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    ist natürlich scherzhaft gemeint, wenngleich, was sich bewegt, auch irgendwie Geräusche produziert. Könnten wir wirklich alles hören, wäre es unerträglich.
    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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      Nun könnte man daraus ja auch ganz andere Konsequenzen ziehen, vielleicht über seinen Schatten springen und einen anderen Weg gehen. Wenn ich eh schon nur allein im engen Hörspot "vernünftig" HIFI-mäßig hören kann, es also eine recht egoistische Tat ist, dann kann ich auch gleich mit einem Breitbandchassis pro Ohr, das bedarf keinerlei Frequenzweichen, ganz nah am Ohr, damit ausschalten aller Raumeinflüsse, mit vergleichsweise kleinem Aufwand maximale Klangqualität genießen: voila > der Kopfhörer.
      Was dem im Weg steht? Zuerst mal die eigenen Hörerfahrungen. Und natürlich die Tatsache, dass bei der Contentproduktion für Lautsprecher abgemischt wurde, allerdings meist mit Nahfeldmonitoren abgehört.
      Und trotzdem haben sich "Kopflautsprecher" nicht oder kaum durchgesetzt, also Kopfhörer die etwas vor den Ohren sehr nahe Breitbandchassis platzieren, so dass die Inkopfortung reduziert ist. Offenbar hilft bei einigen Hörern auch Crossfeed nicht, Kopfhörer also ein Nogo sind. Ist das ein grundsätzliches Problem oder kann man sich das aberziehen?

      Als Lautsprechertester sind mir die Unzulänglichkeiten und Nachteile von Lautsprechern im Raum nur zu gut bekannt, so dass für mich für konzentriertes Hören nur noch Kopfhörer infrage kommen. Zum Nebenherhören reichen dann recht einfache, relativ gut aufgestellte Regallautsprecher, unterstützt durch einen vergleichsweise kleinen Subwoofer, der nur im Bedarsfall aktiv wird. Das Raummodenproblem wird so recht deutlich reduziert.

      Für HIFI-Freunde, die das Raumproblem nicht so richtig nachvollziehen können: seht euch mal Vlogs, YT-Videos ect. von verschiedenen Personen an. Hat der Sprecher ein Mikrofon unmittelbar vor sich oder als Headset vor dem Mund, ist jedes Wort gut verständlich. steht das Mikrofon mit Abstand zum Sprecher, wirkt sich der Raum zunehmend deutlich aus. Das Gesprochene wird z.t. unverständlich, durch Reflexionen überdeckt. Ähnlich passiert das in schlecht bedämpften Räumen. Wie will man da konzentriert ein Konzert aus großen Standlautsprechern HIFI-mäßig hören?
      best regards

      Mark von der Waterkant

      Kommentar


        Mark schrieb:

        Für HIFI-Freunde, die das Raumproblem nicht so richtig nachvollziehen können:
        Das können wirklich die Wenigsten HiFi-Hobbyisten, obwohl sich genau genommen alles "Klangliche" darum dreht.

        Etwas zum "über's Bett hängen", damit man es ja nicht vergisst:

        Jeder übliche geschlossene Raum ist eine ganz bösartige Resonanzkammer, die ausschließlich Nachteile mit sich bringt, wenn man darin Audioaufnahmen über Lautsprecher abspielt.



        Gruß
        David


        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
        Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

        Kommentar



          Etwas zum "über's Bett hängen", damit man es ja nicht vergisst:

          Jeder übliche geschlossene Raum ist eine ganz bösartige Resonanzkammer, die ausschließlich Nachteile mit sich bringt, wenn man darin Audioaufnahmen über Lautsprecher abspielt.
          Also ein paar Vorteile hat es schon: es ist warm und trocken und man stört nicht die gesamte Nachbarschaft.

          Kommentar


            Zitat von Paradiser Beitrag anzeigen

            Also ein paar Vorteile hat es schon: es ist warm und trocken und man stört nicht die gesamte Nachbarschaft.
            Ja, und es regnet nicht rein.
            Gruß
            David


            WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
            Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
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            Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
            Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
            Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

            Kommentar


              Nun haben die Lautsprecherproduzenten diesen bösen Resonanzraum aber klanglich ansatzweise einbezogen, das Hören im Freifeld mit hochwertigen Standlautsprechern ist da weniger angenehm. Tieffrequentes praktisch kaum mehr vorhanden. Auf'n Jahrmarkt/Rummelplatz spielen daher ganz andere Kaliber an Lautsprechern.
              best regards

              Mark von der Waterkant

              Kommentar


                Kopfhörer ist nichts für mich.
                Ich bin dann von der Außenwelt ausgeschlossen.

