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Nachträgliche Aktivierung von Passivboxen sinnvoll?

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    Nachträgliche Aktivierung von Passivboxen sinnvoll?

    Seit etwa 10 Jahren verwende ich kleine Zweikanal Passivboxen B&W 805. Da ich auf Bass nicht viel Wert lege, habe ich bisher keine Einschränkung empfunden. Seit Kurzem gibt es hier das rege diskutierte Thema „Wie weit macht Einmessung Sinn ?“ Darin finden sich etliche fundierte Erklärungen von David, Dezibel und Anderen. Dadurch bin ich jetzt doch neugierig geworden, ob ein Umstieg auf aktiven Betrieb mit DSP-Kontrolle nicht doch auch für mich eine deutlich hörbare Verbesserung bringen könnte. Wie gesagt, intensiverer Bass ist dabei nicht mein Ziel. Aber vor Kurzem habe ich einen Anti Mode 2.0 Dual Core ausprobiert und dabei nach meinem Gehör so geringe Unterschiede festgestellt, daß ich diesen wieder zurück geschickt habe. Das widerspricht allerdings sehr vielen anderen Testergebnissen mit diesem Gerät. Liegt es also hauptsächlich an meinen Gegebenheiten? Ist mein Wohnzimmer ganz einfach eine akustische Hölle? Die Lautsprecher sind etwa 1m von der Wand entfernt, der Hörplatz ist in 2,5 m Abstand. Und dahinter in etwa 70 cm eine Wand. Vor dieser befindet sich in 20 cm Abstand ein schwerer Vorhang. Der bringt aber wohl nicht sehr viel. Die Lautsprecher haben mir damals bei der langwierigen Auswahl gehörmäßig sehr gut gefallen, aber auch das Aussehen war mir wichtig. Und es sollten Kompaktboxen sein. Deshalb möchte ich sie ja auch behalten.

    Wäre hier eine nachträgliche Aktivierung mit Schaltverstärkern, DSP usw. möglich? Und überhaupt sinnvoll? Musik ist bei mir nicht nur Hintergrundberieselung, ich höre dabei schon genau hin. Aber durch mangelnde Erfahrung mit Livemusik kann ich eventuelle Verbesserungen ja vielleicht gar nicht erkennen. Und ja, es geht mir dabei auch sehr ums Basteln.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Josef


    #2
    Wenn es vor allem ums Basteln geht, geht alles - aber wahrscheinlich (da sehr teure und "modische" LS) wäre es, wenn überhaupt, IMHO sinnvoller, sie zu verkaufen und für den Erlös etwas Fertiges aus dem Aktivboxen-Bereich zu kaufen. Daß man als Newcomer auf Anhieb durch Aktivierung eine reale Verbesserung erreicht, kommt mir unwahrscheinlich vor.

    Die andere sinnvolle Maßnahme wäre, mal den Hörplatz "durchzumessen" mit Carma oder REW.
    Glauben ist gut, Wissen ist besser. Sapienti sat.

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      #3
      Hallo Josef!
      Man kann jeden passiven Lautsprecher "aktivieren", dazu muss man nur die interne passive Frequenzweiche deaktivieren, indem man sie von den Chassis abklemmt. Und dann muss man die Anschlüsse der Chassis einzeln nach außen führen. Wenn man das geschickt macht, kann man es auch wieder ohne gröbere Spuren rückgängig machen.

      Die weiteren Schritte sind: einen DSP kaufen und an dessen Ausgänge (in deinem Fall vier) je eine Endstufe anschließen, die jeweils an eines der Chassis angeschlossen wird. Als 4-kanaligen Verstärker kann man auch einen AV-Receiver bzw. AV-Verstärker "zweckentfremden", wenn er an der Rückseite je einen Eingang zu den eingebauten Endstufen hat. "Eleganter" ist natürlich ein 4-kanaliger Verstärker oder zwei kleine Stereo-Schaltverstärker (gibt es bei Amazon ab ca. 50 Euro).

