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    Kaufberatung miniDSP

    Guten Tag zusammen,

    jetzt mit Beginn des neuen Jahres schlägt der Optimierungswahn wieder zu und ich habe mich intensiver mit den Möglichkeiten eines DSPs auseinandergesetzt und viele Erfahrungsberichte dazu gelesen.

    Kurzer Ausflug zur Geschichte meines Setups: Zurzeit betriebe ich zwei Nuline 284 an einem einfachen Pioneer A-30-S. Musik höre ich fast ausschließlich über einen Chromecast Audio (Spotify). Die Nuberts habe ich mir vor etwas über einem Jahr gekauft, die z. B. im Wohnzimmer meiner Eltern, das akustisch relativ gut "eingerichtet" ist, wirklich toll klingen. Bei mir zu Hause war das Ganze etwas ernüchternder (Dachgeschosswohnung, viele Fenster, Parkett, ...), jedoch trotzdem ein Fortschritt gegenüber meinen vorherigen mohr SL10. Größtes Manko meiner Raumakustik sind in meinen Augen zu viele "spiegelnde" Oberflächen und damit verbunden zu viel Hall. Dem entgegenwirken kann ich, indem ich Decken und Kissen im Raum verteile, das Ganze ist allerdings nicht sehr alltagstauglich. Die Ortung verbessert sich dadurch jedoch und Stimmen, die im unbehandelten Zustand eher mittig Rechts sind oder teilw. nicht fest zu orten sind, liegen durch o. g. Maßnahmen relativ fest in der Hörmitte.
    Nachdem mir von mehreren Seiten eingeredet wurde, dass das volle Potenzial der Lautsprecher mit o. g. Verstärker nicht ausgeschöpft werden könne, habe ich diverse Geräte in Preisklassen bis 1000 Euro getestet und bin zu dem Fazit gekommen, dass ich im "Direct"-Modus keine Unterschiede zwischen den Verstärkern feststellen kann. Am längsten habe ich mit dem Denon X2800 herumgespielt, da ich Audyssey zu Beginn relativ interessant fand. Das Einmessen der Lautsprecher konnte noch einmal einiges herausholen, was zunächst wirklich beeindruckend war. Nach ein paar Tagen habe ich mich davon aber irgendwie satt gehört und der Audyssey-optimierte Klang hat sich für mein Empfinden zu "aufgedickt" und nicht mehr neutral genug angehört. Letztlich bin ich dann bei meinem Pioneer geblieben und habe das Thema "Optimierung" erst einmal ad acta gelegt.

    Jetzt zu meinem Vorhaben: Verbau eines MiniDSP DDRC-24 und Optimierung mittels Dirac Live. Was ich mir von dem DSP erhoffe: Ein "volleres" und runderes Klangbild. Aktuell klingt es mir einfach etwas zu steril und dünn. Dass klanglich mehr rauszuholen ist, weiß ich durch die Erfahrungen der zu künstlichen "Korrektur" mit Audyssey. Inwieweit mit der Korrektur auch meinen suboptimalen räumlichen Gegebenheiten entgegengewirkt werden kann, weiß ich nicht. Schön wäre es, ich erhoffe mir in diese Richtung aber nicht viel.
    Hierzu direkt mehrere Fragen:

    1. Auf verschiedenen Websites habe ich gelesen, dass mit dem MiniDSP DDRC-24 "sogar 2-Wege-Lautsprecher" raumkorrigiert werden können. Bei dem miniDSP 2x4 FLEX ist von Mehrwegelautsprechern die Rede. Ist das tatsächlich so, dass ersteres Gerät nur mit 2-Wege Lautsprechern funktioniert (ist das technisch überhaupt möglich)? Meine Nuberts sind halt 3-Wege.

    2. Abgesehen von dem Display sehe ich bei dem FLEX gegenüber dem DDRC-24 keine wirklichen Vorteile für mich. Ich möchte daran eigentlich nicht viel rumspielen, sondern es einmal einstellen und dann im Hintergrund einfach immer mitlaufen lassen. Übersehe ich da etwas?

    3. Wie verhält es sich bei dem FLEX mit der Lautstärkeregelung? Ich möchte eigentlich nach wie vor alles über den Pioneer regeln, würde man bei dem Flex dann einfach permanent auf volle Lautstärke gehen?

