmonische) bleibt sehr niedrig.

      Also, was den Klang betrifft würde ich keine Wunder erwarten. Optisch ist der Reußenzehn natürlich eine Show, besonders in verchromt oder gar in vergoldet.

      Und nein, wegen Verschleiß würde ich mir keine Gedanken machen, soviel Platte hört man kaum, als dass die ECC83 hörbar den Geist aufgeben. Ich habe selbst viele, viele Jahre mit einer Bandmaschine gehört, die im Wesentlichen mit ECC83 bestückt war. Da musste ich eher den Wiedergabekopf erneuern.
      Übrigens, Revox/Studer hat schon Ende der 19sechziger voll auf Transistoren bei ihren Bandmaschinen gesetzt, wird schon seine Gründe haben, wenn die eher Transistoren der BC-Reihe vertrauen (B76 ect), als den Röhren (z.B. in der Studer PR36). Weil Röhren sehr viel mehr teure Peripherie brauchen, wurden sie einfach zu teuer.
      Zuletzt geändert von Observer; 27.04.2024, 07:19.
      best regards

      Mark von der Waterkant

      Kommentar


        #4
        Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
        Ich selbst bin mit dem Trigon überaus zufrieden. Er macht imho Alles richtig. Aber wenn Du gerne mal diesen Augenschmaus mit Röhre hättest, brauchst Du Dich dafür nicht zu entschuldigen. Auch nicht vor Dir selbst. Hauptsache, er gefällt Dir.

        Das „Nadelöhr“ ist hier eh die Schallplatte.

        LG
        Bernd
        Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 27.04.2024, 08:51.

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          #5
          würde es sich lohnen? als designobjekt ja, funktionell nicht, glimmt halt schön am hifialtar. das kann ein habenwollen auslösen, das aber sicher nicht technisch begründbar ist.
          ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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            #6
            Zitat von longueval Beitrag anzeigen
            würde es sich lohnen? als designobjekt ja, funktionell nicht, glimmt halt schön am hifialtar. das kann ein habenwollen auslösen, das aber sicher nicht technisch begründbar ist.
            Rischtisch!

            Ist halt Hobby.
            Rein technisch gesehen ist Schallplatte ein „Anachronismus“ und man lässt besser die Finger davon. Aber mir bringt‘s Riesenspass.
            Und warum dann nicht auch noch was fürs Auge, wenn Jemand das auch noch möchte?

            Ich nehm mal einfach den Wein zum Vergleich:
            der Säufer schluckt alles, ohne Sinn und Verstand.
            Der Verkoster braucht nur einen „ Fingerhut“ , benetzt gerade mal Zunge und Gaumen und schluckt nur was sich nicht vermeiden lässt. Den Rest spuckt er aus.
            Der Geniesser tut alles in Maßen, aber braucht halt auch sein Ambiente.
            Carpe Diem!

            LG
            Bernd
            Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 27.04.2024, 09:31.

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