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    Was ich wieder mal erkenne, ist der soziale Aspekt der politischen Situation aktuell. Die etwas reicheren, gilt für die Mehrheit hier im Forum, ist die nun wieder einsetzende zu erwartende Inflation keine Bedrohung. Aber wenn deine Lebensfinanzierung hart auf Kante genäht ist, du kaum mehr weißt wie du deine Kinder gesund ernähren kannst, die Miete und die Energiekosten das Ersparte auffressen, das Pendeln von der noch bezahlbaren Landwohnung in die Stadt finanziell zum Horror wird und man eben kein Geld für Elektrofahrzeug und Photovoltaik aufn Dach hat. Dann kann man fast verzweifeln. Betrifft nicht so viele Mitteleuropäer? Von wegen!

    Wenn demnächst das ultimative Angebot für ein bezahlbares Elektrofahrzeug kommt, und es wird aus China oder Indien kommen, dann geht es mit der deutschen KFZ-Produktion so richtig bergab. Vielleicht grätscht noch Dacia oder Renault mit einem Angebot dazwischen, das man als Autoabhängiger nicht ablehnen kann. Hilft den deutschen Herstellern aber auch nicht weiter, solange sie nicht was Brauchbares für unter 20tausend Euro auf den Markt werfen.
    best regards

    Mark von der Waterkant

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      Auch manche "Reicheren" entkommen nicht ungeschoren. Mir drohen bspw. zwei "Hungerrenten" (wenn ich das bald mal wieder höhere Rentenalter erlebe). Reichen sie für eine "Sattrente", wenn die Eurozone crasht? Das investierte "Kapital", geschrumpft durch Inflation, CO2 Ablass und andere mehr oder weniger willkürliche "Raubzüge", muß also, mehr oder weniger, bis an mein Lebensende reichen. Aber irgendwie war das schon immer ähnlich. Wirklich sicher sind Tod und Steuern. Und egal wie man kalkuliert, was kommt, kommt, und alles kann man nie vorhersehen. Alter jiddischer Spruch: Gott lacht über unsere Pläne.
      Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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        Indien rückt für die deutsche Autoindustrie zunehmend in den Fokus. Nun bündeln Bosch und der Zulieferer Tata ihre Expertise. Gemeinsam wollen sie vor Ort E-Achsen und E-Motoren herstellen.
        Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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          Das ist leider so wie es Observer in (#2296) beschreibt.

          Wer nicht im Eigentum wohnt, zahlt die Zeche.
          Hier zahlt der Staat ordentliche Zuschüsse für energetische Sanierung.
          Auch die Eigentümer der Mietskasernen haben oft wenig Interresse dran, weil unwirtschaftlich.
          Während der Mieter in der Stadt auch die stark gestiegenen Grundsteuer mitbezahlt.
          Ist Eigentum auf dem Lande billiger geworden.
          Während der Eigentümer im besten Fall günstigen PV Strom in sein Auto laden kann.
          Zahlt der Stadt Bewohner an der Ladesäule 30% mehr zum regulären Strompreis.
          Und den Netzausbau über höhere Netzentgelte mit.

          Wenn kein Geld am Monatsende übrig ist sitzt du in der Kostenfalle.


          Gruß Frank

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            VW und Cupra rufen weltweit mehr als 90.000 Elektroautos zurück. Ursache sind mögliche Batterieprobleme, die von Warnleuchten bis hin zu Brandgefahr reichen können.
            Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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              BMW hat auf dem wichtigen US-Markt im ersten Quartal weniger Autos abgesetzt. E-Auto- und Hybrid-Verkäufe brachen um die Hälfte ein.
              Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                E-Auto-Krise: Gewinne der 19 größten Autokonzerne brechen 2025 um 59% ein. Teure Fehlplanungen, China-Schwäche und hohe Abschreibungen belasten.

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                  Warum will diese Autos eigentlich keiner..?!

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                    Weil zu viele rechnen können? (TCO), und weil zu viele anderweitig zu oft verarscht worden sind?
                    Irgendwann merkt das letzte Schaf, daß es zur Schachtbank geht, sozusagen.
                    • die wankende bisherige "Fressfolge" Neukäufer (v.a. Firmen), Leasingrückläufer, Gebrauchtmarkt
                    • allgemeines Misstrauen / Verunsicherung - Folge: "was ich habe, das habe ich"
                    • Alter vieler Autobesitzer = "ich fahre mein Auto solange es eben hält, dann höre ich auf"
                    • ...
                    Schweigen ist Einsicht in die Sinnlosigkeit, oder Wirkung der Ignorierliste.

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                      Unsere Firma hat vor drei Jahren ein neues Lagergebäude erstellen lassen, in dem sitze ich aktuell. Alles da, aber die geplanten Ladesäulen für eventuelle BEV als Firmenfahrzeuge wurden eingespart. Unser "Finanzminister" hat genau gerechnet: die Kosten der Infrastruktur, die Leasingkosten für die BEVs und das gesamte Handling hätte zum Entscheidungszeitraum deutlich mehr gekostet, als das "normale" Leasen von Diesel-SUVs. Vielleicht würde die Rechnung jetzt anders aussehen, zumal wir damit rechnen müssen, dass Sprit langfristig teuer bleibt.
                      Aber zu spät. Das nachträgliche Einrichten von Ladesäulen würde nun deutlich teurer werden.

                      Unsere Autoindustrie hat sich zu lange gewehrt, bezahlbare, preiswerte Elektrokleinwagen auf den Markt zu werfen, die alte Verbrennertechnik sollte sich unbedingt noch gewinnbringend verkaufen.
                      Und ich schaue mich um, muss dieses Jahr eh ein anderes Auto besorgen. Aber nirgends im Wohngebiet Ladesäulen. Ich müsste 1km gehen, kann da ein BEV aber nur maximal 2 Stunden stehen lassen zum Laden. Dann soll ich Nachts im Schlafanzug den Wagen abholen?
                      Ja, es gibt Schnellladesäulen und entsprechende Technik in BEVs. Und wer soll die bezahlen?

                      Und so warten wir Interessierte nun seit Jahren ab, dass sich da was bezahlbares ergibt. Und wir warten, warten, warten...... Und nicht mal die, die es sich leisten können, greifen zu bei BEV, so mein Eindruck. Kann ja bei euch in der Gegend anders sein, aber hier in Hamburg werden die BEVs kaum mehr.
                      Zuletzt geändert von Observer; 14.04.2026, 09:57.
                      best regards

                      Mark von der Waterkant

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                        Ich denke, wenn der Rost und das Alter die alten Autos frisst

                        dann wird es soweit sein.

                        Aber meine beiden TCV halten jeder gute 500.000 km

                        und sie haben erst die 1/2 rum, wie die Deutschen so sagen.

                        Bei meinen 6000 - 10.000km/Jahr kann ich noch bis zum St. Nimmerleins- Tag fahren...

                        Meine alten Schätze haben sich auch schon längst abbezahlt, der km- Preis ist konzurrenzlos günstig.

                        20 cent/km bedeutet bei 6000 km/Jahr...

                        soll heißen 1200.- EUR

                        wobei aktuell Ersatzteile dazuzurechnen sind, z.B. die Hinterachsgummis...

                        muß aber eigentlich nicht unbedingt sein, werde mir das ansehen mit dem Popometer.

                        Zuletzt geändert von debonoo; 14.04.2026, 10:23.

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