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miniDSP SHD mit Dirac live

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    miniDSP SHD mit Dirac live

    Servus beim Arbeiten!

    Wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, dachte ich über die Implementierung einer DSP-Lösung für meine altertümlichen Surroundkomponenten nach. Hierbei offeriert der Accuphase VX 700 die Möglichkeit, alle Surroundkanäle digitial über einen exteren DAC/DSP bearbeiten zu lassen und hernach wieder digitial in diesen zurückzuführen. Im Grunde war diese Möglichkeit gedacht, deren eigene Produkte einzuschleusen (DG28 aufwärts), um eine DSP-Korrektur am Signal vorzunehmen (https://www.accuphase.com/cat/vx-700_et.pdf).

    Im Zuge der Kontemplation der verschiedenen Möglichkeiten und deren Umsetzung bin ich - wahrscheinlich durch einen Beitrag hierorts - auf einen miniDSP gestoßen, dessen Beschreibungen im Welt-Weiten-Netz unisono positiv aus- und aufgefallen sind.

    Ha! Schurkenpack, dachte ich, da reissen wir etwas an, im Sinne von den wollen wir :), und fortan suchte ich nach einem Erwerb, der in Zusammenhang mit einer Installation vor Ort, da ich unwillens war, mir und meiner Familie das selbst zuzumuten, stand.

    Wie es der Zufall (sic!) so wollte, sollte sich der Entwickler meiner Lautsprecher (Ayon Eagle) als Vertrieb für miniDSP-Produkte herausstellen. Perfekt. Herz, was willst du mehr und schon wurde Kontakt aufgenommen und in kürzester Kürze auch schon bei mir zu Hause als 2.1-, und nicht als 5.1, Lösung realisiert.

    Nun läuft das Digitalsignal vom Accuphase CDP direkt in den miniDSP und von dort hernach, nach vorheriger Raum- und Lautsprecherkompensation, analog in den Zweikanalverstärker.

    Was soll ich an Lyrik nun vermelden? Hmm. Der miniDSP läßt einen Vergleich mit und ohne Dirac-Kompensation mittels eines Knopfdrucks auf der Fernbedienung zu, wobei ich das Ergebnis als frappant bezeichnen würde. Eine derartige Veränderung hätte ich nicht erwartet, da mein Raum ordentlich mit Akustikelementen ausstaffiert wurde und ich der Meinung war, daß das doch einen Einfluß haben sollte.

    Die Messung hat den erwarteten Wellengang (hoch-tief und das beträchtlich) besonders unter 100 Hertz ergeben, jenes wußte ich schon durch Vormessungen, jedoch dachte ich, daß die Bassfallen hier mehr ausmachen würden. Dem war nicht so. Leider gibt es keinen Vorher-Nachhervergleich der Messungen, das lag jedoch an meinem Vergessen während des Einmessens und danach geht es leider nimmer. Auch wollte ich die Bassfallen nicht entfernen, um sie hernach wieder reinzustellen, einfach zu faul. Nichtsdestotrotz möchte ich das im Jahre des Herrn 2022 nachholen, und zwar mit einer professionellen Messung durch einen Fachbetrieb, um noch etwaige Veränderungen an den Raumakustikelementen vorzunehmen.

    Oberhalb von 100 Hertz war der Frequenzgang erfreulicherweise relativ glatt, sodaß hier nur wenig kompensiert wurde. Die Kurve, die nun per Preset 1 verwendet wird, läuft schräg abfallend vom Bassbereich hin zu den Höhen. Es wurde nur ein Preset angefertigt, da es für mich so reichte. Ich war mehr als zufrieden.

    Im direkten Vergleich ist bei Bypass-Betrieb der Bassbereich hörlich (!) dicker und schwammiger, der Rest jedoch leiser und in den Hintergrund gedrängt. Merke und lese: Gedröhnt hat es vorher auch schon nicht, und das war durch den Einsatz eben des internen DSPs des Velodyne DD15 (und dessen Einstellung) und der Bassfallen. Jedoch mit dem Einsetzen des Dirac live hört es vollkommen anders an: Ausgewogen von hinten bis vorne bzw. von den Tiefen bis zu den Höhen. Ein solches Erkennen ist durch einen einfachen Tastendruck sehr schnell realisierbar.

    Besonders das folgende Lied hört sich nun merklich anders - und für mich besser - an:



    Anhand diesen Liedes konnte ich die Entwicklung in meinem Hörzimmer, besonders im Bassbereich, gut nachverfolgen und nachvollziehen. Im kahlen Raum und ohne Velodyne hat die Bude gescheppert, und das ordentlich, yeah! Gezischt ohne Ende hat es bei diesem Lied



    Nach dem Einsetzen des unbeholfenen Einsatzes von AixFoamElementen war das Zischen jedoch weg, nicht jedoch der dröhnende Bass.

    Bild vom miniDSP

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Name: PB190273.JPG
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ID: 646500

    Für die nächste Zeit möchte ich noch etwas Neues für die Zuspielung von CD-Daten (Accuphase Laufwerk und/oder einen Reimyo CDP) und einen anderen Verstärker von Accuphase, um meine Accuphase-Kette zu vervollständigen (also aus rein optischen Gründen - trifft auch beim Wandler zu, der optische Aspekt).

    Die Motivfrage in einem anderen Beitragsbereich möchte ich mit Neugierde beantworten.

    Und, wenn alles schon beantwortet erscheint, dann wollen wir den Altmeister ins Spiel bringen :)



    Einen schönen Start in die Woche

    wünscht euch

    Silver Surfer

    PS: Neues aus der Reihe: Der Chef, der bin i

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ID: 646501

    #2
    Der Bass ist in unseren Wohnräumen das größte Problem.

    In Massiv gebauten Räumen ist hier die Absorption gering.
    Das einzige was etwas zur Absorption beiträgt sind noch die Fensterflächen.
    Aber die sind von der gesamten Fläche eher gering.

    Um einen Raum mit 7x5x2,5 m auf eine Nachallzeit von 0,4 s zu bringen braucht es ca 1/3 der gesamten Oberfäche die mit Diffussoren oder Absorbern bestücken werden müsste.
    Die müssten dann aber bis 60 Hz runter die volle Absorption bringen.
    In der Praxis zu hause kaum möglich.

    Einzige Ausnahme ist wenn der Raum das baulich schon macht.
    Das ist bei mir der Fall mit großen Teilen in Trockenbauweise.
    Hier absorbieren Gipsplatten und die Holzkonstruktion Frequenzen unter 150 Hz.
    Und bei Edward mit seinem Holzhaus wird das wohl auch so sein.

    Allerdings hat der Raum bei mir Schwächen von 150 bis 400 Hz.
    Wo die Gipsplatten nicht mehr wirken und der Rest noch nicht sehr viel.

    Wer es nicht glaubt kann das hier mal nachrechnen.
    https://trikustik.at/raummoden-rechner/
    Einfach Raumgröße eingeben und die RT60 auf den gewünschten Wert korrigieren.

    Gruß Frank

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