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Open Baffle - ich habe es probiert!

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    #16
    Sieht nach "nichts" aus und war ein ganzer Vormittag Arbeit, die Frässchablone für die Koaxe in den Frontplatten:



    Die Winkel der Schrägen betragen 13,9 Winkelgrade. Um die Platte am Frästisch exakt zu justieren, war auch eine Schablone notwendig, aber eine dreieckige, die ich mit der Kreissäge samt Führungsschiene hergestellt habe. Alles nicht so einfach, wenn man hohe Ansprüche an die Genauigkeit stellt.
    Gruß
    David


    WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
    GÄSTE können Beiträge schreiben, diese werden aber vor Freischaltung geprüft.
    Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
    Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
    Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
    Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
    Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
    Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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      #17
      Mit heutigem Tag sind die Holzarbeiten abgeschlossen. Etwa 10 Tage haben diese Arbeiten in Anspruch genommen, mehr oder weniger ganztägig. Entstanden sind in dieser Zeit nur die beiden Schallwände, die aus je zwei Holzplatten bestehen, die miteinander verleimt sind. Zwischen den beiden Platten (nicht mehr sichtbar) gibt es weitere Einpressmuttern, zur Befestigung der Metallgestelle mit M6 Senkkopfschrauben. Die gefrästen Schlitze sind für die Kabel. Die Chassis passen, mit rundherum ca. 1,5mm Freistellung.

      Jedesmal unterschätze ich den notwendigen Aufwand. Wie schon geschrieben, dauert das Einrichten der Maschinen meist viel länger als die darauffolgenden Arbeiten. Nicht zu unterschätzen sind auch die Reinigungsarbeiten, sowohl der Maschinen als auch der beiden Arbeitsräume. Egal was man macht, es entstehen immer Späne und bei den Holzarbeiten auch Staub, der überall ist.

      Dieses Mal ist alles problemlos verlaufen. Unzählige Handgriffe mussten durchgeführt werden die heikel sind und ganz schnell kann es passieren, dass einer davon falsch ist, mit der Folge, dass das jeweilige Teil ein Fall für den Kübel ist. Höchste Konzentration war ununterbrochen notwendig.

      Das was ich mache, ist mit einer Serienfertigung mit CNC programmierten Maschinen nicht vergleichbar. Aber auch nicht mit dem was "übliche Bastler" machen, es ist irgendwas dazwischen, aber mit dem höchsten Aufwand den es bei einer Einzelfertigung geben kann, wenn alles ganz genau stimmen soll.

      Hier die beide Schallwände, einmal von vorne und einmal von hinten.







      Wieder mal fehlt noch der Feinschliff und das Lackieren. Beides sind lästige und unangenehme Arbeiten, die aber ganz wichtig sind.
      Zuletzt geändert von David; 28.04.2022, 08:58.
      Gruß
      David


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        #18
        Bereits vorgestern habe ich mit der Bearbeitung der Metallteile begonnen. Die Aluvierkantteile habe ich online bestellt und mir zuschicken lassen. Für die runden Teile (vor allem die kleinen runden Füße, die ich höhenverstellbar machen werde) hatte ich noch ausreichend Material im Bestand, aber als dicken Alustab. Daraus flache Scheiben zu machen, das war relativ viel Arbeit, hat viele Späne erzeugt und vor allem hat es meine Drehbank an ihre Grenzen gebracht, wegen der Länge:



        Diese Arbeit nennt man "Abstechen", bezieht sich aber nur auf Metall und bedeutet, dass man mit einem "Einstichmesser" auf der Drehbank Teile trennt. Da dieses Einstichmesser sehr schmal ist (ca. 4mm breit) und in diesem Fall dazu noch sehr lang sein muss, damit es bis zum Zentrum kommt, besteht hohe Gefahr dass es bricht. Damit das nicht passiert (das Messer darf nie vorne und seitlich gleichzeitig Späne abheben!) muss man durch ständigen seitlichen Versatz sehr vorsichtig V-förmig von außen nach innen arbeiten. Dadurch entstehen keine flachen Scheiben, sondern gestufte Flächen, die man erst danach plan drehen muss:



