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Dietmar Didi Garsoffky

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    #31
    belastberkeit ist nicht besonders. hab ich erst auf den 2.blick gesehen.
    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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      #32
      dipol-audio
      Vielen Dank für Deine Ratschläge. Alle Daten zu den Lautsprechern die Du fandest sind richtig. Werde jetzt erst mal Deinen Rat befolgen und mit der Übergangsfrequenz höhen gehen. Greife dann mal in meine Reservekiste und probiere mal einen Sonido 175 A, ein Alnico Chassis aus einer ungarischen Handwerksschmiede, den ich früher als Fullrange eingesetzt hatte. Der benahm sich immer unauffällig, der verschiebt auch nicht soviel Volumen. Bin gespannt wie der sich macht.
      https://www.sonido.hu/adat_pdf/sfr-175a.pdf
      Der Frequenzschrieb vom Dayton PS220 ist sehr gestreckt aber in der Realität steigt er von 200-2000 Hz weit über 12 db und das auch unregelmäßig an.

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        #33
        dipol-audio
        es scheint zu funktionieren, der Ungar läuft sich erst mal ohne DSP-Korrekturen ein, er war ca. 2 Jahre in der Kiste. Habe nur die Weiche gesetzt 300-1900 Hz und es nervt nicht. Die Ripole sind nicht das Limitierende, die können echt Pegel machen, jeder hat eine 500 Watt Pascal-Endstufe. Ich muss die echt einbremsen bei einem
        22 qm Musikzimmer und ich höre ähnlich wie David mit einer Anhebung von mind. 3 db bis 80 Hz. Mein Hörabstand zu allen Systemen ist ja nur 2,50 m.
        Danke das Du mir die Augen mit der Luftverschiebung geöffnet hast, das war war es wohl.

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          #34
          Glühbirne


          Dass dein voriger MT "Dayton" ein recht ordentliches max. Verschiebevolumen hat, ist/war ja für sich genommen erstmal kein Problem.
          (Edit: eher im Gegenteil)

          Aber große Membranen - wenn sie bis in den Khz Bereich betrieben werden - verhalten sich eben oft "etwas seltsam".

          (Edit: Und deine Anforderung / dein Anspruch war ja "möglichst wenig DSP Korrektur von Treibereigenheiten", und das führt in Tendenz
          m.E. stets in Richtung kleinerer Membranen aufgrund der Partialschwingungsneigung bei "großen"...)

          Bei deinem "Midbass Eumel" fängt das möglicherweise bereits oberhalb ca. 250Hz an ...

          Bei deinem Ripol (<80Hz) dürfte die Begrenzung eher "mechanischer" Natur (Verschiebevolumen X "wirksame Dipol-Pfadlänge") sein,
          als durch die Verstärkerleistung.

          Wenn es subjektiv nicht so ist - dass der Ripol der limitierende Faktor ist - dann ist die Ankopplung an die Raummoden (bzw. die
          Druckmaxima am Hörplatz) in deinem Raum wohl so, dass subjektiv "genug rauskommt".

          "Fernberatung" per Forum ist z.T. "Kaffeesatzlesen", wenn nicht alles von "A-Z" messtechnisch nachvollziehbar ist, man kann dann
          nur erfahrungsbasiert "Denkanstöße" / "Experimentiervorschläge" (Edit: kaum aber "Patentlösungen") liefern:

          Aber manchmal kann selbst das bereits helfen (Edit: sofern das "Gegenüber" keine "Patentlösung" erwartet ... ) .
          Zuletzt geändert von dipol-audio; 16.01.2023, 17:44.
          Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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            #35
            dipol-audio
            danke es ist jetzt schon mal super. Habe den Ungarn mit der Lautstärke angepaßt, 4 Filter gesetzt nachdem er sich eine Nacht eingespielt hat.
            Die Verzerrungen sind auch gut 0,09% K2 bei 1000 Hz, K3 0,05%, THD 0,1% ist absolut zu vernachlässigen. Der Mid-Bass Eumel benimmt sich verzerrungsmäßig über 200 Hz auch ohne Probleme. Was meinst Du, ob es sich lohnt ihm einen U-Rahmen von ca. 50 cm Tiefe anzubauen? Bei 90 Hz habe ich schmalbandig einen Einbruch von 7 db, aber ich vermute es ist mein Raum, denn wenn ich über das DSP anhebe sehe ich nur Verzerrungen.
            Auf den Dayton PS220 kam ich nur vor 4 Jahren, weil er mit meiner DBX driverack 360 Venu im Mittelton etwas machte, das dieses Ding aus dem Sumpf kam. Aber mit meinem neuen DSP war er halt kontraproduktiv. Diese Beschallung DSPs mit ihren Wandlern bügeln halt alles glatt, was ja wohl nach Aussage einiger Ton-Kollegen auch gewollt ist.

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              #36
              Zitat von Glühbirne Beitrag anzeigen
              dipol-audio
              ...
              Was meinst Du, ob es sich lohnt ihm einen U-Rahmen von ca. 50 cm Tiefe anzubauen?
              ...

              Ein unbedämpfter "U-Frame", der bis in die Nähe seiner ersten Eigenresonanz - oder gar darüber hinaus - betrieben wird,
              ist eine der "schönsten elektroakustischen Katastrophen", die man sich nur vorstellen kann ...





              Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                #37
                dipol-audio
                gut verstanden. hatte den Mid-Bass Eumel im unbedämpften H-DiPol vor 5 Jahren bin dann davon abgekommen, weil er so war wie Du beschreibst. Hast Du einen Vorschlag für die Tunnellänge des U, Bedämpfung mit Basotec oder Mineralwolle?

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                  #38
                  Glühbirne

                  John Kreskovsky befasst sich sich auf seiner Webseite mit dem bedämpften U-Frame:

                  http://musicanddesign.speakerdesign.net/u_frame.html

                  Ich weiß nicht, wie gut oder gern du englische Texte liest (Edit: oder ob du die Seite eh' schon
                  kennst), aber zur Not kann man diesen Übersetzer drauf loslassen:

                  https://www.deepl.com/translator

                  (den hat mir vor einigen Monaten ein Forenmitglied empfohlen, man sollte sich den Inhalt
                  damit m.E. auch auf Deutsch erschließen können)
                  _____________

                  Ansonsten würde ich persönlich den U-Frame nur so tief machen, dass die erste Resonanz
                  bei λ/4 erst (min.) eine Oktave oberhalb der höchsten geplanten Übernahmefrequenz auftritt
                  (denn damit wirst du ja evt. experimentell noch ein wenig "raufgehen", je nach Mitteltöner).
                  Das hängt natürlich auch von der Flankensteilheit des Tiefpass ab.

                  (Ich persönlich bin übrigens kein Freund von Flankensteilheiten > 24 dB/Oktave)

                  Mit

                  λ = c/f

                  λ : Schallwellenlänge
                  c : Schallgeschwindigkeit (ca. 344 m/s)
                  f : Frequenz


                  landet man überschlägig hier:

                  200 Hz: λ ≈ 1.72 m , λ/4 ≈ 0.43 m
                  300 Hz: λ ≈ 1.15 m , λ/4 ≈ 0.29 m
                  450 Hz: λ ≈ 0.76 m , λ/4 ≈ 0.19 m
                  675 Hz: λ ≈ 0.51 m , λ/4 ≈ 0.13 m


                  (ohne Gewähr )

                  Bei einem unbedämpften U-Frame würde ich in deinem Fall nicht tiefer als 20cm bauen.

                  Wenn du dich entschließt zu bedämpfen, sieht es anders aus: Aber dann muss die Bedämpfung
                  auch effektiv sein.

                  Dass heißt, insbesondere am offenen Ende des Kastens - der ansonsten m.E. ganz mit Dämpfungsmaterial
                  ausgefüllt sein sollte - muss "ordentlich" was eingebracht werden, was als "Schnelleabsorber" taugt.

                  In Frage kommt ein "teildurchlässiges" Vlies, etwa aus Filz, Teppichboden, rel. dicht gepackte
                  Wolle/Watte ... etc.

                  Der bedämpfte U-Frame bewegt sich dann von der Abstrahlcharakteristik eher in Richtung
                  "Kardioid", je nach Auslegung.

                  Und das Material am offenen Ende muss "an Ort und Stelle" gehalten werden, denn wenn das
                  Vlies im Wechseldruck "flattert" steigt der Klirr ...
                  Zuletzt geändert von dipol-audio; 17.01.2023, 18:02.
                  Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                    #39
                    Hallo Oliver, vielen herzlichen Dank für Deine Unterstützung, ich denke jetzt habe ich genug zu tun. Diese Seite von John Kreskovsky kannte ich noch nicht. Mit der englischen Sprache geht es ganz gut, aber bei schwierigen und komplexen Seiten geht es mit Google Chrom sehr gut, man gibt nur ein er möge die Webseiten in irgendeine Sprache übersetzen und das läuft sehr flüssig und bequem.

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                      #40
                      Hallo Dietmar,

                      zur Ergänzung noch eine entsprechende Seite bei Siegfried Linkwitz (er verstarb 2018), beide Seiten
                      - Kreskovsky vs. Linkwitz - behandeln das Thema mit etwas unterschiedlichen Schwerpunkten:

                      https://www.linkwitzlab.com/H-U%20woofer2.htm

                      Ich habe oben Kreskovsky zuerst verlinkt, weil er beim U-Frame die Varianten "unbedämpft" vs. "bedämpft"
                      m.E. recht anschaulich behandelt u.a. mit den jeweiligen Auswirkungen auf die Richtcharakteristik.

                      Zuletzt geändert von dipol-audio; 18.01.2023, 14:41.
                      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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                        #41
                        dipol-audio
                        Guten Morgen Oliver, danke für den Linkwitz, durch Ihn bin ich eigentlich erst zu dieser Art der Musikwiedergabe gekommen, aber der Kreskovsky war mir neu.
                        Schönen Tag beste Grüße Didi

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                          #42
                          dipol-audio
                          Hallo Oliver, nur mal ein Zwischenstand. Der Übergang vom Midbass Eumel auf den Sonido funktioniert jetzt bei 200 Hz mit 24 db LR. Der Sonido packt die 200 Hz auch mit 24 db LR ohne Anhebungen in dem Bereich und übergibt an den AMT bei 1600 Hz ebenso mit 24 db LR. Der AMT übernimmt mit 48 db LR bei 1600 Hz, da ist die Grenze. Insgesamt sehr homogen und geht gut ab. Als nächstes kommt der Kasten für den Midbass Eumel dran. Vielen Dank für Deine Hilfestellungen Didi

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                            #43
                            Hallo Dietmar,

                            es freut mich, daß du Spass bei deinen Modifikationen hast.

                            Halt' uns gern auf dem Laufenden ...

                            Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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