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Die Wärmepumpe - ein Lehrstück

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  • longueval
    antwortet
    dieses 2stufendings wäre echt was für mehrparteienhäuser
    das technische problem bei großbauten ist nämlich auch der leitungsverlust. jekleiner die temperatur auf strecke, desto kleiner der verlust.
    weiters
    der platz usw wär durch die ehemaligen thermen vorgegeben. bei mir wär das nicht das problem, weil heizzentrale fürs ganze haus. vorteil bei mir, die verrohrung im stiegenhaus wär schon vorhanden.. wie gesagt, interessante lösung für mehrparteien häuser. werd ich beobachten. der prototyp steht in innsbruck.
    warmwasser wär übrigens prinzip strom durchlauferhitzer in jeder wohnungsstation mit 30l boiler.
    in österreich gibts keine kohlekraftwerke, wir haben 65% erneuerbare, hauptsächlich wasserkraft.
    drehstrom wär, wegen der eherde auch schon in jeder wohnung.
    das gejammer der profi pessimisten, geht nicht im wohnbau groß, wär damit auch gedingst. (angst wegen vebtihui auf jedem balkon, der lärmt) und nicht überall kann man tief bohren.)
    in scandinavien hängen solche systeme übrigens an fernwärme rückläufen, wenn der primäranschluss wegen kapazitätsgründen nicht mehr geht.
    da hängen zb schule und gemeindezentrum usw. an der großhackschnitzel direkt, und die siedlung am rücklauf aufgejazzed durch kleine wärmepumpen ohne außenstation.
    Zuletzt geändert von longueval; 21.03.2024, 16:38.

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  • Gerry
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    das gehtr auch mit heizkörpern, so sie groß genug sind, vorzugsweise 3er. nicht überall, zb im altbau kann oder will man den boden aufreißen.
    Nee, bloß nicht im Bestand den Boden aufreißen, dass funktioniert nur bei Neubau. Das wird die Bodenplatte in eine Dämmwanne gegossen.

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  • FrankG
    antwortet
    Wenn man das neu baut, gibt es fast keine Alternative zur WP.

    Aber von ÖL oder Gas das umzustellen kann recht kompliziert werden.
    Das fängt bei der Stromversorgung an und hört beim Wärmebedarf des Hauses auf.
    Der Stromnetzbetreiber hat beim Umbau auch mitzureden.
    Durch die Nutzungsänderung, kann der das großzügig durchwinken, oder auch verlangen die elektrische Anlage auf den Stand der Technik zu bringen.
    Und läuft dem sein Netz am jeweiligen Standort eh auf dem letzten Loch, wird der das auch tuen, vielleicht überlegst du den Umbau dann noch.

    Es ist halt nicht alles Schwarz oder Weiß.
    Beim Neubau ist das natürlich die Variante mit dem geringsten Primärenergie Einsatz.
    Aber beim Umbau entstehen oft hohe zusätzliche Kosten, das ich das erst umbauen würde, wenn die Lebensdauer der jetzigen Heizung erreicht ist.

    Gruß Frank

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  • E.M.
    antwortet
    Zu Beitrag 23:

    Diese Idee finde ich auch sehr interessant, ob allerdings die Vorlauftemperatur ausreicht?
    Unsere WP arbeitet mit 25 Grad Vorlauf aus der Tiefe. Allerdings hat sich technisch in den letzten zwanzig Jahren wohl auch was verbessert.
    Für's reine Heizen reicht's bestimmt, wenn aber Warmwasser (wie bei uns) auch erzeugt werden soll, wird's knapp.

    LG
    E.M.

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  • longueval
    antwortet
    von einem interessanten konzept in einem mietshaus hab ich neulich gelesen
    das geht 2 stufig
    auf dem dach/ dachboden steht eine luft waser wp, die heizt eine leitung ins stiegenhaus mit 15-20°.
    in jeder wohnung ist eine kleine wasserwasser wp statt der vorher installierten gasthermen. die erwärmen das wasser im heizungskreislauf pro wohnung.
    ich werd das weiter verfolgen, das wär was für mein haus in wien, ich könnte damit die gasheizung ersetzen.. drängt nicht, kann also die erfahrung damit abwarten.

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  • E.M.
    antwortet
    Wer von den Diskutanten hier betreibt denn eine Wärmepumpe und schreibt aus Erfahrung?

    Mir kommt diese "Expertenrunde" reichlich spanisch vor.

    Als Betreiber einer Erdwärmepumpe seit 22 Jahren, sehe ich Einiges anders - ist aber nur Erfahrung, kein Fachwissen, schliesslich bin ich ja nur HiFi-Dealer und kein Universalgescheiter.

