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Künstliche Intelligenz (KI) - großer Fortschritt oder "Geißel der Menschheit" ?

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    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
    Sie kaut den Agitprop durch, den sie findet, selber denken kann sie nicht.
    Oder, wenn sie auch asoziale Medien durchkämmt, wird sie soundso und muß irgendwann abgeschaltet werden. Beides bereits passiert bei Tests.
    Gleichzeitig wird sie aber doch anscheinend von Regierungen und deren exekutiven Organen als Beraterin herangezogen.

    Das wäre ja dann, wie Oliver schon anmerkte, wirklich brandgefährlich.

    LG
    Bernd
    shibumi

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      Gewisse Organe sind per se brandgefährlich, ich meine, die KI ist da eher eine Ausrede, genauso wie der Befragungs-Agitprop "75 Prozent der Schafe möchten mehr Wolle loswerden" oder so

      Das hat man schon in der Antike (sic) gemacht - damals hieß es Orakel.
      Zuletzt geändert von respice finem; 03.12.2023, 22:22.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

      Kommentar


        Ich sage nur "Minority Report" lief heute auf Arte. Was perverseres in puncto KI kann man sich nicht vorstellen. Regie: Steven Spielberg, SciFi Roman: Phillip K. Dick
        Zuletzt geändert von JoachimA; 03.12.2023, 22:32.
        Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

        Kommentar


          Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
          Banausenfrage: Reicht für so was nicht "Notepad++" et consortes?

          Umwandlung "level oder" > "pre order" ist hier leichter (als umgekehrt), weil es der Aufgabe "sortiere nach Präfixen"
          gleichkommt. Mal sehen, wie es ChatGPT "schmeckt":


          EINGABE:
          Bitte wandle den in "level order" Notation gegebenen Baum in "pre order"
          Notation um, als ob es ein Inhaltsverzeichnis wäre, wenn die Zeilen von
          oben nach unten gelesen werden. Behalte die Präfixe z.B. "a", "aa", ...
          so bei, wie sie sind und behalte ebenso jede Zuordnung eines Präfixes
          zu dem darauf folgenden Eintrag bei. Hier ist der Baum:

          a user_form
          aa form_framework ab user_interface_mockup ac user_interface_mask_flow_chart_CP
          aaa form_framework_tChild

          aba user_interface_mask_flow_chart_tSibling abb user_interface_mask_flow_chart

          abba user_interface_data_model
          abbaa data_model

          aca user_interface_data_model
          acaa data_model


          AUSGABE:
          Die "pre order" Notation des Baumes in Form eines Inhaltsverzeichnisses wäre:

          1. a user_form
          1.1 aa form_framework
          1.1.1 aaa form_framework_tChild
          1.2 ab user_interface_mockup
          1.2.1 aba user_interface_mask_flow_chart_tSibling
          1.2.2 abb user_interface_mask_flow_chart
          1.2.2.1 abba user_interface_data_model
          1.2.2.1.1 abbaa data_model
          1.3 ac user_interface_mask_flow_chart_CP
          1.3.1 aca user_interface_data_model
          1.3.1.1 acaa data_model​



          ANMERKUNGEN:
          Diese Richtung der Umwandlung hat ChatGPT (diesmal) zufriedenstellend
          hinbekommen, d.h. es fehlt kein Eintrag, die Einordnung jedes Elemtents in
          die Hierarchie ist OK.

          Das bedeutet jedoch nicht, dass es in einer neuen Session mit derselben
          Aufgabe wieder funktioniert, so kann es u.a. dazu kommen, dass

          - Elemente ganz fehlen
          - Eine andere Nummerierung gewählt wird z.B. 1. 2. 3. ...


          ________________________

          Warum habe ich hier mit ChatGPT "gespielt" ?

          Die Software, an der ich gerade schreibe, gibt Baumstrukturen in "level order" aus, weil
          dieser Umgang mit Baumstrukturen für die dort behandelte Aufgabenstellung der
          angemessenste ist.

          Auch für Menschen, die Baumstrukturen und deren mögliche Notationen z.B. nicht
          während eines Studiums gelernt haben, soll die Notation jedoch "handhabbar" sein.

          Deshalb habe ich nach Präfixen gesucht, die eine möglichst intuitive Hilfestellung bei
          der Einordnung der Elemente bieten: Ich bräuchte sie dafür zwar nicht, aber die Präfixe
          helfen spätestens dann bei der Einordnung der Elemente, wenn die Bäume größer
          werden.

