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Hörbare Unterschiede zwischen Vorverstärkern?

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    Hörbare Unterschiede zwischen Vorverstärkern?

    Guten Abend, David und Floristen, ähh Foristen!

    Zitat von David Beitrag anzeigen
    ... . Den Beweis liefern Vorverstärker, die - egal ob mit Röhren oder Transistoren bestückt - bei verblindeten Vergleichen nicht voneinander zu unterscheiden sind.
    Hmm, jenes kann ich nicht so einfach stehen lassen. Nein, geht nit.

    Es war im Jahre des Herrn, oder zu einem ähnlichem Datum, daß sich in meiner Hörhöhle die geschätzten Seismic Brothers einfanden, die sich, glaube ich jedenfalls, die Pass Endstufen ansehen wollten.

    Dabei ergab es sich zufällig, daß wir einen Vergleich zwischen einer Proceed AVP2 (Transistor Surround Vorstufe) und einer Aesthetix Callisto Signature Röhrenvorstufe vornahmen. Die Callisto hatte zu diesem Zeitpunkt noch die originale Röhrenbestückung, die reichlich in Bezug auf die Quantität war. Endstufen waren die Pass XA 100 Monos. Lautsprecher waren Ayon Falcon S in der Letztversion.

    Keine Verblindung, jeder wußte, was spielte. Es gab keinen Pegelangleich.

    Kurze Zusammenfassung des Resultats. Es waren unter diesen Randbedingungen für uns Unterschiede vorhanden, die zumindest für mich substanziell waren. Auch wenn die Pegel der AVP2 mit Sicherheit über denen der Aesthetix lagen, war die Aesthetix für mich gefälliger. Als Epiker fehlen mir die Worte des Lyrikers, um diese Unterscheide auch nachvollziehbar zu beschreiben.

    Einige Zeit danach hatte sich ein Vergleich im größeren Kreis (sicher mehr als 10 Personen) zwischen der Aesthetix und anderen Röhrenvorstufen ergeben, bei dem ich keinen Unterschied zwischen den zu vergleichenden Vorstufen erkennen konnte. Auch dort gab es keinen Pegelabgleich und jeder wußte, was spielte. Ich war, glaube mich zu erinnern, jedoch einer der Wenigen, der keine Unterschiede hörte. Meine Erwartungshaltung wurde dort nicht bestätigt, denn ich war sicher, daß es große Unterschiede geben wird.

    Später habe ich noch einmal mehr als 2000 Euro in eine andere Röhrenbestückung investiert, konnte jedoch für mich keinen beständigen bzw. eindeutigen Unterschied erkennen. Ein direkter Vergleich war hierbei nicht möglich, da an die 20? Röhren (das Netzteil hatte ziemlich viele) an zwei Geräten zu tauschen waren.

    Deswegen denke ich, daß es nicht unmöglich ist, daß es einen hörbaren Unterschied zwischen Röhren- und Transistorvorverstärkern gibt. Eventuell greife ich einmal bei einer Zanden 3000 zu. Dann könnten wir unter kontrollierten Bedingungen einen Hörvergleich starten.

    Bild von damals, auf die Schnelle hervorgekramt

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: KINO 033.jpg
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Größe: 962 KB
ID: 661369

    Yeah! Das paßt ja schon fast in den Nostalgiebeitragsverlauf

    Guats Nächtle wünscht

    Silver Surfer

    #2
    Zitat von Silver Surfer Beitrag anzeigen

    Pass Endstufen

    die Pass XA 100 Monos.


    sag einmal, was bist Du für Einer, dass Du solche Gerätschaften zuhause hast..?!

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      #3
      Zitat von Silver Surfer Beitrag anzeigen
      ...Keine Verblindung, jeder wußte, was spielte. Es gab keinen Pegelangleich...
      aber wenn's Spaß macht, warum nicht?
      Glauben ist gut, Wissen ist besser.
      Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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        #4
        röhrengeräte, eigenes thema

        sagen wir es mal so, wie wahrscheinlichkeit, dass röhrenendstufen eine spur anders klingen als transen ist gegeben, das liegt an den übertragern, bei vorstufen? ich weiß nicht ich weiß nicht, wenn sie ordentlich gemacht sind, dann eher nicht. ausnahme wie immer die phonostufe und deren auslegung.

        wie immer, eingeschränkt, dass sie ordentlich funktionieren. ich hab eine audionote m5 im kammerl herumstehen, die nicht. die knistert, wenn man sie in betrieb anfasst, in die aktiven lautsprecher. also glumpad. ich bin daher von röhrengeräten gründlich geheilt.
        irgendwie erinnern mich röhrengeräte an lagerfeuerromantik.
        was soll denn des schöpfers begründung sein, warum sie sich voneinander hörbar unterscheiden?
        der größte unterschied dürften die gleichlaufschwankungen des lautstärke potis sein
        Zuletzt geändert von longueval; 11.09.2022, 08:48.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          Für mich wäre vor allem die Frage, warum möchte man überhaupt einen potentiellen "Klangverbieger" als Vorverstärker? Andererseits, eine analoge Vorstufe wird meistens wegen eines Plattenspielers gebraucht, also sitzt der erste potentielle Klangverbieger bereits davor.