      Dann hängt es nur davon ab, was "du" (!) daraus machst. Ohne akustisch Messen geht dann gar nichts und ohne dass man weiß was man da tut, auch nicht.

      Ich weiß nicht, ob du dir das antun willst. Ich rate es dir nur, wenn dich dieses Thema "an sich" interessiert, denn du musst damit rechnen, dass es dich viel Zeit kosten wird.
      Gruß
      David


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      Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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        #4
        das antimode bügelt, wie der name schon sagt, moden aus. wenn du von haus aus in deiner hörsituation keinen dröhnenden bass hast, dann brauchst du es auch nicht.

        wenn du mir hier deine raumabmessungen mitteilst L/B/H dann kann ich dir sagen, wo die moden in deinem raum liegen.
        dein lautsprecher fällt bei ca 40hz ~ 6db ab und geht linear bis ~ 70hz.
        vermutlich verhält er sich daher den moden gegenüber eher harmlos. die moden werden sich eher im nachschwingen hörbar machen, als in pegelübertreibung vermute ich mal.
        da kann das antimode seine vorzüge nicht total ausspielen, vor allem auch, wenn du keine basslastige musik spielst.
        aktivierung in deinem fall mit den lautsprechern.... vergiss es.
        sind ordentliche passive lautsprecher, wenn man das aktivieren nicht aus dm ff beherrscht, wirds endloser versuch und irrtum und verschlimmbesserung.
        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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          #5
          Ich würde einen Umbau auch nicht empfehlen.

          Die 805 hat den typischen B&W Frequenzgang mit etwas Anhebung im Bereich unter 300 Hz.
          Und einen Dip im Bereich der Übergangsfrequenz zum Hochtöner.

          Die Abstimmung ist sehr gefällig beim Musik Hören und verzeiht auch nicht ganz neutral produzierte Musik.


          Bei meinen aktiven Studio Monitoren ist das eher umgekehrt.
          Hier ist der Grundtonbereich sehr schlank und Präsenz und Höhen auf keinen Fall zurückgenommen.
          Zusätzlich schwächen Raumeinflüsse den Bereich unter 300 Hz noch etwas ab.

          Fällt besonders bei Brit Pop Stücke der 80er und 90er auf.
          Die auf britischen LS abgemischt wurden.
          Das klingt dann völlig dünn.

          Ich für mich werde das dazwischen abstimmen.
          Nicht ganz neutral aber für mich als Hörer gefälliger.

          Auch andere LS sind für den Heimbereich etwas gefälliger abgestimmt.

          Deine B&W oder ähnliche.
          https://www.bwgroup.ch/wp-content/up...016-805-D3.pdf

          Oder auch die JBL HDI 1600 hat von der Balance mehr Bass und Grundton.
          https://www.audiosciencereview.com/f...-review.12477/
          Die braucht halt den Dip zum Hochtöner nicht wegen dem großen Wave Guide.

          Gruß Frank

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            #6


            Hallo Josef,

            Überleg Dir das gut.
            Ich schliesse mich da meinen Vorrednern an.

            Wenn Du aber unbedingt um jeden Preis basteln willst:
            Kauf oder leihe Dir erst mal ein paar Aktive, ruhig auch “Billigheimer“ , probier aus was Du damit auch so schon erreichen kannst, und schau mal, ob Du danach immer noch in diese Richtung weitergehen willst. Das kann Dir einiges an Enttäuschung ersparen.

            Das Aktivieren selbst ist relativ einfach, das kriegst Du schon mit der „Fernberatung“ von hier aus hin. Aber was folgt, dafür müßtest Du dann wenigstens ein halber Fachmann werden, um es einigermassen richtig zu machen. Am schnellsten lernst Du, wie komplex das werden kann, wenn Du das Weitere dann von einem guten Fachmann machen lässt und Dir dabei alles direkt von ihm erklären lässt.
            Kostet natürlich auch was. Aber Du könntest Deine WAF tauglichen Teile behalten.

