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Die Herstellung meiner neuen Open Baffle Sat-Lautsprecher (Einsatz ab ca. 100Hz)

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    Die Herstellung meiner neuen Open Baffle Sat-Lautsprecher (Einsatz ab ca. 100Hz)

    Ursprünglich habe ich von Open Baffle Lautsprechern nichts gehalten. Diverse Fotos und Beschreibungen dazu habe ich schon vor langer Zeit gesehen und gelesen. Gehört habe ich so etwas aber noch nie. Immer kam ich zu dem Schluss, dass so etwas nie gut funktionieren kann, wegen dem akustische Kurzschluss, der bei Lautsprechern ohne Gehäuse zwangsläufig zustande kommt.

    Dieser Ansicht bin ich nach wie vor, aber nur in Bezug auf sehr tiefe Frequenzen. Bei halbwegs „vernünftigen“ Außenmaßen ist etwa bei 100Hz Schluss mit einem brauchbaren Nutzpegel und selbst da muss man schon „ordentlich tricksen“, um die sich dabei ergebenden Pegelverluste zu kompensieren.

    Vollbereichslautsprecher interessieren mich aber ohnehin nicht, weil ich seit mehreren Jahrzehnten nur Sub-/Sat Systeme verwende. Für mich ist das der einzige richtige Weg, wenn man in einem Raum optimal Musik an einer bestimmten Stelle (dem Hörplatz) wiedergeben will, denn fast nie befinden sich in einem Raum der günstigste Stellplatz für die Lautsprecher und der beste Schallentstehungsort für sehr tiefe Frequenzen am selben Ort. Vollbereichslautsprecher kann man somit in einem Raum immer nur kompromissbehaftet positionieren. So jedenfalls meine Erfahrung, abgesichert durch sehr viele Versuche sowie akustische Messungen.

    Ein Zufall hat dafür gesorgt, dass mich Open Baffle Lautsprecher plötzlich genauer interessiert haben. Ein weiterer Zufall hat mir dann ermöglicht, so etwas ohne großen Aufwand in der Praxis ausprobieren zu können. Und was ich dabei erlebt habe, das hat mich sehr erstaunt. So sehr, dass derartige Lautsprecher zu meinen bestehenden Subwoofern als „Sats“ durchaus infrage kamen. Offen blieb nur noch die Frage, ob so etwas bis zur Trennfrequenz meiner Subwoofer bei ca. 80Hz zufriedenstellend funktionieren könnte (großzügig hochgesetzt gingen 100Hz auch noch ohne Qualitätseinbußen).

    Nach vielen Recherchen, weiteren Versuchen in der Praxis einschließlich vieler Messungen, Fehlentscheidungen, Fehlplanungen und Fehlherstellungen bin ich letztlich trotzdem zu dem Schluss gekommen, dass ich so etwas in meiner Anlage haben möchte, aber "richtig gemacht". Und selbstverständlich wie immer als Selbstbauprojekt.

    Alle Schritte zuvor waren sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv, auch haben sie mich „Lehrgeld“ gekostet, aber sie waren notwendig, um jetzt (wie ich glaube) klar zu sehen.

    Zum Glück kann ich - ohne dabei einen Kompromiss einzugehen – die vier Stück 10 Zoll Tieftöner von B&C weiter verwenden. Auch die beiden recht aufwändigen Metallgestelle passen bestens, allerdings muss ich in die senkrechten Haltestangen jeweils vier Gewindelöcher hinzufügen, zur Befestigung der leider notwendig gewordenen „Seitenflügel“.

    In diesem neuen Thread geht es nur noch um die Herstellung meiner Sat-Lautsprecher in Open Baffle Ausführung.
    Meine Versuche sind hier zu sehen:
    https://www.hififorum.at/node/651189

    Zukaufen muss ich (abgesehen von diversem Kleinmaterial) noch vier Stück 5 Zoll Mitteltöner von B&C und zwei Stück Air Motion Transformer vom Hersteller Mundorf, die speziell für Dipol-LS (OB-LS sind auch Dipole) entwickelt wurden. Sie sind rückwärts offen und geben den gleichen Schall nach vorne und nach hinten ab. Diese AMTs sind "ordentliche Trümmer" (10 Zöller) mit angeblich extrem geringen Klirr. Sie sind auch für sehr hohe Belastungen bzw. Pegel geeignet. Man findet sie nicht im Produktkatalog, die Techniker von Mundorf haben sie für ein spezielles Projekt entwickelt und nur in geringen Stückzahlen hergestellt. Durch meine Beschreibung was ich vor habe, wurden sie mir empfohlen, weil sie genau dafür passen.

