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Compact Disc - die digitale Audio "Revolution" ist 40 Jahre alt

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  • respice finem
    antwortet
    Hmm, Symbolverarbeitung "zwingend" digital? Abakus, logarithmischer Schieber, etc. - kann man teilweise auch als eine Art "Analogrechner" sehen.
    Es auf die Spitze zu treiben, würde bedeuten, daß nichts wirklich "analog" wahrnehmbar ist, denn wir nehmen nur die "Symbolverarbeitung" wahr, die die Sinne unserem Bewusstsein zuführen.
    Ob das wirklich so richtig ist? Ich weiß (wirklich) nicht.

    Ist den Songtext zu verstehen (also nicht den Inhalt, sondern den Sinn) digital oder analog? Und wenn er zweideutig ist, warum versteht ihn der Eine so, der Andere so? Sophistik, ich weiß...

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  • dipol-audio
    antwortet
    Alles gut,

    aber z.B. den Songtext "mitschreiben zu können" ist Symbolverarbeitung ... (dem Wesen nach "digital")

    Wir haben natürlich noch einige weitere Ebenen der Wahrnehmung, welche u.a. emotionale Qualitäten dekodieren/transportieren.

    "Ist die Intonation eher 'ernst', 'lustig', 'traurig', ... (das werden übrigens niemals alle Menschen gleich bewerten ...)

    Aber auch diese Ebenen sind nicht zwangsläufig "analog" bezüglich des Schallsignals zu bewerten.


    Es kann jeder/jede sehen wie er/sie mag:

    Für mich persönlich gibt es das "Analoge" überhaupt nicht.

    Sobald Wahrnehmung im Spiel ist, wird es - mehr oder weniger - "kategoriell".

    Ich fürchte, das ist das Wesen der Informationsverarbeitung ...









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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
    ...Was ist "außen", was ist "innen" ?
    Gute Frage. "Außen" ist zumindest der Abschnitt Außenohr bis Trommelfell, ich würde funktional noch alles bis zum Hörnerv zählen - Hörknöchelchen, Cochlea... Das "verarbeitet" alles nur im mechanischen Sinne, und auf jeden Fall rein analog.
    Die gesamte "neurale Verarbeitung" ist, für mich, "innen". Der Catch: Das Ende und Ziel, das "echte Innen" ist die bewusste Wahrnehmung. Wo die "sitzt", ist mittlerweile klar dank PET etc. - aber wie sie genau "tickt", und vor allem warum so, werden wir noch lange nicht "zerforscht" haben.

    Ceterum censeo: Genießen schlägt (oft) Verstehen. Musik, und nicht nur die



    Zuletzt geändert von respice finem; 18.08.2022, 23:15.

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  • dipol-audio
    antwortet
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
    Das mag, in Grenzen, so sein - daher auch die guten Kompensationsmöglichkeiten bspw. beim Sehen (teilweise auch beim Hören).
    Ev. sind sie auf neuraler Ebene "Analogcomputer"

    https://www.capital.de/wirtschaft-po...ers-ist-analog
    Ändert aber nichts daran, daß die Sinnesorgane nur Analogsignale empfangen können.

    Die Frage ist:

    Werden sie "analog" (gem. allg. Vorstellung) weitergeleitet und verarbeitet ?

    Dass ein Trommelfell, Flussigkeitsleitungen etc. auf mech. Ebene erstmal "analog" arbeiten, ist dabei unbestritten.

    Aber auch ein Mikrofon (vor einer digitalen Signalverarbeitungsstufe) arbeitet erstmal "analog".


    Was ist "außen", was ist "innen" ?

    Ein "Hörereignis" - und dessen Kategorisierung / Bewertung - ist grundsätzlich "innen".

    Das "Innen" ist nicht "analog" gem. der allg. Vorstellung:

    Das "Innen" arbeitet (wenigstens zum Teil) "symbolisch", sonst könnten wir doch gar keine Sprache verstehen/verarbeiten.

    "Hüte" und "Hütte", wann "kippt" es ?

    Die Länge des Vokals "ü": Millisekunden unterscheiden hier und treffen eine "KATEGORIELLE" Unterscheidung.


    Entschuldigung: Das ist alles andere als "analog", oder ?


    ES IST FÜR SOLCHE "MINIMALPAARE" vielmehr BINÄR.
    Zuletzt geändert von dipol-audio; 18.08.2022, 23:12.

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  • armin75
    antwortet
    Zitat von Analog-Fan Beitrag anzeigen
    Hi David,

    Störgeräusche bei Vinyl? Welche meinst du denn? Rumpeln? Leerrillengeräusch? Gleichlaufschwankungen?

    Ich kann dir versichern, dass bei meinem Player das alles keine Rolle spielt.

    Da ist das Sirren von so manchem Digitalplayer deutlich lästiger.



    Mfg
    Und bei Gehüpfe vor dem Dreher ;-)? Oder ungewolltem Kratzen des TAs über die Platte, wenn mal wieder der ungeschickte Nachbar meint er kann den Dreher auch bedienen…Die Haptik ist schon nett, aber bei Dynamikumfang etc etc ziehe ich digital jederzeit der Platte vor………Sie bietet rein technisch gesehen KEINEN Mehrwert.

