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    #76
    Verschwörungstheoretiker allüberall

    und die Retter reiten wieder...

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      #77
      In PL kommt es schon vor, daß der Akustiker einem frühzeitig zum Hörgerät rät (Selbstzahler sind häufig). Wenn er mit einer Firma "verheiratet" ist, natürlich nicht ganz eigennützig, keine Frage. Da gilt "volenti non fit iniuria", ähnlich ist das bspw. bei Brillen. Man muß ja nichts kaufen, und wenn doch, nicht das Teuerste nehmen. Der Haken an der gesamten "Philosophie" - die frühere Annahme, man soll Seh- und Hörschwäche nicht zu früh kompensieren, ist längst klar widerlegt worden. Diese verschlimmert sich unkompensiert schneller. Aber jeder so wie er meint, seine Sinne, sein Leben, sein Geld.
      Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
      Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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        #78
        wie haben es unsere Vorfahren in den letzten Äonen ohne diese Norm bloß geschafft...

        und + 15 Jahre wären gar nicht einmal so schlecht...



        Wie schon erwähnt - das vergrößerte Schalltricher geformt durch meine Handflächen,

        angelegt an meine natürlichen Ohrmuscheln, tut es für mich auch.

        Oder ist das zuwenig an Kompensation?!

        Was kann ein Hörgerät besser..!?

        Zuletzt geändert von debonoo; 09.06.2024, 19:07.

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          #79
          Unsere Vorfahren wurden (statistisch) kaum so alt, und taub von Arbeit & Militär war so mancher mit 50...
          Bin gerade so alt genug, mich an solche zu erinnern.

          Nebenbei: Mein Urgroßvater wurde tatsächlich sehr alt (106). Die letzten 10 Jahre musste er nach damals primitiver Katarakt-OP (nur Linse raus) eine +19D Lesebrille tragen - ca 1 Kilo schwer (no shit), Linsen so dick wie breit. Gehör hat sich eh erledigt, selbst mit ähnlich groben damaligen Hörgeräten. Er würde Dir was von Idioten "husten", wenn er das lesen könnte...
          Zuletzt geändert von respice finem; 09.06.2024, 19:09.
          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
          Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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            #80
            Meine lieben Kollegen

            warum auf einmal so ernst..?!

            das hier ist doch der Unterhaltungskanal..?!

            oder etwa nicht...



            Fakt ist, ich bekomme regelmäßig Telefonanrufe und e- mails meines Hörgeräteanbieters,

            zudem, beim letzten Zusammentreffen mit Kollegen (Buschenschank) hatte ich keine größeren Probleme in der Interaktion.

            Also, fast alles in Butter.

            Zuletzt geändert von debonoo; 09.06.2024, 19:15.

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              #81
              Wegen verbreitetem ernstem Unsinn.
              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                #82
                Möglich das ich etwas übetrieben habe,

                aber das sollte die Stimmung nicht trüben.

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                  #83
                  Zitat von debonoo Beitrag anzeigen
                  wie haben es unsere Vorfahren in den letzten Äonen ohne diese Norm bloß geschafft...

                  Locker, und auch der gewöhnliche Medizyniker ( eine durchaus nachdenkliche Spezies) weiß darum, daß die Alten auch damals alt geworden sind. Das niedrige Durchschnittsalter geht , wenn bekannt, in aller Regel in hohem Masse auf Kosten der hohen Kindsterblichkeit.
                  Aber heutzutage ist es auch den älteren "Kranken" Dank guter ärztlicher Betreuung und der Pharmazie möglich, noch älter und oft auch sehr alt zu werden.
                  Und genau die sind dann oftmals dankbar, wenn sie beim Fernsehen wieder fast normal hören können. Lediglich das "Genuschel" in manchen Sendungen wird weiterhin als unangenehmes Hindernis wahrgenommen.
                  Ich z.B. hätte ohne guten Arzt und Penizillin meine Kindheit womöglich nicht so gut überstanden.


                  LG
                  Bernd

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                    #84
                    Zitat von Palisanderwolf Beitrag anzeigen
                    ...auch der gewöhnliche Medizyniker ( eine durchaus nachdenkliche Spezies) weiß darum, daß die Alten auch damals alt geworden sind...
                    Ja. Einige, wenige im Vergleich zu heute. Sehr wenige, außerhalb der "Wohlstandsblase". Der Rest ist "natürlich wegselektiert" worden mit 60-75 Jahren.
                    Interessant dürfte es in naher Zukunft werden, woran nicht zuletzt die Medizyniker "schuld" sind, indem sie Menschen, die ohne Therapie nicht überlebensfähig wären, am Leben halten. Dito der Wohlstand - Verhältnisse, die noch vor 100 oder 200 Jahren üblich waren, hätte "gefühlt" die Hälfte der heute 60-Jährigen nicht lange überlebt.

                    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                      #85
                      Machen wir uns nichts vor, ein recht großer Bevölkerungsanteil in der westlichen Welt lebt praktisch nur noch, weil sie die Medizin gerettet hat oder dauerhaft am Leben hält. Sollte dereinst etwas ähnliches wie Covit19 wieder auftreten, wird sich zeigen, wer genügend Resilienz hat, um zu überleben. Die jährlichen Grippewellen sind schon für sich ein grausames Selektionsereignis.

                      Hörverlust führt zu frühere Demenz und verkürzt das Leben, nicht nur die Lebensqualität. Moderne Hörgeräte gleichen genau die Defizite aus, die ein Individuum hat, dank Mikro-DSPs. Kein Hörtrichter oder auch elektronischer Akustikverstärker kann ähnliches vollbringen.


                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        #86
                        demenz, ja, möglich
                        schwerwiegend auch die anderen psychischen folgen, schwerhörige. also solche, die im alter harthörig werden, neigen neurosen des paranoiden formenkreises zu. immer geht was vor, dem sie nicht ganz folgen können, je nach veranlagung führt das zu vereinsamung und misstrauen. ist man so veranlagt oder neigt man in die richtung, ist man sein
                        eigenes und ein soziales unglück. ähnliches gilt übrigens auch für jene, die beim behirnen plafondiert sind.
                        erschwerend und eigentlich paradox kommt dazu, dass der harthörigkeit oft eine lange phase der hyperakusis beikommt und vorausgeht. also man gewisse frequenzen als störend laut empfindet.
                        Als Hyperakusis bezeichnet man eine pathologische akustische Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen normaler Lautstärke (Schallpegel 70-80 Dezibel).

                        in summe, ein in teilen abwendbares schicksal.
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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