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    Der Mensch ist nur scheinbar ein konsequent rationales Wesen.

    Das Problem: keiner ist mit Wissen geboren, und viele interessiert Weiterbildung nicht - zu anstrengend, und der Laie weiß nicht, wem er vertrauen kann (also vertraut er dem "Lautesten"). Laien sind "Predigern" aller Art ausgeliefert, aber merken es nicht, weil die instinktive Grundeinstellung ist "viel hilft viel und mehr hilft noch mehr". Nicht nur im Audiobereich. Dazu kommt der Faktor Gefallen (verständlich) oder "Besitzerstolz" (mal wieder auf das Werk Anderer). Wie viele fahren bspw. Autos, die sie nicht wirklich benötigen, und oft nicht mal vernünftig beherrschen?

    Und kriegt der Arsch auch Falten, wir bleiben doch die Alten.
    Zuletzt geändert von respice finem; 30.06.2024, 13:28.
    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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      Ich behaupte mal frech, dass man zwischen dem Klonkrieger und dem Original keinen Unterschied bei einem Blindtest hört .....

      Ballistischer Sicherheitsstahl​ wäre doch auch noch was für das Gehäuse
      Zuletzt geändert von Mrwarpi o; 30.06.2024, 15:49.
      Die Audioeigenschaften basieren auf der Tonaufnahme, der durch das Betriebssystem bestimmten Geräteleistung und den bestehenden Netzwerkbedingungen. Die Wahl der Lautsprecher, Kopfhörer sowie die Hörbedingungen beeinflussen die allgemeine Audioqualität.

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        Es lohnt sich auch wohl eher, den "Klon" zu kaufen, als das Original (wenn überhaupt noch erhältlich) weil alle Teile darin neu sind. Aber für viele Vintage Liebhaber ein "Frevel", naja... Übrigens, in Polen läuft ein Experiment, sozusagen, in Form einer Firma, die wieder Hi-Fi Marke Unitra herstellt. Aber nicht Nachbauten der alten Geräte, sondern eigene Neukonstruktionen. Die "Marschrichtung" ist aber "traditionell", an DSP & Co. wagen sie sich (noch?) nicht.
        Was damals war und heute ist, die Preise sind gesalzen

        Legendary Polish audio manufacturer. Production launched in 1961. The beauty of Polish engineering embodied in audio products ➔ Check out Unitra’s flagship models
        Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
        Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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          Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen

          Ich behaupte mal frech, dass man zwischen dem Klonkrieger und dem Original keinen Unterschied bei einem Blindtest hört .....
          noch dazu wenn man 1/2 taub ist vom Alter her...

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            Zitat von Mrwarpi o Beitrag anzeigen
            Ich behaupte mal frech, dass man zwischen dem Klonkrieger und dem Original keinen Unterschied bei einem Blindtest hört .....

            Und ich behaupte, dass doch.

            LG
            E.M.

            Keine Ahnung um was es hier überhaupt geht.

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              Zitat von debonoo Beitrag anzeigen

              noch dazu wenn man 1/2 taub ist vom Alter her...

              wie bitte?

              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                der nutzenmaximierer ist eine chimäre

                trotzdem wird damit herumgerechnet, zu unrecht, wie ICH meine

                https://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus



                die irrationalen entscheidungen schwingen nicht um eine rationale mitte, sondern sind "verrückt"
                "trembling hand" ist ein sch
                önes bild, meiner beobachtung nach in wirklichkeit ersetzt durch den fat finger.
                und die scheinrationalisierungen im anschluss stehen am anfang diverser schiefer ebenen, von denen keine bergauf führt.
                Zuletzt geändert von longueval; 30.06.2024, 16:41.
                ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                  Ich glaube (LOL), in der Gesamtbetrachtung mag das Pi mal Daumen stimmen, individuell ist "jede Jeck anders".
                  Limitierte Kaufkraft hilft manchmal "der letzten Hirnzelle".
                  Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                  Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                    zu Beitrag 393 von rf:

                    Die Unitra Produkte machen (auf deren homepage) einen guten Eindruck auf mich. Habe allerdings keine Preisangaben gefunden (bzw. nicht danach gesucht).
                    Was kostet so was? Der Kunde, der sich z.B. für die von mir angebotenen Vincent Verstärker interessiert, könnte dafür auch als Käufer in Frage kommen.
                    Der Amp. läge wohl zwischen dem Vincent SV-228 und dem SV-237 MK II und dürfte dann nicht mehr als um 2.300,- Euro (+/- 200,-) kosten.
                    Da diese Käuferschicht noch sehr stark "wattaffin" ist, wären die Vincents in diesem Punkt aber klar im Vorteil.