        Die fertig hergerichteten Rohmaterialien:



        Stirnseiten fräsen:



        Schlitze für die Kreuzverbindung fräsen (heikle Arbeit, die sehr genau passen muss):



        Aktuell bin ich beim Löcher bohren und Gewinde schneiden.
        Gruß
        David


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          #19
          Mit gestrigem Tag sind auch die Metallarbeiten abgeschlossen. Ist alles gut gegangen und passt perfekt zusammen - auch zu den Holzteilen.

          Unsicher bin ich noch, ob ich die Metallteile schwarz machen soll, oder (dazu tendiere ich fast mehr) ob ich sie nur fein schleifen und farblos lackieren soll. Das ist mehr Arbeit, unterstreicht aber noch mehr das Technische.

          Ich werde das danach entscheiden, inwieweit es mir gelingt, die Alu-Oberflächen "schön" zu schleifen. Feines Schleifpapier und farblosen Spray habe ich jedenfalls schon bestellt.

          Die beiden Schallwände will ich auch eher nicht schwarz machen, denn dann ist rückwärts fast alles schwarz, sondern anthrazit. Schwarz würde ich per Spraydosen machen (die habe ich schon), anthrazit mittels Walze. Ich weiß noch nicht.....
          Zuletzt geändert von David; 03.05.2022, 18:26.
          Gruß
          David


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            #20
            Die Aluteile sind fertig bearbeitet und mit Klarlack lackiert:





            Heute habe ich die Gestelle zusammengebaut.




            Sehen etwas "bizarr" aus.

            Die Schallwände sind auch schon zwei Mal lackiert (mit der Walze), aber das reicht noch nicht, morgen noch eine "Walzung". Kann sein, dass sogar noch ein weiterer Durchgang notwendig wird, aber nur noch vorne, die Rückseite ist schon recht OK. Ist gar nicht einfach, auf diese Art eine ordentliche Oberfläche zustande zu bringen, immer bleiben sichtbare Bahnen übrig. Auf den beiden Schallwänden ist dann in Summe ein dreiviertel Liter Lack drauf! Ich bin froh, dass ich soviel gekauft habe, obwohl ich der Meinung war, dass ich bestenfalls die Hälfte davon verbrauchen werde.
            Gruß
            David


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              #21
              Heute habe ich die Chassis montiert und ich bin sogar schon bei der Verdrahtung. Vielleicht schaffe ich es morgen schon, die Lautsprecher fertig zu stellen. Und dann kommen sie bereits in Spielstellung. Wie immer wird vorerst einmal das Messmikrofon sagen wo es lang geht.

              Ein paar Fotos kommen auch noch.....
              Gruß
              David


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                #22
                Ich habe es heute nicht geschafft, die Lautsprecher ganz fertig zu stellen, weil die Verdrahtung länger gedauert hat als angenommen. Wäre so schon eine ziemliche Spielerei gewesen, aber dadurch dass eine davon spiegelverkehrt sein muss, ist jede sozusagen eine Einzelanfertigung, man kann also nichts für beide gleich machen. Morgen werde ich die Schallwände mit den Gestellen zusammenfügen.

                Hier ein paar Fotos:











                Zuletzt geändert von David; 06.05.2022, 17:55.
                Gruß
                David


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                  #23
                  So, diese eigenartigen Lautsprecher sind fertiggestellt. Die "Hochzeit" zwischen den Schallwänden und den Alu-Gestellen hat stattgefunden. Jetzt stehen sie da und wissen nicht wozu sie gut sein sollen. Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht, denn ich wollte ja "nur etwas basteln".

                  Aber das Endergebnis kann sich sehen lassen, wenn man so etwas (Open Baffle LS) haben will. Da passt bezüglich der Machart in jeder Hinsicht alles, denn ich habe es fast schon "liebevoll" hergestellt. Habe ohnehin vier mal (!) neu angefangen, so streng war ich zu mir bisher nur ganz selten.

