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Künstliche Intelligenz (KI) - großer Fortschritt oder "Geißel der Menschheit" ?

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    Rumliegende Daten machen einen PC nicht langsamer, wie auch? Fragmentierte HDD als Systemlaufwerk = vor 10 Jahren ausgestorben. Registry-Müll, minimal - das ist eine "urban legend" um die Opf... nein Kunden zum Kauf von "Reinigern" zu verleiten. Schlangenöl. Was schwache PCs wirklich verlangsamen kann, ist Virenschutz, insbesondere "third party" (also das nächste Schlangenöl), unnötiger Autostart von diverser Bloatware und... der ganz normale Fortschritt bei Software. Die Programme werden halt immer "fetter".



    Viel RAM hilft viel, denn RAM ist viel schneller als SSD (als HDD sowieso). Der Trend geht dahin, möglichst viel in den RAM zu laden. Beispiel meine PVS, die läuft, wenn sie muß, auch mit 8GB RAM, aber dann vergehen ab Systemstart 15 Minuten, bis man mit ihr überhaupt arbeiten kann. Komplizierte Suchen sind auch eine Qual. Bei 32 GB RAM bereit unter einer Minute ab Systemstart, und Suchen liefern das Ergebnis quasi sofort - aber von den 32GB ist gut die Hälfte voll. Ein PC, der zu wenig RAM hat, wird früh "obsolet", außer man kann RAM nachrüsten. Die CPU kann so schnell sein, wie sie will, das hilft nix, wenn Daten hin- und hergeschoben werden müssen auf und von der SSD oder noch schlimmer, HDD.

    Ceterum censeo: RAM ist die Membranfläche der PC-Welt

    Die "Next-gen" soll so arbeiten, daß quasi RAM und SSD dasselbe sind (bzw. RAM nicht mehr volatil ist, wie heute). Wird, wie alles, seine Vor- und Nachteile haben.

    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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      Herr Doktor, ich habe meine Pillen genommen, trotzdem habe ich das Gefühl, daß diese Mikrofone mich dauernd verfolgen...

      Roboter-Mikrofone erkennen selbständig Sprecher und können Teile des Raums stummschalten. Ist ihre Arbeit getan, fahren sie brav in ihre Ladestation zurück.
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        Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
        Herr Doktor, ich habe meine Pillen genommen, trotzdem habe ich das Gefühl, daß diese Mikrofone mich dauernd verfolgen...

        https://www.heise.de/hintergrund/Aku...g-9326274.html
        Tja, warum macht man sowas, weil man´s kann? - Nützlich oder nicht, ich denke das gleichzeitige Missbrauchspotential könnte wohl ebenso erheblich sein. - Verstehe auch bis heute die Leute nicht die sich eine bespitzelnde Quasselbüchse wie "Alexa" ins Haus geholt haben, naja immerhin ist es darum ja etwas ruhiger geworden, der Hype abgeflacht? - Man munkelt das Alexa von manchen sogar als vollwertiges Familienmitglied betrachtet und auch so angesprochen wurde, unglaublich (dämlich?), lach.

        Frage mich immer öfter wann wohl hier die ersten Blech-, ähem, Silikondeppen(künstliche Personen) durch die Gegend laufen? - Könnte extrem lustig werden oder auch nicht? - Lief ja gestern gerade wieder "Bladerunner".

        Gruß,
        joachim
        Zuletzt geändert von JoachimA; 09.10.2023, 11:01.
        Ein Computer löst all die Probleme, die ich ohne ihn nicht hätte.

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          Die Schafglocke des 21. Jahrhunderts

          Die Mac- und iPhone-App des Herstellers macht digitale Aktivitäten durchsuchbar. Ein Mikrofon-Kette soll das auf die physische Welt übertragen.


          und jede Wette, die kriegen es "DSGVO-konform"...
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            Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
            ...
            Viel RAM hilft viel, denn RAM ist viel schneller als SSD (als HDD sowieso).
            ...

            Ich habe meine Computer seit Jahrzehnten so zusammengestellt/gekauft,
            dass es zwar nicht unbedingt die jeweils schnellste Prozessorgeneration sein musste
            (die zweitschnellste tut es auch ...) aber u.a. soviel RAM reingesteckt "wie
            geht" ...


            Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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              Hier mal eine andere Auffassung zur KI als heute "in der Breite" üblich (der Artikel ist allerdings bereits vor 5 Jahren erschienen
              und leider nur für Registrierte/Abonnenten vollst. zugänglich ) :



              Und da kann ich mich ganz gut wiederfinden, da ich den Hype nicht ganz nachvollziehen kann und selbst auch weiß,
              was vor Jahrzehnten schon möglich war ...
              Zuletzt geändert von dipol-audio; 13.10.2023, 00:18.
              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                die erste Beurteilung in Deutsch, erklärt einiges zum Buch.