    LG
    E.M.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von FrankG Beitrag anzeigen
    ...Selbst in Kombination mit einer PV Anlage wird das wenig wirtschaftlich...
    ...Alles schön unter dem Deckmäntelchen der Klima Erwärmung und oft mit kommerziellen Touch...
    Der "Touch" artet in gesetzlich verbrieften Kaufzwang aus, mit de facto schleichender Enteignung der Älteren und Ärmeren. Und das wird nicht das Ende sein, because we can. Wie der Gründer einer großen ökonomischen Sekte (sinngemäß) gesagt hat, business is not enough, you need a cult to make really big money. Der institutionelle Klimatismus hat alle Merkmale einer solchen. Zufall?

    Sollte der Kaufzwang nicht reichen, sind schon in den Startlöchern: Vermögensregister (nur wegen Terror und Geldwäsche, wer anders behauptet ist soundso...) und später darauf basierende Vermögensteuer, inklusive Besteuerung "fiktiver Erträge". Also bspw. ein Besitzer von 2 Häusern zahlt Steuern von nicht existenten Mieteinnahmen, wenn er eines davon nicht vermietet oder wenn er nicht den "fiktiven" Ertrag erzielt. Ökonomische Sklavenhaltung. Kulakenbekämpfung 2.0 deja vu?

    Tschüß Grundrechte, war schön mit euch...

    Du wirst nichts besitzen und glücklich sein (daß sie dir nichts mehr rauben können)

    Zuletzt geändert von respice finem; 20.03.2024, 21:46.

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  • FrankG
    antwortet
    Zitat von Gerry Beitrag anzeigen
    Es gibt nur einen klitzekleinen Haken an der Sache: die Wirtschaftlichkeit.
    Das kann jeder rechnen wenn er nur einfachen Dreisatz beherrscht.
    Neu Anschaffung mal ausgenommen, wenn keine herkömmliche Heizung vorhanden ist, egal ob Gas oder Öl.

    Selbst in Kombination mit einer PV Anlage wird das wenig wirtschaftlich.
    Die vermeintlich Schlauen versuchen dann den niedrigeren Strompreis der PV anzurechnen.
    Selbst eine mittelgroße PV von 10..15KWp wird im Dezember, Januar eher nicht mal den normalen Haushaltsstromverbrauch decken.
    Also gibt es Wärmepumpen Strom günstiger vom Stromanbieter, wie lange ?
    Und wenn das dumm läuft ist im Zählerkasten kein Platz für 2. Zähler, oder die Zuleitung vom HAK zu dünn.
    Zudem brauchst man den meisten Strom wo auch der zu großen Teilen aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird.
    PV fällt im Winter nahezu weg.

    Dann kostet der vielleicht 25 Cent/KWh.
    Die Wärmepumpe macht daraus vielleicht die 3 fache Wärmeleistung, und um Erdwärme zu nutzen noch mal 10 Mille Investition drauflegen ?
    Für 20% mehr Wirkungsgrad ?

    Dann kostet die KWh Wärme ca. 8 Cent.
    Aber Gas oder Öl kostet nur unwesentlich mehr, irgendwo bei 8-12 Cent/ KWh.

    Aber dann kommen wieder Argumente der Gas und Ölpreis steigt ja wegen CO2 Abgabe.
    Aber die Netzentgelte bei Strom auch bei steigender Belastung der Netze.

    Das wird dann mit nutzlosen Statistiken belegt, die besagen das mehr als die Hälfte des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.
    Aber wie ist das von November bis Februar ?

    Zuletzt kommt die Berichterstattung der Journalisten oder Pseudo Youtubern hinzu, die keinerlei Ahnung von Technik haben.
    Ist nicht anders wie bei der Audio Widergabe.
    Alles schön unter dem Deckmäntelchen der Klima Erwärmung und oft mit kommerziellen Touch.

    Gruß Frank





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  • longueval
    antwortet
    das gehtr auch mit heizkörpern, so sie groß genug sind, vorzugsweise 3er. nicht überall, zb im altbau kann oder will man den boden aufreißen.

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  • Gerry
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    genau so ein topfen wird gemacht hauptsache verkaufen
    und
    wer nicht fragt, bleibt dumm
    und
    wie ich immer sag, hirn spart geld ...

    was mich schon seit jahren aufregt
    die thermostatunsitte

    die heizung gehört zentral außentemperaturgesteuert und mit hydraulischem abgleich, dann klappts auch mit der niedrigeren vorlauftemperatur.
    Eben. Raumthermostaten und Stellantriebe sind Blödsinn, dass steuert man einmalig über errechnete Verlegeabstände der Fußbodenheizung. Und wenn man's perfekt macht, so wie ich, dann legst die FB direkt in die rundum gedämmte Bodenplatte. Nennt sich neudeutsch Betonkernaktivierung oder für Skandinavienfans Schwedenplatte.

