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Staccato, neue externe Elektronik.

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    Staccato, neue externe Elektronik.

    Da ich gerade für einen Kunden eine "gröbere", aber nur zweckmäßige Anlage baue und sowieso wieder nicht nur Holz- sondern auch Metallspäne erzeuge, baue ich parallel dazu auch gleich eine neue "zeitgemäße" externe Elektronik für meine Vorführ-Staccatos.

    Die alten Teile haben mir technisch und auch von der Ausführung her (Erstlingswerk) sowieso schon sehr bald nach der Fertigstellung nicht mehr gefallen. Die zwei Gehäuse und die schweren Trafos macht auch jede Vorführung damit mühsam.

    Die neue Konstruktion beinhaltet keinen Trafo mehr, alles (die komplette Elektronik für beide Kanäle) ist in einem Gehäuse untergebracht und dieses ist kleiner als eines der bisherigen. Einer der alten Verstärker hatte 22 Kilo, der eine jetzt nur noch ca. 8-9 Kilo (vorerst nur geschätzt).

    In diesem einen Gehäuse sind 8 Endstufen und fünf Schaltnetzteile untergebracht. Dazu natürlich die beiden 4-kanaligen DSPs. Außer den Endstufenmodulen ist alles im Doppelstockaufbau gemacht.

    Die Leistung wird im Tiefmitteltonbereich etwas geringer als bisher, aber das wird sicher auch reichen. Ein Softstart ist nicht mehr notwendig, der Schalter an der Frontplatte schaltet direkt den Netzstrom.

    Das Gehäuse habe ich bewusst ganz einfach gehalten, sechs Aluplatten und vier Winkelprofile- sonst nichts. 8 Schrauben halten es zusammen.

    Sobald es Fotos gibt, kommen sie hier rein.
    Gruß
    David

    Private Audioanlage: Lautsprecher und 8-Kanal Verstärker sind Eigenbau. Das "Herzstück" ist ein Mac Mini und ein miniDSP Flex Eight mit Dirac Live


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    Wirklich hochwertige Audiowiedergabe erfordert tadellose Messwerte beim Hörplatz. Das muss einmal die Basis sein. Danach hört man die Aufnahmen weitgehend so, wie sie produziert wurden, aber nur so gut, wie es die Umstände im Hörraum und beim Hörplatz zulassen. Diese "Deckelung" setzt in üblichen Wohnräumen sehr früh ein, da helfen auch die besten und schönsten Geräte nichts!
    Was bei schlechten Bedingungen immer hilft, das ist ein möglichst kleines Hördreieck.

    Es spricht aber nichts dagegen (gehört für mich sogar standardmäßig dazu) sich nach Optimierung der Messdaten abschließend einen „besser gefallenden“ Klang mit breitbandigen Anhebungen oder Absenkungen einzustellen als lineare Wiedergabe es meist ist. Oft (auch für mich) reicht dazu nur eine Anhebung der Tiefbässe um ein paar dB. An den tadellosen Messdaten ändert sich deshalb nichts.

    Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

    Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema zu bleiben!

    #2
    Die neue 8-Kanal Endstufe funktioniert bereits und die Staccato spielt damit wie immer.

    Einen winzigen (und witzigen) Schaltfehler habe ich gemacht, der mir ein paar graue Haare beschert hat. Ich habe die beiden Subverstärker bezüglich Eingangssignal li./re. vertauscht und mich gewundert, wieso sich messtechnisch nichts ändert, wenn ich etwas Anderes einstelle. Tatsächlich habe ich (nur im Subbassbereich) die beiden DSPs kreuzweise bedient und natürlich keine Auswirkungen gehört. Sogar in gemutetem Zustand habe ich den Sub noch spielen gehört, da glaubt man fast schon an Geister.
    Ich bin auf die verrücktesten Ideen gekommen was es sein könnte, aber langsam ist es mir dann gedämmert, als ich das gesamte Eingangsignal gemutet habe und der Subbasskanal noch immer gespielt hat. Dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
    Naja, 8 Verstärker und 2 DSPs in einem kleinen Gehäuse, vieles davon im Stockaufbau, da kann so etwas beim ersten Mal schon passieren.

    Ich werde in die Deckplatten wieder viele Löcher zur Belüftung bohren (wie bei meinen Verstärkern). Das ist eine elende Arbeit, aber etwas Besseres fällt mir dazu nicht ein (Lochgitter kann ich nicht unsichtbar befestigen).
    Gruß
    David

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      #3
      Der 8-Kanal Verstärker mit eingebautem 8-Kanal DSP ist fertig.











      Maße:
      B=45cm, T=32cm (ohne LS-Anschlüsse), H=12cm

      Gewicht 9,8kG

      Verstärkerleistungen (4 Ohm): 2x700W, 2x400W, 4x180W.
      Gruß
      David

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        #4
        Die Elektronik ist eingemessen und die Staccatos spielen damit mächtig wie immer.

        Es war gut, dass ich das gemacht habe, auch wenn es viel Aufwand war.

        Wieder etwas abgeschlossen, ich kann mich der nächsten Sache zuwenden.
        Gruß
        David

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        Alles das ist „Standard-Profitechnik“, die auf digitaler Basis funktioniert und wozu ein PC und ein DSP notwendig sind.

        Alles was unter den Sammelbegriff „HiFi“ fällt, ist für mich schon vor sehr langer Zeit komplett uninteressant geworden, weil damit nie das erreicht wurde, was ursprünglich angestrebt war und weil es auf die uralte Art auch gar nicht geht, die sich bis heute nicht verändert hat.

        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich erst dann, wenn sie physikalisch und messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen wurden. Das war bisher nach unzähligen solcher Tests noch nie der Fall!

        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich -

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