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                  KI vs. QuantenComputer (Quantenrechner)

                  auch eine interessante Verknüpfung.

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                    Picture Mushroom: Pilze per Schnappschuss identifizieren, Einfach ein Foto von einem beliebigen Pilz machen oder hochladen und in Sekundenschnelle genaue Identifizierungsergebnisse erhalten.



                    Ich kann nur sagen:

                    Sammelt Pilze, verifiziert sie mit einer "Erkennungs App" und danach esst sie.

                    Wenn das viele Menschen machen, werden wir allein damit viele - wenn nicht gar die meisten - Probleme
                    auf diesem Planeten nachhaltig lösen können.

                    KI hat einen "Beipackzettel", der ist leider nicht in allgemeinverständlicher Form verfügbar - öffentlich
                    verfügbar ist er jedoch sehr wohl - man sollte ihn dennoch lesen oder es wenigstens versuchen.
                    Zuletzt geändert von dipol-audio; 14.10.2023, 00:33.
                    Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                      Vorher Testament schreiben ist nicht verkehrt

                      Ich weiß, das ist jetzt ein "professional bias" von mir, aber ich lasse natürliche Intelligenz walten und verzichte auf Pilze generell, habe zu viele "noch Lebende" danach gesehen in meinem beruflichen Leben, jedes Jahr neu. Und jeder von denen hatte auch gedacht, daß er sich auskennt. Noch mehr fallen aus der Statistik raus, nur weil sie sich nach Monaten/Jahren wundern, woher der "plötzliche" Leberschaden (unmittelbar keine Beschwerden gehabt, bei kleiner Dosis).

                      Pilzvergiftungen kommen regional, saisonal und wetterabhängig unterschiedlich häufig vor. Sie sind im klinischen Alltag ein eher seltenes Ereignis, weshalb häufig die ausreichende Erfahrung in der Diagnostik und Therapie fehlt. Pilze (fungi,...
                      Zuletzt geändert von respice finem; 14.10.2023, 08:18.
                      Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
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                        The Beatles waren einst die größte Band des Planeten und man kann sie bis heute als solche bezeichnen. Im Archiv des Quartetts aus Liverpool, das sich Ende 1974 aufgelöst hat, steckte lange Zeit immer noch un­ver­öf­fent­lich­tes Material und nun geht es an den letzten Song.
                        Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
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                          Bei den besonders raffinierten Malware Arten nicht auszuschließen, aber zu den Details müsste man hmm, die Autoren befragen.
                          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
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                            Ladies and gentlemen, please fasten your seat belts
                            Ein Sprachmodell von Future House soll künftig in der Lage sein, Tausende von wissenschaftlichen Arbeiten zu sichten und schnell Hypothesen daraus abzuleiten.


                            Was mir spontan einfällt, der Turmbau zu Babel... Auseinanderzuhalten, was koscher ist und was ein Plagiat, oder "wissenschuftlich", ist bereits heute schwierig, mit natürlicher Impertinenz.

                            Eine KI könnte sich im worst case nicht nur auf frei erfundene Publikationen berufen, sondern diese erst einfach schreiben.
                            Dann hilft nur, eine Gegen-KI darauf anzusetzen, aber wenn die auch zu lügen anfängt?
                            Nach dem postindustriellen, postwissenschaftliches Zeitalter?
                            Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
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                              Ich könnte mir vorstellen, daß der Bogen an manchen Stellen deutlich "überspannt" wird.

                              M.E. braucht es geeignete Tests, um die Eignung einer konkreten Software für eine bestimmte
                              Klasse von Aufgaben erstmal zu zeigen.

                              Wie wäre es z.B. (unter anderem, nicht ausschließlich) mit einem Set aus den bei manchen
                              Schülern "besonders beliebten" Textaufgaben:

                              "Fritz hat fünf Kartoffeln. Jede der Kartoffeln wiegt mehr als ... ... wieviele Geschwister hat Fritz? "
                              (oder so ähnlich, kann gern auch eine Mischung aus "lösbaren" und "Stussaufgaben" sein.)

                              Da würde ich gern mal Ergebnisse für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Arten von
                              Aufgaben sehen (werden "Stussaufgaben" bzw. "unlösbare" sicher erkannt ?).


                              Diese Seite z.B scheint auf einem ("schön veralteten") Stand "vor dem Hype" zu sein:



                              Evt. kann man sich da einige Begriffe und Anregungen abholen auch was die historische
                              Entwicklung betrifft.