    4. In meinem Fall bräuchte ich neben dem MiniDSP zusätzlich die Dirac Live "Room Correction Suite Stereo"-Version für 349 $, ist das richtig?

    ​Über Antworten, Anregungen etc. würde ich mich sehr freuen!

    Viele Grüße und noch einen guten Start ins neue Jahr

    Vincent

    #2
    Hallo Vincent und vorerst einmal ein freundliches .

    Vorweg: da die nuline 284 passive Lautsprecher sind, ist die Anzahl der Wege ganz egal. Die Anzahl der Wege wird nur ein Thema, wenn man den DSP auch als digitale Frequenzweiche verwendet.

    Aus meiner Sicht wäre der miniDSP Flex in der Standardversion plus Dirac Live das richtige Gerät für dich.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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      #3
      Dazu kann ich leider wenig Konkretes beitragen, als "Minimalist" ohne DSP.

      Meine ich, im 1,5m Hördreieck nicht zu benötigen, hätte auch Bedenken, mehr zu verschlimmbessern, als zu verbessern, durch Halbwissen.
      Aber vielleicht liegt's nur an meiner Mentalität, sozusagen.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

      Kommentar


        #4
        Zitat von vibree Beitrag anzeigen
        Guten Tag zusammen,

        jetzt mit Beginn des neuen Jahres schlägt der Optimierungswahn wieder zu und ich habe mich intensiver mit den Möglichkeiten eines DSPs auseinandergesetzt und viele Erfahrungsberichte dazu gelesen.

        Kurzer Ausflug zur Geschichte meines Setups: Zurzeit betriebe ich zwei Nuline 284 an einem einfachen Pioneer A-30-S. Musik höre ich fast ausschließlich über einen Chromecast Audio (Spotify). Die Nuberts habe ich mir vor etwas über einem Jahr gekauft, die z. B. im Wohnzimmer meiner Eltern, das akustisch relativ gut "eingerichtet" ist, wirklich toll klingen. Bei mir zu Hause war das Ganze etwas ernüchternder (Dachgeschosswohnung, viele Fenster, Parkett, ...), jedoch trotzdem ein Fortschritt gegenüber meinen vorherigen mohr SL10. Größtes Manko meiner Raumakustik sind in meinen Augen zu viele "spiegelnde" Oberflächen und damit verbunden zu viel Hall. Dem entgegenwirken kann ich, indem ich Decken und Kissen im Raum verteile, das Ganze ist allerdings nicht sehr alltagstauglich. Die Ortung verbessert sich dadurch jedoch und Stimmen, die im unbehandelten Zustand eher mittig Rechts sind oder teilw. nicht fest zu orten sind, liegen durch o. g. Maßnahmen relativ fest in der Hörmitte.


        Vincent
        Problem erkannt, Problem gebannt.
        Einfach dein Wohnzimmer erstmal ordentlich möblieren.
        Symmetrische Aufstellung im Raum suchen.
        Hörplatz von den Wänden weg.

        Wie wärs mit ein paar Vorhängen, Regalen, Schränke, Teppich.
        Einfach die stark reflektierenden Flächen bedecken.

        Schall der von Reflexionen ausgelöscht oder überdeckt wird, kann auch die Einmessung nicht hervorzaubern.
        Sie kann das auch bei schlechter Akustik verbessern, aber insgesamt ist das eher unbefriedigend.

        Gruß Frank


        Kommentar


          #5
          Keine Frage, zuerst einmal sollte man bezüglich Raumakustik alles machen das möglich ist. Kein Einmesssystem dieser Welt kann sozusagen aus einem tonal schlechten Raum einen guten machen. Schön wär's!
          Das wird aber Vincent ohnehin wissen.

          Sehr viel hilft in jedem Fall recht kleiner Hörabstand.
          Gruß
          David

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          Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
          Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

          Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

          Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

          Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

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          Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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            #6
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              #7
              Zitat von vibree Beitrag anzeigen
              Guten Tag zusammen,

              jetzt mit Beginn des neuen Jahres schlägt der Optimierungswahn wieder zu und ich habe mich intensiver mit den Möglichkeiten eines DSPs auseinandergesetzt und viele Erfahrungsberichte dazu gelesen.

