Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Linn SIZMIK

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • longueval
    antwortet
    außer militärischer und geographischer fachliteratur ist es klassizistische und romantische literatur.
    puschkin, gogol, lemonossow, tendiakovski, tjutschev, gontscharov ...
    die großen autoren der 2. hälfte des 19. und beginnenden 20. fehlen, das waren billige ausgaben teilweise zerfleddert und die habe ich außerdem in besseren ausgaben auf deutsch.
    der einzige autor in leder gebunden ist eine jubiläumsausgabe der gesamtwerke kropotkins. weiters eine exilausgabe von bakunin, die ist aber weniger schön, hat aber sentimrntalen wert, da mein großvater anarcho syndikalist war.
    die besseren stammen aus einer auflösung einer sammlung eines kaufmanns in kasan. die hat mein großvater damals vor dem verheizen in der kaserne gerettet. 1926 hat er sie dann mitgenommen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    du wirst lachen, ich hab das tatsächlich so gemacht
    ich brings nicht übers herz sie auszusortieren, schöne lederrücken mit goldprägung. hat mein großvater aus russland mitgebracht. stammen aus zaristischen zeiten. erst neulich hab ich die rücken wieder mal mit lederöl behandelt. (lanolinöl)


    Das halte ich für eine durchaus Kultur erhaltende, sinnvolle Tätigkeit und wäre ich in Deiner glücklichen Lage würde ich das genau so machen.

    Irgendwie wollen wir ja unserem Leben auch selbst einen Sinn geben.

    Schau doch mal genauer nach den russischen Schriftzeichen (Buchrücken). Sollte da irgendwo Война и мир: Толстой (Krieg und Frieden, historischer Roman von Leo Tolstoi) auftauchen, schau da mal hinein und Du wirst möglicherweise staunen, wieviel davon am Anfang im russischen Original in exzellentem Französisch geschrieben ist.

    LG
    Bernd

    Einen Kommentar schreiben:


  • respice finem
    antwortet
    Ich weiß nicht, wie es in AT ist, in PL stehen alte Bücher "automatisch" unter einer Art Denkmalschutz. Bei allem vor 1945 ist die Ausfuhr strafbar, es sei denn, mit ministerialer Genehmigung usw. Mit Büchern ist es allerdings praktisch schwierig, ein Haus sieht jeder, aber ein Buch? Wo kein Kläger...

    Immer mehr Leute (ich auch), haben, z.B. im Zuge des Umzugs, vieles "entsorgt", was ich schon "auswendig kenne" usw., oder in elektronischer Form sowieso habe. Dafür gibt es in PL sogar Firmen, die Bücher (eher zum Kilopreis) aufkaufen und weiterverkaufen. Interessanterweise scheint das Modell zu funktionieren. Beispiel (in Polnisch, aber ziemlich selbsterklärend). Sie kommen sogar und holen ab.


    Lustiger Sonderfall: Es gibt noch sehr viele, die "Pflichtlektüren" aus der "mit Recht vergangenen Zeit" haben, bspw. Lenins gesammelte Werke, in sehr ordentlicher Qualität (damals, wehe nicht). Manche haben sie in den Regalen einfach mit dem Rücken zur Wand gedreht, als Diffusor sind sie noch gut, und entsorgen darf man die ja theoretisch nicht

    /OT
    Zuletzt geändert von respice finem; 06.12.2023, 09:15.

    Einen Kommentar schreiben:


  • longueval
    antwortet
    du wirst lachen, ich hab das tatsächlich so gemacht
    ich brings nicht übers herz sie auszusortieren, schöne lederrücken mit goldprägung. hat mein großvater aus russland mitgebracht. stammen aus zaristischen zeiten. erst neulich hab ich die rücken wieder mal mit lederöl behandelt. (lanolinöl)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von longueval Beitrag anzeigen
    ich hab von meinem großvater eine menge schön gebundener alter bücher geerbt.
    DAS ist sinnlos
    sie sind russisch
    Ein weibliches Wesen würde damit die "Bibliothek" dekorieren. 2m, 3m?
    Eine Frau ist gerne "dekorativ".
    LG
    Bernd

    Einen Kommentar schreiben:


  • longueval
    antwortet
    ich hab von meinem großvater eine menge schön gebundener alter bücher geerbt.
    DAS ist sinnlos
    sie sind russisch

    Einen Kommentar schreiben:


  • Palisanderwolf
    antwortet
    Ja - und das war sogar bei den alten Autos so. Da hat der gesamte Elektronik-Schaltplan sehr übersichtlich auf eine A4 oder gar A5 Seite Platz gepasst. Nicht einmal annähernd würde so etwas bei einem modernen Auto möglich sein. Und deshalb ist es auch sinnlos.​
    Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
    Ich habe für meine 2000er Corvette ein vollumfängliches Werkstatt Servicemanual in Form von 3 A4 Büchern mit je ca. 1.300 Seiten. Allerdings musste ich die im US Zubehörhandel kaufen.

    LG, dB
    Eben. Sinnlos erscheint es mir nur für den, der nichts damit anfangen kann.

    Lg
    Bernd

    Einen Kommentar schreiben:


  • Dezibel
    antwortet
    Ja - und das war sogar bei den alten Autos so. Da hat der gesamte Elektronik-Schaltplan sehr übersichtlich auf eine A4 oder gar A5 Seite Platz gepasst. Nicht einmal annähernd würde so etwas bei einem modernen Auto möglich sein. Und deshalb ist es auch sinnlos.
    Ich habe für meine 2000er Corvette ein vollumfängliches Werkstatt Servicemanual in Form von 3 A4 Büchern mit je ca. 1.300 Seiten. Allerdings musste ich die im US Zubehörhandel kaufen.

