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Mein Weg zu einer „zufriedenstellenden“ Raumakustik

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Digitalsierte Schallplatten bekommen bei mir Grundsätzlich einen Bandpass verpasst .

    20 Hz bis 20 Khz. Manchmal auch nur bis15 Khz. Cut .....

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  • FrankG
    antwortet
    Das ganze schont auch Elektronik und Chassis.
    Die Komponenten werden mir das mit längerer Lebensdauer danken.

    Das ist hier im Hause auch so, unbenutztes ist vom Netz getrennt.
    Das geht teilweise schon leicht per Schaltuhr, wie im Schlafzimmer die Magenta Box und Fernseher haben nur zwischen 20 Uhr und 3 Uhr Strom.
    Das reicht 99% des Jahres aus, die Netzteile werden es mir danken.
    Das ist völlig Wartungsfrei und benötigt keine manuellen Eingriffe, dank DCF 77 Schaltuhr.

    Gruß Frank

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  • longueval
    antwortet
    wenn man sich darauf verlassen kann, dass beim downmixen und mastern ohnehin hochpassfilter gesetzt wurden, kann man nach unten offen lassen. ich machs nicht.
    bei schallplatten sollte man sowieso nicht und bei digitalisierung von schallplatten schon gar nicht. außerdem weiß man nie, wovon irgendwelche grobmotoriker gesampled haben.
    es ist erstaunlich, wie viel rumpeln manchmal aufn schirm zu sehen ist. ich weiß nicht, was sich manche leute denken. früher war das besser. seit homerecording wird das immer schlimmer. die alte regel, keine spur ohne hochpass scheint in vergessenheit zu geraten. da machen dann die subhäfen jogging, weil wer die riesentml kamin oder überdach lüftungsrohr mitaufgenommen hat, oder das wackeln des stuhls auf der bühne.
    der fachausdruck für solcher samples heißt "saurierschas".

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  • FrankG
    antwortet
    Bei mir wird unter 30Hz gefiltert.
    Hier ist nichts was wiedergeben lohnen würde.
    Aber auch die Subwoofer geben das schon vor, die sind eher auf Pegel ausgelegt, weniger auf absoluten Tiefgang.
    Dafür gehen bis 40 Hz runter der volle Schallruck der Subs.

    Gruß Frank

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  • Uwe JAM
    antwortet
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
    10 Hz, not bad... für was auch immer, beachtlich ist's trotzdem.
    Du sagst es.

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  • respice finem
    antwortet
    10 Hz, not bad... für was auch immer, beachtlich ist's trotzdem.

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  • Uwe JAM
    antwortet
    Fortsetzung von #13

    Wasserfalldiagramm:

    Sehr erbaulich und für mich fast nicht zu glauben die Nachhallzeiten.
    Das Maximum liegt bei 600ms bei 40 Hz, genau zwischen den Moden 1-0-0 und 0-1-0.



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    Spektrogramm:
    Kernaussage – ab 50 Hz aufwärts liegt alles unter 300ms


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    Gestärkt durch die guten Ergebnisse das Projekt vorangetrieben und „irgendwann“ fertiggestellt.
    Viel mit der Lautsprecherpositionen von Front links und rechts herum experimentiert.
    Mein Referenzhörplatz ist in dieser Zeit um 25 – 30 cm nach vorne Richtung Raummitte gerückt.
    Es gab Messungen mit DIRAC, Gegenchecks mit meinen manuellen Einstellungen am AVR….
    Und ich hab mich durchgerungen doch das DSP im SVS zu mobilisieren.
    Das SVS DSP besitzt 3 PEQs.
    2 davon setzte ich zur Reduktion meines relativ hohen Roon Gains bei 14 und 33 Hz ein und bei 45 Hz um ein „Loch“ aufzufüllen.
    Nachfolgend die aktualisierten Messungen am Subwoofer.
    Hinweis – nachfolgende Messungen laufen nun von 10 bis 300Hz

    Schalldruckverlauf:
    Der brutale Spaßbuckel konnte nun etwas eingeebnet werden.(viel weniger soll es aber auch nicht werden, denn unter 40 Hz gibt es eh „kaum“ Musikmaterial)


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ID: 691243

    Wasserfalldiagramm:

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    Spektrogramm:
    Im Bereich von30 bis 50 Hz noch einmal 100ms Nachhall reduziert.


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    So wäre mein derzeitiger Zwischenstand.
    Ich hoffe ich konnte hier im Schweinsgalopp vermitteln wie man eigentlich mit relativ geringem Aufwand zu einer sehr guten Bassperformance kommen kann.

