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  • Uwe JAM
    antwortet
    Ich habe CDs von Madonna, Sting, M.Jackson und R.Waters in Q-Sound und deshalb suchte ich zum Q-Sound das Netz ab...
    Da kam ich dann u.a. zur Seite vom PS - Audio Chef Paul McGowan....
    In seinem Q-Sound Artikel läßt er dann ein paar Querverweise zur "räumlichen Musikdarstellung" fallen.
    Mit den Infos kann ich mir ganz gut ein Spiegelbild von meinen Erlebnissen zusammenpfriemeln.
    .....heute werd ich wohl wieder etwas besser schlafen
    Danke für euren bisherigen Input!

    Wen es interessiert, anbei die Ergebnisse meiner Recherche.

    Qsound is a technology intended to reproduce surround sound with only two speakers. The results can be rather spooky. Sonic images appear in 360˚ patterns around the listening position. That's quite remarkable given their two-channel source. The classic example of Qsound is Roger Water's Amused To Death. If you've never heard this work on a decent stereo system it's worth the purchase just to experience surround sound from your stereo. There's a catch. Qsound only works for one person at a time. That person must be seated dead center between the speakers to appreciate the surround effects. Move off-center even just a bit and we get standard stereo again. According to the Wikipedia article: "QSound is essentially a filtering algorithm. It manipulates timing, amplitude and frequency response to produce a binaural image. Systems like QSound rely on the fact that a sound arriving from one side of the listener will reach one ear before the other and that when it reaches the furthest ear, it is lower in amplitude and spectrally altered due to obstruction by the head. However, the ideal algorithm was arrived at empirically, with parameters adjusted according to the outcomes of many listening tests." That's correct but a much simpler way to understand what's going on would be to focus on phase differences, which is what Mathew Polk and his team at Polk Audio did years before in their SDA products. Using cross-connected stereo speakers and an additional set of midrange drivers, a bit of out of phase left was fed into the right channel's "dimensional" drivers, and vice versa—the stereo width was extended beyond the room boundaries because the left ear got a slightly delayed out of phase signal from the right channel, and so on. The same technique called Interaural Crosstalk has been applied in multiple ways: Ambiophonics, Carver's Sonic Hologram generator, among the many. Essentially, all these systems were precursors to what today we use to direct sound in big PA systems so every seat gets the same image and at the same amplitude. There's a lot more than just two dimensions possible with 2-channels of audio. Just ask any audiophile about depth, width, and height for starters.

    https://au.polkaudio.com/discover/sda-technology

    https://www.analog-forum.de/wbboard/...ica-interesse/

    Bob Carver hat darauf ein Patent - https://patents.google.com/patent/US4218585
    Im Grunde geht es um InterAural Crosstalk.


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  • longueval
    antwortet
    bei den flächenstrahlern vermute ich zweierlei

    1. die stärkere bündelung nach vorne durch die fläche
    2. phasenverschobene und zeitverschobene reflexionen von hinten

    zweiteres erzeugt bei gewissen frequenzen schwebungen



    diese schwebungen treten aber nicht genau zeitgleich auf, sondern sozusagen im "ausklang". und noch dazu frequenzselektiv in
    einem fast zufälligen muster.

    das erklärt übrigens auch, warum sie im mittel und hochton auch überaus aufstellungskritisch sind. sie hören sich nach aufstellung verblüffend anders an.
    viel deutlicher wird das nachvollziehbar, wenn man sie einzeln in mono hört. mein erlebnis damit beschrieben.
    Zuletzt geändert von longueval; 04.04.2024, 09:43.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von Observer Beitrag anzeigen
    ...HIFI darf nie perfekt und vollendet "klingen". Denn dann hört der "Suchende" auf zu suchen und kauft nichts Neues.
    Das ist bei mir genau der Fall Perfekt und vollendet vielleicht nicht, aber mehr als gut genug für meine Anforderungen.
    Wenn ich was kaufe, ist es mal eine CD oder eine Bluray (ja ich weiß, ist gruftimäßig, aber was ich habe, das habe ich).

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  • respice finem
    antwortet
    Sag ich doch, naher Direktschall plus Hall (s. Aufstellung der "Mimik").

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  • David
    antwortet
    Uwe schrieb am Beginn dieses Threads:

    Oder aber hat gar Erklärungen für diese sagenhafte Räumlichkeit die damit dargestellt wird.​
    Wenn alles "mit rechten Dingen zugegangen ist", dann nicht.

    Denn:
    Es gibt keine Möglichkeit, Lautsprecher zu konstruieren, die besonders räumlich klingen. Bitte wie soll das technisch gehen???