    Gruß,

    Armin

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  • respice finem
    antwortet
    Das mag, in Grenzen, so sein - daher auch die guten Kompensationsmöglichkeiten bspw. beim Sehen (teilweise auch beim Hören).
    Ev. sind sie auf neuraler Ebene "Analogcomputer"

    https://www.capital.de/wirtschaft-po...ers-ist-analog
    Ändert aber nichts daran, daß die Sinnesorgane nur Analogsignale empfangen können.

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  • dipol-audio
    antwortet
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

    Könnte mit der simplen Tatsache zu tun haben, daß Hören an sich nur analog möglich ist

    Evt. hatten wir das schon einmal: Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob unser Nervensystem bezüglich "höherer Funktionen"
    im eigentlichen Sinne als "analog" zu bezeichnen ist:

    - es gibt u.a. "Schwellenwerte" (unterhalb derer praktisch "nix" weitergeleitet wird)
    - "Werte" (d.h. "sensorische Eingangsgrößen") werden z.T. als Frequenz von Impulsen übermittelt, wobei die Impulse selbst rel. "gleichförmig" gestaltet sind

    "Analogfans" werden das freilich nicht gern "hören".


    Es kann aber m.E. erklären, warum man Unterschiede zw. manchen Kabeln etc. nur dann hören kann,
    wenn der "Verkäufer" den "Hörer" vorher dran "riechen" lässt und es (das "herauszuhörende Kabel") ihm vorher zeigt,
    damit er (den Unterschied) "hören" kann ...

    - der (hoffentlich ungeschädigte) 12 Jährige hört ggf. noch bis oberhalb 20Khz
    - der durchschnittliche 60 Jährige darf mit 8 Khz noch sehr froh sein
    - der Tote hört nix mehr (nach allg. Auffassung jedenfalls)

    Ein "Audiophiler" bewegt sich i.d.R. irgendwo zw. den letzteren beiden, kann aber (immer noch) "hören", was der Händler ihm suggeriert
    (wenn's "bildlich" genug rübergebracht wird ...)
    Zuletzt geändert von dipol-audio; 18.08.2022, 22:54.

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  • dipol-audio
    antwortet
    Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
    Schallplatten erzeugen immer Störgeräusche beim durch kratzen .
    Was anderes ist der Abspielvorgang nämlich nicht .

    Monty Python: "Ich werde diese Schallplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt"




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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
    Womit bewiesen wäre: "Technikromantik" geht eben auch digital.
    Könnte mit der simplen Tatsache zu tun haben, daß Hören an sich nur analog möglich ist

    / SOT: Als ich die ersten Windparks sah, war mein erster Gedanke "OMG wie sieht das aus".
    Nach einigen Dekaden glaube ich, daß es manche romantisch finden könnten.

    Tempora mutantur et nos mutamur in illis.

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von dipol-audio Beitrag anzeigen
    Handy ausschalten ?
    Gibt Ärger mit der Dienststelle (OK, bald nicht mehr).

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  • dipol-audio
    antwortet
    Zitat von tf11972 Beitrag anzeigen
    Ich oute mich als Anachronist

    Trotz meiner ziemlich großen Musiksammlung auf dem NAS habe ich beileibe nicht alle CDs gerippt (bei SACDs gar nicht möglich), sondern genieße es durchaus, eine Scheibe in meinen dicken Denon zu schieben und diese komplett durchzuhören. Die bequeme Verfügbarkeit von Musik auf Festplatte bzw. Internet verführt nur zum Zappen, aber nicht zum entspannenden Musikhören

    Womit bewiesen wäre: "Technikromantik" geht eben auch digital.


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  • dipol-audio
    antwortet
    Zitat von respice finem Beitrag anzeigen

    wenn ich Glück habe und keiner anruft.
    Handy ausschalten ?

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  • Mrwarpi o
    antwortet
    Schallplatten erzeugen immer Störgeräusche beim durch kratzen .
    Was anderes ist der Abspielvorgang nämlich nicht .

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  • respice finem
    antwortet
    Zitat von tf11972 Beitrag anzeigen
    ...bei SACDs gar nicht möglich... ...Die bequeme Verfügbarkeit von Musik auf Festplatte bzw. Internet verführt nur zum Zappen, aber nicht zum entspannenden Musikhören...
    SACD rippen ist machbar, nicht nur zu FLAC, sondern sogar zu Stereo oder Multikanal DSD Formaten - wenn auch mühsam (und erfordert ein geeignete Haard- und Software)... Ich rippe ziemlich alles, was ich an CDs & Co. habe, bevor es "das Zeitliche segnet". Ist ein Spleen, ich weiß. Ausnahme, bisher, UHD Bluray, nicht weil es nicht machbar wäre, aber der "Platzbedarf" auf der HDD... Entspanntes Hören, von der Festplatte, was ist da anders, als von der CD? Habe kein Problem, ganze Alben durchzuhören - wenn ich Glück habe und keiner anruft.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Hi David,

    Störgeräusche bei Vinyl? Welche meinst du denn? Rumpeln? Leerrillengeräusch? Gleichlaufschwankungen?

    Ich kann dir versichern, dass bei meinem Player das alles keine Rolle spielt.

    Da ist das Sirren von so manchem Digitalplayer deutlich lästiger.



    Mfg

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