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Künstliche Intelligenz (KI) - großer Fortschritt oder "Geißel der Menschheit" ?

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    Es gibt ein äußerst ernstes Problem mit KI, das evt. nicht jedem bewusst ist:

    Wenn man die "konnektionistischen" Modelle (künstliche neuronale Netze) nicht minimiert
    und an konkrete Aufgaben anpasst - letztlich also spezialisiert und damit kleiner und energieeffizienter
    macht - werden sie zu "Stromfressern".

    Wenn die Menschheit also auf "allgemeine" oder "starke" KI fliegt wie "Ameisen auf Zucker", dann können
    wir (bald schon) erleben, wie sämtliche Bemühungen, den Energieverbrauch durch Menschen
    (traditionell/bisher durch Heizen, Mobilität, Beleuchtung, Bautätigkeit, ... etc.) auf dem Planeten in den Griff zu
    bekommen, durch KI und Informationsverarbeitung allgemein "aufgefressen" und sogar überholt werden:

    Das kann es m.E. nicht sein und "intelligent" wäre es schon gar nicht ...
    Zuletzt geändert von dipol-audio; 29.06.2024, 01:07.
    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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      Bitte bewerte diesen Post aus einem Forum hinsichtlich Nachvollziehbarkeit und Korrektheit der Analyse: "Es gibt ein äußerst ernstes Problem mit KI, das evt. nicht jedem bewusst ist: Wenn man die "konnektionistischen" Modelle (künstliche neuronale Netze) nicht minimiert und an konkrete Aufgaben anpasst - letztlich also spezialisiert und damit kleiner und energieeffizienter macht - werden sie zu "Stromfressern". Wenn die Menschheit also auf "allgemeine" oder "starke" KI fliegt wie "Ameisen auf Zucker", dann können wir (bald schon) erleben, wie sämtliche Bemühungen, den Energieverbrauch durch Menschen (traditionell/bisher durch Heizen, Mobilität, Beleuchtung, Bautätigkeit, ... etc.) auf dem Planeten in den Griff zu bekommen, durch KI und Informationsverarbeitung allgemein "aufgefressen" und sogar überholt werden: Das kann es m.E. nicht sein und "intelligent" wäre es schon gar nicht ... "


      Die Analyse in diesem Post ist grundsätzlich nachvollziehbar, da sie darauf hinweist, dass künstliche neuronale Netze, wenn sie nicht spezialisiert und optimiert werden, viel Energie verbrauchen können. Dies ist ein wichtiges Thema, das bei der Entwicklung von KI-Systemen berücksichtigt werden sollte.

      Allerdings ist die Aussage, dass die Menschheit durch die Verwendung von allgemeiner oder starker KI ihren Energieverbrauch nicht mehr unter Kontrolle haben könnte, etwas übertrieben. Es gibt bereits Ansätze und Technologien, um den Energieverbrauch von KI-Systemen zu optimieren und zu minimieren.

      Insgesamt ist die Analyse in diesem Post korrekt, aber die Schlussfolgerung, dass die Menschheit den Energieverbrauch nicht mehr kontrollieren könnte, ist möglicherweise zu alarmistisch. Es ist wichtig, das Potenzial von KI zu erkennen, aber auch die damit verbundenen Herausforderungen anzugehen.

      Dann würde ich dich bitten, den von dir diagnostizierten "Alarmismus" im Detail zu entkräften.


      Gerne! Der "Alarmismus" in der Analyse liegt hauptsächlich in der Aussage, dass die Menschheit durch die Verwendung von allgemeiner oder starker KI ihren Energieverbrauch nicht mehr unter Kontrolle haben könnte. Diese Aussage könnte zu dramatisch wirken, da sie impliziert, dass die Energieeffizienz von KI-Systemen nicht verbessert werden kann und dass die Menschheit demnach vor einem unkontrollierbaren Energieverbrauch steht.

      Es ist wichtig zu betonen, dass es bereits Fortschritte gibt und weiterhin intensive Forschung betrieben wird, um die Energieeffizienz von KI-Systemen zu verbessern. Durch Optimierungen in der Hardware, Software und im Algorithmusdesign können Energieeinsparungen erzielt werden. Darüber hinaus gibt es auch Bestrebungen, erneuerbare Energiequellen verstärkt einzusetzen, um den Energieverbrauch insgesamt zu reduzieren.