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  • lia ne
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Eine (Erd-) Wärmepumpe wäre bei uns nur ganz schwer durchführbar und selbst wenn doch, würde sie sich (vermutlich) nicht mehr rechnen.
    Du bist doch erst 60

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  • longueval
    antwortet
    wenn die heizlast räume und heizkörper richtig berechnet wurden, dann müssten 55° bis -20° draußen genügen. bei +5° sollten es 35° sein. das funktioniert aber nur, wenn keine thermostate in den wohnräumen hineinpfuschen. außer die sonne scheint bei großen fenstern hinein, aber dafür hast ohnehin ein wohnzimmerthermostat.
    die heizungsumwälzpumpe, so eine zentrale vorhanden ist (ausnahme es wird von der therme umgewälzt), sollte pi mal daumen 1,5w pro großem heizkörper und das gleiche für zwei kleine pumpen.
    der volumenstrom wird je nach zimmer und heizkörper und wärmebedürfnis vom "fachmann" beim hydraulischen abgleich eingestellt, oder vom benutzer über die rücklaufabsperrungen am heizkörper durch versuch und irrtum.
    bei wärmepumpen rachnet man entsprechend weniger vorlauftemperatur bei leicht erhöhtem volumenstrom.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    ...dann klappts auch mit der niedrigeren vorlauftemperatur.
    Ich habe ja noch die WZ Steuergerät Lösung und etwas Interessantes festgestellt an meiner Bosch Gasheizung: Sie hat einen normalen Modus, in dem man die Vorlauftemperatur festlegen kann, und einen "intelligenten" Ökomodus (der per default an ist), in dem man die maximale Vorlauftemperatur eingeben kann. Zu faul für RTFM, habe ich das erst festgestellt, als mir bei -12 °C draußen, im Haus zu kühl geworden ist. Habe dann vor lauter Schreck die Vorlauftemperatur auf 60°C gestellt (was auch folgte), den Ökomodus aber aktiv gelassen.

    Zwei Wochen später wollte ich wieder herunterstellen, weil es draußen wieder Plusgrade gab - und siehe da, das hat die Heizungslogik selbst gemacht - ich glaube 45 °C waren das. Die eingegebene Vorlauftemperatur ist also, in diesem Ökomodus, eine "bis zu" Angabe. Die "Taktik" ist anscheinend, die Heizung soll eher ständig laufen, als hin und herzuschalten. Dadurch ist der "Controller" im Wohnzimmer fast arbeitslos.

    Im kältesten Monat habe ich (Verbrauch wird remote erfasst) ca 1000 PLN bezahlt, also etwa 230 € - das ist, bei der Kubatur, für Heizung und Warmwasser, noch günstig.

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  • respice finem
    antwortet
    Agit... ähm, Wahrheitsministerium hin wie her, die steigende Komplexität ist allgemein eine "Crux" unserer Zeit.

    Als Laie muß ich, was ich nicht selber planen und umsetzen kann, an die entsprechenden Handwerker "delegieren".
    Dabei muß ich mich darauf verlassen, daß diese:
    1. Meine Bedürfnisse beachten, und nicht nur das schnelle Geld machen wollen. Und wenn das bedeutet, mir zu sagen "sorry das ist für Sie Unsinn, machen Sie besser dies oder jenes".
    2. In der Lage sind, einwandfrei das Vorhaben umzusetzen.
    Beides ist, leider, oft nicht der Fall, wenn man sich so umsieht / umhört.

    Meine Taktik: Übereifer ist schlimmer als Sabotage. Sollte tatsächlich der Tag kommen, an dem ich irgendwas in diesem Sinne noch machen muß, ist es a) ausgereift und b) wahrscheinlich günstiger als bei der gerade laufenden Panik.

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  • longueval
    antwortet
    genau so ein topfen wird gemacht hauptsache verkaufen
    und
    wer nicht fragt, bleibt dumm
    und
    wie ich immer sag, hirn spart geld ...

    was mich schon seit jahren aufregt
    die thermostatunsitte

    die heizung gehört zentral außentemperaturgesteuert und mit hydraulischem abgleich, dann klappts auch mit der niedrigeren vorlauftemperatur.
    Zuletzt geändert von longueval; 20.03.2024, 13:25.

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