    Ich muss es wieder dazuschrieben (wie oft noch???), weil ich schon mehrere Anfragen per eMail bekomme habe, wie bei dieser Konstruktion Bass entstehen soll. Hier die Antwort: das sind „nur Sats“, die erst ab ca. 100Hz zum Einsatz kommen. Darunter arbeiten 4 Stk. geschlossene Subwoofer, die je einen 18 Zoll Bass-Konustreiber von B&C beinhalten. Ein 8-kanaliger DSP dient als Frequenzweiche und zur LS-Anpassung an den Raum.


    Übrigens habe ich nicht vor, die wirklich wunderbar gut funktionierenden bisherigen geschlossenen Sat-Lautsprecher zu „entsorgen“. Ohne viel Aufwand kann ich sie jederzeit wieder in Betrieb nehmen.

    ---------------------------------


    Hier die gezeichnete Frontansicht der neuen Lautsprecher. Mit der Herstellung habe ich schon begonnen. Alle meine bisher gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse sind hier mit eingeflossen. Die Gestaltung der Frontplatte sowie die Anordnung der Chassis sind mit dem Frontplatten-Simulationsprogramm „Edge“ optimiert.
    Die Höhe (samt Gestell) beträgt 118cm und die Breite 33cm. Die Mittel- und Hochtöner bilden ein akustisches Zentrum bei genau einem Meter Höhe.




    Die Farbe der Frontplatte ist noch ungeklärt. Die Köpfe der Befestigungsschrauben der Mittel- und des Höchtöners werde ich versuchen anzupassen.
    Zuletzt geändert von David; 22.06.2022, 17:29.
    Gruß
    David


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    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

    #2
    Damit auch hier die komplette Herstellung dokumentiert wird und weil ich die bereits hergestellten Metallgestelle weiter verwende, kopiere ich aus dem anderen Thread ein paar Beiträge hier her.

    ------------------------------


    Die Konstruktionszeichnung für die Metallgestelle:



    Die Aluvierkantteile habe ich online bestellt und mir zuschicken lassen. Für die runden Teile (vor allem die kleinen runden Füße, die ich höhenverstellbar machen werde) hatte ich noch ausreichend Material im Bestand, aber als dicken Alustab. Daraus flache Scheiben zu machen, das war relativ viel Arbeit, hat viele Späne erzeugt und vor allem hat es meine Drehbank an ihre Grenzen gebracht, wegen der Länge:



    Diese Arbeit nennt man "Abstechen", bezieht sich aber nur auf Metall und bedeutet, dass man mit einem "Einstichmesser" auf der Drehbank Teile trennt. Da dieses Einstichmesser sehr schmal ist (ca. 4mm breit) und in diesem Fall dazu noch sehr lang sein muss, damit es bis zum Zentrum kommt, besteht hohe Gefahr dass es bricht. Damit das nicht passiert (das Messer darf nie vorne und seitlich gleichzeitig Späne abheben!) muss man durch ständigen seitlichen Versatz sehr vorsichtig V-förmig von außen nach innen arbeiten. Dadurch entstehen keine flachen Scheiben, sondern gestufte Flächen, die man erst danach plan drehen muss:



    Die fertig hergerichteten Rohmaterialien:



    Stirnseiten fräsen:



    Schlitze für die Kreuzverbindung fräsen (heikle Arbeit, die sehr genau passen muss):






    Zuletzt geändert von David; 17.06.2022, 08:21.
    Gruß
    David


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      #3
      Die Aluteile sind fertig bearbeitet und mit Klarlack lackiert:




      Die Gestelle zusammengebaut.




      Sehen etwas "bizarr" aus.

      Gruß
      David


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        #4
        Hier sieht man eines meiner größten Probleme bei den Holzarbeiten, nämlich der viel zu kleine Arbeitstisch im Vergleich zu den Holzplatten. Ich kann immer nur ein kleines Bereich bearbeiten wenn die Platte am Tisch fixiert ist und danach muss ich "weiterschieben". Das betrifft sowohl die X als auch die Y-Achse. Die "Kunst" ist es, dieses Weiterschieben sehr exakt zu machen, weil sich sonst die Fehler addieren. Dazu habe ich mir schon mehrere Tricks einfallen lassen und so klappt es auch, aber der Zeitaufwand dafür ist hoch. Oft geht es nur um kleine Arbeiten bzw. Bohrungen die Sekunden dauern, die Einstellungsarbeiten davor dauern aber meist ein 'zigfaches davon.





        Ich verwende für das exakte Anbohren kein Bohrfutter, sondern eine Spannzange für den jeweiligen Bohrer, weil so etwas viel genauer läuft. Ist auch mehr Zeitaufwand, weil das Umspannen lange dauert, aber das Endergebnis ist dann einfach besser. Im Foto sieht man, dass ich den Bohrer verkehrt eingespannt habe und dessen Schaft als "Messdorn" verwende. Der Schaft steht hier auf dem Bezugspunkt Null.