                              Die Diskussion zu dem Thema ist m.E. teils aus den Fugen geraten und wird in der breiten
                              Öffentlichkeit sehr oft von Menschen ohne Vorkenntnisse auf dem Gebiet bestimmt.

                              Über KI zu reden heißt m.E. zunächst auch über Informatik zu reden.

                              Was weiß eine breitere Öffentlichkeit über "klassische Informatik", etwa bei Fragen zu

                              - Problemklassen
                              - Berechenbarkeit
                              - Aufwandskalküle
                              - Grundlegende Algorithmen in versch. Anwendungsbereichen
                              - ... (Automatentheorie, Aussagenlogik)

                              Ich habe den Eindruck, man kann den meisten Menschen "alles Mögliche" als KI verkaufen,
                              selbst wenn nur ein simpler "Spielalgorithmus" oder ein "Fuzzy Regler" dahintersteckt.

                              Mangelnde Bildung im Bereich der Informatik ist m.E. das "große Problem", nicht "die KI".

                              Die durch unser Bildungssystem (mit System ?) verpennten Jahrzehnte fallen uns jetzt auf die
                              Füße, weil teils interessante Technikansätze - kombiniert mit hoher Rechenpower - auf eine
                              diesbezüglich weitestgehend ungebildete - damit nicht hinreichend kritikfähige - Gesellschaft
                              treffen.

                              Man kann doch jetzt schon kein Klopapier mehr ohne den Hinweis verkaufen, dass es durch
                              KI entwickelt oder optimiert worden sei ...
                              Zuletzt geändert von dipol-audio; 06.11.2023, 18:12.
                              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                                Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
                                ...Man kann doch jetzt schon kein Klopapier mehr ohne den Hinweis verkaufen, dass es durch
                                KI entwickelt oder optimiert worden sei ...
                                But seriously, nach dem Kohlschen Prinzip "am Wichtigsten ist, was hinten rauskommt" - egal ob man es nun Sprachmodell, KI oder "irgendwas" nennt:

                                Am Beispiel medizinischer / pharmazeutischer Forschung:
                                • Es kommen 1,2,3... Publikationen raus, in relativ unbedeutenden Zeitschriften, die anhand "mittelprächtiger" Studien eine "steile" Behauptung "X" zu einem altbekannten Medikament machen (die zufällig Firma "Y" zur Profitmaximierung verhelfen könnte durch Neupatentierung). Dabei wird sich auf theoretische Grundlagen von Prof. Dr. "Z." berufen.
                                • Dann kommen noch 10 Weitere und eine Metaanalyse, durch (quelle surprise), Prof. Z.
                                • "Koryphäen" aus bedeutenden Zeitschriften werden hellhörig, und machen eine eigene Metaanalyse (=wälzen, was publiziert ist), die findet 100 "klinische Fallbeispiele" und eine große Uni startet kurz darauf eine groß angelegte, placebokontrollierte und verblindete Studie (am Besten noch öffentlich finanziert wg. großer Bedeutung).
                                • Diese Studie stellt nach 5 Jahren fest, das Ganze ist "Schall und Rauch" und ein Betrug, weil (wer hätte das gedacht) Prof. Dr. "Z." entweder im Pflegeheim den Schlaf der Gerechten schläft, oder gar genauso erlogen ist wie der Rest, alles generiert von derselben (nennesiewieauchimmer).
                                • Inzwischen hat sich Firma "Y" den Schmu patentiert für die neue Indikation und sich daran "dumm und dämlich" verdient. Nachzuweisen ist ihr nichts, im Sinne einer tätlichen Beteiligung am Betrug, und beste Anwälte leisten kann sie sich auch...
                                Ja ich weiß, man müsste alles genau prüfen. Aber wie? Bei der Studienflut, geht den besten Unis die Manpower aus nach drei Tagen.
                                Also, was macht man? Feuer mit Feuer bekämpfen, indem man auch eine (nennesiewieauchimmer) damit betraut.
                                Hier schlägt der nächste Catch zu - der muß man vertrauen. Kann man das? Theoretisch ja, wenn sie Open Source ist. Praktisch, nur weil jeder jede Codezeile prüfen kann, bedeutet noch lange nicht, daß es immer jemand macht.

                                "Unter uns Tschekisten" - ein paar ähnlich geartete Fälle gab es schon ganz ohne "KI". Die könnte es allerdings multiplizieren.
                                Deswegen sind "alte Medizinerhasen" um so zurückhaltender, je "steiler" die "Heilsversprechen". Dann heißt es wieder, man sei "nicht innovativ"...
                                Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                                Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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