            Andererseits, ist es denn überhaupt nötig? Bei solchen Lautsprechern wie Deinen reicht es oft schon aus, die bestmögliche Aufstellung zu finden und nicht zu laut zu hören. Passive Lautsprecher, die nicht zu groß sind und nicht zu weit in den Bass hinabreichen, haben sich in vielen Haushalten bewährt, solange sie nicht gezwungen werden den Raum über Gebühr anzuregen.

            Schließlich hast auch Du das ja jetzt schon 10 Jahre lang so für gut befunden.


            LG
            Bernd

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              #7
              Wie wäre es mit einem Schaltverstärker von Lyngdorf Audio. Kann ja auch ein gebrauchter sein wenn die neuesten Features nicht benötigt werden. Wichtig ist das RoomPerfect Einmesssystem.
              Mit dem Mikrofon und Stativ die gewünschten MessPunkte im Raum wählen bis eine Raumkorrektur über 85% erreicht wird. Der globale und der spezifische HotSpot wird ebenso eingemessen.

              Zusätzlich können noch Voices, Klangvariationen am PC erstellt oder aus dem Fundus abgerufen werden.

              Sehr wertig und tadellos im Klang, selbst an meinen Elektrostaten. Gebraucht günstig zu erstehen.

              Zu Zeiten der ReQuest, der großen passiven und sehr basslastigen Elektrostaten von MartinLogan, war mir der Lyngdorf eine große Verbesserung im Klang.

              Seit den Summit X Hybriden von MLogan konnte ich zwischen der Einmessung und Standardwerten kaum einen Unterschied erhören, was für den Raum und die Lautsprecher spricht.
              Zuletzt geändert von Audiokarl; 17.02.2022, 21:25.

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                #8
                Es ist keineswegs trivial, eine passive Box so einfach mal mir nichts, dir nichts, in ein Aktivsystem zu verwandeln. Hier gilt es einige Punkte zu beachten, die "einfach mal so" nicht trivial gelöst werden können. Eine Passive-Weiche erzeugt neben den Filterflanken auch eine Phasendrehung der Signale zu den einzelnen Treibern. Die Anordnung der Treiber auf der Schallwand ebenfalls, im Zusammenspiel ergibt sich (im Idealfall) ein sauberer Übergang zwischen den Treibern ohne Einbrüche oder Überhöhungen im Frequenzgang. Dies mit einer aktiven Weiche "einfach mal so" zu kopieren ist ohne vernünftige Messmöglichkeiten praktisch nicht möglich. Zudem sind Messungen unter Winkeln erforderlich, da die Filterflanken einer Aktivweiche in den seltensten Fällen mit denen einer Passivweiche übereinstimmen. Insofern ist auch dem Abstrahlverhalten unter Winkeln besonders Augenmerk zu gewähren. Und wenn man eine Aktivierung einer hochwertigen Box wie der B&W 805 (messtechnisch leider nicht so hochwertig) mache möchte, steigt man unweigerlich sehr tief in die Theorie der Schallabstrahlung ein, um zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen.

                Und wenn man sich ein älteres Modell dieser Serie so anschaut, wie der 805S, stellt sich für mich die Frage, was sich die Konstrukteure hier eigentlich dabei gedacht haben.....

                https://www.audiosciencereview.com/f...-review.16523/


                LG Walter
                Zuletzt geändert von EXIF68; 17.02.2022, 21:42.