              Kurzer Ausflug zur Geschichte meines Setups: Zurzeit betriebe ich zwei Nuline 284 an einem einfachen Pioneer A-30-S. Musik höre ich fast ausschließlich über einen Chromecast Audio (Spotify). Die Nuberts habe ich mir vor etwas über einem Jahr gekauft, die z. B. im Wohnzimmer meiner Eltern, das akustisch relativ gut "eingerichtet" ist, wirklich toll klingen. Bei mir zu Hause war das Ganze etwas ernüchternder (Dachgeschosswohnung, viele Fenster, Parkett, ...), jedoch trotzdem ein Fortschritt gegenüber meinen vorherigen mohr SL10. Größtes Manko meiner Raumakustik sind in meinen Augen zu viele "spiegelnde" Oberflächen und damit verbunden zu viel Hall. Dem entgegenwirken kann ich, indem ich Decken und Kissen im Raum verteile, das Ganze ist allerdings nicht sehr alltagstauglich. Die Ortung verbessert sich dadurch jedoch und Stimmen, die im unbehandelten Zustand eher mittig Rechts sind oder teilw. nicht fest zu orten sind, liegen durch o. g. Maßnahmen relativ fest in der Hörmitte.
              Nachdem mir von mehreren Seiten eingeredet wurde, dass das volle Potenzial der Lautsprecher mit o. g. Verstärker nicht ausgeschöpft werden könne, habe ich diverse Geräte in Preisklassen bis 1000 Euro getestet und bin zu dem Fazit gekommen, dass ich im "Direct"-Modus keine Unterschiede zwischen den Verstärkern feststellen kann. Am längsten habe ich mit dem Denon X2800 herumgespielt, da ich Audyssey zu Beginn relativ interessant fand. Das Einmessen der Lautsprecher konnte noch einmal einiges herausholen, was zunächst wirklich beeindruckend war. Nach ein paar Tagen habe ich mich davon aber irgendwie satt gehört und der Audyssey-optimierte Klang hat sich für mein Empfinden zu "aufgedickt" und nicht mehr neutral genug angehört. Letztlich bin ich dann bei meinem Pioneer geblieben und habe das Thema "Optimierung" erst einmal ad acta gelegt.

              Jetzt zu meinem Vorhaben: Verbau eines MiniDSP DDRC-24 und Optimierung mittels Dirac Live. Was ich mir von dem DSP erhoffe: Ein "volleres" und runderes Klangbild. Aktuell klingt es mir einfach etwas zu steril und dünn. Dass klanglich mehr rauszuholen ist, weiß ich durch die Erfahrungen der zu künstlichen "Korrektur" mit Audyssey. Inwieweit mit der Korrektur auch meinen suboptimalen räumlichen Gegebenheiten entgegengewirkt werden kann, weiß ich nicht. Schön wäre es, ich erhoffe mir in diese Richtung aber nicht viel.
              Hierzu direkt mehrere Fragen:

              1. Auf verschiedenen Websites habe ich gelesen, dass mit dem MiniDSP DDRC-24 "sogar 2-Wege-Lautsprecher" raumkorrigiert werden können. Bei dem miniDSP 2x4 FLEX ist von Mehrwegelautsprechern die Rede. Ist das tatsächlich so, dass ersteres Gerät nur mit 2-Wege Lautsprechern funktioniert (ist das technisch überhaupt möglich)? Meine Nuberts sind halt 3-Wege.

              2. Abgesehen von dem Display sehe ich bei dem FLEX gegenüber dem DDRC-24 keine wirklichen Vorteile für mich. Ich möchte daran eigentlich nicht viel rumspielen, sondern es einmal einstellen und dann im Hintergrund einfach immer mitlaufen lassen. Übersehe ich da etwas?

              3. Wie verhält es sich bei dem FLEX mit der Lautstärkeregelung? Ich möchte eigentlich nach wie vor alles über den Pioneer regeln, würde man bei dem Flex dann einfach permanent auf volle Lautstärke gehen?

              4. In meinem Fall bräuchte ich neben dem MiniDSP zusätzlich die Dirac Live "Room Correction Suite Stereo"-Version für 349 $, ist das richtig?

              ​Über Antworten, Anregungen etc. würde ich mich sehr freuen!

              Viele Grüße und noch einen guten Start ins neue Jahr

              Vincent

              Hallo Vincent,
              Herzlich Willkommen!