    Die "Räumlichkeit" bei der Stereowiedergabe entsteht vor allem durch die Aufnahme und dazu noch durch möglichst optimale LS-Aufstellung, Symmetrie und Hören im Sweetspot.

    Ganz weit entfernt vielleicht noch durch möglichst punktförmige Schallabstrahlung im Mitteltonbereich. Aber welche Lautsprecher sind darin schlecht?
    Und wo gibt es heute noch E-Audiokomponenten mit schlechter Kanaltrennung? Selbst die billigsten Geräte bieten hier weit mehr als notwendig.

    Ende! Das war's.

    ----------------------------------------

    "Mehr vorgegaukelte (!!!) Räumlichkeit" bei der Wiedergabe von Stereoaufnahmen könnte nur entstehen, wenn man weitere Lautsprecher verwendet, denen man (loser Gedanke!) Hallsignale zuführt. So etwas gab es schon zu Zeiten der Quadrofonie.

    Vielleicht war es gar nur das?

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  • Observer
    antwortet
    Meine Freundin würde wieder mutmaßen, dass ich da einer VT unterliege. Aber meine Vermutung: HIFI darf nie perfekt und vollendet "klingen". Denn dann hört der "Suchende" auf zu suchen und kauft nichts Neues.

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  • David
    antwortet
    Die für mich klanglich beste Musikwiedergabe habe ich weder in HiFi-Geschäften, noch bei Vertrieben und schon gar nicht bei HiFi-Messen gehört, ebenso nicht bei den üblichen HiFi-Enthusiasten zuhause, sondern immer nur bei DIY-Leuten, die genau wussten, worauf es wirklich ankommt. Selten hat das gut ausgesehen und manches davon war für mich sogar von der Machart her furchtbar, aber wie gesagt.....

    In meinem eigenen Geschäft war es nicht viel besser. Wenn alles gepasst hat, gab es durchaus guten bis sehr guten Klang und den (für mich) allerbesten mit großen Flächenlautsprechern, aber an das was ich bei den "wissenden Bastlern" gehört habe, kam es auch nicht heran.

    Die "HiFi-Gläubigen" reden ständig von Geräteklang, Kabelklang und den tollen Auswirkungen von irgendwelchem Zubehör. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einer von den DIY-Menschen von so etwas gesprochen hat. Überhaupt war die gesamte (Aktiv-) Elektronik so gut wie kein Thema. In sehr vielen Fällen hat man die Verstärker nicht einmal gesehen, weil sie in einem Kasten untergebracht waren, der nur geöffnet wurde, um sie ein- und auszuschalten.

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  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von Observer Beitrag anzeigen
    Ich spreche schon bei fast allem von Bose, sehr viel von B&O und so einiges von Teufel (und Co) nicht mehr von HIFI. Da geht's fast nur noch um spezielle Schallverteilung um den Raum mit "Klang" zu füllen. Stereophonie im engsten Sinne ist all das schon lange nicht mehr. Bei den Aufnahmen gab es eindeutige Pflichten, die darauf zielten in "normalen" Stereosystemen wiedergegeben zu werden. Bei Kinosound werden entsprechende Surround, ATMOS usw vorrausgesetzt. Jetzt kommen da immer mehr Hersteller/Vertreiber mit Wellenfeldsystemen und ähnlichem.
    Dafür wurden die Aufnahmen aber nie abgemischt.

    Ich nenne das Effekthascherei. Kann ja gefällig klingen, ist aber selten im Sinne der Aufnahme-Tonis.

    Und an PETechnology hat da schon erst recht nie einer gedacht.
    Stereo ist auch Effekthascherei, wenn auch anderer Art als bei den von Dir genannten.

    Selten habe ich den Stereo-Effekt, räumliche "Definition" und eine vernünftige, scharf definierte Mitte selbst bei hochgerühmten Händlern gehört, wobei sie meist teuerste Anlagen speziell aufgebaut und angeboten hatten. Da hat mich dann auch deren „ das hört man doch“ oder „was, das hören sie nicht?“ nicht beeindrucken können.

    Lediglich die „Geithains“ haben mich klanglich wirklich beeindruckt und meine Gradient Revolution ist es dann geworden, denn die hat mich - ganz unprätentiös daherkommend - endgültig überzeugt.
    Allerdings hätte ich mir die Lautsprecher von Oliver dipol-audio audio , oder David, obwohl von Spinnern wie „Charly“ sehr wahrscheinlich als Spinner und „Bastler“ eingeordnet, ohne weiteres nur aufgrund der Messdaten kaufen können, ohne sie jemals vorher gehört zu haben.