                  Schön kann so etwas sowieso kaum sein, denn man sieht gegenüber üblichen LS-Boxen sämtliche "Innereien", wäre ja bei einem Menschen auch nicht gerade "reizvoll.

                  Ton haben diese Lautsprecher noch keinen von sich gegeben, wer weiß, ob sie das überhaupt können? Und selbst wenn, dann kommt hinten fast das Gleiche raus wie vorne, kann das gut gehen? Warum haben übliche Lautsprecher dann ein Gehäuse?

                  Diese Fragen will ich klären, deshalb werde ich ihnen mal diverse Messtöne zukommen lassen.

                  Vorerst noch ein paar Fotos:







                  Zuletzt geändert von David; 08.05.2022, 13:09.
                  Gruß
                  David


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                    #24
                    Ich weiß, ich sollte hier schon längst Messergebnisse vorzeigen und es ist tatsächlich so, dass ich schon welche habe, diese mich aber noch nicht wirklich befriedigen. Und das hat vorerst einmal mit Open Baffle nur am Rande zu tun. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, bin ich mit dem Tiefbassbereich in meinem Raum noch immer nicht ganz glücklich (wichtig: nur messtechnisch, "gehörmäßig" ist die Basswiedergabe bei mir besser als alles Andere das ich je wo gehört habe) und dieses schon "ewige" Problem will ich bei dieser Gelegenheit noch einmal aufgreifen, bevor ich mich mit dem Rest beschäftige.

                    In diesem Zusammenhang kommen aber dann doch wieder die OB-LS ins Spiel, die - wenn man es so perfekt haben will wie ich - auch plötzlich zu "Mimosen" werden, weil (anscheinend?) der Schall den sie hinten abgeben und der in meinem Fall von den großflächigen Subwoofern dahinter reflektiert wird, auch noch dazu kommt. Andererseits könnte diese Tatsache für einen etwaigen Dipol-Effekt von Vorteil sein, den ich sonst in diesem Raum kaum hätte, wegen der vollflächigen starken Schallabsorbtion.

                    Alles das jetzt "auf die Reihe zu bekommen", das ist alles Andere als einfach. Ich habe wieder mal versucht (uff!), für die Subwoofer einen besseren Platz zu finden. Das hätte ich mir sparen können, denn da wo sie jetzt stehen, ist es im Zusammenhang mit dem Hörplatz das Optimum. Egal wohin ich sie versuchshalber geschoben habe, es wurde immer nur schlechter. Ein bisschen besser wurde es aber dann doch, als ich den Hörabstand noch einmal etwas verringert habe. Das hat aber Grenzen, denn der Hörplatz befindet sich in Bezug auf die Größe dieser Anlage ohnehin schon in einem Bereich, wo man bald von "riesiger Kopfhörerwiedergabe" sprechen kann.

                    Zwei Raummoden sind es, die mir seit jeher Probleme machen. Diese zu unterdrücken, dazu muss ich alle Möglichkeiten meines DSPs voll ausnützen. Die Folge davon ist, dass die Subwoofer daduch "verdammt leise" werden und eine kräftige Pegelanhebung benötigen. Dann aber arbeiten sie "gezwungener Maßen" so, dass ich damit zufrieden bin. Soweit habe ich sie endlich.

                    Erst jetzt kommen die OB-LS dazu. Und denen passt der bisherige Platz meiner Fronts gar nicht! Die Subwoofer und die OB-LS fügen sich im Übergangsbereich (den ich aktuell auf 100Hz angehoben habe) nicht so zusammen wie es sein sollte. Es entsteht dort kaum Addition, stattdessen gibt es eine schmalbandige Senke, obwohl das Delay stimmt (schon mehrmals überprüft). Eine Ortsveränderung der OB-LS (noch geringere Basisbreite) hat eine Verbesserung mit sich gebracht. Weitere Versuche werde ich mit flacheren Filtereinstellungen machen.

                    An diesem Punkt stehe ich jetzt.