              1) Der Begriff Wege ist hier irreführend. Eigentlich sind es Kanäle.
              2) Mit dem Flex sind es inkl. Dirac etwa €500,- mehr ggü. dem 2x4 ddrc (bereits mit Dirac) Sofern du dich mit der Anschaffung nicht für zukünftige Optimierungen rüsten möchtest und es einfach zwischen Quelle und Pioneer einschleifst, reicht das 2x4 ddrc.
              Die digitalen Eingänge beim Flex machen aber schon einen Unterschied. Du kannst wesentlich komfortabler und vielseitiger streamen, als nur mit chrome und wärst für spätere Änderungen besser gerüstet.
              Ich würde das immer bevorzugen.
              3) in beiden Fällen ja
              4) genau €299,-

              Kommentar


                #8
                Zitat von Klaus1968 Beitrag anzeigen


                Hallo Vincent,
                Herzlich Willkommen!

                1) Der Begriff Wege ist hier irreführend. Eigentlich sind es Kanäle.
                2) Mit dem Flex sind es inkl. Dirac etwa €500,- mehr ggü. dem 2x4 ddrc (bereits mit Dirac) Sofern du dich mit der Anschaffung nicht für zukünftige Optimierungen rüsten möchtest und es einfach zwischen Quelle und Pioneer einschleifst, reicht das 2x4 ddrc.
                Die digitalen Eingänge beim Flex machen aber schon einen Unterschied. Du kannst wesentlich komfortabler und vielseitiger streamen, als nur mit chrome und wärst für spätere Änderungen besser gerüstet.
                Ich würde das immer bevorzugen.
                3) in beiden Fällen ja
                4) genau €299,-
                Nachtrag: wenn du digital reingehen kannst wird nur einmal gewandelt. Beim ddrc zwangsläufig 2x.

                Kommentar


                  #9
                  Vielen Dank für eure herzliche Begrüßung und die zahlreichen Antworten.

                  Danke für die Aufklärung, David. Kannst du mir noch erklären, wie ich mit der Lautstärkeregelung umgehe? Mit meinem Setup hätte ich ja 2 Möglichkeiten der Regulierung, bei einem gewöhnlichen Zuspieler wie bspw. dem Chromecast Audio würde ich immer die maximale "Eingangssignallautstärke" wählen und dann die finale Regulierung ausschließlich über den Verstärker ausüben. Handhabe ich das mit dem Flex genauso? Und der Mehrwert des Flex gegenüber dem DDRC-24 ist mir noch nicht so ganz klar, da sie zumindest technisch ja eigentlich das gleiche zu leisten imstande sein sollten.

                  respice finem: Ich fand auch lange Zeit die Idee des unverfälschten und lautsprecherspezifischen Klangbildes schön. Aber wie unverfälscht ist dieses noch, wenn durch die Raumakustik Frequenzen mehr oder minder abhanden kommen oder verstärkt ankommen.. daher jetzt der erneute Versuch der zusätzlichen Software-Optimierung.

                  FrankG: Dessen bin ich mir bewusst und ich versuche es auch nach meinen Möglichkeiten zu optimieren. Bei aller Raum-Optimierung fehlt mir dennoch etwas, so dass ich mich eben erneut an der zustäzlichen Software-Optimierung versuchen möchte.
                  In der Tat kann ein geringer Hörabstand aber schon Wunder bewirken, ist aber häufig dann wieder nicht wirklich alltagstauglich^^

                  Kommentar


                    #10
                    Sorry Vincent. Meine letztes Statement ist falsch. Der 2x4 DDRC hat ja auch einen digitalen Eingang. Sofern einer reicht ist das also kein Nachteil gegenüber dem Flex.
                    Hoffe, ich habe dich nicht verwirrt.
                    LG Klaus

                    Kommentar


                      #11
                      Vincent schrieb:
                      Und der Mehrwert des Flex gegenüber dem DDRC-24 ist mir noch nicht so ganz klar, da sie zumindest technisch ja eigentlich das gleiche zu leisten imstande sein sollten.​
                      Die Flex Serie ist technisch viel besser und moderner gemacht und vor allem ist der Rauschabstand ist viel größer. Kostet nicht ohne Grund mehr, aber das gerechtfertigt. So ein geringes Rauschen wie jetzt hatte ich zuvor noch nie (ebenfalls mit einem damals hochwertigen DSP von diesem Hersteller, der dagegen "riesengroß" war).