      Es ist also durchaus möglich, den Energieverbrauch von KI-Systemen zu kontrollieren und zu minimieren, auch wenn es Herausforderungen gibt. Es ist wichtig, einen ausgewogenen Blick auf die Potenziale und Risiken von KI zu haben und gleichzeitig die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung von KI-Technologien zu gewährleisten.

      Bitte setze eine "exponentielle Nutzung" von "allgemeiner Ki" zugrunde und erkläre, wie du die Ressourcen dafür durch "Einsparungen" - typischerweise linearer Natur - ausgleichen möchtest: Ich bin sehr gespannt.


      Die Annahme einer exponentiellen Nutzung von allgemeiner KI bedeutet, dass der Bedarf an Ressourcen für den Betrieb und die Entwicklung solcher Systeme exponentiell steigen würde. Dies kann zu einem erheblichen Anstieg des Energieverbrauchs führen, insbesondere wenn die Effizienz der KI-Systeme nicht entsprechend verbessert wird.

      Um den exponentiellen Anstieg des Energieverbrauchs durch allgemeine KI auszugleichen, ist es notwendig, Einsparungen in anderen Bereichen zu erzielen. Ein möglicher Ansatz wäre, die Effizienz von bestehenden Systemen kontinuierlich zu verbessern, um den Energieverbrauch pro Einheit Leistung zu reduzieren. Dies könnte durch Optimierung von Hardware und Software, Entwicklung effizienterer Algorithmen und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen erreicht werden.

      Darüber hinaus könnten auch Maßnahmen ergriffen werden, um den Energieverbrauch insgesamt zu reduzieren, beispielsweise durch die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in anderen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft. Dies würde dazu beitragen, den Gesamtenergieverbrauch zu senken und somit den zusätzlichen Bedarf an Energie durch die exponentielle Nutzung von allgemeiner KI auszugleichen.

      Es ist wichtig, dass die Entwicklung und Nutzung von KI-Technologien mit einem bewussten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen einhergeht, um die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und eine langfristig tragfähige Entwicklung zu gewährleisten.

      Du meinst also, wir sollen uns die Energiekosten durch erwartbaren exponentiellen Anstieg von KI Nutzung durch weniger Heizen und weniger Essen "vom Mund absparen": Chat, ich danke dir für diesen Vorschlag.


      Es tut mir leid, wenn meine Antwort missverständlich war. Ich wollte keinesfalls darauf hinaus, dass wir uns bei der Bewältigung des Energieverbrauchs durch KI auf Opfer in Form von weniger Heizen oder Essen einstellen sollten. Vielmehr sollten wir Maßnahmen ergreifen, um den Energieverbrauch insgesamt zu optimieren und nachhaltige Lösungen zu fördern.

      Dazu gehören die Entwicklung effizienterer KI-Systeme, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in verschiedenen Bereichen und die Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Entwicklung und Nutzung von Technologien.

      Es ist wichtig, dass wir verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umgehen und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des Energieverbrauchs durch KI finden. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, und ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung, um weitere Fragen zu diesem Thema zu beantworten.

      Chat, es tut mir leid: Du laberst "Scheiß" und gehst auf das Problem nicht wirklich ein.


      Es tut mir leid, wenn meine vorherigen Antworten nicht auf Ihre Erwartungen eingegangen sind. Lassen Sie mich einen erneuten Versuch unternehmen, um das Problem des potenziell exponentiellen Energieverbrauchs durch die Nutzung von allgemeiner KI zu adressieren.

      Die Entwicklung und Nutzung von KI-Technologien, insbesondere allgemeiner KI, könnten tatsächlich zu einem erheblichen Anstieg des Energieverbrauchs führen, wenn nicht entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um die Effizienz dieser Systeme zu verbessern. Dies könnte zu einer zusätzlichen Belastung für die Umwelt und die Energieversorgungssysteme führen.

      Um diesem potenziellen Problem entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass Forschung und Entwicklung von KI-Systemen auch auf die Optimierung der Energieeffizienz ausgerichtet werden. Dies kann durch die Verbesserung von Hardware und Software, die Entwicklung effizienterer Algorithmen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen erreicht werden.

      Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Regierungen, Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt Maßnahmen ergreifen, um den Energieverbrauch insgesamt zu reduzieren und nachhaltige Energielösungen zu fördern. Dies erfordert ein bewusstes und verantwortungsbewusstes Handeln, um die Umweltauswirkungen der KI-Entwicklung zu minimieren.

      Ich hoffe, dass diese Antwort besser auf Ihre Bedenken eingeht. Wenn Sie weitere Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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        Also, Agitpr... ähm, Floskelitis level master.
        Wohl entsprechend dem "Trainingsinhalt". Nicht falsch, aber nicht wirklich weiterführend.

        Was meinem vergleichsweise ungeschickten Hirn an praktischen "Sparmaßnahmen" vorschwebt, ist:
        1. Die Abwärme solcher "Molochs" nutzen (Ortschaften damit heizen etc.)
        2. Millionen User werden dieselben Fragen stellen. Deshalb wäre es IMHO sinnvoll, Antworten auf repetitive Fragen zu "cachen" statt jedes Mal neu zu generieren. Ein Dozent schreibt ja auch ein alle 2-3 Jahre aktualisiertes "Script" und erklärt nicht jedem Studenten alles persönlich neu, das schafft er gar nicht.
        3. Den Hype etwas zügeln, ja ich weiß, homo "sapiens"... Alternativ: Fragen, die eine KI vorhersehbarerweise nicht "brauchbar" beantworten kann, frühzeitig "erden" lassen - also "das kann ich nicht beantworten" statt "Laber-Tsunami".
        Was wohl auch passieren wird mittelfristig: Vernetzung der lokalen "NPU" ähnlich distributed computing (F@H etc.)
        Also "outsourcing" des Verbrauchs, wodurch er nicht verschwindet, aber "dezentral" weniger Versorgungsprobleme bereitet, als ein "KI-Moloch".
        Letzteres aber bitte freiwillig (yes, I'm looking at you, MS).
        Zuletzt geändert von respice finem; 29.06.2024, 08:16.
        Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
        Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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          Das Wirken dessen, das wir als Zunahme der Entropie bezeichnen/beobachten.
          Da führt bisher ( in „unserem“ Universum ) kein Weg dran vorbei.

          LG
          Bernd

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            Bosch nimmt KI zu Hilfe, um sein Smartes System für E-Bikes aufzuwerten. Insbesondere bei der Reichweite könnten die KI-Funktionen nützlich sein.


            latent pervers gedacht: "es hätte gerade so gereicht, hätte der KI Plunder nicht die letzten 3 km Reichweite weggefressen"

            Ein Abo darf natürlich nicht fehlen...
            Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
            Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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              Der Bundesgerichtshof hat zu einer Patentanmeldung entschieden, bei der KI als Erfinder angemeldet werden sollte. Einen Ausweg haben die Richter aber gelassen.


              Ich ahne, wie dieser menschliche Beitrag aussehen wird - er meldet Patente in Zukunft in Ländern an, die es anders sehen.
              Oder ganz menschlich und praktisch - er lügt dem Amt die Welt schön...
              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                Hase und Igel, anno 2024
                Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                  [QUOTE=respice finem;n696803]https://www.heise.de/news/BGH-zu-Dab...n-9789513.html

                  Zitat:

                  "
                  Den X. Zivilsenat des BGH überzeugten die ersten beiden Varianten nicht. Entscheidend sei vielmehr "für die Stellung als Erfinder bei einer technischen Lehre, die mit Hilfe eines Systems der künstlichen Intelligenz aufgefunden wurde, ein menschlicher Beitrag, der den Gesamterfolg wesentlich beeinflusst hat", heißt es in dem Beschluss, den ein Verfahrensbeteiligter Anwalt vorab auf Linkedin veröffentlicht hat. Nach derzeitigem Stand sei das auch unproblematisch, denn es gebe nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand kein System, "das ohne jede menschliche Vorbereitung oder Einflussnahme nach technischen Lehren sucht".
                  ​"




                  "
                  Gegenstand des Patents ist nach § 14 PatG diejenige technische Lehre, die der mit durchschnittlichen Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattete Fachmann den Patentansprüchen unter Heranziehung der Patentbeschreibung (und -zeichnungen) und des darin mitgeteilten oder sonst zu seinem allgemeinen Fachwissen gehörenden Standes der Technik am Amnelde- oder Prioritätsstag ohne besondere Überlegungen entnimmt [→ Auslegung der Patentansprüche].1)

                  Gegenstand des Patents [→ Schutzbereich] ist die durch die Patentansprüche definierte Lehre.2))
                  ​"


                  Man könnte natürlich festlegen, dass nur Menschen Erfinder sein dürfen ...
                  Es ist ja auch schwer vorstellbar, dass eine Maschine etwa Rechte an einem
                  Patent erwirbt, verwaltet, Lizenzverträge abschließt, ... etc.

