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Da muß ich beipflichten, die heutigen Akteuere sind ungleich gefährlicher auch wegen der enormen Marktmacht, praktisch Monopolisten auf ihrem jeweiligem Gebiet und in der Lage gesellschaftliche Systeme in ihrem Sinne nachhaltig umzubauen oder gar zu zerstören. Das dabei langfristig die Rechte des Einzelnen auf der Strecke bleiben liegt auf der Hand und wird in totaler Überwachung und Unfreiheit enden, eine Dystopie eben.
Gruß,
Joachim
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Stimmte, harmlos waren die Alten nicht. Aber sie besaßen nicht die Macht der heutigen Akteure und sie besaßen noch so etwas wie Anstand, zumindest einen Funken. Heute sind das nur noch rücksichtslose Opportunisten. Die machen praktisch alles mit, so lange sie selber davon profitieren.
Was heute anders ist, hast Du ja auch schon angesprochen. Den Grad der (internationalen) Vernetzung und die KI (was die genau zu leisten im Stande ist, weiß man ja noch nicht endgültig) gab es damals noch nicht.
Gruß
RD
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Die alten Tycoons (um von der direkten Politik wegzukommen) waren keinewsegs harmlos. Sie hatten aber nicht ansatzweise die Mittel der Heutigen. Nicht mal vorrangig Mittel im Sinne von Geld, aber weder KI, noch diesen Grad der Vernetzung, usw.
Das (meiner Meinung nach) Gefährliche ist die Maßlosigkeit aller "big player".
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...ich halte mal dagegen, die gegenwärtige Entwicklung in den USA (Stichwort Peter Thiel, Alex Karp, Palantir) zeigt wo es lang geht. Dagegen waren die alten Tycoons Jobs, Gates Bezos und Co. die reinsten Spielkinder.
Mehr möchte ich hier dazu nicht schreiben, denn das würde politisch...was ja nicht gewünscht ist.
Gruß
RD
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Hmm... ich weiß nicht. Abgesehen davon, daß es das längst gibt, funktioniert ein faktisches Machtvakuum nicht lange. Failed states werden durch solche Gebilde schleichend oder offen ersetzt. Fortschritt durch weniger Nieten, sozusagen. Immer noch besser, als Revolution etc.Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen...So etwas darf es nicht geben!...
Die Gier ist ein Problem, keine Frage. Aber diese Gier ist universell, nur deren Formen sind unterschiedlich.
Ließe man die Amateure des Geldes der Anderen dauerhaft walten, wäre alles und jeder mittelfristig bankrott.
Alter russischer Witz, hochwertig (so ca 10 Jahre Lager): Was wäre passiert, hätte man die Kommis in die Sahara verbannt? Die ersten Jahre nicht viel, dann wäre langsam der Sand knapp.
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...nnnein....mit der Aussage die Digitalisierung hätte nicht zu einer Steigerung des realen Bruttosozialproduktes (ich weiß, so heißt das heute nicht mehr, auch so ein Euphemismus) sondern vor allem zu noch mehr Reichen mit noch mehr Reichtum geführt ist ja evident und nicht von der Hand zu weisen, denn die Zahlen belegen es ja. Und wer sollte sowas besser wissen als ein (ehemaliger) Banker?was dieser Mann sagt ist also kompletter Unsinn....
Das liegt allerdings nicht so sehr an der Digitalwirtschaft, sondern an der Politik, die zugesehen hat ohne korrigierend einzugreifen. Stichwort, ein Vermögen von 100 Mio Dollar/€ mag noch privat sein, 200 Mrd sind es definitiv nicht mehr, da damit zu viel Macht verbunden ist.
Ich möchte nur an den Fall Standard Oil erinnern. Als der Laden zu groß wurde und damit Rockefeller und Co. zu reich und zu mächtig, hat der Staat (ausgerechnet die USA, nicht gerade sozialistisch orientiert) das Unternehmen zerschlagen und Herrn Rockefeller nicht nur entmachtet, sondern ihm ein Teil seines Vermögens weggenommen.
Man sollte sich allerdings vergegenwärtigen, dass die Rockefellers gegenüber den aktuellen Krösussen Musk, Bezos und Ellison eher recht kleine Fische waren. Diese modernen Tycoone verfügen über ein Vermögen (börsenkapitalisiert), das größer ist als das Haushaltsbudget mittelgroßer Industrievolkswirtschaften.
So etwas darf es nicht geben!
BTW, die nächste Runde der wundersamen Geldvermehrung einiger Weniger läuft gerade an, das nennt sich Künstliche Intelligenz. Es könnte allerdings auch zu einer Blase werden, die dann irgendwann unter lautem Getöse platzt. Dann ist das viele Geld (das eigentlich nie dagewesen ist) von jetzt auf gleich weg. Am Ende wird der Reichtum dann doch durch die Gier aufgefressen...
Gruß
RD
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Aber - interessant ist es schon....
was die Erde an Mineralien hergibt
und was der Mensch daraus macht.
die technische Entwicklung der letzten 50 Jahre ist Phänomenal....
vor genau 50 Jahren wurde Apple gegründet,
seither gibt's eine echte technische Kumulation...
was dieser Mann sagt ist also kompletter Unsinn....
Zuletzt geändert von debonoo; 29.04.2026, 00:46.
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Ja, ich schätze auch das sie alles Mögliche bauen und zusammenschräubeln und im Grunde noch mehr Chaos und Verwerfungen anrichten werden als es ohnehin schon gibt, weil sie´s können?Zitat von Dezibel Beitrag anzeigenDer Wahnsinn ist schon längst unterwegs und keiner kann (wird) ihn aufhalten (wollen)
....
LG, dB
Dabei wird der langfristig zwangsläufig zu erwartende Zerfall der globalen Zivilisation nur noch mehr beschleunigt, meine Befürchtung. Besser wird´dadurch kaum werden.
Gruß,
Joachim
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Der Wahnsinn ist schon längst unterwegs und keiner kann (wird) ihn aufhalten (wollen)
....
LG, dB
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