    Was ich natürlich trotzdem nie getan hätte, weil ich, selber Spinner der ich bin, Lautsprecher grundsätzlich auch immer unbedingt vorher in meinem eigenen Hörraum in Ruhe gehört und durchgetestet haben wollte.

    Aber ich glaube durchaus zu verstehen, was Du meinst, und darin sind wir dann weitestgehend einer Meinung.

    LG
    Bernd

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  • Jolpe
    antwortet
    Im Hifi Forum auf Seite 4, hat es ein Tontechniker ganz gut erklärt, er hat einfach die Weiche nach Gehör eingestellt, und viele Frequenzbereiche einfach weggelassen. Was anscheinend das Gesamtklangbild nicht gestört, alles in allem halt gesoundet ohne Ende....
    danke Uwe Jam für das Bild, die Endstufe hatte ich tatsächlich mal verbaut...

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  • Observer
    antwortet
    Ich spreche schon bei fast allem von Bose, sehr viel von B&O und so einiges von Teufel (und Co) nicht mehr von HIFI. Da geht's fast nur noch um spezielle Schallverteilung um den Raum mit "Klang" zu füllen. Stereophonie im engsten Sinne ist all das schon lange nicht mehr. Bei den Aufnahmen gab es eindeutige Pflichten, die darauf zielten in "normalen" Stereosystemen wiedergegeben zu werden. Bei Kinosound werden entsprechende Surround, ATMOS usw vorrausgesetzt. Jetzt kommen da immer mehr Hersteller/Vertreiber mit Wellenfeldsystemen und ähnlichem.
    Dafür wurden die Aufnahmen aber nie abgemischt.

    Ich nenne das Effekthascherei. Kann ja gefällig klingen, ist aber selten im Sinne der Aufnahme-Tonis.

    Und an PETechnology hat da schon erst recht nie einer gedacht.

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  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von Observer Beitrag anzeigen
    Oh, er ist noch in Erinnerung, dieser Thread. Interessant, gell? Schon vor 15 Jahren gingen die VTs viral. Ist doch toller Stoff für uns, wenn's mal nix mehr zu diskutieren gibt.....
    Nur, es hat eigentlich nichts mehr mit HIFI zu tun......
    .

    Oder vielleicht doch?

    Da ist zum Beispiel von „ANIMA“ die Rede.

    Wir „technisch orientierten Goldohren“ hier würden das z.B. ganz einfach als „ Zusammenspiel ordentlich konstruierter LS mit dem Raum bei hinreichend guter Raumakustik und elektronischer Restoptimierung mittels DSP oder Dergleichen“ übersetzen.

    Und in der Praxis auch so umsetzen.

    LG
    Bernd

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  • Uwe JAM
    antwortet
    Jolpe​ # 25

    Das war das legendäre Infinity CS1Kappa, 3 Wege System mit einem 16"x9" Bass, 4" Mitteltöner und dem Emit Kappa Folienhochtöner.
    Das Ganze dann noch über die hk CA260 angesteuert - dann war man zur damaligen Zeit im Himmel (Auto-[Hifi])

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Infinity CS-1 Kappa_mit_Emit_01.jpg
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Größe: 472 KB
ID: 693043 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: hk_CA260_01.jpg
Ansichten: 333
Größe: 686 KB
ID: 693044
    Der Klang stand der Kappa 7 von der Heim - Hifi Linie um nichts nach.
    Mir gefiel es und auch den Juroren bei den Wettbewerben, soll aber nicht heißen........

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  • longueval
    antwortet
    wenn ich verdacht schöpfen sollte, würde ich annehmen, dass das ganze system was von einer spatialschaltung hatte, dass dann durch die unübliche lautsprecherplatzierung auf indirekten schall setzte um den klang von den lautsprechern zu lösen. wie er das genau gemacht hat, weiß ich natürlich nicht.

    bastellösung nur als beispiel



    nur mal um die richtung anzudeuten
    Zuletzt geändert von longueval; 03.04.2024, 09:50.

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  • respice finem
    antwortet
    Wo sie passen, kommen sie durchaus noch zum Einsatz, bspw. bei der Genelec SAM Serie.

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  • Jolpe
    antwortet
    Im Car HiFi Bereich, waren diese ovalos halt oft der Problemlöser in Fahrzeugen wo halt hinten max. 16 cm Bässe reinpassten, siehe die alten Kappasysteme, im normalen HiFi ist oval heute noch ein Exot, könnte man nur vermuten….runde Löcher sind einfacher in der Produktion….kann mich aber selber wenn ich ehrlich bin nicht mehr an den Kappa Klang erinnern, zu lange her

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