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                  #9
                  Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ja, in diese Richtungen habe ich auch schon überlegt, als ich auf diese Idee gekommen bin. Noch ein Hinweis: Ich höre nicht gern laut. Nach Messwerten höre ich bei etwa 60 dB. Deshalb hatte der Antimode wohl so wenig für mich hörbare Wirkung. Dazu noch die Vernachlässigung bei der Basswiedergabe. Und was noch dazukommt: Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden die Lautsprecher zu öffnen. Das Anschlußfeld an der Rückseite ist nicht geschraubt, da kann ich also nicht rein. An der Unterseite sind zwar 4 Schrauben, aber wenn ich diese entferne, dann lockert sich der Boden nicht. Und das Chassis rauszuschrauben traue ich mich nicht. Ich habe auch nirgendwo Anleitungen dafür gefunden. Im Keller habe ich irgendwo eine Endoskopkamera. Damit könnte ich vielleicht durch die Bassreflexöffnung Innenaufnahmen machen. Eventuell ist meine (Schnapps)Idee damit ja schon abgewürgt. Vor einiger Zeit habe ich hier beschrieben, wie ich bei meinem Vollverstärker AVM Inspiration CS 2.2 die interne Verbindung zwischen Vor- und Endstufenteil aufgetrennt und herausgeführt habe, damit ich den Antimode überhaupt einsetzen konnte. Da könnte ich also auch einen DSP dazwischen hängen. Aber wenn ich überhaupt weitermache, dann ist zuerst eine richtige Vermessung nötig. Die bisherigen Versuche mit einem Smartphone sind ja doch eher Schätzungen. Und dazu kommt noch, daß ich keinen wirklichen Grund für eine so umfassende Änderung habe. Ich könnte gar nicht beschreiben, in welche Richtung ich eigentlich will. Vielleicht ist es ja wie bei David mit seinen tollen neuen Lautsprechern: Plötzlich wollen die Hände wieder was zu tun haben. Es könnte ja noch ein bißchen besser werden.

                  Ich suche jetzt mal bewußtseinserweiternde Musik raus und lass die auf mich wirken. Und ja, rotes Getränk gibt’s auch dazu.

                  Nochmal vielen Dank und viel Freude bei Eurer Lieblingsmusik
                  Josef

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                    #10
                    Hallo Walter,

                    danke für den Hinweis auf den Test der Lautsprecher bei audiosciencereview.com
                    Danach sind die Dinger ja nicht so toll, aber ein Equalicer scheint bei Stimmen ein bißchen zu helfen. Das würde für das Einschleifen eines DSP sprechen, mit dem dann natürlich noch weitaus mehr bewirkt werden könnte.


                    Viele Grüße
                    Josef

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                      #11
                      ja, nicht so toll, ABER

                      sicher angenehm zu hören
                      weil
                      1.) er die bassbetonung in einen bereich legt, der raum akustisch nicht so kritisch ist (100-200hz) also eher warm als basslastig
                      2.) den präsenzbereich etwas leiser hat, was bei aufnahmen, wo der toni verschlafen hat nicht so kreischt.

                      er weicht also 2 häufigen fehlern aus.

                      als werkzeug für tontechniker? eher nicht
                      zur wirklichkeitsnahen beurteilung von aufnahmen?
                      eher nicht
                      für lauter als höhere zimmerlautstärke
                      eher nicht
                      für längeres stressfreies hören, wenn man sich mal daran gewöhnt hat
                      eher schon
                      also ein ordentlicher lautsprecher der gefallen kann
                      war er zu teuer für das gebotene?
                      ja
                      da rechne ich aber nicht die möbelqualität ein, er dürfte als möbel sehr gut verarbeitet sein.

                      ich würde ihn in eine reihe mit ähnlichen dynaudios sehen und die sind preislich auch in der region.

                      zb
                      eine vergleichbare dynaudio
                      https://www.stereophile.com/images/a...rt/D25fig4.jpg
                      Zuletzt geändert von longueval; 17.02.2022, 23:00.
                      ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                        #12
                        Josef, nur so nebenbei: gerade bei Kompaktboxen ist es meist so, dass man nur ins Innerleben kommt, wenn man die Chassis rausnimmt - im Mindestfall den Tiefmitteltöner. Es gibt also keine Rückwand die man entfernen kann.
                        Gruß
                        David


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                        Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                        Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                        Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                        Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                        Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                        Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                          #13
                          Hallo David,