                Aber, habe mir das schon für die Zukunft überlegt, dass ich nachher im Altersheim Kopfhörer nutzen werden.
                Dann stört man nicht die anderen Alten.

                VG

                Kommentar


                  Zitat von Observer Beitrag anzeigen
                  Nun haben die Lautsprecherproduzenten diesen bösen Resonanzraum aber klanglich ansatzweise einbezogen, das Hören im Freifeld mit hochwertigen Standlautsprechern ist da weniger angenehm. Tieffrequentes praktisch kaum mehr vorhanden. Auf'n Jahrmarkt/Rummelplatz spielen daher ganz andere Kaliber an Lautsprechern.
                  Reflektionen sind nicht grundsätzlich böse, schon gar nicht bei Stereo Wiedergabe. Die Dosis macht das Gift.

                  Kommentar


                    "Kopfhörer ist nichts für mich.
                    Ich bin dann von der Außenwelt ausgeschlossen."

                    Die Stax Kopfhörer unter anderen geben sich nach aussen offen. Mit allen Vor und Nachteilen, aber genau das hat dem Mythos Stax entstehen lassen.

                    Oder eben gleich den Mysphere3

                    "THE FIRST “HOVER-EAR” HEADPHONES in the high-end class" ..........................Made in Austria!

                    Der Stax ist meine persönliche Referenz zu den Lautsprechern.
                    Die dem System nachgesagte bassarme Spielweise hat sich auf meine Hörvorliebe übertragen.
                    Die Elektrostaten u.o. Magnetostaten klingen auch leiser gut, Lautsprecher wie die KH.

                    Was sie nicht können ist extrem laut und das ohne Verzerrungen. Meiner Erfahrung nach das Manko der meisten vollbereich Fächenstrahler.

                    Genau das Gegenteil David´s System.
                    So etwas habe ich schon mal geniessen dürfen - Eigener Hörraum, Top gedämpft, DSP befeuerte Frequenzsysteme, kristallklar trotz laut. Hier ist das Ohr die Schwachstelle. --aber eben nicht meine Hörpräferenz, sonst hätte ich so etwas schon lange angestrebt.

                    Kommentar


                      Die meisten offenen Kopfhörer dämpfen Umgebungsgeräusche kaum.
                      Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                      Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

                      Kommentar


                        Hi,

                        AKG K 1000 . Für mich die absolute Referenz bei Kopfhörer. Der Mysphere ist da nur ein Nachbau.

                        Mfg

                        Kommentar


                          Ja, genau, AKG K 1000, Jecklin Float u.ä.. Typische Kopflautsprecher.

                          Gut, sieht nicht bequem aus, und den Kopf sollte man nicht zu heftig schütteln, also nix für gestandene Rocker.
                          best regards

                          Mark von der Waterkant

                          Kommentar


                            Zitat von Analog-Fan Beitrag anzeigen
                            Hi,

                            AKG K 1000 . Für mich die absolute Referenz bei Kopfhörer. Der Mysphere ist da nur ein Nachbau.

                            Mfg

                            LG
                            Bernd

                            Kommentar


                              Hi,

                              Gut, sieht nicht bequem aus,
                              das täuscht gewaltig. Er war der KH der mir am wenigsten lästig war beim hören. Hatte auch Einige. (AKGs u. Sennheiser)

                              Es gab nur einen leichten Druck über den Ohren, weil ja die Membranen keinen Kontakt zu den Ohren hatten.

                              Auch der Bügel war sehr gut einstellbar und angenehm zu tragen. Einzig der Preis damals (1300.-DM 1992) war ein Wehrmutstropfen in meiner Hifi-Kriegskasse. Aber jeden Pfennig wert.

                              Mfg

                              Kommentar


                                Die meisten offenen Kopfhörer dämpfen Umgebungsgeräusche kaum
                                Ja, das ist ein nicht zu leugnender Nachteil. Auch dass die Mitbewohner leicht mitbeschallt wurden. Aber der Klang.....boah....goil.

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