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Akustische Metamaterialien - Absorber-Tapete? Resonanzfreie Lautsprechergehäuse?

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    #16
    150 Liter ideales und mindestens 80 Liter minimales Einbauvolumen sind ganz schön üppig.

    LG, dB
    don't
    panic

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      #17
      Zitat von Dezibel Beitrag anzeigen
      150 Liter ideales und mindestens 80 Liter minimales Einbauvolumen sind ganz schön üppig.

      LG, dB
      Genau das habe ich mir auch gedacht, ist ja "nur" ein 12 Zöller. Die 80 Liter kann ich verstehen, aber die 150 nicht, denn die braucht im Normalfall nicht einmal ein 15 Zöller.
      Gruß
      David


      WEBSEITE HiFiAKTIV: Klick mich
      Einen "Audio-Laien" erkennt man daran, dass er sich viel mehr mit Audiokomponenten beschäftigt als mit Raumakustik, LS-Aufstellung und Hörplatzwahl.
      Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
      Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
      Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
      Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
      Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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        #18
        Zitat von respice finem Beitrag anzeigen
        ohne Kokolores kein Verkauf, oder so denken jedenfalls die Marketingfuzzies.

        Mundus vult decipi, ergo decipitur.

        Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben ...

        Aber in dem verlinkten (Werbe) Video wird u.a. die Aussage getroffen, für die Hochtonkammer
        des Hochtöners des Koxialchassis hätte man ohne die Verwendung des "Metamaterials"
        eine bedämpfte Röhre von ca. 0,5m Länge benötigt, um vergleichbare Absorption zu erreichen ...

        Lt. Datenblatt hat der Hochtöner eine Übernahmefrequenz um ca. 2,6 Khz also im "üblichen"
        Bereich einer Kalotte.

        Es gibt seit Jahrzehnten - "etwas bessere" natürlich - Kalotten Hochtöner auf dem Markt,
        denen man de Facto keinerlei Resonanzerscheinungen (etwa durch die rückwärtige Kammer)
        oberhalb der Grundresonanz (die ist prinzipbedingt) nachweisen kann.

        Ich mache mir jetzt nicht einmal die Mühe, Beispielmodelle aufzuzählen, weil es mir schlicht zu
        langweilig ist.

        Alle diese Modell kamen und kommen ohne "Metamaterialien" aus ...

        Ich selbst habe u.a. an verschiedenen Modellen von Focal - die haben große Polkernbohrungen -
        früher des Öfteren direkt am Höchtöner eigene "Kammern" oder "bedämpfte Rohre" angebracht,
        weil ich keine eigene Gehäusekammer für den Hochtöner (wie typischerweise vom Hersteller
        empfohlen) bereitstellen wollte (und auch die "Innenhohlräume" der Hochtöner behandelt):

        Leitungslängen von einem halben Meter habe ich dafür nie benötigt und konnte trotzdem
        (nachweisbar durch Impedanz und Schalldruckmessungen) ein "de Facto" resonanzfreies
        Verhalten der Kammern herstellen und das mit "fast ganz üblichen" Maßnahmen und Tricks.

        Was mir pers. oft nicht gefällt:

        In Werbeaussagen werden m.E. oft interessante und vielversprechende Ansätze eigentlich
        diskreditiert, indem behauptet wird, "früher wäre das unmöglich gewesen", obwohl es
        Gegenbeispiele gibt. Damit tut man einer Sache (in diesem Falle den akustischen
        "Metamaterialien") m.E. keinen Gefallen.

        Dann ist halt m.E. noch die Frage: Wo fängt denn ein "Metamaterial" an ?

        Man kann z.B. schon seit langer Zeit etwa Schaumstoffe herstellen, deren statistische Verteilung
        von Porengrößen etc. sehr gut kontrolliert wird (etwa durch Kombination kleiner und größerer Poren):
        Sind das auch "Metamaterialien" ?

        M.E. ist da eine Abgrenzung relativ schwierig.


        Edit: Wo ich allerdings sinngem. jederzeit zustimme, ist die Tatsache, dass Formgebung und
        Bedämpfung von Kammern hinter Hochtönern (deren Membran) - nicht nur bei konventionellen
        Kalotten - einer gewissen Sorgfalt bedarf. Das lässt sich messtechnisch und ggf. auch
        gehörmäßig durchaus feststellen.
        Zuletzt geändert von dipol-audio; 29.10.2023, 23:50.
        Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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          #19
          Es gibt keinen Hersteller, der ohne Werbung auskommt. Und im Bereich der Werbung wird allgemein akzeptiert, dass Dinge gesagt und behauptet werden, die nicht stimmen. Es gibt keine Gesetze dagegen. Würden Hersteller nur die Wahrheit schreiben dürfen, hätten viele von denen überhaupt keine Möglichkeit, etwas zu schreiben. Oder sie müssten schreiben, dass an dem was sie herstellen, alles (bestenfalls!) üblicher Standard ist.
          Manche müssten sogar schreiben, "schlechter als die Konkurrenzprodukte" - und als Zusatz noch, "die billiger sind".
          Gruß
          David


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            #20
            David wie wahr, was du schreibst, und eigentlich wissen wir das alle.

            Einige Grenzen gibt es wohl, was man schreiben darf (Edit: "Schreiben" und
            "sagen" in der Werbung, meine ich ...)

            Jetzt sind Menschen praktisch ihr ganzes Leben der Werbung ausgesetzt,
            die versucht jede ihrer Kaufentscheidungen vom Papiertaschentuch bis zum
            Gartenstuhl zu beeinflussen.

            Wie wirkt sich das auf Menschen - d.h. ihr Kommunikationsverhalten, ihr Denken -
            eigentlich aus ?