                  Wenn man sich jedoch nur auf Begriffe wie "Erfindungshöhe", "wesentlichen Beitrag" etc. stützt,
                  dann wird die Luft m.E. bald sehr "dünn", wenn man allein damit "nichtmenschliche Intelligenz"
                  (als Erfinder) ausschließen will.

                  Die Begründung oben sagt ja für mein Laienverständnis im Prinzip nur "Maschinen
                  können das nach derzeitigem Stand nicht ohne wesentlichen menschlichen
                  Beitrag": Selbst wenn das - nach heutigem Stand - so wäre(?), ist das bestenfalls
                  eine "aufschiebende" Aussage, die nicht auf Dauer gültig sein dürfte oder zumindest
                  in absehbarer Zukunft "schwer nachvollziehbar" oder "schwer prüfbar" werden
                  dürfte.

                  Man wird sich da etwas grundsätzlich Neues im Umgang mit KI einfallen lassen
                  müssen und das sehr bald.




                  Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                    IMHO wird einfach der Inhaber der KI (alles gehört jemandem) der Nutznießer / Patentinhaber sein.
                    Die andere Möglichkeit, die sogar zu begrüßen wäre: Was eine KI erfindet, ist "Allgemeingut" also quasi open source.
                    Ich lebe allerdings zu lange auf diesem Planeten, um darauf zu hoffen.
                    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                      Keine Ahnung ... (wer ist der "Inhaber": Der sie "erschaffen" hat, oder derjenige, der seine
                      "Version" heute eingeschaltet hat und zu diesem Ergebnis kam ...)


                      Es ist z.B. eine Million Dollar Preisgeld ausgelobt für einen Beweis der "Riemann'schen Vermutung":






                      Würde man nicht annehmen, dass ein Mathematiker - der sich daran ernsthaft versucht - alle
                      heute zur Verfügung stehenden Mittel (u.a. auch KI, "Theorembeweiser", ...) nutzen wollte?

                      Wäre interessant zu wissen, ob es diesbezüglich Einschränkungen bei der Vergabe des
                      Preisgeldes gibt.

                      Ein Patent wäre auf eine solche Entdeckung jedenfalls nicht möglich, wohl aber auf
                      techn. Erfindungen, die ggf. "auf dem Weg dorthin" gemacht würden.


                      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                        In einer kapitalistischen Gesellschaft ist der Inhaber der Inhaber = der die "Klamotten" besitzt, betreibt und die "Früchte" vermarktet. Urheberrechtlich ist es freilich komplexer, aber ähnlich wie bei der sog. Contentmafia, lässt sich das lösen. Nicht unbedingt zum Vorteil der eigentlichen "Erschaffer", aber sic Mundus creatus est. Bei allen wichtigen Erfindungen standen und stehen die Erfinder (auch wenn manche reich geworden sind) in der "Nahrungskette" weit unter den "Verwurstern".

                        tl,dr: Wissen ist Macht, aber per se geistige Macht. Erst das große Geld macht das Größere.
                        Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                        Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                          Eine KI Software - mit gegebener Architektur - könnte ich beispielsweise von einer Firma X

                          (die diese Software entwickelt hat und vertreibt) "vortrainiert" erworben haben (Lizenz) ...

                          Dann wurde sie aber "bei uns" für bestimmte Aufgaben "weiter austrainiert" und modifiziert.

                          An irgendeinem Montagmorgen "erfindet" diese KI eine neue Lösung, nachdem ein Mitarbeiter

                          einen ungewöhnlichen "Prompt" eingegeben hat (der nicht auf direkt auf diese Lösung abzielte,

                          aber durch die Anweisungen/Fragestellungen dazu beitrug ...).