        Diese extra gekauften und von mir selbst montierten Längslineare samt Digitalanzeige ermöglichen eine (Wiederhol-) Genauigkeit von fünf tausendstel Millimeter. Für Holz im Allgemeinen kaum ein Thema, aber für Metallarbeiten natürlich schon. Ein wesentlicher Vorteil davon ist auch, dass man den zuvor eingestellten Null- (Bezugs-) punkt immer wieder genau anfahren- und das Werkzeug (Bohrer, Fräser) von dort aus zu andere Positionen bringen kann.



        Fest steht, wenn man bei diesen Arbeiten nicht wirklich "gut drauf und hellwach" ist, passieren ganz schnell Fehler. Das ist besonders ärgerlich, wenn schon viele Stunden Arbeit in einem Teil stecken und wenn kein Ersatzmaterial da ist. Habe ich alles schon mehrmals erlebt. Zwar kann man alles irgendwie "reparieren", sogar so dass es die Funktion nicht beeinträchtigt, aber genau das ist es was ich nicht will. Ordentlich oder gar nicht, etwas Anderes kommt für mich nicht infrage und das macht die Sache noch viel schwieriger als sie so schon ist.
        Gruß
        David


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          #5
          Mit den Holzarbeiten habe ich auch schon begonnen. Bisher verläuft alles problemlos.



          Die Mittel- und Hochtöner sind bestellt, erst sobald sie da sind, kann ich weiter machen.

          Die Verdrahtung kann ich dieses Mal nicht so machen wie zuletzt, weil es keinen - bzw. zu wenig - Platz für die Einfräsung von Schlitzen in die Holzplatten zwischen den Chassis gibt. Nach langer Überlegung ist mir dazu etwas eingefallen was außergewöhnlich ist, das mir aber ganz gut gefällt. Ist wieder zusätzliche Metall-Arbeit, aber dieses Mal soll es ja das letzte Mal werden, also scheue ich keinen Aufwand.
          Gruß
          David


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            #6
            Die Holzplatten (paarweise) vor dem Verkleben:



            Das Verkleben ist eine Arbeit die viel Stress verursacht, einerseits weil der Kleber (beiderseits aufgetragen) schnell auftrocknet (Verdünnen hilft ein bisschen) und andererseits, weil man nur ganz wenig Zeit hat, um die beiden Platten richtig zueinander zu positionieren. Ist man da nicht schnell (ich würde sagen maximal 5 Minuten samt Anbringung der ersten paar Zwingen), ist ein Verschieben kaum noch möglich. Dabei geht es in meinem Fall um maximal 0,3mm +/- , weil ich ganz bewusst die Freistellung um die 10 Zöller herum sehr klein gemacht habe.

            Damit das Verkleben gelingt, ist vorher unbedingt eine "Trockenübung" notwendig, mit Hilfe der Chassis und exaktem Zusammenklemmen der beiden Platten mit Parallelzwingen an beiden Enden. Grundbedingung ist, dass die Platten schon vorher recht genau gleich groß sind und alle Ausnehmungen exakt zueinander passen. Danach muss man noch minimal rundherum bündig fräsen. Erst dann hat man beim Kleben durch Anbringen von seitlichen großen Zwingen die Gewissheit, dass die beiden Platten zueinander in der richtigen Position sind.

            Alles sieht auf Fotos immer so einfach aus, aber wenn man so wie ich Wert auf höchste Präzision legt und nicht den geringsten "Murks" inkauf nehmen will (und schon gar keine Ausbesserungen -> was nicht passt wird passend gemacht), dann ist jeder Arbeitsgang ziemlich schwierig. Viele Tricks sind notwendig, um bei einer Einzelanfertigung eine Genauigkeit wie bei einem hochwertigen Serienprodukt hin zu bekommen.

            Bisher bin ich sehr zufrieden. Alles passt, bzw. hat sofort gepasst.
            Gruß
            David


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              #7
              So aufwändig ist das Verkleben der beiden Platten - und das muss binnen weniger Minuten passieren:



              Nachdem alles gut gegangen ist, sieht es so aus (einmal von vorne und einmal von hinten) :



              Noch sind diese Teile aber noch lange nicht fertig, denn es müssen noch sämtliche Kanten bearbeitet werden. Auch die Einpressmuttern der Chassis fehlen noch.

              Zuletzt dann noch der Feinschliff und das Lackieren.

              Erst dann folgt der endgültige Zusammenbau.
              Gruß
              David


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                #8
                Ca. 12 Stunden Arbeit, die Stehbolzen für die Rohre, in denen die Verkabelung läuft (sind ganz gleich, weil in Miniserie gemacht):

                Zuletzt geändert von David; 30.06.2022, 07:17.
                Gruß
                David


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