    Ich gehe mal auf Tauchstation und befasse mich mit dem Ausbau meines Basskonzeptes.
    Wie schon geschildert gibt es mittlerweile 2 weitere Subwoofer, links und rechts vor der Rückwand.
    Ein geordertes miniDSP habe ich ebenfalls schon erhalten.
    Ich möchte nun Versuche mit der Einbindung der hinteren Subwoofer machen.
    Hier werde ich zwei Konzepte testen:
    1. Integration der beiden rückwärtigen Subs durch Summierung und Time Alignment
    2. Aktive Auslöschung der restlichen Moden durch Invertierung und entsprechendes Time Alignment.

    Wenn ich wieder griffige Ergebnisse vorweisen kann werde ich diese in diesem Thread einstellen.

    Gruß Uwe


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  • Uwe JAM
    antwortet
    Fortsetzung von #2

    Da mein Realisierungsplan von den Absorberkonzepten her an sich mit Projektstart festgelegt war, habe ich dennoch das Thema Helmholtzresonator nicht so leicht wegstecken können und einen kurzen Versuch (man will sich ja nicht später einmal vorwerfen nicht „alles“ probiert zu haben) damit gestartet.
    Es gab noch 2 „abgestochene“ Infinity Kappa im Regal. Prinzip – geschlossenes Bassgehäuse, mit voll funktionsfähigen 12“ RSDS Bässen.
    Mein Grundgedanke, die durch die Raummoden in Bewegung gesetzten Membranen stellen ein schwingungsfähiges System dar welches durch den abgeschlossenen Luftpolster gedämpft wird…..
    Im Versuch durch Abspielen einzelner Frequenzen ab 40 Hz in 1 Hz Schritten konnte ich im Bereich von 67 bis 72 Hz die größten Ausschläge an der Bassmembrane ermitteln.
    Das nachfolgende Bild zeigt Anordnungsvarianten(insgesamt 8), getestet mit 1 oder 2 Gehäusen.
    Den höchsten Effekt brachten natürlich immer 2 Gehäuse und von der Anordnung die Eckaufstellung mit in die Raumecke weisende Membranen.



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ID: 691238

    Schalldruckverlauf:
    Der rote Verlauf zeigt die Messung ohne „?Helmholtzgehäuse?“
    Der grüne Verlauf weist auf den Einsatz mit den Gehäusen in der Ecke hin.
    Die von der Abszisse aufsteigenden roten Balken zeigen die Frequenzen der Längsmoden.
    Bei der zweiten Längsmode 2-0-0 erkennt man den Schalldruckabfall von -7dB infolge der Absorption der Lautsprechergehäuse. Damit deckt sich die Erkenntnis aus meiner durchgeführten Wald & Wiesen Messung,

    mit Wirkfrequenz „irgendwo“ zwischen 67 und 72 Hz. Es war natürlich reiner Zufall dass die Wirkfrequenz relativ gut mit der 2-0-0 zusammenfällt. Dadurch erreichte ich dieses recht gute Ergebnis.
    Sehr gut lässt sich auch noch nachvollziehen dass sich durch die Reduktion einer X beliebigen Raummode durch eine Absorptionsmaßnahme, die nachfolgenden Moden ebenfalls um einen gewissen Betrag reduzieren.
    In diesem Fall die Moden 3-0-0 und 4-0-0



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ID: 691237

    Spektrogramm:
    Was die Reduktion von 7dB im Schalldruck für Auswirkungen auf den Nachhall zeigt, sieht man in den beiden folgenden Bildern.
    Vor der Reduktion lag der Nachhall im Bereich der zweiten Längsmode bei ca. 2,9 Sekunden (extrapoliert aus vorliegendem Spektrogramm, deckt sich mit Messungen bei Projektstart)


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ID: 691240

    Die Messung zeigt nach der Absorptionsmassnahme eine Reduktion des Nachhalls von 1,6 auf nunmehrige 1,3 Sekunden!

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ID: 691239



    Für mich war die Erfahrung aus dem Experiment ein „nice to have“. Ein möglicher Ausblick für einen Plan B wenn ich meine Projektziele nicht zur Gänze an der einen oder anderen Stelle erreichen würde.

    Die Fertigstellung der beiden Absorber an Vorder- und Rückwand erfolgte....schleppend.

    Nach deren Fertigstellung die erste Messung, im Raum noch ohne Teppich, Seitenwand- , Deckenabsober und 2-er Sitzgarnitur.

    Schalldruckverlauf:
    Beide Subwoofer ohne Eingriff durch das interne SVS – DSP.
    Lediglich max. möglicher Tiefpaß von 200 Hz/12db am AVR eingeschaltet.


