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Ausphasen

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  • Observer
    antwortet
    Das "Ausphasen" ist wichtiger Bestandteil in der HIFI-Systeme-"Lehre". Nicht zu ernst nehmen

    Es wird behauptet, dass HIFI-Bausteine alle korrekt bezüglich Netzspannungsphase angeschlossen werden müssen, da im anderen Fall der Klang maßgeblich negativ beeinflusst wird. Auch da bleiben einen aber die Verfechter dessen den Beweis bei Blindtests schuldig.

    Tatsächlich kann man Unterschiede bezüglich Differenzspannungen zwischen den Massen der Geräte zueinander messen, je nachdem wie rum der Netzstecker eingesteckt ist. Die Behauptung ist nun, dass damit über die NF-Kabel über die Massen/Schirmungen Differenzströme fließen, die sich klanglich auswirken.

    Und tatsächlich können über Signalleitungen erhebliche Differenzströme fließen, wenn kein Potentialausgleich vorliegt. Dabei geht es aber mehr um Potentialunterschiede zwischen verschiedenen Gebäuden. Innerhalb einer Wohnung eher unwahrscheinlich. Es sei denn, Empfangsanlagen sind gesondert geerdet. An Empfangsanlegenmassen (Koaxstecker ect.) kann man dann schon mal eine gewischt bekommen, bzw. einen unangenehmen Strom verspüren. Da würde ich aber mal den Elektriker konsultieren. Meistens liegen aber alle Geräte an einer Phase (Achtung: auf Drehstrom bezogen) in dem Raum, indem die Geräte stehen, z.B. L2. Beim Ausphasen geht es darum, ob Nullleiter oder Phasenleiter aller Geräte korrekt zueinander stecken.

    Die Potentialdifferenzen zwischen einzelnen Geräten innerhalb einer HIFI-Anlage haben andere Ursachen, hängen mit der Konstruktion zusammen. Und damit, wie die Gehäuse isoliert und gegen verschieden bedingte Ladungen geschützt sind. Einem vernünftig konstruiertem Gerät sollte egal sein, wie rum der Netzstecker steckt. Das Ausphasen kostet außer Zeit aber kein Geld, wer meint, da unbedingt aktiv werden zu müssen, bitte. Nur ein Phasen- oder Spannungsprüfer ist noch kein Meßgerät. Um Klarheit zu schaffen, bedarf es eines VDE-Prüfgerätes (DIN VDE 0100 ect.).
    Sollte ein Gerät aber mit einem einfachen Prüfer schon auffällig sein, wären Bedenken mehr als angebracht. Auch ein Fall für ein Elektroniker.

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  • David
    antwortet
    Ich habe in meinem Leben sicher schon "eine Million" Audiokomponenten an- und abgesteckt und in Betrieb genommen. Aber noch nie habe ich auf die "Netzsteckerpolarität" (Anmerkung, es geht um Wechselstrom!) geachtet und ich kann mich nicht daran erinnern, dass es deshalb ein Problem gab.

    Somit kann ich da nicht mitreden. Tut leid.

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  • Ggeorg
    hat ein Thema erstellt Ausphasen.

    Ausphasen

    Liebe Forumsgemeinde,

    darf ich mich mit einer Beobachtung melden, die mich etwas irritiert, da ich aber absoluter Laie bin, nicht bewerten kann.

    Nach Stöbern verschiedener Forum bin ich auf den Gedanken gekommen, zu schauen, ob bei meinen Geräten die Phase stimmt. Habe mir einen kontaktlosen Spannungsprüfer besorgt und gecheckt, ob der anschlägt/weniger anschlägt/gar nicht anschlägt, wenn ich den jeweiligen Stecker in der Steckdose umdrehe. Ich muss gestehen, dass die Unterschiede beim Anschlagen minimal sind - was aber daran liegt, dass das Ding fast nicht anschlägt; bei den Röhrengeräten ein ganz klein wenig - bei den Transistoren null. (Alles Mcintosh). Bei einem Gerät, der Project CD Box RS2 fängt das Gerät (selbst auf geringe Sensibilität eingestellt) schon aus großer Ferne so was von zu piepsen an, dass es gar nicht auszuhalten ist. Selbst wenn es ausgeschaltet ist. Und natürlich ohne Unterschied, in welcher Richtung der Stecker dringesteckt. Ist genauso, wie wenn ich den Spannungsprüfer in den heißen Pol einer Steckdose stecke.

    Was bedeutet das?
    Schlechte Isolierung?

    Nicht dass ich mir deswegen graue Haare wachsen lasse (die hab ich ja schon) - aber neugierig bin ich halt doch.

    Vielen Dank für Euren Input.

    LG

    Georg
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