                          grad habe ich versucht den Tiefmitteltöner auszubauen. Der ist befestigt mit 8 Inbusschrauben M4x40. Auch nach Lockerung hat sich das Chassis nicht im Geringsten bewegen lassen. Der Korb selbst besteht anscheinend aus Aluguss, die Durchgangslöcher haben einen Durchmesser von etwas über 4 mm. Das Material ist einige Millimeter dick. Also grad passend für Gewinde M 5. Nachdem ich dieses Gewinde geschnitten hatte, wollte ich das Chassis mit einer Druckschraube, die sich innen am Gehäuse abstützt, lockern. Da hat sich aber wieder nichts bewegt. Ich hatte sogar den Eindruck, daß diese Schraube die Mutter M 4 für die normale Befestigung des Lautsprechers nach Innen hineindrückt. Damit habe ich zumindest alles versucht und kann zufrieden aufgeben. Ich mache mich jetzt mal schlau über den in diesem Fall sinnvollen Einsatz von DSP-Erweiterungen.


                          Vielen Dank und viele Grüße
                          Josef

                          Kommentar


                            #14
                            Bei meinen B&W (CDM 7) ist hinter dem Basstreiber und TMT jeweils eine Dichtung aus einer Art Vlieseline, die leicht klebt.
                            Könnte auch heute noch so sein. Den Treiber muß man also vorsichtig "heraushebeln", z.B. mit einem kleinen Schraubenzieher. Ich würde es allerdings, aus o.g. Gründen, eher lassen.
                            Glauben ist gut, Wissen ist besser. Sapienti sat.

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                              #15
                              Zitat von CC-cat Beitrag anzeigen
                              Hallo David,

                              grad habe ich versucht den Tiefmitteltöner auszubauen. Der ist befestigt mit 8 Inbusschrauben M4x40. Auch nach Lockerung hat sich das Chassis nicht im Geringsten bewegen lassen. Der Korb selbst besteht anscheinend aus Aluguss, die Durchgangslöcher haben einen Durchmesser von etwas über 4 mm. Das Material ist einige Millimeter dick. Also grad passend für Gewinde M 5. Nachdem ich dieses Gewinde geschnitten hatte, wollte ich das Chassis mit einer Druckschraube, die sich innen am Gehäuse abstützt, lockern. Da hat sich aber wieder nichts bewegt. Ich hatte sogar den Eindruck, daß diese Schraube die Mutter M 4 für die normale Befestigung des Lautsprechers nach Innen hineindrückt. Damit habe ich zumindest alles versucht und kann zufrieden aufgeben. Ich mache mich jetzt mal schlau über den in diesem Fall sinnvollen Einsatz von DSP-Erweiterungen.


                              Vielen Dank und viele Grüße
                              Josef

                              Hallo Josef,

                              ich gehe mal davon aus, dass der TMT eine Dichtung zum Gehäuse hin hat, die gewisse Klebeeigenschaften hat.
                              Zum Heraushebeln der Chassis hat sich ein altbewährter Trick am besten bewehrt: Du hast ja schon die Gewinde M5 in die Chassis-Löcher geschnitten (du traust dich was...) Jetzt könntet du vorsichtig eine längere M5 Schraube eindrehen bis die hinten am Gehäuse ansteht (nur mit der Hand anziehen, keine Gewalt!) und nun mit einer längeren Zange die M5 Schraube flach greifen. zwischen Zange und Gehäuse ein ca. 2cm starkes Holzstücken legen und versuchen so das Chassis herauzuhebeln. Je nach Stärke des Klebers und Jahre der EIntrocknung kann das sehr aufwändig sein und Beschädigungen sind auch nicht ausgeschlossen.
                              Allerdings, wenns funktioniert, kommst dann an die Weiche ran. Vielleicht kannst dann ja mal bei GR-Research nachfragen, ob sie für deine 805 ein Update für die FW haben. Bei der B&W CDM1-NT scheint das FW-Update ja recht vielversprechend zu sein. Diese Box ist ja konzeptionell ähnlich.

                              https://gr-research.com/product/bowe...rade-kit-pair/

                              LG Walter
                              Zuletzt geändert von EXIF68; 18.02.2022, 11:45.

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