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Lautsprecher ohne Box - "Open Baffle", was ist davon zu halten?

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    Leute, ist doch alles nicht so schlimm, jedem Tierchen sein ...usw. , gilt für mich ja am Ende auch. Ganz nüchtern betrachtet und von einem fiktiven Treiber von sagen wir etwa 18 cm ausgegangen, ist zufällig bei mir so, dann ist der gleiche Treiber in einem geschlossen oder Bassreflexsystem entsprechenden Volumens gegenüber einem Horn entsprechender Länge hinsichtlich Wirkungsgrad und Schalldruck limitiert. Möchte man da mit geschlossenen oder Bassreflex gleichziehen muß man entweder mehrere Treiber oder einen wesentlich größeren einsetzen bzw. die Membranfläche drastisch erhöhen. Insgesamt ein Mehraufwand an Komponenten um das Gleiche zu erreichen. Hauptnachteil bei Hörnern, sie sind verdammt groß und nicht jeder kann oder ist gewillt sie in die Wohnung zu stellen. Insofern kann ich die Gründe für kompaktere Lautsprecher natürlich nachvollziehen, ich mag sie halt nur nicht(mehr). Gruß, Joachim

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      Zitat von longueval Beitrag anzeigen
      vermutlich hat er dem gefallen, der die daten erstellt hat, von denen du behauptest, dass sie dir gefallen ...
      wenn man den gedanken weiterspinnt, dann gefällt dir also was anderes, als beabsichtigt. gehst du mit farbigen brillengläsern in die galerie?
      vorsicht, da könnte das caravaggiorot gackerlbraun werden.

      Mir fehlt da jeglicher Bezug..
      Beim ersten Durchlesen mußte ich schmunzeln, beim zweiten Mal war ich etwas verwirrt…

      Mir fällt dazu deshalb nur Folgendes ein:
      Also, wenn z.B. ich etwas messe, dann spielt es keine Rolle, ob ich eine grüne oder rosarote Brille aufhabe, denn die Messungen sind so gestaltet, daß meine Person dabei keine Rolle spielt.

      Es gibt einige ganz wenige Hersteller/Firmen, denen traue ich das auch zu.
      Und da wiederum bin ich nicht allein, mit meiner Einschätzung.

      Erfüllt ein Lautsprecher die Kriterien, wie sie z.B. von Toole für wünschenswert ( auch für gute Monitore) erachtet wurden, habe ich allerdings noch einen weiteren Wunsch:

      Denn dann verlange ich noch zusätzlich, daß sein Konzept den Einsatz von DSP u.Ä. in meinem Raum auf ein Minimum beschränkt. Also, wenn er im Hör-Raum nur funktioniert, nachdem er dazu extrem gezwungen worden ist, gefällt er mir persönlich konzeptuell schon wieder weniger.
      Ich wünsche mir halt eine "elegantere" Lösung.

      Aber das sehe ich immer noch nicht als reine Geschmacksfrage an, obwohl das schon etwas in diese Richtung geht..

      LG
      Bernd
      Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 12.06.2022, 21:14.

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        Ich setze da auf "my fidelity". Würden wir "alles hören" (tun wir nie), wäre so eine "elegantere Lösung" wahrscheinlich utopisch, da die Physik nicht mit sich verhandeln lässt. Wir hören aber längst nicht alles, und man muß IMHO nur den Punkt erreichen, ab dem man keine "Sünden" mehr heraushört. Das kann je nach persönlichem Gehör, musikalischer Bildung und Geschmack einfach oder schwierig sein, aber sollte halbwegs erreichbar sein durch Raum- und Aufstellungsanpassung. Was ich nicht mehr höre, das ist mir auch gründlich "wurscht".

        Noch eine "biologische Tatsache" - was uns mit 40 Lebensjahren reicht, wird uns mit 60 erst recht reichen, denn besser wird das Gehör garantiert nicht mit der Zeit. In dem Sinne bin ich ganz bei David, der dazu geraten hat, bloß nichts zu ändern, wenn es erst mal passt. NTARS
        Glauben ist gut, Wissen ist besser. Sapienti sat.

        Kommentar


          Wenn ein Lautsprecher im Hör-Raum nur funktioniert, nachdem er mittels DSP extrem dazu gezwungen worden ist, dann ist der Raum Sch...e - nicht der Lautsprecher. ....