                    LG
                    E.M.

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                      Die Preise s. Reiter "products" - Direktlink https://unitra.com/en/produkty
                      Der Verstärker kostet "schlappe" 20k PLN = 4638 €
                      Reine Nische/Liebhaberei IMHO. Aber es scheint bisher genug willige und solvente Käufer zu geben.
                      Dann noch das Problem (aller "Boutique" Geräte), wenn in 10 Jahren ein Defekt passiert, wer repariert die "Mimik" im Fall des "Verduftens" des Herstellers?
                      Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                      Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                        Zu Beitrag 400 von rf:

                        Vielen Dank für die Info. Das ist ja die Preiskategorie eines Vincent SV 700 (4.399,-) und 1300,- über dem SV-737 - da würde die Kaufentscheidung klar gegen den Unitra ausfallen.
                        Dass es sich um eine junge, kleine Firma handelt, würde mich nicht stören - jeder fängt mal an und kann überleben (Vincent wird nächstes Jahr 30).
                        Da wäre mir in der Autobranche bei den unzähligen neuen Automarken aus China um einiges unwohler, vor allem auch wg. des sehr viel grösseren Geldeinsatzes.
                        Einen traditionell aufgebauten Verstärker wird man auch dann repariert bekommen, wenn es den Hersteller nicht mehr gibt.

                        Deshalb ist ja meine Einstellung auch die, dass die Basis einer Heim-Musikanlage immer aus einem traditionell aufgebautem Verstärker (egal ob Vollverstärker oder Vor/End-Kombi) und zwei Passiv-LS besteht. Alles Digitale mit kurzer Halbwertzeit ist andockbares Zubehör und kann regelmässig, preiswert ausgetauscht werden. Das was richtig Geld kostet, muss auf langen Betrieb (mind. 10, besser 20 Jahre) ausgelegt sein.
                        Na ja, auf mich hört ja kaum noch Eine/r ....

                        LG
                        E.M.

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                          Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
                          ...Das was richtig Geld kostet, muss auf langen Betrieb (mind. 10, besser 20 Jahre) ausgelegt sein.
                          Na ja, auf mich hört ja kaum noch Eine/r ....

                          LG
                          E.M.
                          Zumindest sollte es so sein Im konkreten Unitra Verstärkerfall wäre ich mir nicht so sicher, ob den heute jede "Wald und Wiesen" Werkstatt repariert bekommt, da sind schon ein paar Eigenarten drin, aber hoffen wir's.

                          Auch das, was "nicht richtig Geld kostet", kann heutzutage lange halten, wenn keine "Sollbruchstellen" eingebaut wurden.
                          Beispiel - meine Mutter hat in der Zweitwohnung eine alte und nicht teure Pioneer 2.1 "all in one" Anlage, Verstärker, Tuner, Bluray Player in einem flachen Gehäuse. Was das Ding an Stunden gelaufen ist... Sie ist den ganzen Tag an, mehr oder weniger, ca 100 Tage jedes Jahr - und läuft, und läuft. Das Einzige, was langsam "dahinsiecht", ist die Fernbedienung.