          Wenn jetzt ein "menschlicher Leser" sagt "ich kann damit nichts anfangen", darf ich
          antworten:

          "Sogar ChatGPT kriegt das (meistens, einigermaßen ...) hin, ich bin daher sicher, du
          schaffst das auch
          (mit ein wenig gutem Willen)."
          Zuletzt geändert von dipol-audio; 04.12.2023, 12:37.
          Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

          Kommentar


            Könnte hierzulande niemals nicht passieren

            Der Stadtrat von Porto Alegre beschließt einstimmig für eine Verordnung über Wasserzähler, ohne zu wissen, dass sie vollständig von ChatGPT geschrieben wurde.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

            Kommentar


              Es kommt immer darauf an, wie man Fragen, Eingaben, Anweisungen an ChatGPT formuliert.

              Wenn man sich dabei etwas Mühe gibt, ggf. mehrere Versuche startet, bin ich überzeugt davon,
              dass auch manche Texte von Gesetzen und Verordnungen davon profitiereren können, indem man
              sich

              - eine "Startvorlage" vorschlagen lässt
              - einen bestehenden Entwurf "gegenlesen" lässt.

              sowie iterativ dabei vorgeht und natürlich auch Menschen einbezieht.

              Die Texte mancher Gesetze und Verordnungnen sind m.E. schwer verständlich und ob sie stets

              - "eindeutig interpretierbar"
              - sachlich angemessen und vollständig
              - praktikabel

              sind - ob von Juristen oder Nicht-Juristen zu beurteilen - sei mal dahingestellt.

              Solange es noch "Textkundige" gibt, die einen Text auch selbst schreiben können, ist das Problem
              vieleicht noch nicht so groß.

              Die Frage ist, was passiert, wenn Menschen (ggf. neue Menschengenerationen) Textkundigkeit beim
              Verfassen, Lesen und Interpretieren von Texten zunehmend "ganz auslagern" an die KI.
              Zuletzt geändert von dipol-audio; 05.12.2023, 15:05.
              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

              Kommentar


                Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                ...Die Frage ist, was passiert, wenn Menschen (ggf. neue Menschengenerationen) Textkundigkeit beim
                Verfassen, Lesen und Interpretieren von Texten zunehmend "ganz auslagern" an die KI.
                Was passiert? Stufenweise Kretinisierung bis hin zur Idiotie. Ist doch jetzt schon so, daß die Hälfte nur die Überschrift liest, und das Framing Manual ein Bild unter jeder vorschreibt, damit nicht auch das allzu schwer fällt. So jemand ist ein komfortabler Bürge(r), hinterfragt nicht dauernd alles usw.
                Im Grunde das alte "ich halte sie arm, du halte sie dumm" in neuer Verpackung.

                Zuletzt geändert von respice finem; 05.12.2023, 17:36.
                Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                  Was versteht man unter "Kulturpessimismus" ?


                  Kulturpessimismus bezeichnet die negative Einstellung gegenüber der aktuellen kulturellen Entwicklung, insbesondere in Bezug auf gesellschaftliche Werte, Moral, Kunst und Bildung. Kulturpessimisten glauben oft, dass die moderne Kultur und Gesellschaft degeneriert und in einem Zustand des Verfalls ist. Sie befürchten, dass traditionelle Werte und Normen verloren gehen und dass die Gesellschaft aufgrund von Technologie, Konsumismus und Individualismus an Bedeutung verliert.

                  Gab es Kulturpessimusmus schon in früheren Zeiten ? Und haben sich die darauf beruhenden Befürchtungen meist bewahrheitet ?


                  Ja, Kulturpessimismus ist kein neues Phänomen und kann in verschiedenen Zeiten und Gesellschaften beobachtet werden. Schon in der Antike gab es Philosophen und Denker, die sich über den moralischen Verfall und den Niedergang der Kultur beklagten. Auch während der Renaissance, der Aufklärung und in anderen Epochen der Geschichte gab es Kulturpessimisten, die ähnliche Befürchtungen äußerten.