          LG, dB
          Der Klügere gibt nach ...
          Wenn die Klugen nachgeben passiert das, was die Dummen wollen :G ...

          Kommentar


            Ja. Und wer per DSP eingreift, ohne genau zu wissen, was er da tut, baut ev. noch mehr Sch...
            Glauben ist gut, Wissen ist besser. Sapienti sat.

            Kommentar


              Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
              Wenn ein Lautsprecher im Hör-Raum nur funktioniert, nachdem er mittels DSP extrem dazu gezwungen worden ist, dann ist der Raum Sch...e - nicht der Lautsprecher. ....

              LG, dB
              Das kann man mit Fug und Recht so sagen.

              Aber wenn man die Lautsprecher-Raum Interaktion als solche betrachtet, dann hat man immerhin zwei „Stellschrauben“.

              LG
              Bernd

              Kommentar


                Line Array mit DBA oder Wandeinbau mit DBA. Alles andere widerspricht Davids Anforderungen. OB ist Spielerei bei seinen Präferenzen.

                My 2 cents

                MfG

                Kommentar


                  Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
                  Wenn ein Lautsprecher im Hör-Raum nur funktioniert, nachdem er mittels DSP extrem dazu gezwungen worden ist, dann ist der Raum Sch...e - nicht der Lautsprecher. ....

                  LG, dB
                  Genau das wollte ich auch gerade schreiben.

                  Das was ich zuletzt gemacht habe (jedem "Zacken" hinterherlaufen und ausbessern), das bringt letztendlich gar nichts, denn geschätzte 90% davon sind ohnehin unhörbar. Allerdings macht das jedes gute automatische Korrektursystem auch, denn es wird immer versuchen, das Optimum herauszuholen.

                  Ich vertrete nach wie vor die Ansicht, dass der Mensch hauptsächlich "die grobe Balance" zwischen Tiefton, Mittelton und Hochton wahrnimmt. Und je nach Frequenz stark erhöhten Klirr. Das ist das Glück derer, die nichts messen und die nur nach Gehör beurteilen. Wenn die einmal sehen würden wie der Schalldruckverlauf ihrer "supertollen" Lautsprecher in ihrem Hörraum aussieht, würden sie vom Sessel fallen. Und dieser ändert sich sogar noch mit jeder kleinen Veränderung sowohl vom Hörplatz als auch bezüglich dem was sich im Raum befindet (bereits ein größerer Stoffteddy oder Ähnliches beim Hörplatz ändert Sichtbares).
                  Gruß
                  David


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                  Einen „Audio-Laien“ erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
                  Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
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                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
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                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

                  Kommentar


                    Zitat von Gast Beitrag anzeigen
                    Line Array mit DBA oder Wandeinbau mit DBA. Alles andere widerspricht Davids Anforderungen. OB ist Spielerei bei seinen Präferenzen.

                    My 2 cents

                    MfG
                    Kann schon sein, ich mach's trotzdem. Das Wenigste was ich mache ist vernünftig und sicher auch nicht das Optimum. Aber es ist das was mir Spass macht und mich im Moment interessiert.
                    Gruß
                    David


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                      Zitat von David Beitrag anzeigen

                      Kann schon sein, ich mach's trotzdem. Das Wenigste was ich mache ist vernünftig und sicher auch nicht das Optimum. Aber es ist das was mir Spass macht und mich im Moment interessiert.
                      soisses (©️longueval)

                      Und die nach uns interessiert das eh schon lang nicht mehr.
                      LG
                      Bernd
                      Zuletzt geändert von Palisanderwolf; 13.06.2022, 08:01.

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                        vorgangsweise (ich wiederhole mich)

                        1. die musik, ist die musik nix, ist alles nix

                        2. der raum und die installation (wo)

                        3.die lautsprecher

                        4. jetzt stellen wir den bass ein, vorzugsweise digital im bass

                        dann kommt ganzganz lang nix

                        5. elektronik, die ausdauernd störungsfrei funktioniert (unauffällig sozusagen)
                        ALSregel: besser man kann mehr, als man macht, als man macht mehr, als man kann. (brecht)

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                          Zitat von longueval Beitrag anzeigen
                          vorgangsweise (ich wiederhole mich)

                          1. die musik, ist die musik nix, ist alles nix

                          2. der raum und die installation (wo)

                          3.die lautsprecher

                          4. jetzt stellen wir den bass ein, vorzugsweise digital im bass

                          dann kommt ganzganz lang nix

                          5. elektronik, die ausdauernd störungsfrei funktioniert (unauffällig sozusagen)
                          Genau so isses. Und "Kabelklang" ist überhaupt Lichtjahre davon entfernt (genau genommen existiert er gar nicht). Aber erkläre das einmal einem der davon überzeugt ist, der lacht dich aus.