            Wenn ich Fernsehwerbung sehe, dann frage ich mich manchmal:
            "Für wen ist diese Werbung eigentlich gemacht ?"

            Ich scheine es meist nicht zu sein.
            (Edit: Zunehmendes Alter meinerseits könnte ein Faktor sein, aber es ging
            mir früher oft auch schon so ...)

            Was nicht heißt, ich würde glauben, gegen Werbung "immun" zu sein.
            Zuletzt geändert von dipol-audio; 30.10.2023, 09:14.
            Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

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              #21
              Ich las vor einigen Jahren in einer Studie, das Werbung auf dem Niveau von 12Jährigen am ehesten bei allen Käuferschichten Zuspruch findet. Leider finde ich die Quelle der Studie nicht mehr zumindest hatte sie ein Peer review hinter sich.

              Kommentar


                #22
                Nutzsignal OK, damit könnte ich leben, denn ich bin ja keine 12 Jahre mehr.

                Für mich klingt das jedenfalls auf Anhieb zumindest plausibel.

                Grüße aus Reinheim, Oliver Mertineit

                Kommentar


                  #23
                  Oliver, ich mag Werbung in keiner Form, sie geht mir fast immer nur auf die Nerven. Ich kann mich auch nicht dran erinnern, dass ich mir je etwas - animiert durch Werbung - gekauft habe. Für mich bräuchte kein Hersteller Werbung machen, dann jeder Cent den er darin investiert, ist rausgeschmissenes Geld.

                  Bei Printmedien "übersehe ich vollautomatisch" jede Art von Werbung und beim FS oder Radio drehe ich entweder komplett ab oder stelle die Lautstärke (temporär) auf Null.

                  Anders natürlich, wenn ich etwas gezielt suche. Da habe ich aber schon gut gelernt (glaube ich zumindest), zwischen sinnvoller Information und Werbung zu unterscheiden. Vielleicht muss man dazu ein gewisses Alter erreicht haben und das habe ich (leider ).
                  Gruß
                  David


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                  Auch Personen, die noch wenig Wissen auf diesem Gebiet haben, oder solche, die Rat und Hinweise von Erfahrenen suchen, sind hier richtig.
                  Meine Auffassung von seriösen Vergleichstests: Klick mich - Die bisherigen Testergebnisse: Klick mich - Private Anlage: Klick mich - Wann gefällt mir ein Musikstück? - Klick mich
                  Grundsätzlich: Behauptungen die mir bedenklich erscheinen, glaube ich nur, wenn sie messtechnisch nachvollziehbar sind und wenn sie mir in Form eines verblindeten Vergleichs bewiesen werden konnten.
                  Eine Bitte an Alle: nicht ganze (noch dazu große) Beiträge zitieren und darunter einen kurzen Kommentar schreiben! Besser (beispielsweise): "Volle Zustimmung zu Beitrag 37".
                  Wichtig: zumindest versuchen, beim Thema bleiben!

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                    #24
                    Ohne das in Abrede stellen zu wollen, keiner ist gegen Werbung immun IMHO, nur auf jeden wirkt eine andere Art davon. Exposition verringern, ist ein guter "Reflex", aber so wirklich entkommt man auch nicht, denn es ist vieles Werbung, was gar nicht danach aussieht.
                    Ein sehr gut nachvollziehbares Beobachtungsfeld sind die, ich nenne sie Paramedikamente, die man bei Senioren sieht beim Hausbesuch.
                    Sinn und Unsinn hin wie her, es ist stets das, was entweder in der "Rentnerbravo", oder im TV zu sehen war - Zufall? Wohl eher nicht.
                    Aber kaum einer würde zugeben, auf Werbung reingefallen zu sein.

                    Es ist wie mit Agitprop generell - semper aliquid haeret.
                    Und auch wie Agitprop, die beste Werbung ist diejenige, die man nicht als solche empfindet - quasi Metawerbung, das "ideologische" Metamaterial

                    Zuletzt geändert von respice finem; 30.10.2023, 11:02.
                    Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                    Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

                    Kommentar


                      #25
                      Luxusuhr und Luxusauto beweisen u. a., dass Du auf Werbung und Verführung der Marketingindustrie genau so hereinfällst, auch wenn sie dich über andere Wege erreicht.

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                        #26
                        Zitat von Audiokarl Beitrag anzeigen
                        ... beweisen u. a., dass Du auf Werbung und Verführung der Marketingindustrie genau so hereinfällst,.....
                        Hm, wenn wissenschaftlich techn. Spezifikation, wenn Fakten eines Herstellverfahren dem Anspruch entsprechen den man an ein Produkt stellt, sehe ich es nicht als "hereinfallen" an wenn man sich für ein solches entscheidet und sei es ein Luxusprodukt..

                        Kommentar


                          #27
                          Lärmschutzwände an Bahngleisen sollen weniger "ortsprägend" werden, dank einer neuen Technik, die die Bahn zusammen mit einem Start-up entwickelt hat.
                          Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                          Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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                            #28
                            Vielleicht die Lösung sowohl für Raumbehandlung als auch zukünftige Lautsprechermembranen?

                            A fiber made up of silk and other common materials has the potential to block out sound entirely — not just amplify it.


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                              #29
                              Bin gespannt... Wenn das wirklich so funktioniert, wäre es ein Durchbruch, und würde sofort "1001" Anwendung haben.

                              Mein Vorratspessimismus sagt jedoch: if something seems too good to be true, it usually is.
                              Glauben ist gut, Wissen ist besser, wer lernen will, lernt.
                              Wer lieber glaubt, darf glauben - volenti non fit iniuria.

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