                          Früher gehörten zu einer Anlage (die mehr als nur ein Receiver mit Boxen war) "mechanikintensive" Signalquellen, wie Tapedeck und Plattenspieler. Heute sind diese Signalquellen , bis auf den ev. CD-Player, weitgehend "mechanikfrei", selbst wenn man nicht viel streamen will. Allein das eliminiert manchen SPOF (single point of failure) - bspw. wo kein Antriebsriemen / Tonkopf / Nadel ist, kann auch keins davon kaputtgehen. Elektronik, wenn vernünftig a) ausgelegt und b) gekühlt, tendiert dazu, eine "halbe Ewigkeit" zu halten. Deswegen denken sich manche Hersteller "Schweinereien" aus, bspw. SMD Chips ohne (eigentlich vorgeschriebenen) Radiator, "vergessene" Lüftungsschlitze, miese Elkos, etc. p.p. Wachstuuuum...
                          Zuletzt geändert von respice finem; 30.06.2024, 19:38.
                          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                          Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                            Zu Beitrag 402 von rf:

                            Die Angst des Verbrauchers (eigentlich sollte es ja in diesen Fällen Gebrauchers heissen) davor, Lebensqualität zu verlieren, wenn er/sie nicht die neueste Version von XY nutzen kann, ist für die Hersteller doch viel umsatztreibender, als absichtliche Sollbruchstellen. Die eigentliche Funktion (eine gestellte Aufgabe zuverlässig und fehlerfrei zu erfüllen) wird zur Nebensache. Auch hier ist der Blick auf die Autobranche gestattet - bei der Vorstellung der neuen Modellgeneration von beliebigen Herstellern, lese ich in den Fachzeitschriften immer öfters als erste Meldung über die "Verbesserungen" der Connectivität, über die jetzt noch feinere Auflösung des noch grösseren Zentraldisplays usw. - Informationen über die Kofferraum- und Aussenabmessungen aber musst man im Kleingedruckten suchen. Wie fährt die neue Karre? - Wen interessiert das, Hauptsache an den Kopfstützen sind Smartphonehalterungen für die Kids auf den Rücksitzen vorhanden.

                            Moderne Zeiten - eine aktualisierte Neuverfilmung von Charlie Chaplins Stummfilmklassiker wäre wahrscheinlich nicht mehr lustig.

                            LG
                            E.M.

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                              Kids, welche Kids? A propos Smartphonehalterungen - ich bekomme morgen dieses geliefert:
                              https://www.amazon.pl/dp/B0C3THL89Y?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_detail s
                              Sozusagen "by popular demand" da sich Gäste latent beschwert haben über das enge WC unten, ohne Ablagemöglichkeit fürs Smartie. Früher gab es das auch so ähnlich, nur war die "obere Etage" als Aschenbecher gestanzt. Tempora mutantur...

                              Der Agitpr... ähm, das Marketing ist seit einigen Jahren nicht selten an der Lebenswirklichkeit vieler Kunden vorbeigegangen, so auch die Produktion.
                              Die Folgen sieht man heute - das ist zwar ein Thema für die Autothreads, aber ich sehe durchaus Parallelen zur "Audiowelt" bzw. mittlerweile "AV-Welt".
                              "Der Kunde hat immer Recht" ist in Teilen abgelöst worden durch "friss oder stirb". Und irgendwann merkt der Dümmste, daß er "verhohnepiepelt" wird - vielleicht erklärt das die "Retrowelle".
                              Ein weiterer Grund könnte die Arbeitswelt sein - daheim angekommen, die Wohltat "endlich nix mit Computer"
                              Ich "leide" zwar nicht daran, aber ich kann es nachvollziehen.

                              Noch zum Thema Unitra - ich glaube, das Konzept ist nicht so verkehrt, wie es scheinen mag. Zuerst zeigen, daß man "was kann", um dann, wenn das Luxussegment "saturiert" ist, in etwas höhere Stückzahlen und "Preise von diesem Planeten" vorzurücken? Es sei denn, sie wollen Nische bleiben, das wäre IMHO langfristig falsch. Es gibt zwar viele "Gruftis" also in meinem Alter und älter, aber wenn man die Jüngeren nicht "abholt", ist das Ende vorprogrammiert. In die wirkliche "Billigklasse" sollten sie wiederum besser nicht, da sind die Chinesen uneinholbar.
                              Zuletzt geändert von respice finem; 30.06.2024, 20:20.
                              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                                Hochzufrieden und mit breitem Grinsen im Gesicht, beende ich hiermit das Projekt GREETO.Alle gesetzten Eckpunkte wurden erfüllt. In diesem Video gehe ich mit...

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