                          - Ist es eine Erfindung (angenommen es sei eine "technische Lösung", sie sei neu und eine
                          "Erfindungshöhe" scheine irgendwie "offenkundig")

                          - Wer ist Erfinder, wer kann anmelden

                          - Wie steht es diesbezüglich mit Firma X


                          ________________________

                          Solche Fragen werden sich bald schon täglich tausendfach stellen ...
                          Wenn man das (u.a. rechtlich) sinnvoll fassen möchte, muss man sich
                          mit KI tatsächlich befassen und die dahinterstehenden Prinzipien verstehen.

                          Das erkenne ich in aktuellen Diskussionen zum Thema jedoch nicht oder
                          nur selten.
                          Zuletzt geändert von dipol-audio; 05.07.2024, 09:52.
                          Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                          Kommentar


                            Künstliche „Intelligenz“, KI genannt, was könnte daran intelligent sein?

                            Wiki sagt:

                            Mit Intelligenz und Intelligenztests befassen sich speziell die Allgemeine Psychologie, die Differentielle Psychologie und die Neuropsychologie. Die Erforschung der Intelligenz auf dem Gebiet der Allgemeinen Psychologie unter dem Aspekt der problemlösenden Informationsverarbeitung bezeichnet man heute oft als Kognitive Psychologie. Diese wiederum greift auf Methoden und Erkenntnisse der Hirnforschung, der Entwicklungspsychologie und zunehmend auch der Programmierung von künstlicher Intelligenz zurück, wobei diese von der hier beschriebenen Intelligenz zu unterscheiden ist.
                            Was Wiki dann ja auch versucht.

                            Hier würde ich mal vorsichtig sagen: „wobei diese noch von der hier beschriebenen Intelligenz zu unterscheiden ist.“ Die obige Aussage ist übrigens nicht ganz eindeutig (soll oder kann unterschieden werden?).


                            Unter dem Titel „Intelligenz als Persönlichkeitseigenschaft“ wird gesagt: „Überdurchschnittlich begabte Menschen leben in der Regel gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung“.
                            Dazu sollte man sich mal anschauen, wie alt Komponisten ( gelten die als begabt, oder nicht?) geworden sind, auch im Verhältnis zu ihren anderen Zeitgenossen.
                            Also auch Wiki ist mit Bedacht zu lesen. Nicht Jeder wird mit Allem einverstanden sein, aber Wiki ist ja auch nicht als endgültig gültig gedacht, IMHO eher ein Resümee des Ist-Standes, was man bisher zusammengetragen hat.
                            Und nicht zu vergessen: auch KI wird ständig weiterentwickelt, zumindest versucht man es, bis "sie " sich vielleicht irgendwann davon "emanzipiert".
                            "Besen, Besen, seid's gewesen", wird das dann noch möglich sein? Wird man mit "ihr" darüber eines Tages verhandeln müssen?

                            LG
                            Bernd

                            Kommentar


                              Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                              Eine KI Software - mit gegebener Architektur - könnte ich beispielsweise von einer Firma X

                              (die diese Software entwickelt hat und vertreibt) "vortrainiert" erworben haben (Lizenz)...
                              (Hervorhebungen durch mich)

                              Da sitzt - fast sicher - der Catch-22: Der Erwerb ist kein Erwerb, obwohl bezahlt, sondern nur "Miete", und der "Vermieter" räumt sich alle Rechte ein. Ähnlich wie bei "Cloud Services" bereits. Wenn nicht, ist er schön blöd, und das wird sicherlich passieren und die Gerichte beschäftigen. Dann gewinnt der mit dem besseren Anwalt. In unterschiedlichen Ländern wird es auch unterschiedlich gehandhabt, also bekommen wir das typisch Menschliche = Chaos. Eine Alternative wäre ein funktionierender und durchsetzbarer weltweiter Konsens, wie realistisch das ist, zeigt die UN...

                              Zum Schluss "versöhnen" alle die Chinesen, die nach dem Taubenprinzip (sei wie Taube, scheiß auf alles) kopieren, was sie gebrauchen können.
                              Zuletzt geändert von respice finem; 05.07.2024, 13:49.
                              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                                Das sind Dimensionen...
                                When NVIDIA started preparing the H20 GPU for China, the company anticipated great demand from sanction-obeying GPUs. However, we now know precisely what the company makes from its Chinese venture: an astonishing $12 billion in take-home revenue. Due to the massive demand for NVIDIA GPUs, Chinese AI...
                                Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                                Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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