                  Ob sich die Befürchtungen der Kulturpessimisten bewahrheitet haben, ist jedoch schwer zu verallgemeinern. In einigen Fällen haben sich bestimmte Entwicklungen tatsächlich als problematisch erwiesen, während in anderen Fällen die Gesellschaft und Kultur sich trotz der Bedenken weiterentwickelt haben. Es ist wichtig zu beachten, dass Kultur und Gesellschaft einem ständigen Wandel unterliegen und dass es oft schwierig ist, die langfristigen Auswirkungen von Veränderungen vorherzusagen.

                  In vielen Fällen haben sich die Befürchtungen von Kulturpessimisten als übertrieben oder unbegründet erwiesen, während in anderen Bereichen tatsächlich negative Auswirkungen aufgetreten sind. Es ist wichtig, kritisch über kulturelle Veränderungen nachzudenken und gleichzeitig offen zu sein für neue Entwicklungen und Ideen.
                  Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                  Kommentar


                    Ich bin ein Kulturpessimist. Was kannst du mir über den künftigen Umgang der Gesellschaft mit KI mitteilen ?


                    Es ist schwer vorherzusagen, wie die Gesellschaft in Zukunft mit KI umgehen wird, da dies von vielen Faktoren abhängt. Einige Menschen sind optimistisch und glauben, dass KI dazu beitragen wird, viele Probleme zu lösen und das Leben zu verbessern. Andere sind skeptisch und befürchten, dass KI zu Arbeitsplatzverlusten, sozialen Ungleichheiten und anderen negativen Auswirkungen führen könnte.

                    Es ist wichtig, dass die Gesellschaft einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI pflegt und sicherstellt, dass sie zum Wohl der Menschen eingesetzt wird. Dies erfordert klare ethische Richtlinien, Regulierungen und eine offene gesellschaftliche Debatte über die Auswirkungen von KI. Es ist auch wichtig, dass die Menschen über KI informiert sind und sich aktiv an Entscheidungen beteiligen, die den Einsatz von KI betreffen.

                    Letztendlich hängt der künftige Umgang der Gesellschaft mit KI davon ab, wie sie mit den Herausforderungen und Chancen umgeht, die diese Technologie mit sich bringt. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft offen bleibt für Veränderungen und sich aktiv dafür einsetzt, dass KI zum Wohl aller eingesetzt wird.
                    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                    Kommentar


                      Wer sollte am besten über den Einsatz von KI entscheiden, so dass sie "zum Wohle aller" eingesetzt wird ? Sollte die KI selbst dies entscheiden ?


                      Die Entscheidung über den Einsatz von KI sollte nicht allein der KI überlassen werden. Stattdessen sollte eine Vielzahl von Akteuren an diesem Prozess beteiligt sein, um sicherzustellen, dass die Interessen und Bedürfnisse aller berücksichtigt werden.

                      Zu den wichtigsten Akteuren gehören Regierungen, die Gesetze und Regulierungen für den Einsatz von KI entwickeln und durchsetzen können. Unternehmen, die KI-Technologien entwickeln und einsetzen, sollten ebenfalls verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen und ethische Standards einhalten. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbrauchergruppen können eine wichtige Rolle dabei spielen, die öffentliche Debatte über die Auswirkungen von KI zu fördern und die Interessen der Bürger zu vertreten.

                      Darüber hinaus sollten Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter Ethiker, Sozialwissenschaftler, Technologen und Juristen, in den Entscheidungsprozess einbezogen werden, um sicherzustellen, dass verschiedene Perspektiven und Fachkenntnisse berücksichtigt werden.

                      Letztendlich sollte der Einsatz von KI demokratisch und transparent gestaltet werden, um sicherzustellen, dass die Interessen und Bedenken aller Beteiligten angemessen berücksichtigt werden. Dies kann dazu beitragen, dass KI zum Wohl aller eingesetzt wird. Die KI selbst sollte nicht die alleinige Entscheidungsgewalt über ihren eigenen Einsatz haben, sondern als Werkzeug dienen, das von verantwortungsbewussten Akteuren unter Berücksichtigung ethischer und gesellschaftlicher Normen eingesetzt wird.

                      ---


                      Meine Regierung hat aber keine Ahnung von KI, und was jetzt ?


                      Wenn die Regierung keine ausreichende Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz hat, gibt es dennoch Möglichkeiten, wie sie verantwortungsvoll mit dieser Herausforderung umgehen kann. Hier sind einige Schritte, die die Regierung unternehmen kann, um den Einsatz von KI zu regulieren und zu lenken:

                      1. Experten konsultieren: Die Regierung kann Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter KI-Forscher, Ethiker, Sozialwissenschaftler und Rechtsexperten, konsultieren, um fundierte Entscheidungen über die Regulierung von KI zu treffen.

