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Stereo schallplatten – schneidegerät für private anwender

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    #61
    Wenn der Charakter des Originals erhalten bleibt, sehe ich darin nichts Schlechtes.
    Glauben ist gut, Wissen ist besser.
    Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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      #62
      Zitat von lathe_record_cutter Beitrag anzeigen

      Theorie und Praxis: Praktisch kann bis 16kHz eine 12dB Kanaltrennung auf jeden Fall gewährleistet werden (vorausgesetzt der Tonabnehmer hat eine gute Qualität (gutes MM oder zumindest MC-Tonabnehmer). Beim Schneiden geht es auch. Über 16kHz nimmt die Kanaltrennung stark ab und ist ab 18kHz bestenfalls 3dB. Darüber Null.

      Praxis ist aber auch, dass es bis jetzt kein Musikstück gab, dass mehr als 12dB Kanaltrennung im hohen Frequenzbereich hat - mir ist noch keines untergekommen. In der Praxis haben Musikstücke (in den Höhen) selten mehr als 9dB Kanaltrennung - selbst Santana's "Singing Winds, Crying Beasts" vom Album Abraxas trennt max. 12dB (und das Stück ist schon sehr extrem).
      Darauf hatte ich gehofft, dass Du aus der Praxis etwas dazu sagen kannst. Ich hätte Vergleichbares vermutet (aber eben nur vermutet).

      Die Geschichte mit der - eben nur eingeschränkt vorhandenen - Kanaltrennnung und der Art und Weise des Übersprechens, hätte ich am
      ehesten mit dem oft "gefälligen" Charakter der Schallplattenwiedergabe in Verbindung gebracht.



      Zitat von lathe_record_cutter Beitrag anzeigen

      Praxis ist auch, das jeder Live-Gesang ein diffuses Schallfeld hat. Nur Studioaufnahmen haben im besten Fall "sterilen" Sound.

      Aber gerade die natürliche Diffusität macht den Klang natürlich - oder?

      Ich hatte in diesem Sommer einmal wieder Gelegenheit, Live Musik verschiedener Genres ohne jedwede elektroakustische Verstärkung
      zu hören und das in verschiedenen Räumlichkeiten, die nicht allzu groß waren, aber dennoch m.E. als "akustisch hochwertig" durchgehen
      würden oder zumindest als "gut geeignet" für die jeweilige Darbietung.

      Ein hinreichend diffuser Nachhall ist da für viele Instrumente (und Gesang sowieso) schon "das Salz in der Suppe", da würde ich wirklich
      zustimmen.

      Als Hörer bin ich da u.a. auch ein "Klangfarbenfreak", und wenn die musikalische Darbietung durch jeweils geeignete Raumakustik
      transportiert/unterstützt wird, dann gibt's bei mir auch die entsprechenden "Gänsehautmomente".

      Einige Darbietungen fanden in einer "mittelgroßen" Kirche statt, mit Publikum (über-) voll besetzt, und da muss ich z.B. nicht unbedingt
      "in der Mitte vorn" sitzen. Ich war mit einem Platz im Seitenschiff sehr nahe bei den Musikern sehr zufrieden.

      Das nächsten Instrumente waren die Kesselpauken, dem Paukisten über die Schulter schauen, körperlich spüren, was da unmittelbar
      passiert und auch mitbekommen, was aus dem Raum "zurückkommt" ist schon sehr interessant.

      Mikrofone hätte ich dort sicher nicht aufgestellt - etwa um eine "gute Aufnahme" zu machen - aber ich hatte ja mein Gehör (vor Ort) dabei,
      das ändert m.E. vieles ...

      Zuletzt geändert von dipol-audio; 16.10.2022, 03:08.
      Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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        #63
        der tonmensch vom davis und vom coltrane damals (van gelder) hatte zu seinem zentralen aufnahmeraum hallräume, zu denen man türen auf und zu machen konnte.
        ich habe einen kleinen saal, in dem ich schallschluckende wände verschieben kann, je nach bedarf, den ich mit raummikro extra dazu aufnehme.
        leider ist der raum gar nicht basstüchtig, weil die decke eine ganz leichte stuckkonstruktion ist, die im dachstuhl hängt.
        aber für mich soweit egal, weil ich ohnehin weitgehend akustische kammermusik oder kleine jazzcombos aufnehme (aufgenommen habe)
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #64
          Weil ma ja gern so schimpft hier, ueber die HiFi Presse and all die Dummerle....

          Des fand I jetzt gar ned so schlecht, in dem Zusammenhang....

          Grundlagen der Schallplatten-Aufnahmetechnik - Artikel fairaudio

          a willkuerlich rausgrissenes Zitat aus den 3 Seiten/Teilen :

          Übrigens erkennen Sie an den beschriebenen Notwendigkeiten, dass es im Grunde nicht möglich ist, den Klang von Vinyl und CD oder zu sonstigen Digitalformaten anhand ein und desselben Albums auf verschiedenen Medien zu vergleichen: Zumindest im Masteringprozess wird früh spezifisch für das eine oder das andere Medium gearbeitet, hört man die beiden fertigen Master im Vergleich, klingen diese oft signifikant anders! Die digitale Ausgabe „darf“ in Bezug auf Dynamik, Spektrum und Stereoinformation deutlich mehr, aber es wird ihr teilweise sogar „künstlich“ mit etwas Wärme unter die Arme gegriffen, indem sie mit leichten Verzerrungen und Frequenzgangveränderungen bearbeitet wird, die bei der Vinylausgabe so oder so aus technischen Gründen entstehen!

          Ned dass i mir jetzt an Plattenspieler kauf oder sowas....oder normalerweis a HiFi Presse les....soweit kaems noch...aber...trotzdem...I hab was glernt...

          Gruss
          LowIQ

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            #65
            das mit den verzerrugen ist von der terminologie her etwas irreführend obwohls stimmt
            ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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