    LG, dB

    Einen Kommentar schreiben:


  • respice finem
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    ...Ja - und das war sogar bei den alten Autos so. Da hat der gesamte Elektronik-Schaltplan sehr übersichtlich auf eine A4 oder gar A5 Seite Platz gepasst. Nicht einmal annähernd würde so etwas bei einem modernen Auto möglich sein. Und deshalb ist es auch sinnlos.
    Es muß ja, anno 2023, nicht auf Papier sein. Sinnlos ist es per se nicht, nur für die "schmeisswegkaufneu" Gesellschaft nicht opportun. Wehe jemand macht die Sollbruchstellen weg Ja ich weiß, pöhse Verschwörungspraxis...

    Einen Kommentar schreiben:


  • David
    antwortet
    Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
    Meiner ersten richtigen Hifi-Anlage, eine Grundig RPC 300a, lag ein riesiger faltbarer Schaltplan bei. Das war damals Standard bei Grundig und anderen Qualitäts-Herstellern.

    Gruß

    RD
    Ja - und das war sogar bei den alten Autos so. Da hat der gesamte Elektronik-Schaltplan sehr übersichtlich auf eine A4 oder gar A5 Seite Platz gepasst. Nicht einmal annähernd würde so etwas bei einem modernen Auto möglich sein. Und deshalb ist es auch sinnlos.

    Einen Kommentar schreiben:


  • longueval
    antwortet
    den lp12 hatte ich einst auch, nebst lingo ...
    bei den lautsprechern ist als einziges positiv in erinnerung, dass sie immer auch lautsprecher im angebot hatten, die ausdrücklich für wandnahe aufstellung abgestimmt waren. ideal für kleine wohnzimmer.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Palisanderwolf
    antwortet
    Zitat von David Beitrag anzeigen
    Tja, leider ist alles was hier dazu geschrieben wurde, auch aus meiner Sicht richtig.
    --------------------------------------

    Linn - ein Hersteller, um den ich immer einen großen Bogen gemacht habe. Die können schon was, aber alles rund um diese Marke ist mir von Anfang an zutiefst unsympathisch gewesen.
    Mein Linn-Sondek LP12, einer der ersten aus den 70-ern , war immer zuverlässig, hat mir sogar verziehen, daß ich ihn auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt habe, hat mich lange ( seit ca 1977) begleitet und brachte nicht nur in seinen besten Jahren imho locker dasselbe wie die später weiterentwickelten (aufgepepten) Modelle, wo es dann ins „Vierstellige“ ging.
    (https://www.hififorum.at/node/648683 )

    Die Anlagen von Linn , egal wo ich sie über die Jahre gehört habe (immer bei „ausgewählten, „zertifizierten“ der Linn-Philosophie absolut verpflichteten Linn Anbietern), konnten dort immer im Vergleich zu allen anderen Fabrikaten klangmässig gut mithalten oder klangen sogar besser.
    Aber im Endeffekt ging es mir wie David.

    (Warum kommt mir heutzutage in dem Zusammenhang nur immer wieder TESLA in den Sinn?)

    Es hat mich dann aber doch etwas verwundert, daß ausgerechnet Charly Brennan (im Folgenden ab #36)

    und sein recht erfolgreicher deutscher „Vertriebs-Freund“ Norbert Braasch in den 90-ern von Linn zu Arcam gewechselt sind.

    Meine Arcams hatte dann irgendwann ich dennoch von denen, und/denn diese Geräte haben mich von Anfang an überzeugt.

    LG
    Bernd







    Einen Kommentar schreiben:


  • respice finem
    antwortet
    Ja, auch krank, nur anders

    @topic: Ich wollte schauen, wem der Laden gehört - Überraschung: es dürfte eine´r der letzten Hersteller sein, die noch den Gründern gehören.
    Zuletzt geändert von respice finem; 05.12.2023, 14:05.

    Einen Kommentar schreiben:


  • longueval
    antwortet
    ja, usa

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_Nader

    der trat eine lawine los
    noch dazu gibts in den usa kein werbeverbot für rechtsanwälte und die erfolgsbeteiligung bei klagen.
    irre preise für haftungsversicherungen für ärzte usw.
    bekannter, zahnarzt in new
    york, zahlte vor einem jahrzehnt schon über 30 000 haftungsversicherung per anno, obwohl im bonus.
    Zuletzt geändert von longueval; 05.12.2023, 12:07.

    Einen Kommentar schreiben:


  • respice finem
    antwortet
    Sie haben auch ordentlich "shitstorm" kassiert, s. die Links oben, mittelfristig sind sie weg, oder werden zum China-Pappkameraden IMHO.

    Hätte ich so eine "Boutique" Firma, die im Hochpreissegment ihre Kunden behalten möchte, würde ich, auf den konkreten Fall bezogen, den "Opfern" Kulanz anbieten. Nicht unbedingt kostenlos, aber fair. Wahrscheinlich wäre es dann der Tausch der gesamten Elektronik, weil billiger, als deren Reparatur. Die andere Variante wäre, ein "mechanisch kompatibles" Modul anzubieten zum selber wechseln, aber da sind möglicherweise Sicherheitsvorschriften im Weg.

    USA = insofern minimal besser, daß bei nachgewiesenem Pfusch hohe Strafen drohen.
    Ob es dem konkret Geschädigten hilft, sei dahingestellt.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X
👍