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ID: 691236

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  • Uwe JAM
    antwortet
    Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen
    Wie wichtig ist für Dich der Bereich unter 50Hz ?
    Sehr!
    Denn ich höre mir immer noch viele meiner CDs aus Auto-Sound off Zeit an.
    Typische Tiefbass "Musik" - Techmaster P.E.B., Bass Mekanik++++
    (Ich hoffe David schließt mich nicht aus dem Forum aus)
    Für mich hat das teilweise etwas sehr entspannendes an sich. Die Bässe sind sehr weich, ich sag manchmal sogar "schmalzig".
    Ja, es geht primär um die Effekte.
    Aber für die Anspruchsvolleren unter euch, gute Quelle, sind aber nur 10 Cds.
    Ultimative Bass Tunes: Senden Sie uns Ihre Nominierung für die LowBeats Top 10 Musiktitel mit besonders tieffrequentem Inhalt – auch für HiFi-Tieftontests. 


    Gruß Uwe

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  • FrankG
    antwortet
    Unter 80 Hz wirkt das DBA.
    Aber der Bereich bis 200 Hz wird vom Raum auch so gut absorbiert.
    Viel Glas, Gips Wände und Einbau Schränke, festeingebaute Bücher Regale.

    Aber der Mitten Bereich war katastrophal, Typ Bahnhofshalle.
    Die Längsmode kriegt das DBA gut in den Griff.
    Die Quermode ist unkritisch da die bei 10m Raumbreite unter 30Hz liegt.

    Die verschiedenen Deckenhöhen sind von Vorteil, da im vorderen Bereich in der Dachgaube 4,20m sind.

    Durch die ungewöhnlichen Abmessungen sind Moden Berechnungen eher Nutzlos.

    Vorher, Nachher aus alten Messungen.






    Ich habe alles mit Carma gemessen, ich finde die anderen Programme etwas überfrachtet.
    Natürlich gehen auch 5 Kanal mit LFE Kanal.

    Gruß Frank

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  • Palisanderwolf
    antwortet
    Wie wichtig ist für Dich der Bereich unter 50Hz ?
    Geht es Dir da mehr nur um Effekte oder auch um Ortung und Unterscheidung von Tonhöhen wie z.B. der Bassinstrumente im Orchester und deren unterschiedliche Lautstärke?
    LG
    Bernd
    Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 22.02.2024, 17:58.

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  • Uwe JAM
    antwortet
    Hallo Kollegen,

    David​,
    es ist sicherlich noch nicht flächendeckend angekommen wie hoch das Preis - Leistungsverhältnis durch diese Aktivität sein kann.
    Ganz klar ist der Einsparungseffekt beim "Selbstbau" in diesem Fall sehr hoch.
    Geh zum Profi und laß dir das bauen, einmessen+++.
    Da kommt aber dann auch gleich schon wieder der "Überdentischzieheffekt" vieler Profis dazu. In dem Bereich läuft es nicht anders als beim Hifi-Fachhandel.
    So kann es natürlich gleich wieder teuer bis sehr teuer werden.
    Weiters hat nicht jeder die Möglichkeit einen eigenen Raum für diese "Spielerei" zu haben und möchte sich im "natürlichen" Umfeld befinden und hier schlägt sehr oft der WAF zu.
    (womit wir mal wieder den richtigen Schuldigen gefunden haben)

    respice finem​,
    das mit dem Wohnzimmer + Ausblick+++ ist für mich nachvollziehbar.
    Bei mir wiederum wenn ich Stereo höre, brauche ich keine zusätzlichen Reize, sondern nur die Musik.
    Speziell wenn ich die Tiefe der Bühne ausloten will schalte ich auf minimalstes Restlicht im "Bunker" und schau ins "Narrenkastl"

    FrankG​,
    die 500 ms von 50 - 100 Hz erreichst du mit aktiver Auslöschung, oder ?
    Und wie schaut es unter 50 Hz aus, da kommt ja noch die erste Längs- und die erste Quermode ?
    Stammt das RT60 Diagramm aus dem Carma ?(kenne leider nur das REW)

    LG Uwe

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  • FrankG
    antwortet
    Vom Prinzip habe ich das genauso gemacht, halt mit weniger Materialaufwand.
    Ich habe mehr Augenmerk darauf gelegt das funktionell und Wohnraumfreundlich zu gestalten.

    Aber Berechnung und Messung passen ganz gut.






    Mit dem heutigen Wissen über Akustik würde ich den Bereich 100 bis 300Hz noch um 1/10s runterkriegen.
    Dazu müssten einige Absorber umgebaut werden.
    Und zwar so das der Schall im Winkel auftritt, dann erhöht sich der Abstand vom Schalleintritt zur Wand, und die Oberfläche wird größer.
    Die Wirkung bei tiefen Frequenzen wird besser.

    Gruß Frank

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  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    Ich bleib lieber bei „einfachem“ Stereo.

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  • longueval
    antwortet

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