                    ------------------------------

                    .....und wenn ich so probiere und perfektioniere und probiere und per.....denke ich mir oft, dass ich die Leute beneide, die von all* dem keine Ahnung haben und die zum Glück nicht wissen, wie sich ihre Anlage in ihrem Raum misst. Ein Schalldruckverlauf - bzw. eine Berg- und Talfahrt wie in einer Hochschaubahn ist da etwas ganz Normales. Kaum wer kommt bei üblichen Anlagen ohne Korrekturmöglichkeit unter 10dB Plus/Minus, also in einen 20dB Korridor. Ist es zufällig so, hat man sogar noch Glück gehabt, denn es könnte noch schlimmer sein.

                    Verstärkerklang/Kabelklang? Selbst wenn es so etwas wirklich gibt, "kratzt" man dabei im "letzten Prozentpunkt" herum, die 99% um die es wirklich geht, bleiben wie sie sind.

                    Muss man es so weit treiben wie ich um gut Musik hören zu können? Nein, keinesfalls! Wem es so gefällt wie es ist, dem rate ich dringend, nichts zu verändern.
                    Gruß
                    David


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                      #25
                      Es war wirklich nicht einfach, mit diesen Lautsprechern den Schalldruckverlauf beim Hörplatz ordentlich hin zu bekommen. Noch nie habe ich so viele Korrekturen anwenden müssen. Allerdings habe ich mich bei den anderen Lautsprechern auch nie so lange damit herumgespielt, weil das gar nicht notwendig ist, aber dieses Mal wollte ich ein besonders gutes Endergebnis erzielen. Jeder Bereich war eine echte Herausforderung und so manche Einstellung musste ich (allerdings nur minimal) links und rechts unterschiedlich machen.

                      Hier das Ergebnis "linear":



                      Und hier die Spielstellung mit etwas angehobenem Bass:



                      Es gibt noch weitere Messungen bei denen man die einzelnen Bereichen sieht, ohne Korrektur in verschiedenen Messabständen. Auch von den Subwoofern.

                      Was eventuell interessant sein könne, zeige ich noch.
                      Gruß
                      David


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                        #26
                        Da für Einige in diesem Forum offensichtlich interessant, hier noch einige Messungen.

                        Wichtig: alles noch ohne Korrektur, nur der Hoch- und Tiefpass wurde gesetzt. Das Messmikrofon immer auf der gleichen Höhe, nämlich im Zentrum vom Koax:

                        Messabstand 10cm links


                        Messabstand 10cm rechts


                        Noch alles gut.

                        Messabstand 1 Meter links


                        Messabstand 1 Meter rechts


                        Hier beginnen schon die ersten Probleme, anscheinend verursacht durch die Unsymmetrie.


                        Die Subwoofer ebenfalls ohne Korrektur links und rechts:

                        Messabstand 25cm


                        Messabstand 1 Meter


                        Messabstand 1,5 Meter


                        Messabstand 2 Meter


                        Immer schon war und ist der rechte Kanal mein "Sorgenkind", obwohl sich die Schräge hinten auf der anderen Seite befindet. Vielleicht ist es sogar so, dass die Schräge von Vorteil ist. Das wäre dann etwas, das ich (wenn es die Band einmal nicht mehr gibt) theoretisch sogar nachträglich ändern könnte. Dazu müsste ich auf der anderen Seite noch eine Schräge machen.

                        Es folgen vielleicht noch weitere Messungen.....
                        Gruß
                        David


                        WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
                        GÄSTE können Beiträge schreiben, diese werden aber vor Freischaltung geprüft.
                        Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                          #27
                          Die vielen Versuche samt Fehlentscheidungen, Fehlplanungen und Fehlherstellungen sind damit abgeschlossen. Aber alle diese Schritte waren notwendig, um jetzt (wie ich glaube) klar zu sehen.

                          In einem neuen Thread geht es um die Herstellung der endgültigen Sat-Lautsprecher in Open Baffle Ausführung.
                          Gruß
                          David


                          WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
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