          In dem Sinne, egal, wenn's gefällt.
          Glauben ist gut, Wissen ist besser.
          Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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            #6
            der größte unterschied dürften die gleichlaufschwankungen des lautstärke potis sein
            Wer kauft denn heute noch (Vor)Verstärker mit analogen Potis? Meiner bescheidenen Erfahrung nach gibt es bei (Vor)Verstärkern genau zwei Komponenten, die klanglich differieren können, der Phonoeingang und der Kopfhöreranschluss. Ende der Geschichte. Mit antiquierter Röhrentechnik kenne ich mich allerdings nicht aus, weshalb ich dazu keine Meinung abgebe.

            Gruß

            RD

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              #7
              https://www.youtube.com/watch?v=qF_56ae-eEw

              Wir können ja ihn hier fragen.

              Der hat genug rumstehen.

              Aber, auch er hat sicherlich Spaß an HIFI

              VG

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                #8
                Im Gegensatz zu vielen Anderen (auch hier) habe ich noch relativ viel Erfahrung mit Röhrengeräten, nutzte sogar Jahre solche. Als Vorverstärker (kommen ohne Übertrager aus) machen sie ihren Job wie Transistorverstärker oder reine OP-Gräber, wie sie z.B. gern T&A konstruiert. Burmester-Vorverstärker sind meist Transistorgräber mit diskreten Bauteilen. Und gelten als das Non-plus-ultra derer. Aber tut mir leid, weder meßtechnisch noch klanglich konnte ich je signifikante Differenzen zwischen all diesen Konstruktionsprinzipien vernehmen. Also gehupft wie gesprungen
                best regards

                Mark von der Waterkant

                Kommentar


                  #9
                  Also doch - there's no preamp like no preamp ?
                  Glauben ist gut, Wissen ist besser.
                  Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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                    #10
                    Respekt - der Mann macht Nägel mit Köpfen...

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                      #11
                      Eine starke, gut verstärkende Endstufe und als Vorverstärker, zum Lautstärkeeinstellen und ggf. Klangeinstellen (auch Loudness) und Quellenwahl ein rein passives Teil, nur Potis, Widerstände und Umschalter reicht eigentlich. Passiv > kein Rauschen, kein THD, keine nichtlinearen Verzerrungen . Nun gut, für Phonogeräte einen passenden Entzerrer, das wär's eigentlich. Accuphase, T&A, Burmester......? Wozu?
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        #12
                        Oder, für nur digitale Quellen - praktisch nur ein Umschalter plus digitale Lautstärkeregelung, das war's. Kann sogar in der Aktivbox selber "sitzen", also kein sichtbares Gerät mehr - die Anlage ohne die Anlage, sozusagen. Radikal-minimalistisch betrachtet - ein Smart TV, ein paar Aktivboxen, that's all she wrote.

                        Und das (Fehlen des Optischen und Haptischen) ist, glaube ich, für Viele ein Problem, insbesondere, wenn sie mit "Hifi-Altären" aufgewachsen sind..
                        Zuletzt geändert von respice finem; 11.09.2022, 10:02.
                        Glauben ist gut, Wissen ist besser.
                        Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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                          #13
                          Accuphase, T&A, Burmester......? Wozu?
                          Das sehe ich an meinen Nachbarn. Beide über 70.

                          In der Garage steht ein Audi Q3 für über 40k, nur um damit einmal in der Woche zum Einkaufen zu fahren.

                          Er trägt ne Roloex und sie ne Breitling am Arm.

                          Er trägt am liebsten Poloshirts mit dem Krokodil auf der Brust.

                          Und ich frage mich dann immer dabei, wozu?

                          VG

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                            #14
                            Ach naja, soll doch jeder machen, was ihm Spaß bereitet, so lange er Andere "leben lässt". Warum sollten die Leute aus Deinem Beispiel, in der Zeit, die ihnen bleibt, schlechter leben, als sie können? Oder auch nur gefühlt schlechter... Dasselbe betrifft die heimische Anlage - wem ein "Gerätezoo" das Lebensgefühl verbessert, der hat keinen Grund, darauf zu verzichten.

                            Die jüngere Generation, kann sich wiederum, allmählich, ganz generell an das berühmte "nichts besitzen" gewöhnen, wenn das Ganze so weiter geht - ja ich hör schon auf. Ich selber kann damit leben, habe ich auch schon gelebt, in dem "besten aller Systeme" - aber ich bin ja keinerlei "Maßstab".
                            Zuletzt geändert von respice finem; 11.09.2022, 10:39.
                            Glauben ist gut, Wissen ist besser.
                            Mit steigendem Alter sinkt mein Hörvermögen und meine Geduld. Sapienti sat.

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                              #15
                              Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

                              das Lebensgefühl verbessert
                              NUR darum geht's

                              was sollte das Leben sonst für einen Sinn haben...

                              es ist ohnehin viel zu kurz, selbst 1000 Jahre sind zu kurz...

                              mehr, mehr, mehr...

                              Zuletzt geändert von debonoo; 11.09.2022, 10:38.

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