wenn ein baum seinen natürlichen tod stirbt, fällt er um und verrottet. dabei entsteht was? genau co2.
nur, wenn man holz verbaut, also konstruktiv schützt, speichert es co2 längerfristig.
in österreich wachsen pro tag 6ha wald zu. er wird also immer mehr. (trotz holzernte)
gedankenexperiment:
wenn ich junge bäume habe, so bedrängen die sich in ihrer jugend und wachsen um die wette in richtung licht. in dieser zeit bauen sie auf die lebenszeit gerechnet am meisten holzmasse auf und verbrauchen so co2. von den 3-4. die da beisammen stehen, setzt sich einer durch höchstens und wird alt. die anderen fallen irgendwann um und verrotten.
wenn ich angenommen auf halbern wege die bedränger und bedrängten entnehme (ausforste) und verheize. was mache ich anderes als die natur?
die alten großen sind natürlich zu wertvoll zum verheizen, die werden bauholz irgendwann in zukunft. daher heißen sie z bäume.
jetzt könnte man argumentieren, die natur braucht die umfaller. info, 25% des ausgeforsteten verbleibt als restholz im wald (wipfel , äste usw.) bei vernünftiger forstwirtschaft. das reicht als lebensraum und zur humusbildung.
wer umweltfreundlich holz heizen will, der macht das mit hirn.
die technischen möglichkeiten dazu sind vorhanden.
wie schaut das im einfamilienhausausmaß aus?
holzvergaser, gerne mit elektrostatischem partikelfilter, pufferspeicher.
was bleibt da über für den rauchfang? wasserdampf und co2.
alles andere wird nachverbrannt. es ist bloß eine frage der prozesssteuerung.
wenns qualmt, dann ist technisch was daneben, oder der heizer hirnamputiert. bei modernen kesseln muss man sich schon blöd anstellen, dass es qualmt.
dimensionierung:
einfamilienhaus (200m²) maximal 20kw kessel (15 würden auch genügen, weil der 20kw vewrmutlich fast nie vollgas fahren wird)
2-3000l pufferspeicher
im winter ein mal pro tag einheizen
bei extremer kälte zwei mal (-20°)
verbrauch
12-15 rm je nach holzqualität maximal
wohnwärme + warmwasser.
kombiniert mit photothermie 10 rm
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Schreckgespenst Blackout ?
Einklappen
X
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Holz, je nachdem... Da ich in der erweiterten Familie auch ein Paar "Waldmenschen" habe: Wenn man einen eigenen Wald bewirtschaftet, hat man schon vom Bruchholz etc. mehr als genug, um damit zu heizen. Was soll man sonst damit anstellen? Ist, wenn überhaupt, nur minimal "umweltbedenklich", kurze Transportwege, meist reichlich Abstand zum nächsten Nachbar... Gas anschaffen in Zisternen um damit zu heizen, wäre vielleicht "rechnerisch" besser, aber kaum wirklich. Wie beim HiFi-Thema - kommt alles auf den Anwendungsfall an.
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Das mit dem Holz ist jetzt auch nicht gerade Umweltfreundlich und Nachhaltig.
Wenn man bedenkt wie lange ein Baum zum nachwachsen braucht.
@Edward
Wenn ich mir eins deiner PV Diagramme vom 26.3.22 anschaue.
Hier wurden knapp 20KWh ins Netz eingespeist.
Ich gehe mal davon aus das es noch so kalt draußen war das die Heizung gelaufen hat.
Das sieht für mich so aus das du deinen PV Strom für ein paar Cent ins Netz speist.
Und für deine Wärmepumpe teuer zukaufst.
Wahrscheinlich mit getrennten Zählern.
Der WP Strom ist wahrscheinlich günstiger, aber im Vergleich zur Einspeise Vergütung immer noch hoch.
Das lässt sich schwer ändern da die WP halt zeitweise mit hoher Leistung tacktet.
Ich war gestern unterwegs und habe das Haus den Tag über mit PV Strom beheizt.
Nur 1500W aber in der Küche waren Nachmittags 22 und im Wohnzimmer 21 Grad.
Dafür habe ich nicht mal die max. mögliche PV Leistung abgerufen.
Ich habe jetzt vielleicht dadurch das ich noch nichts einspeise 5..10 KWh verschenkt.
Aber ca. 1,5L Heizöl gespart.
Aber das geht halt nur Märzpril und vielleicht September und Oktober.
In den Wintermonaten Ist die PV Leistung zu gering und im Sommer wird höchstens etwas Warmwasser gebraucht.
Oder an sehr warmen Tage wäre etwas Klimatisierung schön.
Von gestern das Diagramm.
Zusätzlich hatte ich vorgestern den Ladestrom der Batterie reduziert, es genügt wenn die um 18 Uhr voll ist.

Eigentlich gehört eine Steuerung dazu die so viel wie möglich Energie im Hause lässt.
Und nur das Netz als Notausgang benutzt.
Die meisten in DE installierten PV Anlagen haben nur die Solateure und Energie Versorger reich gemacht.
Behaupte ich einfach mal ganz frech.
Gruß Frank
Zuletzt geändert von FrankG; 07.04.2023, 10:35.
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Frank, Du hast den Riesenvorteil, dass Du alles selber planen und ausführen kannst. Wir sind auf Gedeih und Verderb dem Rat der ausführenden Installateure ausgeliefert. Werde versuchen, demnächst einmal den Heizungsmenschen und den PV-Menschen gemeinsam hierher zu bekommen.
LG
E.M.
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