                      2. Internationale Zusammenarbeit: Die Regierung kann mit anderen Ländern und internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um bewährte Praktiken und Richtlinien im Umgang mit KI zu erarbeiten und auszutauschen.

                      3. Bildung und Schulungen: Die Regierung kann in die Ausbildung von Fachkräften investieren, um sicherzustellen, dass sie über das nötige Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um KI zu verstehen und zu regulieren.

                      4. Öffentliche Debatte und Transparenz: Die Regierung kann eine offene und transparente Debatte über den Einsatz von KI fördern, um die Bedenken und Interessen der Bürger zu berücksichtigen.

                      5. Regulierung und Gesetzgebung: Die Regierung kann Gesetze und Regulierungen erarbeiten, um den Einsatz von KI zu steuern und sicherzustellen, dass er im Einklang mit ethischen und gesellschaftlichen Normen erfolgt.

                      Letztendlich ist es wichtig, dass die Regierung sich aktiv mit dem Thema KI auseinandersetzt und die notwendigen Schritte unternimmt, um sicherzustellen, dass der Einsatz von KI zum Wohl der Gesellschaft erfolgt. Dies erfordert möglicherweise die Zusammenarbeit mit externen Experten und die Entwicklung neuer Richtlinien und Gesetze, um den Einsatz von KI zu regulieren.
                      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                      Kommentar


                        Schöne White Hall Prosa von dem Chatbot, ist mir irgendwie zu glatt und auch zu schön um wahr zu sein. Bei "zum Wohle aller" bekomme ich regelmäßig Bauchschmerzen. Das haben schon zu viele zu oft gesagt, draus geworden ist meistens nichts wie die Geschichte beweist. Sehr oft ist es eben nur "zum Wohle einiger weniger", zu groß für Staaten, mächtigen Interessengruppen und Lobbyisten die Verlockung, Technologien zu höchst eigenen Zwecken zu missbrauchen. - Man muß immer die Frage stellen, wem nützt das, wenn ja, wieviel und wie vielen?

                        Das hier ist der Lacher schlechthin:

                        1. Experten konsultieren: Die Regierung kann Experten aus verschiedenen Bereichen, darunter KI-Forscher, Ethiker, Sozialwissenschaftler und Rechtsexperten, konsultieren, um fundierte Entscheidungen über die Regulierung von KI zu treffen.
                        Wenn das ähnliche "Experten" sind wie zu Zeiten der Pandemie dann kann ja nichts mehr schief gehen, lach.


                        Gruß,
                        Joachim
                        Zuletzt geändert von JoachimA; 05.12.2023, 19:42.
                        Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                        Kommentar


                          Wenn's ein wenig Aufheiterung sein soll, dann ist MARVIN immer eine gute Quelle der Inspiration:



                          Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                          Kommentar


                            Kann ich im Moment nicht schauen, bin wieder "zu Fuß" (8 Klobyte/Sek.)unterwegs, muß noch ne Aufladung machen, dann gibt´s wieder Highspeed für Arme, lach.

                            Was ich noch sagen wollte, die Aufarbeitung von dem "pandemonischem Desaster" hat bis jetzt ja irgendwie auch nicht wirklich stattgefunden. Man hat den Eindruck das man die inquisitorische Hexenjagd die veranstaltet wurde möglichst ausblenden möchte. Von den Zeiten die sicher zu den dunkelsten Kapiteln zu rechnen sind was angerichtet worden ist, will man wohl nichts mehr wissen. Amnesie allenthalben quer durch alle Instanzen, wahrlich kein Ruhmesblatt deutscher Akteure. - Und die sollen sich mit KI befassen? - Das kann nur ne Katastrophe geben

                            Gruß,
                            joachim
                            Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                            Kommentar


                              Übrigens, "zum Wohle aller", ist per se utopisch. Sollte der KI eigentlich auffallen
                              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

                              Kommentar


                                Ich sehe das schon ankommen, irgendwann antwortet einem ein Blechdepp oder irgendeine KI vielleicht wie Hal 9000: "i am sorry dave, i can´t do that..."

                                Gruß,
                                Joachim
                                Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

                                Kommentar

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