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Halbleitertechnik CPU

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    Halbleitertechnik CPU

    Hallo @ All

    ich hätte gerne mal gewusst wie das geht

    Die Abstände der Leiterbahnen in CPU´s oder allgemein in der Halbleitertechnik liegen ja unglaublich eng beieinander.
    Wie schafft man es das der Zwischenraum also selbst nicht quasi zum "leitenden" Medium wird?

    Hab irgendwo etwas von Dielektrikum gelesen das sowas verhindern soll.

    Kann da wer was zu sagen?

    LG
    Clara

    #2
    Low-k-Dielektrikum – Wikipedia
    ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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      #3
      habe mal gehört, man isoliert die Leiter...

      AMD soll das so gemacht haben, vor xx Jahren...

      https://www.google.com/search?client...-b-d&q=amd+soi

      Zuletzt geändert von debonoo; 30.06.2022, 23:30.

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        #4
        Bei gängigen Prozessortypen (Intel-i-Core-Reihe, AMD Ryzon... werden mittlerweile Strukturen im 14nm, bzw. schon 10nm-Bereich erzeugt. Apple geht mit M1 schon in die 5nm-Architektur. Das Belichten mit Licht ist schon lange nicht mehr möglich, mittlerweile geht's nur noch mit kurzwelligere Röntgenstrahlung. Nur so bekommen die Hersteller mehrere Milliarden Transistoren auf Strukturen kleiner als mein kleiner Fingernagel.
        Um so erstaunlicher, dass dabei Taktraten im Gigahertzbereich möglich sind, ohne das Störkapazitäten einfluss nehmen.
        Mein erster Computer, ein C64, kam noch mit weniger als 10tausend Transistoren in der CPU aus > https://de.wikipedia.org/wiki/MOS_Technology_6510
        Heute hat jedes Smartphone schon mehr Rechenleistung als das gesamte Navigationssystem der Apollo-Missionen zum Mond zur Verfügung hatten.
        Im Ingenieurstudium haben wir noch diskutiert, wann es zu einer Produktionsgrenze bei der Dichte an Schaltelementen kommen mag. Bis heute ist da noch nichts fix. Unglaublich!
        Vielleicht schafft der Mensch irgendwann echte Intelligenz auf diesen Planeten, da er selbst offenbar keine hat.
        best regards

        Mark von der Waterkant

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          #5
          Die Leiterbahnen liegen ja nicht "in Luft" neben, bzw. übereinander, sondern sind durch Isoaltionsschichten voneinander getrennt. Es ist also weniger die "ohmsche" Leitung, die eine Rolle spielt, als die kapazitive und Tunnelleitung. Low K Dielektrikum (wurde schon erwähnt) hilft hierbei. SOI betrifft nicht die Metallbahnen, sondern die Transistorwannen. Dann kommen die DesignRules hinzu, die dafür sorgen, dass Abstände nicht zu klein werden, welche auf der maximalen Versorgungsspannung beruhen (Stromdichte darf nicht zu hoch werden). Die immer kleiner Strukturdichte führt zu immer kleineren Versorgungsspannungen und damit auch zu immer kleiner werdendem Signalhub. Aber es ist schon verrückt, was heutzutage an Strukturintegration möglich ist.

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            #6
            Vielleicht schafft der Mensch irgendwann echte Intelligenz auf diesen Planeten, da er selbst offenbar keine hat.
            Er hat Intelligenz, aber die reicht nicht weit, sie kommt über den Egoismus kaum hinaus.

            Sorry, gehört nicht hier her, ist mir aber ein derartig großes Anliegen, dass ich es kaum schaffe, so etwas nicht zu kommentieren.
            Gruß
            David


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
            Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
            Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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              #7
              So, weil das Zitieren wegen Fehlermeldung nicht klappt wie gedacht mache ich es mal auf altmodische Art.

              @ longueval
              Danke für diesen Link, das erklärt alles und das „Low-K-Dielektrikum“ wars was ich mal irgendwo gelesen hab. Echt mal blöd dass ich mir nicht alles gelesene merken kann.

              @ debonoo
              Auch dir danke für den Link, das kommt dem oben verlinktem Dielektrikum schon nahe (das isolieren)

              @ Mark
              Keine Ahnung ob ich dir auch danken soll, dein Text beantwortet nicht mal ansatzweise die Eingangsfrage. Viel Text um nix, sorry…

              @ Paradiser
              Dir möchte ich danken, als zusätzlichen Input zum o.g. Dielektrikum kann ich das als nicht Technikerin trotzdem „raffen“.
              Aber, das war so nicht ganz gemeint dass die Leiterbahnen in der Luft liegen (ist ja nicht wie bei meiner Frequenzweiche, die ist tatsächlich ganz ohne Platten oder Montiermaterial gemacht. Da hängen die Bauteile wirklich in der Luft herum). Gemeint war tatsächlich der Zwischenraum von zwei Bahnen oder Leitern…

              @ David
              Ohne Worte

              LG
              Clara

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                #8
                Den hocheffizienten Fliegengewichten von AMD, Apple und ARM möchte Intel jetzt mit Lunar Lake entgegnen, die wir hier ausführlich vorstellen

                Kommentar

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