                          Gestern habe ich im FS ein Konzert von Paul McCartney gesehen aus 2008 glaube ich. Die anderen Musiker habe ich nicht gekannt. Tonqualität aus dem Flatscreen? Schwamm drüber....

                          Und trotzdem war das ein Vergnügen der besonderen Art, obwohl ich nicht einmal ein Fan von McCartney bin (dass er ein sehr guter Musiker und Komponist ist, das ist unbestritten). Der Schlagzeuger (ich schätze ihn auf mindestens 150 Kilo schwer ein) hat zum Niederknien gespielt, so etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen und gehört. Und Chor hat er obendrein gesungen, das kommt bei Schlagzeugern nur selten vor. Aber auch die anderen Musiker waren über jeden Zweifel erhaben.
                          Damals war diese Gruppe sogar in Wien und ich habe mir gedacht, dass ich mir dieses Konzert sparen kann - welche Fehlentscheidung!

                          Was ich damit (wieder mal) sagen will: wenn die Musik wirklich gut ist, ist auch der Klang sehr, sehr nebensächlich.

                          Klar wäre so etwas in toller Klangqualität noch besser, aber der bleibende Eindruck wäre deshalb auch kein anderer.
                          Gruß
                          David


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                          Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                          Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                          Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                          Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
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                            zu #657, was ich immer schon angenommen habe, sehr sehr viel scheint auch in die Psychoakustik reinzuspielen. Empfinden wir eine bestimmte Musik oder Darbietung besonders gut, dann scheint das drumherum, also platt ausgedrückt die Klangqualität eine nicht ganz so wichtige Rolle zu spielen. Gewisse Unzulänglichkeiten scheint das Hirn dann einfach weg zu nivellieren. Oft ist man von Musiktiteln enttäuscht, mir geht es manchmal so, die man in der Vergangenheit toll fand, aber heute mit dem gebührenden Abstand häufig nicht mehr so empfindet wie damals und alle Fehler plötzlich zu Tage zu treten scheinen. Das mag z. T. daran liegen, das sich der jeweilige persönliche Geschmack gewandelt hat und vieles andere mehr, man ist ja aufgrund der Lebenserfahrung nicht mehr der Gleiche wie damals. Es beweist aber auch wie sehr äußere Umstände, Stimmungen oder Lebensgefühl den persönlichen Hörendruck beinflussen können. Vom Technischen rede ich hier noch gar nicht, da hat es seit damals ja unbestritten einige Fortschritte gegeben. Gruß, Joachim

                            Kommentar


                              zu #653,
                              Und dieser ändert sich sogar noch mit jeder kleinen Veränderung sowohl vom Hörplatz als auch bezüglich dem was sich im Raum befindet (bereits ein größerer Stoffteddy oder Ähnliches beim Hörplatz ändert Sichtbares).
                              Das mag sein bzw. wird schon stimmen David, aber so kommt man vermutlich von "Höcksken auf Stöcksken" oder vomm Hundertsten ins Tausende. Ich würde nicht immer nachmessen wollen, nur weil ein Sessel oder Tisch leicht verschoben oder ein Kissen auf der Polstergarnitur anders liegt. Da besteht die Gefahr des ouren Selbstzweckes, Messen um des Messens Willen und der laufenden Selbstbestätigung. - Das hat früher niemand gemacht, selbst die größten Enthusiasten nicht. Gut, jetzt möchte man einwänden, weils das alles noch nicht gab, touche, aber das hat damals die Freude an guter Musik dennoch nicht getrübt. Gruß, Joachim

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                                Zitat von David Beitrag anzeigen

                                Genau so isses. Und "Kabelklang" ist überhaupt Lichtjahre davon entfernt (genau genommen existiert er gar nicht).
                                Genau genommen sind Signalveränderungen durch Kabel in aller Regel nicht wahrnehmbar. Existieren tun sie trotzdem. Immer.

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