                      Mein Rat: wenn neu, dann die aktuelle Technik.

                      Was die Regelung der Lautstärke betrifft, einfach ausprobieren. Der Idealfall ist ein ordentlich großes Regelbereich bei geringstmöglichem Rauschen.
                      Zuletzt geändert von David; 05.01.2024, 08:24.
                      Gruß
                      David

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                      Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                      Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                      Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                      Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

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                        #12
                        Noch etwas Vincent: auch wenn du dich so wenig wie möglich mit der Technik auseinandersetzen möchtest, so wäre es mehr als sinnvoll (sollte meiner Meinung nach jeder machen, der bestmögliche Musikwiedergabe unter den gegebenen Umständen anstrebt), einmal zu messen wie es konkret aussieht. Einen PC hast du ja, das Programm dazu ist kostenlos und das Messmikrofon (im Idealfall das von miniDSP) brauchst du künftig sowieso.

                        Damit hast du dann "etwas in der Hand" und das ständige "ich glaube" oder "ich vermute" hat ein Ende. Jede Verbesserung/Veränderung ist dann "Fakt".
                        Gruß
                        David

                        Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
                        Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

                        Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

                        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

                        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von vibree Beitrag anzeigen
                          Zurzeit betriebe ich zwei Nuline 284 an einem einfachen Pioneer A-30-S. Musik höre ich fast ausschließlich über einen Chromecast Audio (Spotify).
                          Der A 30 s hat wohl einen Record in und out.
                          Wie das genau bei dem Gerät funktioniert erschließt sich mir nicht, da der Monitor Schalter an der Frontplatte fehlt.
                          Wäre blöd wenn der Hersteller das nicht umschaltbar macht.

                          Aber hier sollte ein Mini DSP eingeschleift für alle Quellen funktionieren.
                          Mal in der BDA lesen und zum testen mit 2x Cinch brücken.

                          Gruß Frank

                          Kommentar


                            #14
                            So, sorry für die späte Rückmeldung!

                            Zitat von David Beitrag anzeigen
                            Keine Frage, zuerst einmal sollte man bezüglich Raumakustik alles machen das möglich ist. Kein Einmesssystem dieser Welt kann sozusagen aus einem tonal schlechten Raum einen guten machen. Schön wär's!
                            Wobei Dirac ART ja in diese Richtung zu gehen scheint. Inwieweit sich die Theorie dann in die Praxis übertragen lässt bleibt abzuwarten, ggf. gibt es da mittlerweile auch schon Tests, da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand. Weiß hier jemand ob ART auch potenziell von einem minidsp unterstützt werden kann?

                            Gast: Danke für deine Antworten! Du hast mich dank deiner Korrektur nicht verwirrt hehe

                            David : Ich werde es einfach mit dem Flex austesten. Auf jeden Fall ein guter Hinweis, es ist in der Tat sehr viel angenehmer über Fakten sprechen und Verbesserungen nachweisen zu können.

                            FrankG: Genau, dahingehend bin ich mir auch nicht ganz sicher. Ich werde einfach beide Optionen austesten und berichte dann.

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                              #15
                              Schön, dass ich dich nicht verwirrt hatte Vincent. Das freut mich.
                              Art soll angeblich mehr und mehr für alle Hardwareparner ausgerollt werden. Derzeit nur Storm Audio. Also potentiell sag ich mal ja.
                              Da es ohnehin Dirac voraussetzt, kann man das immer noch später probieren. Ich verstehe das aber eher so, dass es getrennte Subs braucht. Muss aber nicht sein.
                              Auch die Option (Subwoofer) hast du mit 4 Kanälen immer noch, wenn du dich für das flex entscheidest.
                              Bezüglich einschleifen über Tabe in/out in deinen Amp kann ich nur sagen, das würde ich umgehen, in dem du digital ins Flex gehst. Ist allemal die smartere Lösung. Wozu 2x wandeln, wenn es anders geht. Wiim hat zum Beispiel um € 100,-einen streamer mit einer tollen App. Alle gängigen Streaming Dienste sind möglich.
                              Per toslink in das flex und fertig.

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